Taschenlampen-Tests.de






         

5. Oktober 2011

Willkommen auf Taschenlampen-Tests.de!

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Intention dieser unabhängigen Seite ist es, Taschenlampen zu testen und dabei ihre Stärken und Schwächen herauszustellen. Weiterhin finden sich Beamshots, Tipps sowie interessante Links für alle, die Interesse und Spaß an diesem umfangreichen Thema haben. Und unter der Rubrik “Maiks Mods” stellt Tüftler Maik Langner Taschenlampen-Umbauten vor, die es so in keinem Geschäft zu kaufen gibt.
Viel Spaß beim Stöbern,
Walter Demtröder
(Lichtinsdunkel)

25. Januar 2012

Keenwin C21

Gespeichert unter: Taschenlampen-Tests — 208730 @ 12:33

Keenwin C21 001
Die C21 des chinesischen Herstellers Keenwin bietet eine sehr ordentliche Qualität zu einem günstigen Preis.


Verpackung/Lieferumfang:
In einer Papp/Plastikverpackung sind die Lampe, zwei Ersatz-O-Ringe, ein Schaltergummi für die Endkappe und ein Lanyard enthalten.

Keenwin C21 002
Lieferumfang der Keenwin C21.

 

Keenwin C21 003
Die Bedienungsanleitung findet sich auf der Verpackungsrückseite.


Beschreibung der Lampe/erster Eindruck:
Länge: 119 mm
Reflektoröffnung: 17,5 mm
Durchmesser Kopf: 23,5 mm
Durchmesser Tail: 23,5 mm
Gewicht: 58 g
Gewicht mit Batterien: 91 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: ja, Schlitze in der Tailcap.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.
Beim ersten oberflächlichen Chreck gab es nichts auszusetzen. Die Gewinde laufen weich, und auch der Schalter macht einen guten Eindruck.

Keenwin C21 004
Endkappe, Lampenkörper und Lampenkopf.

 

Keenwin C21 005
Das Batterierohr bietet ausreichende Stabilität für ein langes Lampenleben.

 

Keenwin C21 006
Innenansicht Tailcap.

 

Keenwin C21 007
Innenansicht Lampenkopf.


Leuchteinheit:
Eine Cree XP-G-R5-LED sitzt in einem SMO-Reflektor. Die Frontlinse besteht aus Glas, über dessen Vergütung der Hersteller keine Angaben macht.

Keenwin C21 008
Frontansicht.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Betrieben werden kann die Lampe laut Hersteller in einem Spannungsbereich zwischen 2 und 6 Volt. Als Stromversorger dienen zwei CR123-Batterien. In der hellsten Stufe ist die Lampe mit 230 Lumen angegeben. In dieser Stufe wurde sie auch beim Test betrieben und durch einen Ventilator gekühlt.

Laufzeitmessung:
Beim Einschalten: 2.580 Lux
nach 5 Minuten: 2.550 Lux
nach 15 Minuten: 2.540 Lux
nach 30 Minuten: 2.530 Lux
nach 45 Minuten: 2.530 Lux
nach 60 Minuten: 2.520 Lux
nach 75 Minuten: 2.510 Lux
nach 90 Minuten: 2.500 Lux
nach 105 Minuten: 2.490 Lux
nach 120 Minuten: 2.470 Lux
nach 135 Minuten: 2.440 Lux
nach 150 Minuten: 2.370 Lux
nach 165 Minuten: 2.190 Lux
Fazit: Die Regelung funktioniert prächtig. Die vom Hersteller angegebene Laufzeit von 1,8 Stunden wird bei nahezu konstanter Leistung erreicht und übertroffen. Mit dem Luxmeter sind zwar leicht fallende Werte messbar, allerdings ist dieser Verlust mit bloßem Auge nicht wahrnehmbar. Nach etwas mehr als zweieinhalb Stunden im Dauerbetrieb auf höchster Stufe liegt der Verlust gegenüber dem Wert, den die LED nach Erreichen der Betriebstemperatur hatte, bei zehn Prozent. Anschließend geht es schnell bergab. 20 Minuten später hat die Lampe 50 Prozent ihrer Ausgangsleistung eingebüßt, offizielles Testende.
Inoffiziell liefert die Lampe auch danach noch dunkler werdendes Restlicht, das ausreicht, um komfortabel den Weg auszuleuchten. Nach drei Stunden wurden noch 1.150 Lux gemessen, nach vier Stunden waren es noch 350.

Bedienung:
Wer einmal eine Fenix LD10 oder LD20 bedient hat, braucht nicht weiter zu lesen. Denn die Bedienung der Keenwin ist absolut identisch. Ein Reverse-Clicky schaltet die Lampe ein. Bei gelöstem Kopf sind die Modi “Low” (angegeben mit 15 Lumen für 45 Stunden), “Middle” (angegeben mit 65 Lumen für 10 Stunden), “High” (angegeben mit 130 Lumen für 4,5 Stunden) und SOS verfügbar, die durch Antippen des Clickys in dieser Reihenfolge angewählt werden können. Bei festgezogenem Kopf stehen “Super high” (angegeben mit 230 Lumen für 1,8 Stunden) und Strobe zur Verfügung, zwischen denen ebenfalls durch Antippen des Clickys gewechselt werden kann. Die Lampe hat keine Memory-Funktion, was bei diesem UI ein Segen ist. Denn bei dieser Art der Bedienung macht nur ein UI ohne Memory Sinn.
Einziger Unterschied zu den genannten Fenixen ist, dass die Keenwin C21 eine Leuchtstufe weiter schaltet, wenn zwischen Aus- und Einschalten weniger als 7 bis 8 Sekunden liegen. In der Praxis dürfte das keine gewichtige Rolle spielen. Sollte man dennoch die Lampe aus- und unmittelbar danach wieder einschalten, muss man halt einmal durch die verschiedenen Stufen gehen, um wieder in der zuletzt aktivierten Stufe zu landen.

Keenwin C21 009
Auch beim Clicky gibt es nichts zu meckern.


Beam:
Auf kurze Entfernungen setzt sich der Hotspot weich vom Sidespill ab. Auf mittlere Entfernungen liefert die Lampe ein sehr ausgewogenes Lichtbild.

Keenwin C21 010
“White-wall-beamshot” der Keenwin C21.


Resümee:
Die Keenwin C21 bietet zu einem günstigen Preis eine ordentliche Verarbeitung und eine stabile Regelung. Die Laufzeit liegt sogar über dem vom Hersteller angegebenen Wert. Wenn man bedenkt, dass der primäre Einsatzzweck einer EDC nicht darin besteht, durchgängig mit maximaler Leistung betrieben zu werden, sondern regelmäßig kürzer oder länger mal in dieser, mal in jener Stufe, kommt man mit einem Satz der doch relativ teuren CR123-Batterien (im Internet-Versand etwa 1 Euro bis 1,80 Euro/Stück, im Einzelhandel etwa sechs- bis achtmal so teuer) sicherlich einige Monate aus. Angesichts des Preises, der in Deutschland voraussichtlich zwischen 35 und 40 Euro liegen wird (Stand: Januar 2012), ist die Keenwin C21 ein echtes Schnäppchen. Zur Verfügung gestellt wurde die Lampe freundlicherweise vom Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de

Keenwin C21 011
Größenvergleich zur Fenix LD10.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

Keenwin C21 012
Keenwin C21

 

Keenwin C21 013
SecuriLed RC4 R-II

 

Keenwin C21 014
EagleTac P20A2 MKII

 

Keenwin C21 015
Spark SL5-220CW 1,2 Volt

 

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20. Januar 2012

Unilite PS-FL3

Gespeichert unter: Taschenlampen-Tests — 208730 @ 12:24

Unilite PS-FL3 001
Die PS-FL3 des englischen Herstellers Unilite bietet ein auffälliges Äußeres, eine stufenlose Dimmung, SOS und ist fokussierbar.


Verpackung/Lieferumfang:
In einer Blisterverpackung finden sich die Lampe, zwei Batterien zum Betrieb, ein Holster und ein Lanyard sowie eine Bedienungsanleitung in mehreren Sprachen.

Unilite PS-FL3 002
Lieferumfang Unilite Prosafe-FL3 Police Flashlight, wie die Lampe mit vollem Namen heißt.

 

Unilite PS-FL3 003
Die Lampe ist einfach zu bedienen. Dementsprechend kurz fällt die Anleitung in mehreren Sprachen aus. In italienisch liest sich die Lumenangabe besonders schön: “Fino a 160 lumi di potenza in uscita”. Wer möchte da nicht bei den Carabinieri sein und die gesamte Mafia im Alleingang mit dieser wunderbaren Lampe ausrotten?


Beschreibung der Lampe/erster Eindruck:
Länge: 161 mm
Linsenöffnung: 22,5 mm
Durchmesser Kopf: 31 mm
Durchmesser Tail: 24,5 mm
Gewicht: 133 g
Gewicht mit Batterien: 181 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: ja, Schlitze in der Tailcap.
wasserdicht: nach IPX-4 spritzwassergeschützt.
Besonderheiten: Die Lampe ist durch Drehen des Lampenkopfs fokussierbar.

Unilite PS-FL3 004
Die mattschwarze Anodisierung wirkt edel und wurde sauber ausgeführt.

 

Unilite PS-FL3 005
Doppelt genäht hält besser.

 

Unilite PS-FL3 006
Und wo wir schon mal bei “genäht” sind (geschickte und elegante Überleitung, nicht wahr? Und kein bisschen gewollt oder konstruiert!): Das Holster. Befestigt werden kann es am Gürtel oder mit dem Karabiner.


Leuchteinheit:
Eine Cree-XP-C-LED verteilt das Licht durch eine Kunststofflinse. Die Frontlinse besteht ebenfalls aus Kunststoff.

Unilite PS-FL3 007
Frontansicht.

 

Unilite PS-FL3 008
Die LED ist eine Cree XP-C.

 

Unilite PS-FL3 009
Linse und Frontlinse bestehen aus Kunststoff. Bei der Frontlinse nicht die beste Lösung, da sie wesentlich anfälliger gegen Kratzer ist als eine Glaslinse.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Zwei AA-Batterien liefern den benötigten Strom. Angegeben ist die Lampe mit 160 Lumen für 1,5 Stunden. Getestet wurde in der hellsten Einstellung bei maximaler Fokussierung. Zur prophylaktischen Kühlung wurde ein Ventilator zugeschaltet. Bei maximaler Defokussierung wurden 230 Lux gemessen.
Laufzeitmessung:
Beim Einschalten: 11.000 Lux
nach 5 Minuten: 7.800 Lux
nach 10 Minuten: 5.400 Lux
nach 20 Minuten: 3.600 Lux
nach 30 Minuten: 3.200 Lux
nach 40 Minuten: 3.000 Lux
nach 50 Minuten: 2.800 Lux
nach 60 Minuten: 2.600 Lux
nach 70 Minuten: 2.500 Lux
nach 80 Minuten: 2.400 Lux
nach 90 Minuten: 2.300 Lux
nach 100 Minuten: 2.300 Lux
Die Batterien wurden entnommen und mit 1,38 Volt Leerlaufspannung gemessen.
Legt man die reinen Messwerte zugrunde, scheint die Lampe ungeregelt zu sein. Dem ist allerdings nicht so. Wenn man die Lampe zwischendurch aus- und wieder einschaltet, werden nach dem Einschalten deutlich höhere Werte angezeigt als unmittelbar vor dem Ausschalten, die dann für einige Minuten annähernd gehalten werden. Die Lampe regelt also offenbar selbst langsam herunter.

Um dies zu verifizieren, wurde ein weiterer Test durchgeführt, bei dem die Lampe alle 5 Minuten kurz aus- und wieder eingeschaltet wurde.
Beim Einschalten: 11.000 Lux
nach 5 Minuten: 8.400 Lux
nach 10 Minuten: 7.400 Lux
nach 20 Minuten: 5.800 Lux
nach 30 Minuten: 5.000 Lux
nach 40 Minuten: 4.500 Lux
nach 50 Minuten: 4.200 Lux
nach 60 Minuten: 3.900 Lux
nach 70 Minuten: 3.700 Lux
nach 80 Minuten: 3.600 Lux
nach 90 Minuten: 3.400 Lux
nach 100 Minuten: 3.200 Lux
Auch hier wurden zum gleichen Zeitpunkt die Batterien entnommen. Die Leerlaufspannungen betrugen diesmal 1,34 bzw. 1,33 Volt.
Beim Betrieb mit Akkus zeigte die Lampe das gleiche Verhalten, lediglich bei niedrigeren Werten. Beim Einschalten wurden 6.100 Lux gemessen, ebenfalls mit schnell fallender Tendenz, und auch hier waren nach dem Aus- und unmittelbaren Wiedereinschalten die Werte höher als vor dem Ausschalten.

Fazit: Eine Regelung ist zwar vorhanden, allerdings keine sonderlich effektive. Wenn man die Lampe im Dauerbetrieb nutzt, regelt sie kontinuierlich herunter, um die Laufleistung zu erhöhen. Die Möglichkeit, eine höhere Lichtausbeute zu erzielen, besteht darin, die Lampe aus- und wieder einzuschalten.

Bedienung:
Ein Forward-Clicky mit weichem Druckpunkt schaltet die Lampe beim Durchdrücken ein. Beim Einschalten selbst ist eine kurze Verzögerung bemerkbar. Die Lampe startet in der hellsten Leuchtstufe, die mit 160 Lumen angegeben ist. Der nächste Druck innerhalb von 5 Sekunden wechselt in den SOS-Modus, der bei ausgeschalteter Lampe auch direkt mittels Doppelklick angewählt werden kann. Beim nächsten Drücken geht die Lampe aus. Hält man den Clicky beim oder nach dem Einschalten gedrückt, rampt die Lampe langsam bis auf 10 Prozent der Maximalleistung herunter. Ist sie bei 10 Prozent angekommen, tut sie das durch Blinken kund. Lässt man den Schalter los, leuchtet die Lampe bis zum Ausschalten in der gewählten Helligkeit. Eine Memory-Funktion gibt es nicht; beim nächsten Einschalten startet die Lampe wieder in der hellsten Stufe.
Durch Drehen des Lampenkopfs kann der Lichtstrahl fokussiert werden, laut Hersteller in einem Bereich zwischen 12 und 40 Grad.

Unilite PS-FL3 010
Tailcap mit Clicky.

 

Unilite PS-FL3 011
Innenansicht.

 

Unilite PS-FL3 012
Durch Drehen des Lampenkopfs wird der Lichtstrahl fokussiert. Das Gewinde ist leichtgängig, die Fokussierung somit auch einhändig problemlos möglich.


Beam:
Je nach Einstellung finden sich im Lichtbild einige Ringe, die allerdings weniger ausgeprägt sind als bei vielen anderen fokussierbaren Lampen.

Unilite PS-FL3 013
“White-wall-beamshot” PS-FL3 defokussiert.

 

Unilite PS-FL3 014
“White-wall-beamshot” PS-FL3 fokussiert.


Resümee:
Die Unilite PS-FL3 ist eine alltagstaugliche Lampe, die einfach zu bedienen ist. Die Auswahl auf einen dimmbaren Leuchtmodus und einen Blinkmodus zu beschränken, ist konsequent, auch wenn ich selbst kein Freund von Geblinke bin. Beim angedachten Einsatz als taktische Lampe kann der SOS-Modus hilfreich sein, obwohl in meinen Augen Strobe sinnvoller wäre. Aber vielleicht ist die Lampe ja auch eher für Polizisten gedacht, die lieber die Flucht als die Initiative ergreifen. Pfiffig finde ich, dass die Lampe beim Dimmen anzeigt, wann die dunkelste Einstellung erreicht ist, da man diesen Moment bei anderen Lampen gerne mal “verpasst”.
Die Fokussierbarkeit mag für manche ein Vorteil sein, der Nachteil einer Außenfokussierung – dass die Lampe dadurch lediglich spritzwassergeschützt ist – ist allerdings nicht von der Hand zu weisen. Auch die Verwendung einer Plastiklinse ist nicht optimal, da sie schneller verkratzt als das Pendant aus Glas. Ein entscheidender Vorteil, mit dem die PS-FL-3 gegenüber vielen anderen günstigen fokussierbaren Lampen hätte punkten können, wäre eine durchgängig konstante Regelung gewesen. Leider hat man dies versäumt. Dazu gesagt werden muss allerdings, dass die Lampe bei immer nur kurzzeitigen Einsätzen durch die längere Laufzeit durchaus praxistauglich ist.
Davon abgesehen, ist die Lampe robust und arbeitet zuverlässig. Die Stromversorgung durch AA-Batterien ist nicht wirklich fortschrittlich, bietet aber den Vorteil, dass die Batterien überall erhältlich sind und von Behörden meines Wissens ohnehin fast immer verwendet werden.
Erhältlich ist die Lampe für knapp unter 50 Euro (Stand: Januar 2012). Zur Verfügung gestellt wurde das Testmodell freundlicherweise von Unilite www.uni-lite.com In Deutschland ist die Lampe zum Zeitpunkt des Tests bei RS Components http://de.rs-online.com/web/c/?sra=oss&searchTerm=uni-lite&x=0&y=0 erhältlich.

Unilite PS-FL3 015
Größenvergleich. Von links: Fenix LD20, Unilite PS-FL3, Led Lenser P7.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen. Zum Vergleich: einige andere fokussierbare Lampen im “Taschen-Format”.

Unilite PS-FL3 016
Unilite PS-FL3 defokussiert

 

Unilite PS-FL3 017
Led Lenser P7 defokussiert

 

Unilite PS-FL3 018
MTE M-2 defokussiert

 

Unilite PS-FL3 019
Romisen RC-29 defokussiert

 

Unilite PS-FL3 020
Unilite PS-FL3 fokussiert

 

Unilite PS-FL3 021
Led Lenser P7 fokussiert

 

Unilite PS-FL3 022
MTE M-2 fokussiert

 

Unilite PS-FL3 023
Romisen RC-29 fokussiert

 

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16. Januar 2012

Xeno F42

Gespeichert unter: Taschenlampen-Tests — 208730 @ 09:58

Xeno F42 001
Die Xeno F42 ist eine stabile und zuverlässige Lampe ohne jegliches Blinkgedöns, dafür aber mit einer ordentlichen Reichweite.


Verpackung/Lieferumfang:
In einem Pappkarton sind die Lampe, ein Ersatzschalter, ein Ersatzgummi für die Tailcap, Ersatz-O-Ringe, zwei Lanyards und eine Bedienungsanleitung in englischer Sprache enthalten.

Xeno F42 002
Lieferumfang der F42.

 

Xeno F42 003
Für den Fall der Fälle sind auch ein kompletter Ersatzschalter und ein Tailcap-Gummi dabei.


Beschreibung der Lampe/erster Eindruck:
Länge: 159 mm
Reflektoröffnung: 38,5 mm
Durchmesser Kopf: 46,5 mm
Durchmesser Tail: 25,5 mm
Gewicht: 183 g
Gewicht mit Akku: 229 g
Gewicht mit Batterien: 215 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: ja.
Löcher für Lanyard: ja, in der Tailcap.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.

Xeno F42 004
Solide Materialstärke.

 

Xeno F42 005
Doppelte O-Ringe gewährleisten die Wasserdichtigkeit.

 

Xeno F42 006
Innenansicht Tailcap.

 

Xeno F42 007
Ein Gummiring sorgt dafür, dass die Lampe besser im Zigarrengriff gehalten werden kann. Wer ihn nicht benötigt, kann die Tailcap abschrauben und den Ring nach hinten abziehen.

 

Xeno F42 008
Zusätzlich zum “regulären” Lanyard ist auch ein Trageband im Lieferumfang enthalten, das, wie hier im Bild gezeigt, vorne und hinten an der Lampe befestigt werden kann.

 

Xeno F42 009
Links im Bild die F42, rechts der große Bruder G42, der insgesamt noch massiver gebaut und rund 70 Gramm schwerer ist. Die Macken an der G42 sind übrigens nicht die “Military”-Anodisierung, sondern rühren daher, dass mir die Lampe beim Cachen bereits zweimal böse heruntergefallen ist. Bis auf besagte Macken hat der Lampe das allerdings nicht das Geringste ausgemacht. Und das dürfte bei der F42 nicht anders sein.


Leuchteinheit:
Eine Cree XP-G-R5-LED sitzt in einem SMO-Reflektor. Die Frontlinse besteht aus doppelseitig beschichtetem Glas.

Xeno F42 010
Der tiefe Reflektor sorgt für ordentlich Reichweite.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Die F42 kann in einem Spannungsbereich von 3 bis 6 Volt betrieben werden. Als Stromversorger können somit wahlweise zwei CR123-Batterien oder ein 18650-Akku verwendet werden. Zum Test wurde die Lampe mit einem 18650-Akku von AW mit einer Kapazität von 2.600mAh betrieben und in der hellsten Stufe, die mit 350 OTF-Lumen für 1,5 Stunden angegeben ist, eingeschaltet. Zur Kühlung lief ein Ventilator mit.
Laufzeitmessung:
Beim Einschalten: 25.400 Lux
nach 5 Minuten: 25.300 Lux
nach 10 Minuten: 25.300 Lux
nach 20 Minuten: 25.300 Lux
nach 30 Minuten: 25.300 Lux
nach 40 Minuten: 25.300 Lux
nach 50 Minuten: 25.300 Lux
nach 60 Minuten: 25.300 Lux
nach 70 Minuten: 24.600 Lux
nach 80 Minuten: 23.500 Lux
nach 90 Minuten: 21.800 Lux
nach 100 Minuten: 19.500 Lux
nach 110 Minuten: 13.500 Lux
nach 120 Minuten: 6.600 Lux
Der Akku wurde entnommen und mit einer Leerlaufspannung von 3,08 Volt gemessen.
Fazit: Die F42 liefert 80 Minuten eine nahezu gleichbleibende Leistung. Erst nach 90 Minuten liegt der Verlust bei mehr als zehn Prozent. Anschließend sinken die gemessenen Werte kontinuierlich. Im Idealfall sollte man den Akku spätestens dann wechseln, wenn die Lampe auch fürs Auge merklich dunkler wird und den Akku nicht so weit auslutschen wie hier im Test.
Während des Betriebs wird die Lampe ohne Kühlung zwar warm; einem Dauerbetrieb in der hellsten Stufe steht dennoch nichts im Wege, wenn die Lampe nicht gerade eingeschaltet auf dem Wohnzimmertisch liegt.

Bedienung:
Eingeschaltet wird die Lampe mit einem Forward-Clicky mit mittelhartem Druckpunkt. Antippen gibt Momentlicht, Durchdrücken Dauerlicht. Die F42 hat drei Leuchtstufen, die durch mehrmaliges Antippen angewählt werden können. Die Reihenfolge ist High (angegeben mit 350 OTF-Lumen für 1,5 Stunden), Low (angegeben mit 120 OTF-Lumen für 6 Stunden) und Ultra Low (angegeben mit 10 OTF-Lumen für 100 Stunden). Die Lampe hat keine Memory-Funktion und startet immer in der hellsten Stufe. Gegen versehentliches Einschalten kann die Endkappe leicht aufgedreht werden.

Xeno F42 011
Die Tailcap.


Beam:
Bedingt durch die Kombination aus XP-G-LED und tiefem SMO-Reflektor erzielt die Lampe eine enorme Reichweite bei gleichzeitig guter Ausleuchtung des Nahbereichs. Der Hotspot setzt sich mit einer dunkleren Corona sauber vom Sidespill ab. Im direkten Vergleich zum großen Bruder G42 mit angegebenen 420 OTF-Lumen war sowohl von der Helligkeit als auch von der Reichweite her mit bloßem Auge kein Unterschied feststellbar. Am Luxmeter wurden bei der F42 sogar 3 Prozent mehr gemessen, was allerdings nicht der Lampe, sondern einer gewissen Serienstreuung zuzuschreiben ist.

Xeno F42 012
“White-wall-beamshot” der F42.


Resümee:
Beim letzten Test einer Xeno-Lampe hatte ich geschrieben, dass ich zu einem Fan dieser Marke geworden bin. Die F42 unterstreicht das. Verarbeitung und Regelung stimmen, und auch das Konzept mit drei sinnvoll aufeinander abgestimmten Leuchtstufen und der Verzicht auf Geblinke überzeugt. Was die Reichweite betrifft, dürfte die F42 den meisten Lampen ihrer Größe überlegen sein – mal ausgenommen reine Thrower mit Kollimatorlinse, bei denen allerdings der praktische Nutzen doch sehr eingeschränkt ist. Die F42 liefert gleichzeitig noch ausreichendes Licht zur Wegausleuchtung und ist somit für Geocacher, Nachtwanderer oder Gassi-Geher gleichermaßen tauglich. Zur Verfügung gestellt wurde die Lampe freundlicherweise vom Taschenlampenpapst www.taschenlampen-papst.de, wo sie zu einem Preis von 49 Euro (Stand: Januar 2012) auch erhältlich ist. Und für diesen Kurs wüsste ich derzeit keine bessere Lampe, was die Kombination Reichweite/Handlichkeit/Preis angeht. Weitere Informationen finden sich auf der Herstellerseite www.xenoled.com

Xeno F42 013
Größenvergleich. Von links: Xeno F42, Eastward XGR2, Solarforce Skyline1, Led Lenser M14, Fenix TK35.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

Xeno F42 014
Xeno F42

 

Xeno F42 015
Xeno G42

 

Xeno F42 016
Eastward XGR2

 

Xeno F42 017
Lumintop TD-15

 

Xeno F42 018
Led Lenser M14 fokussiert

 

Xeno F42 019
Solarforce Skyline1

 

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11. Januar 2012

Led Lenser Photonpump 7003

Gespeichert unter: Taschenlampen-Tests — 208730 @ 11:29

Led Lenser Photonpump 7003 001
Mit der “Photonpump”-Serie hat Zweibrüder Schlüsselbundlampen mit unterschiedlicher Größe und Stromversorgung im Programm. Zum Test schaute die Pumpe mit der Modellbezeichnung 7003 vorbei.


Verpackung/Lieferumfang:
Die Lampe wird im Blister ausgeliefert. Enthalten sind ferner eine AAA-Batterie zum Betrieb, ein bereits vormontiertes Kettchen mit Schlüsselring sowie eine deutschsprachige Bedienungsanleitung. Dass die Lampe aus dem Hause der zwei Brüder stammt, erfährt der geneigte Käufer nur anhand eines kleinen Aufdrucks auf der Verpackungsrückseite. Die Bedienungsanleitung selbst ist dann typisch “Zweibrüder-like”.

Led Lenser Photonpump 7003 002
Lampe im Blister.

 

Led Lenser Photonpump 7003 003
Lediglich auf der Verpackungsrückseite steht, wes’ Kind die Lampe ist.

 

Led Lenser Photonpump 7003 004
Nach dem Öffnen der Verpackung sieht’s schon besser aus.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 90,5 mm
Durchmesser Kopf: 15 mm
Durchmesser Tail: 15 mm
Gewicht: 22 g
Gewicht mit Batterie: 34 g
Gesamtgewicht mit Schlüsselkettchen: 38 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: nein.
Rollschutz: nur mit Kettchen.
wasserdicht: nach IPX-3.

Led Lenser Photonpump 7003 005
Innenansicht Tailcap-Clicky.

 

Led Lenser Photonpump 7003 006
Für eine kleine Lampe ist die Wandstärke mehr als ausreichend.

 

Led Lenser Photonpump 7003 007
Gute Qualität des Kettchens. Wer diese Lampe verliert, muss schon in einen Bandenkrieg in Harlem verwickelt sein.


Leuchteinheit:
Zur verwendeten LED finden sich keine Angaben. Vermutlich handelt es sich um eine Nichia GS oder eine ähnliche LED, die in Lampen dieser Größe und Machart häufig Verwendung findet. Die Frontlinse besteht aus Kunststoff, ein Reflektor wurde nicht verbaut.

Led Lenser Photonpump 7003 008
Ansicht von vorne.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Eine AAA-Batterie liefert den nötigen Strom, um die Photonen zu pumpen. Die Lampe ist ungeregelt, was allerdings bei einer Lampe, die vorrangig dem Zweck dient, das Schlüsselloch oder den Weg vor den Füßen zu finden, meiner Ansicht nach keine Relevanz hat.
Laufzeitmessung:
beim Einschalten: 600 Lux
nach 15 Minuten: 550 Lux
nach 30 Minuten: 520 Lux
nach 45 Minuten: 500 Lux
nach 60 Minuten: 480 Lux
nach 75 Minuten: 470 Lux
nach 90 Minuten: 450 Lux
nach 105 Minuten: 440 Lux
nach 120 Minuten: 430 Lux
nach 135 Minuten: 420 Lux
nach 150 Minuten: 410 Lux
nach 165 Minuten: 400 Lux
nach 180 Minuten: 370 Lux
nach 195 Minuten: 340 Lux
nach 210 Minuten: 290 Lux
nach 225 Minuten: 240 Lux
nach 240 Minuten: 180 Lux
Nach fünf Stunden wurden noch 100 Lux gemessen.

Bedienung:
Ein Forward-Clicky mit mittelhartem Druckpunkt schaltet die Lampe beim Durchdrücken ein oder gibt durch Andrücken und Halten Momentlicht. Die Lampe verfügt über eine Leuchtstufe, die mit 7,5 Lumen angegeben ist. Für diese siebeneinhalb Lumen ist die Lampe erstaunlich hell, auch noch nach einigen Stunden Betrieb. Morsen ist mit der kleinen Photonenpumpe ebenfalls möglich.

Led Lenser Photonpump 7003 009
Der Clicky.


Beam:
Ich würde jetzt nicht so weit gehen, das Lichtbild als “ästhetisch” zu bezeichnen. Aber ich habe bei kleinen Low-Budget-Lampen durchaus schon wesentlich Grauenvolleres gesehen.

Led Lenser Photonpump 7003 010
“White-wall-beamshot” der Photonenpumpe.

 

Led Lenser Photonpump 7003 011
Die Photonenpumpe im Live-Betrieb. Der Weg von der Kneipe bis zum Auto wird, inklusive Wegzehrung, ausreichend beleuchtet, um sich auch mit 1,7 Promille nicht die Knochen zu brechen. Die Bierflasche steht in 4 Metern Entfernung, die Schnapsflasche in 6 Metern Entfernung. Bis zum Fahrzeug sind es 8 Meter.


Resümee:
Ihren Zweck als Schlüsselbundlampe erledigt die Led Lenser Photonpump 7003 mit Bravour. Die Verarbeitung ist okay, auch die Qualität des mitgelieferten Kettchens kann sich sehen lassen. Bei einem Preis von 7,99 Euro inklusive Batterie (Stand: Januar 2012) kann man bedenkenlos zugreifen.

 

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6. Januar 2012

Olight SR90

Gespeichert unter: Taschenlampen-Tests — 208730 @ 14:31

Olight SR90 001
Die Olight SR90 ist in allen Belangen ein echter Power-Klopper.

Olight SR90 002


Verpackung/Lieferumfang:
Ins Haus kommt der Prügel in einem stabilen Alukoffer. Als Zubehör sind ein Ladegerät für das im Griff enthaltene Akkupack, ein Tragegurt, Ersatz-O-Ringe sowie eine englischsprachige Bedienungsanleitung enthalten.

Olight SR90 003
Dieses stabile Transportmittel ist im Lieferumfang enthalten.

 

Olight SR90 004
Lampe und Zubehör.


Beschreibung der Lampe/erster Eindruck:
Länge: 337 mm
Reflektoröffnung: 88 mm
Durchmesser Kopf: 100 mm
Durchmesser Tail: 52 mm
Gewicht: 1588 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: ja.
Löcher für Lanyard: Die Lampe verfügt vorne und hinten über zwei stabile Metallringe, in die der mitgelieferte Tragegurt per Karabiner befestigt werden kann.
wasserdicht: ja, durch Praxistest bestätigt.
Besonderheiten: Das sechszellige Akkupack ist fest in den Griff integriert.
Auf den ersten Blick wirkt alles wie für die Ewigkeit gebaut. Hier hat Olight ganze Arbeit geleistet, auch bei Details wie dem Tragegurt und der Befestigungsmöglichkeit.

Olight SR90 005
Im Auslieferungszustand ist die Elektronik im Batterierohr durch eine schraubbare Metallkappe geschützt.

 

Olight SR90 006
Vor dem Zusammenbau muss die Kappe entfernt werden.

 

Olight SR90 007
Die Kontakte im Lampenkopf.

 

Olight SR90 008
Auch beim Tragegurt wurde nicht gespart.

 

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Mittels Karabiner wird der Gurt vorne und hinten in einen stabilen Metallring eingehängt.


Leuchteinheit:
Eine Luminus-SST-90-LED sitzt in einem SMO-Reflektor aus Aluminium. Die Frontlinse besteht aus antireflex-beschichtetem Glas.

Olight SR90 010
Der Smooth-Reflektor hat einen Durchmesser von 80 Millimetern und deutet an, was die Stärke der Lampe ist. Mit vollem Namen heißt sie “Olight SR90 Intimidator”. Unter dem Begriff “Intimidator” findet man in großen, bunten Internetz unter anderem eine Achterbahn in den Staaten oder ein Kampfschiff aus “Krieg der Sterne”. Fakt ist jedenfalls: Wo man mit der Lampe hinleuchtet, wird jegliche Intimität augenblicklich im Keim erstickt.

 

Olight SR90 011
Verbaut wurde eine Luminus-SST-90-LED.

 

Olight SR90 012
Größenverhältnis Reflektor zu AA-Akku.

 

Olight SR90 013
Das nenne ich mal Linsen-Materialstärke!


Stromversorgung/Laufzeittest:
Im Griffstück befindet sich ein Akkupack, das aus sechs 18650-Akkus zusammengesetzt ist. Das Laden erfolgt über ein mitgeliefertes Netzteil. Angegeben ist die SR90 in der hellsten Stufe mit 2.200 Lumen. Getestet wurde sie in ebendieser Stufe. Zur Kühlung diente ein Ventilator.
Laufzeitmessung:
beim Einschalten: 64.500 Lux
nach 5 Minuten: 63.900 Lux
nach 10 Minuten: 62.900 Lux
nach 20 Minuten: 62.500 Lux
nach 30 Minuten: 62.400 Lux
nach 40 Minuten: 62.200 Lux
nach 50 Minuten: 62.000 Lux
nach 60 Minuten: 61.900 Lux
nach 70 Minuten: 61.600 Lux
Nach 72 Minuten begann die Lampe, langsam herunterzuregeln, Ende des Tests.
Fazit: Nach Erreichen der Betriebstemperatur hält die SR90 die maximale Leistung nahezu konstant über den gesamten Laufzeitraum. Ohne Kühlung wird sie schon ordentlich warm, wobei die Wärme gut nach hinten abgeleitet wird. Einem Dauerbetrieb auf High dürfte in der Praxis nichts entgegenstehen, solange die Lampe bewegt und durch die Umgebungsluft gekühlt wird.

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Endkappe abgeschraubt.


Bedienung:
Ein Reverse-Schalter mit weichem Druckpunkt schaltet die Lampe ein. Sie verfügt über zwei Leuchtstufen und Strobe. Wird der Schalter bei eingeschalteter Lampe gedrückt gehalten, wechselt die Lampe zwischen dem hellen Modus, der mit 2.200 Lumen für 80 Minuten angegeben ist und dem dunklen Modus (herstellerseitig mit 700 Lumen für 9 Stunden angegeben). An dieser Stelle sei mir gestattet, ein wenig abzuschweifen, aber ich finde einen Low-Modus mit 700 Lumen zumindest erwähnenswert. Der zuletzt gewählte Modus wird gespeichert und beim nächsten Einschalten aktiviert. Doppelklicken aktiviert direkt den Strobe, egal, ob bei ein- oder ausgeschalteter Lampe.
Hinten an der Lampe finden sich vier grüne Leuchtdioden, die während des Betriebs auf Knopfdruck den Ladestand anzeigen. Leuchten alle vier Dioden, beträgt er 85 Prozent und mehr, bei drei Dioden 60 bis 80 Prozent, bei zwei Dioden 40 bis 60 Prozent, bei einer Diode 20 bis 40 Prozent.

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Wenn wir bei “Krieg der Sterne” bleiben, ist dies der Knopf der Macht.

 

Olight SR90 016
Alles im grünen Bereich: Vier Leuchtidioten… pardon, Leuchtdioden informieren per Knopfdruck über die Kapazität des Akkupacks. Am Ladegerät selbst leuchtet während des Ladens eine rote Diode, die bei vollgeladenerm Akkupack auf Grün wechselt.


Beam:
Ein verhältnismäßig kleiner Hotspot setzt sich deutlich vom Sidespill ab. Auf größere Entfernungen kommt der Thrower-Charakter der Lampe zum Tragen. Entfernungen von mehreren hundert Metern schafft die Lampe locker, bei nicht stark ausgeprägtem, aber großem Sidespill.

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“White-wall-beamshot” der SR90.


Resümee:
Die Olight SR90 ist nicht nur gewichts- sondern auch lichtmäßig ein echter Klopper und ein Thrower par excellence. Die Verarbeitung ist hochwertig und auch das Bedienkonzept stimmig. Der Strobe-Modus kann auf die, in meinen Augen, einzig sinnvolle Art – per Direktzugriff – erreicht und zudem nicht aus Versehen aktiviert werden. Eine gute Regelung hat Olight der Lampe ebenfalls mit auf den Weg gegeben. Im Dunkeln steht man mit der SR90 dennoch nicht von einem Moment auf den anderen, da die Lampe langsam dunkler wird und zudem der Ladestand während des Betriebs grob durch vier Leuchtdioden angezeigt werden kann. Der Preis von rund 350 Euro (Stand: Januar 2012) mag auf den ersten Blick hoch erscheinen, dafür sind die Akkus zum Betrieb sowie ein Lader, die in guter Qualität einzeln auch mit 120 bis 150 Euro zu Buche schlagen, quasi bereits im Preis enthalten. Generell sei hier jedoch angemerkt, dass ich geschlossenen Akkupacks in mehrzelligen Lampen grundsätzlich ein wenig kritisch gegenüberstehe, da man keine Möglichkeit hat, die Zellen separat zu überprüfen. Zum Test zur Verfügung gestellt wurde die Lampe vom Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de, wo sie auch erhältlich ist. Weitere Infos sind auf der Seite www.olightworld.com zu finden.

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Die SR90 im Kreise ihrer Bekannten.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

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Olight SR90 Low

 

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Olight SR90 High

 

Olight SR90 021
Led Lenser X21 fokussiert

 

Olight SR90 022
Microfire K3500R Warrior III

 

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