Taschenlampen-Tests.de






         

28. September 2013

Willkommen auf Taschenlampen-Tests.de!

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Intention dieser unabhängigen Seite ist es, Taschenlampen zu testen und dabei ihre Stärken und Schwächen herauszustellen. Weiterhin finden sich Beamshots, Tipps sowie interessante Links für alle, die Interesse und Spaß an diesem umfangreichen Thema haben. Und unter der Rubrik “Maiks Mods” stellt Tüftler Maik Langner Taschenlampen-Umbauten vor, die es so in keinem Geschäft zu kaufen gibt.

Viel Spaß beim Stöbern!
Walter (Lichtinsdunkel)

10. Juli 2014

Rubytec Kao

Gespeichert unter: Taschenlampen-Tests — 208730 @ 23:15

Rubytec Kao 001
Heute möchte ich euch eine kleine Arbeitslampe vorstellen. “Arbeitslampe” in dem Sinne, dass man arbeiten muss, damit sie leuchtet. Denn bei der Rubytec Kao handelt es sich um eine Kurbellampe. Die Bilder stammen von meiner Handykamera. Das war ein Versuch, der bekanntlich kluch macht. Kommt nicht wieder vor, sorry für die grauenhafte Qualität der Bilder! Bevor es losgeht, noch einen herzlichen Dank an meinen Lampen-Buddy Roland Tobiasch, ohne den dieser Test nicht möglich gewesen wäre.


Beschreibung der Lampe:

Die Rubytec Kao mit dem süßen Beinamen “Baby Swing Solar Flashlight” wiegt inklusive Schlüsselanhänger gerade mal 26 Gramm und ist in etwa so groß wie ein angebissener Mini-Mars-Riegel.

Rubytec Kao 002
Größenvergleich: Rubytec Kao (links), angebissener Mini-Mars-Riegel.

 

Rubytec Kao 003
Für alle, denen beim vorherigen Bild das Wasser im Mund zusammelgelaufen ist, noch der Größenvergleich mit einem angebissenen Mini-Twix-Riegel (rechts). Twix hieß früher übrigens Raider.

 

Rubytec Kao 004
Mit dem Schlüsselring kann die Lampe am Schlüsselbund befestigt werden.


Leuchteinheit:
Zwei LEDs (vermutlich 0,5-Watt-Nichias) werkeln in einem kleinen Plastik-Reflektor mit einer Kunststoffscheibe davor.

Rubytec Kao 005
Szene aus “Kampf der Welten”.


Bedienung:
An der rechten Seite des Baby Swingers ist ein Schiebeschalter angebracht, mit dem die Lampe ein- und ausgeschaltet wird. Sie verfügt über zwei Leuchtstufen: an und aus.

Rubytec Kao 006
Das zentrale Bedienelement fügt sich homogen in die rundlich-sanft verlaufende Form des Lampenkörpers ein, wobei auch der ergonomische Aspekt nicht vernachlässigt wurde.


Erweiterte Bedienung:
An der Unterseite des Lampenkörpers befindet sich eine ausklappbare Kurbel. Im ausgeklappten Zustand kann diese Kurbel im Uhrzeigersinn gedreht werden, um den internen, fest verbauten Akku zu laden.

Rubytec Kao 007
Mit der Stromkurbel kann Strom gekurbelt werden. Der Nöpsi, mit dem die Kurbel beim Kurbeln locker zwischen Daumen und Zeigefinger gehalten wird, ist im eingeklappten Zustand der Stromkurbel im Gehäuse versenkt.

 

Rubytec Kao 008
Stromkurbel in Arbeitsstellung. Der weiße Pfeil zeigt die Drehrichtung an.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Ein interner, fest verbauter Akku versorgt die LEDs mit Strom. Zum Aufladen des Akkus wird die Lampe ins Sonnenlicht gelegt, wobei der Akku über zehn Solarzellen auf der Oberseite der Lampe geladen wird. Während des Ladevorgangs kann und sollte der Akku in der Lampe verbleiben.
Falls die Lampe in der Dunkelheit beim Betätigen des Schiebeschalters kein Licht geben sollte: siehe unter Punkt “Erweiterte Bedienung”.

Rubytec Kao 009
Insgesamt zehn Sonnenkollektoren wurden auf dem Dach der Lampe installiert.


Laufzeitmessung:
Die Laufzeitmessung wurde im Hellen durchgeführt. Da das Licht, das die Rubytec Kao liefert, kaum bis zum Luxmeter reichte und das einfallende Tageslicht die Messung verfälscht hätte, habe ich von einer wissenschaftlichen Bestimmung von Leuchtkraft und Laufzeit abgesehen und eine individuelle Messung mit Stoppuhr durchgeführt.
Wenn der Akku manuell durch Drehen der zum Laden des Akkus angedachten Drehkurbel geladen wird, steht bei einer Minute intensiven Kurbelns Licht für 26 Sekunden zur Verfügung, wobei man etwa 16 Sekunden lang unmittelbar im Nahbereich befindliche Objekte erkennen kann. Ab Sekunde 17 kann man noch die Hand vor Augen erkennen, ab Sekunde 22 nur noch schemenhafte Umrisse derselben.
In einem zweiten Versuch kurbelte ich den Akku fünf Minuten am Stück heiß. 56 Sekunden lang waren anschließend Objekte im unmittelbaren Nahbereich zu erkennen, nach 71 Sekunden herrschte wieder völlige Dunkelheit.
Wenn der interne Akku durch Sonnen- oder Muskelkraft komplett geladen ist, steht nutzbares Licht für etwa zweieinhalb Minuten am Stück zur Verfügung. Weitere anderthalb Minuten später gehen die LED-Äuglein komplett zu.

Fazit: Die Rubytec Kao ist ungegegelt. Über die gesamte Leuchtdauer nimmt die Lichtausbeute kontinuierlich ab. Über den Nachteil ungeregelter Lampen müssen wir hier nicht diskutieren. Der Vorteil liegt in einer deutlich längeren Laufzeit, wie der Test unter Beweis gestellt hat.

Beam:
Das Lichtbild ist verwaschen-homogen und stark blaustichig.

Rubytec Kao 010
“Target-beamshot” der Rubytec Kao.


Resümee:
Wer eine wartungsfreie Lampe zur Schlüssellochsuche sucht, ist mit der Rubytec Kao “Baby Swing Solar Flashlight” gut bedient. Allerdings sollte die Schlüssellochsuche möglichst im nüchternen Zustand der suchenden Person erfolgen. Denn bei erhöhtem Alkoholpegel sinkt die Trefferqoute beim Lochen und nahezu adäquat dazu auch die Lichtausbeute der Lampe. Ab drei Promille heißt es dann: Kurbeln, bis der Arzt kommt, um neue Versuche starten zu können – vorausgesetzt, man findet mit drei Promille noch die Kurbel zum manuellen Laden des Akkus.
Aber auch, wer nachts im Wald unvermittelt im Dunkeln steht und keine zusätzliche Lampe dabei hat, kann in einem solchen Fall mit der Rubytec Kao Licht ins Dunkel, nicht mich (Lichtinsdunkel) bringen, auch wenn das bei nicht geladenem Akku ein wenig aufwendig ist, aber immer noch besser, als komplett ohne Lampe dazustehen. Den Preis von gerade mal sieben oder acht Euro (Stand: Juli 2014) ist der Babyschwinger, der in vielen neckischen Farben erhältlich ist, allemal wert.

 

 

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27. Juni 2014

Rofis TR31C

Gespeichert unter: Taschenlampen-Tests — 208730 @ 16:01

Rofis TR31C 001
Mit der TR31C hat Rofis eine handliche Lampe mit Lademöglichkeit direkt an der Lampe im Programm.


Verpackung/Lieferumfang:
In einem stabilen Pappkarton mit Sichtfenster sind die Lampe, ein Ladekabel, ein Ladeadapter für die Steckdose, ein Ersatz-O-Ring, ein Ersatz-Schalterkappengummi, ein Lanyard, ein Holster, ein Trageclip und eine Bedienungsanleitung in zwei Sprachen (englisch, chinesisch) enthalten.

Rofis TR31C 002
Das ist alles dabei.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 152 mm
Reflektoröffnung: 31,5 mm
Durchmesser Kopf: 40 mm
Durchmesser Tail: 25,4 mm
Gewicht: 175 g
Gewicht mit Akku: 224 g
Anodisierung: HA III, gut und geichmäßig ausgeführt.
Tailstand: nein.
Rollschutz: ja.
Befestigungsmöglichkeit für Lanyard: ja, Schlitze in der Tailcap, Loch im Combat-Ring.
wasserdicht: IPX-8 laut Hersteller. Da die Ladebuchse frei liegt und in keiner Form abgedichtet ist, habe ich auf die Probe aufs Exempel verzichtet.
Stromversorgung: 1x 18650, 2x CR123A.

Rofis TR31C 003
Das Gewinde für die Tailcap.

 

Rofis TR31C 004
Materialstärke Batterierohr.

 

Rofis TR31C 005
Lampenkopf abgeschraubt.

 

Rofis TR31C 006
Durch den relativ kurzen Lampenkopf in Verbindung mit den Edelstahlbezel hebt sich die Lampe optisch zumindest ein wenig vom derzeit offenbar mehr denn je beliebten Einheitsbrei ab.

 

Rofis TR31C 007
Der Combat-Ring dient zur besseren Bedienung im Zigarrengriff und verhindert das Wegrollen.

 

Rofis TR31C 008
Der Dreiviertel-Clip hält bombenfest an der Lampe.

 

Rofis TR31C 009
Lampe mit bombenfest haltendem Clip. Wer behauptet, dass ich den Clip schief angebracht habe, bekommt Ärger mit mir. Er ist lediglich nicht ganz in der Flucht montiert.


Leuchteinheit:
Eine Cree-XM-L-U2-LED sitzt in einem SMO-Reflektor aus Aluminium. Die Frontscheibe besteht aus gehärtetem, ultraklarem, antireflex-beschichtetem Glas.

Rofis TR31C 010
Frontansicht.


Bedienung:
Ausgestattet ist die Rofis TR31C mit zwei Schaltern. Der Tailcap-Schalter ist Herr über die Stromzufuhr und schaltet die Lampe ein und aus. Mit dem Seitenschalter werden die Modi durchgeschaltet. Die Lampe verfügt über vier Leuchtstufen, die in der Reihenfolge Low (angegeben mit 6 Lumen für 200 Stunden), Mid (angegeben mit 60 Lumen für 20 Stunden), High (angegeben mit 150 Lumen für 7:30 Stunden) und Turbo (angegeben mit 655 Lumen für 1:40 Stunden) durchgeschaltet werden. Die Lampe verfügt über Memory und schaltet in der Stufe ein, die beim letzten Ausschalten aktiviert war.
Wenn der Seitenschalter bei eingeschalteter Lampe gedrückt gehalten wird, schaltet die Lampe in den Strobe-Modus. Durch erneuten Druck des Seitenschalters wird SOS aktiviert, ein weiterer Druck aktiviert ein gleichmäßiges Blinksignal. Durch Gedrückthalten des Seitenschalters gelangt man ins reguläre UI zurück, und zwar genau in die Stufe, die vor dem Geblinke aktiviert war. Das Geblinke wird (zum Glück) nicht gespeichert. Der Direktzugriff aufs Geblinke bei ausgeschalteter Lampe ist nicht möglich.

Rofis TR31C 011
Mit dem Endkappenschalter wird die Lampe ein- und ausgeschaltet.

 

Rofis TR31C 012
Mit dem über dem, nicht ganz in der Flucht montierten, Clip sitzenden Seitenschalter werden die Modi und das Blinkzeug aktiviert.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Zum Einsatz kommen wahlweise ein 18650-Akku oder zwei CR123A-Batterien. Getestet wurde die Lampe mit einem 18650-Akku und wurde dabei in der hellsten Einstellung betrieben. Für Kühlung sorgte ein Ventilator.
Rofis TR31C 013

Fazit: Die Regelung ist – falls vorhanden – nicht sonderlich gut. Vermutlich läuft die Lampe nahezu ungeregelt, und die Leistung ist in erster Linie von der Entladekurve des Akkus abhängig.

Rofis TR31C 014
Mit dem im Lieferumfang enthaltenen Ladegerät kann der Akku geladen werden, ohne dass er aus der Lampe entnommen werden muss. Alternativ kann der Akku mit dem Ladekabel auch über USB geladen werden.


Beam:
Das Lichtbild ist recht spotlastig, wodurch die Rofis TR31C eine für ihre Größe ordentliche Reichweite erzielt. Die Reichweite ist mit 260 Metern angegeben, was sich in etwa mit dem aus meinem schönen Diagramm errechneten Maximalwert deckt – zumindest, wenn der Akku noch voll ist.

Rofis TR31C 015
“Target-beamshot” Rofis TR31C.


Resümee:
Die Rofis TR31C ist eine solide Lampe, die für ihre Größe reichlich Meter macht. Die Verarbeitungsqualität geht in Ordnung. Wer allerdings auf eine gute Regelung Wert legt, sollte besser zu einer anderen Lampe greifen. Das Geblinke kann nicht aus Versehen aktiviert werden, jedoch ist der Direktzugriff auf Strobe nicht möglich, was meiner Meinung nach die einzige Berechtigung für diesen Modus darstellt. Wem die kleinen Schwächen der Lampe nichts ausmachen, bekommt für 80 Euro ein Gesamtpaket mit Ladeadapter, bei dem nur noch der Akku dazugekauft werden muss.
Zur Verfügung gestellt wurde die Lampe freundlicherweise vom Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de Unter dieser Internet-Adresse kann die Lampe auch käuflich erworben werden.

Rofis TR31C 016
Von links: Rofis TR31C, Armytek Predator, Led Lenser M7RX, Fenix TK15, Lumintop TD15, Solarforce L2P.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

Rofis TR31C 017
Kontroll-Shot

 

Rofis TR31C 018
Rofis TR31C

 

Rofis TR31C 019
Fenix UC40

 

Rofis TR31C 020
Powertac Warrior

 

Rofis TR31C 021
Crelant CH10

 

Rofis TR31C 022
Armytek Predator

 

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15. Juni 2014

Crelant 7G5MT

Gespeichert unter: Taschenlampen-Tests — 208730 @ 12:38

Crelant 7G5MT 001
Zehn geteilt durch Zwei macht Fünf. Das weiß ich noch aus der Schule. Eine Crelant 7G10 geteilt durch zwei macht eine Crelant 7G5MT. Oder so ähnlich. Jedenfalls kommen halb soviele Akkus in die Crelant 7G5MT, die damit quasi die kleine lange Schwester der Crelant 7G10 ist. Oder auch nicht. Wenn einem keine Einleitung einfällt, sollte man darauf verzichten. Aber jetzt habe ich sie geschrieben, und sie bleibt wie in Stein gemeißelt. Basta!


Verpackung/Lieferumfang:
In einem Pappkarton sind die Lampe, zwei Ersatz-O-Ringe, ein Lanyard und eine Bedienungsanleitung in englischer Sprache enthalten.

Crelant 7G5MT 002
Lieferumfang.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 245 mm
Reflektoröffnung: 57,7 mm
Durchmesser Kopf: 64 mm
Durchmesser Tail: 27 mm
Gewicht: 356 g
Gewicht mit Akkus: 448 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: nein.
Befestigungsmöglichkeit für Lanyard: ja, am Ring zwischen Body und Tailcap.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.
Stromversorgung: 2x 18650, 4x CR123A.

Crelant 7G5MT 003
Das Gewinde zur Tailcap.

 

Crelant 7G5MT 004
Materialstärke Batterierohr Tailcapseite.

 

Crelant 7G5MT 005
Materialstärke Batterierohr Lampenkopfseite.

 

Crelant 7G5MT 006
Innenansicht Lampenkopf.

 

Crelant 7G5MT 007
Der Griffring erleichtert die Bedienung in der Zigarrengriff-Haltung. Am schmalen Ring dahinter kann das Lanyard befestigt werden.


Leuchteinheit:
Zum Einsatz kommt eine MT-G2-LED von Cree. Der Reflektor ist ein Hybrid-OP aus Aluminium, davor sitzt eine ultraklare, gehärtete, beschichtete Glasscheibe.

Crelant 7G5MT 008
Die Leuchteinheit der 7G5MT.


Bedienung:
Die 7G5MT verfügt über zwei Schalter. Mit dem Endkappenschalter wird die Lampe ein- und ausgeschaltet. Zur Verwendung kommt hier ein taktischer Schalter, wie man ihn beispielsweise auch von Surefire kennt. Bei leicht gelöster Tailcap sind für die Dauer des Gedrückthaltens Momentlicht und Morsen mit voller Leuchtkraft möglich. Festdrehen der Tailcap gibt Dauerlicht, ebenfalls mit voller Power.
Der Seitenschalter schaltet zwischen den beiden Leuchtstufen durch. Werksseitig eingestellt sind als erstes die High-Stufe (angegeben mit 1860 Lumen für 65 Minuten) und eine dunklere Stufe (angegeben mit 340 Lumen für 48 Stunden). Beide Stufen können frei programmiert werden. Dazu muss der Seitenschalter gedrückt werden, dann rampt die Lampe herauf und wieder herunter. Ist die gewünschte Helligkeit erreicht, lässt man den Schalter los, und die Stufe ist programmiert. Die Schaltreihenfolge ist Stufe 1 – Stufe 2 – Aus. Durch einen schnellen Doppelklick können nacheinander Strobe und SOS angewählt werden.
Wenn die Lampe bei festgedrehter Tailcap ausschließlich über den Seitenschalter bedient wird, bleiben die programmierten Leuchtstufen dauerhaft gespeichert. Sobald die Tailcap gelöst wird, sind sie futsch und müssen neu programiert werden.

Crelant 7G5MT 009
Bei leicht gelöster Endkappe gibt ein Druck auf den Schalter Momentlicht, solange er gedrückt gehalten wird. Wenn die Endkappe festgezogen wird, liefert die Lampe Dauerlicht, und der Schalter ist außer Funktion.

 

Crelant 7G5MT 010
Die Endkappe von innen betrachtet.

 

 

Crelant 7G5MT 011
Der Seitenschalter dient zur Auswahl der Leuchtstufen und zum Programmieren derselben.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Verwendet werden können zwei 18650-Akkus oder vier CR123A-Batterien. Beim Test kamen zwei Weiss-Akkus mit einer Kapazität von 2.900mAh ins Batterierohr. Die Lampe wurde mit maximaler Leistung betrieben und durch einen Ventilator gekühlt.
Crelant 7G5MT 012

Fazit: Eine gute Regelung sieht anders aus. Über den gesamten Laufzeitraum baut die Lampe in der Leistung ab. Crelant ist zwar nicht für überragend geregelte Lampen bekannt, aber dass es durchaus besser geht als bei der 7G5MT, hat der Hersteller bereits bei anderen Lampen unter Beweis gestellt. Aber zumindest hat Crelant der Lampe eine Blinkwarnung spendiert, die zu einem sinnvollen Zeitpunkt greift.

Crelant 7G5MT 013
Wahlweise kann die Lampe mit zwei 18650-Akkus oder vier CR123A-Batterien befeuert werden.


Beam:
Der Hotspot geht bereits bei kurzen Entfernungen weich in den Hotspot über. Auf größere Distanzen liefert die Lampe ein homogenes Lichtbild, schafft aber durch die Power der MT-G2-LED auch eine ordentliche Reichweite.

Crelant 7G5MT 014
“Target-beamshot” Cree 7G5MT.


Resümee:
Die Crelant 7G5MT ist eine solide verarbeitete Lampe, die im Detail allerdings ihre Schwächen hat. Die Regelung ist nicht sonderlich gut, und auch das UI ist in zweierlei Hinsicht nicht gelungen. Einerseits ist das Bedienschema Stufe 1 – Stufe 2 – Aus recht umständlich, da man aus der ersten Stufe immer erst über die nächste gehen muss, wenn man die Lampe ausschalten will – es sei denn, man schaltet die Lampe durch Lösen der Tailcap aus. Und schon sind wir bei “andererseits”. Denn bei dieser Methode “vergisst” die Lampe die einprogrammierten Leuchtstufen.
Wer mit diesen Mankos leben kann, bekommt für 94 Euro (Stand: Juni 2014) eine robuste Lampe mit ordentlich “Wumms” und einer schönen neutralweißen Lichtfarbe.
Zur Verfügung gestellt wurde die Lampe freundlicherweise vom Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de, bei dem sie auch erhältlich ist.

Crelant 7G5MT 015
Größenvergleich Crelant 7G5MT/Crelant 7G10.

 

Crelant 7G5MT 016
Größenvergleich Crelant 7G5MT/Maglite 2D.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 1,5 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

Crelant 7G5MT 017
Kontroll-Shot

 

Crelant 7G5MT 018
Crelant 7G5MT

 

Crelant 7G5MT 019
Crelant 7G10

 

Crelant 7G5MT 020
Fenix TK51

 

Crelant 7G5MT 021
Fenix TK70

 

Crelant 7G5MT 022
Niteye Eye 30

 

Crelant 7G5MT 023
Lambda Lights Varapower Turbo V2

 

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4. Juni 2014

Taschenlampen bis 50 Euro

Gespeichert unter: Startseite — 208730 @ 22:51

Lampen bis 50 Euro 001

Taschenlampen, die heller als das Fernlicht von Autos sind, gibt es mittlerweile zuhauf. Wobei bei vielen von ihnen den Begriff “Taschenlampe” eigentlich nicht mehr ganz zutreffend ist, sofern man nicht nicht von einer Einkaufstasche ausgeht, denn in die Jackentasche passen diese Lampen in der Regel nicht. Dementsprechend hat man solche Lampen natürlich auch nicht immer dabei. Im Test kamen zehn Lampen auf den Präsentierteller, die bequem in jede Jackentasche passen und immer noch genug Licht für nahezu jede Alltagssituation liefern. Dabei wurde explizit auch aufs Portemonnaie geschaut, und es wurden nur Kandidaten ins Rennen geschickt, die nicht mehr als 50 Euro kosten.

Info
Alle Lampen im Test, die mit AA-Alkaline-Batterien betrieben werden können, knickten bei Verwendung selbiger mehr oder minder schnell ein. Das ist nicht den Lampen anzulasten, sondern den Batterien, die bei der Verwendung in Hochleistungstaschenlampen allenfalls eine Notlösung darstellen. Wer seine Lampe unbedingt mit Batterien betreiben möchte, sollte zu Lithium-Batterien greifen, die allerdings wesentlich teurer sind.
Was mir nicht so gut gefallen hat: Unabhängig von der Stromversorgung, verfügt keine der Lampen im Testfeld über eine Akkuwarnung oder eine Abschaltung bei geringer Restkapazität. Beim Batteriebetrieb ist das nicht weiter schlimm, aber wenn Akkus ins Spiel kommen, leuchten alle getesteten Lampen so lange, bis die Akkus bereits in einem kritischen Bereich angelangt sind. Es mag durchaus sein, dass die ein- oder andere Lampe tatsächlich irgendwann abschaltet, dann aber auf jeden Fall zu einem viel zu späten Zeitpunkt.

Die Kandidaten
Getestet wurden folgende Lampen (absteigend in alphabetischer Reihenfolge):
Crelant 7G2CS
EagleTac P100A2
Fenix E25
Klarus P2A
Led Lenser P6.2
Lumintop P2C
Nitecore MT2A
Niteye MSC20
Rofis JR40
Solarforce L2T

Zu jeder Lampe habe ich ein Laufzeitdiagramm sowie zwei Beamshots (drinnen und draußen) erstellt. Die Scheiben-Beamshots zeigen im oberen Bereich der Scheibe die Größe des Spots und des Streulichts auf einen Meter Entfernung und im unteren Bereich den Abstrahlwinkel der Lampe.

 

 

Crelant 7G2CS
Lampen bis 50 Euro 002
Gesamtlänge: 150 mm
Durchmesser: 24,5 mm
Gewicht (mit Batterien): 222 g
Stromversorgung: 1x 18650, 2x CR123A, 2x 16340 LiIon
Max. Helligkeit/h: 658 Lumen/2,1 h
Min. Helligkeit/h: 5 Lumen/39 h
Strobe: ja
LED-Modell: Cree XM-L U2
IP-Klassifizierung: IPX-8
Reichweite: k.A.
Kerzenfunktion: ja
Clip: nein
Öse: ja
Zubehör: Ersatz-O-Ring, Ersatz-Schaltergummi, Handschlaufe
Preis: 45 Euro

Die Crelant 7G2CS ist mit 658 Lumen in der hellsten Einstellung angegeben. Angetrieben wird sie wahlweise von einem 18650-Akku, zwei CR123A-Batterien oder zwei 16340-LiIon-Akkus. Als LED kommt eine XM-L-U2 von Cree zum Einsatz.
Der Clicky in der Endkappe schaltet die Lampe ein und aus. Mit dem Seitenschalter wird zwischen den beiden Leuchtstufen gewechselt. In der Werkseinstellung startet die Lampe in der hellsten Stufe und wechselt beim Umschalten in eine dunklere, die vom Hersteller nicht näher definiert ist. Je nach Einsatzzweck, kann die Lampe durch Gedrückthalten des Seitenschalters in beiden Einstellungen stufenlos programmiert werden. Strobe und SOS sind als versteckte Modi ebenfalls mit an Bord. Die Lampe kann auch komplett über den Seitenschalter bedient werden und merkt sich die gespeicherten Einstellungen. Allerdings nur solange, bis sie wieder durch den Endkappenschalter ausgeschaltet wird. In diesem Fall geht sie auf die Werkseinstellungen zurück und startet beim nächsten Einschalten wieder in der hellsten Stufe.
Optimiert ist die 7G2CS für den Betrieb mit zwei 16340-LiIon-Akkus, mit denen sie gut geregelt ist, allerdings ist die Laufzeit auf Max damit sehr kurz. Mit anderen Stromversorgern wird nicht die volle Leistung erreicht, und die Regelung ist eher mittelmäßig.
Fazit: Die 7G2CS macht ordentlich hell. Die maximale Leistung wird aber nur mit 16340-LiIon-Akkus erreicht, was sich in einer kurzen Laufzeit äußert.

Lampen bis 50 Euro 003

Lampen bis 50 Euro 004

Lampen bis 50 Euro 005

 

 

EagleTac P100A2
Lampen bis 50 Euro 006
Gesamtlänge: 158 mm
Durchmesser: 28 mm
Gewicht (mit Batterien): 121 g
Stromversorgung: 2x AA
Max. Helligkeit/h: 250 Lumen/1,5 h
Min. Helligkeit/h: 50 Lumen/8 h
Strobe: -
LED-Modell: Cree XP-G S2
IP-Klassifizierung: IPX-8
Reichweite: k.A.
Kerzenfunktion: nein
Clip: nein
Öse: ja
Zubehör: Ersatz-O-Ringe, Handschlaufe, Holster
Preis: 42,90 Euro

Mit der XP-G-S2-LED von Cree liefert die EagleTac P100A2 laut Hersteller einen Lichtstrom von 250 Lumen für 1,5 Stunden. Ins Batterierohr kommen wahlweise zwei NiMH-Akkus oder zwei Batterien im AA-Format.
Die Bedinung könnte einfacher nicht sein. Ein- und ausgeschaltet wird die Lampe mit einem Forward-Clicky, mit dem die Lampe direkt beim Einschalten Licht macht. Es gibt zwei Leuchtstufen, die durch Festziehen und Lösen des Lampenkopfs aktiviert werden. Bei festgezogenem Kopf leuchtet die P100A2 mit voller Power, bei leicht gelöstem Kopf wird die dunkle Stufe aktiviert, die mit 50 Lumen bei einer Laufzeit von acht Stunden angegeben ist. Auf Geblinke wurde konsequent verzichtet. Da der Schalter in der Endkappe hervorsteht, ist eine Verwendung als “Kerze” nicht möglich. An der Gesamtverarbeitung gibt es nichts zu meckern, lediglich die Stromversorger klappern leicht im Batterierohr. Die Lampe ist sehr gut geregelt und hält die maximale Leistung beim Akkubetrieb über nahezu die gesamte Laufzeit konstant.
Fazit: Die P100A2 von EagleTac ist eine einfach zu bedienende Lampe mit zwei Leuchtstufen und ohne jeglichen Schnickschnack.

Lampen bis 50 Euro 007

Lampen bis 50 Euro 008

Lampen bis 50 Euro 009

 

 

Fenix E25
Lampen bis 50 Euro 010
Gesamtlänge: 146 mm
Durchmesser: 24 mm
Gewicht (mit Batterien): 117 g
Stromversorgung: 2x AA
Max. Helligkeit/h: 187 Lumen/2,3 h
Min. Helligkeit/h: 27 Lumen/26 h
Strobe: -
LED-Modell: Cree XP-E
IP-Klassifizierung: IPX-8
Reichweite: 156m
Kerzenfunktion: ja
Clip: nein
Öse: ja
Zubehör: Handschlaufe, Ersatz-O-Ring, zwei AA-Batterien
Preis: 36,95 Euro

Die E-Serie von Fenix bietet zum günstigen Preis viele Features der “größeren” Brüder aus der LD-Serie, verzichtet dabei aber auf Spezialfunktionen wie Strobe und SOS, und setzt auf einfache Bedienbarkeit.
Die E25 wird durch Gedrückthalten des Schalters, der seitlich unterhalb des Lampenkopfs angebracht ist, ein- und ausgeschaltet. Kurzes Drücken des Schalters wechselt durch die drei Leuchtstufen Low, Mid und High. Die Lampe verfügt über Memory und speichert die zuletzt ausgewählte Stufe. Kleines Manko dieses Bedienkonzepts: Die Lampe geht nicht sofort an, sondern immer mit einer leichten Verzögerung.
Als Stromversorger können zwei NiMH-Akkus oder zwei AA-Batterien verwendet werden. In unserem Test hielt die Lampe beim Betrieb mit den Akkus die Helligkeit über den gesamten Laufzeitraum nahezu konstant. Die LED ist eine XP-E von Cree, die für eine ordentliche Reichweite bei “nur” 187 Lumen sorgt. Die dunkelste Stufe ist mit 27 Lumen angegeben. Die Verarbeitung steht der der LD-Serie in nichts nach, hier hat Fenix gute Arbeit geleistet.
Fazit: “Kleine Brüder” müssen nicht zwangsläufig hinter ihren größeren Geschwistern zurückstehen. Das stellt die Fenix E25 unter Beweis.

Lampen bis 50 Euro 011

Lampen bis 50 Euro 012

Lampen bis 50 Euro 013

 

 

Klarus P2A
Lampen bis 50 Euro 014
Gesamtlänge: 155 mm
Durchmesser: 22,6 mm
Gewicht (mit Batterien): 121 g
Stromversorgung: 2x AA
Max. Helligkeit/h: 245 Lumen/1,6 h
Min. Helligkeit/h: 20 Lumen/33 h
Strobe: nein
LED-Modell: Cree XP-G R5
IP-Klassifizierung: IPX-8
Reichweite: k.A.
Kerzenfunktion: ja
Clip: ja
Öse: ja.
Zubehör: Ersatz-O-Ringe, Ersatz-Gummi-Endkappe, Trageclip, Handschlaufe
Preis: 36,90 Euro

“Einfach, unkopmpliziert – fertig”. Das könnte durchaus ein Werbeslogan für die P2A von Klarus sein. Die Lampe wird mit einem Schalter in der Endkappe ein- und ausgeschaltet. Es gibt exakt zwei Helligkeitsstufen, die durch Festziehen und Lösen des Lampenkopfs aktiviert werden. Bei festgezogenem Lampenkopf leuchtet die Lampe in der hellen Stufe, die mit 245 Lumen bei einer Laufzeit von 1,6 Stunden angegeben ist. Löst man den Lampenkopf leicht, wird die dunkle Stufe aktiviert (angegeben mit 20 Lumen für 30 Stunden). Somit kann man im laufenden Betrieb schnell von hell nach dunkel wechseln und umgekehrt oder die gewünschte Stufe schon vor dem Einschalten auswählen.
Als Stromversorger können zwei Akkus oder Batterien der Größe AA eingelegt werden, fürs Licht sorgt eine Cree XP-G-R5-LED. An der Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen, die Regelung beim Akkubetrieb ist astrein, lediglich die Stromversorger klappern ein wenig im Batterierohr. Ein kleiner Nachteil der Lampe: Man braucht zwei Hände zur Bedienung, denn Ein/Ausschalten und Modiwechsel sind mit einer Hand nicht möglich.
Fazit: Wer eine unkomplizierte Lampe sucht, die von der Bedienung her garantiert idiotensicher ist, findet in der Klarus P2A einen treuen Freund.

Lampen bis 50 Euro 015

Lampen bis 50 Euro 016

Lampen bis 50 Euro 017

 

 

Led Lenser P6.2
Lampen bis 50 Euro 018
Gesamtlänge: 163 mm
Durchmesser: 18,5 mm
Gewicht (mit Batterien): 116 g
Stromversorgung: 2x AA
Max. Helligkeit/h: 200 Lumen/25 h
Min. Helligkeit/h: k.A.
Strobe: -
LED-Modell: Cree XP-G
IP-Klassifizierung: k.A.
Reichweite: 120 Meter
Kerzenfunktion: nein
Clip: nein
Öse: ja
Zubehör: Holster, Handschlaufe, Batterien
Preis: 39,95 Euro

Die Led Lenser P6.2 ist das Upgrade der etwas betagten P6. Als LED kommt eine Cree XP-G zum Einsatz, mit der nun 200 statt der 95 Lumen des Vorgängermodells zur Verfügung stehen. Die Lampe hat nicht nur eine neue LED, sondern auch ein neues Äußeres spendiert bekommen und präsentiert sich in matten Schwarz mit roter Schalterkappe. Vorne in der Linse wurde ein ebenfalls roter Ring eingearbeitet. Wenn man die Linse bei eingeschalteter Lampe betrachtet, scheint dieser Ring zu leuchten. Optisch ist das Upgrade mehr als gelungen.
Die Bedienung könnte einfacher nicht sein: Wenn man den Schalter drückt, schaltet die Lampe ein, drückt man erneut, schaltet sie wieder aus. Kein Geblinke, kein dunkler Modus, simpler geht es nicht. Manche Nutzer werden genau danach suchen, andere werden eine dunklere Stufe vermissen.
Durch Vor- und Zurückschieben des Lampenkopfs kann die Lampe fokussiert werden, wobei sich in allen Einstellungen Ringe im Lichtbild finden.
Stromversorger sind zwei AA-Zellen, wobei, auf Nachfrage bei Zweibrüder, entgegen der Beschreibung in der Bedienungsanleitung, auch Akkus verwendet werden dürfen. Allerdings ist die Lampe, wie alle Lampen der P-Serie, ungeregelt und wird kontinuierlich dunkler.
Fazit: Wer eine unkomplizierte Lampe sucht und eine lange Laufzeit einer geregelten Lampe vorzieht, ist mit der Led Lenser P6.2 bestens bedient.

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Lumintop P2C
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Gesamtlänge: 122 mm
Durchmesser: 22 mm
Gewicht (mit Batterien): 104 g
Stromversorgung: 2x CR123A, 2x 16340 LiIon
Max. Helligkeit/h: 300 Lumen/2,5 h
Min. Helligkeit/h: 10 Lumen/70 h
Strobe: -
LED-Modell: Cree XP-G R5
IP-Klassifizierung: IPX-8
Reichweite: k.A.
Kerzenfunktion: ja
Clip: ja
Öse: ja
Zubehör: Holster, Ersatz-O-Ringe, Ersatz-Gummiendkappe, Trageclip, Handschlaufe
Preis: 39,95 Euro

Die Lumintop P-Serie steht für einfach zu bedienende Lampen ohne Schnörkel und Geblinke. In unserem Test trat mit der P2C die hellste Lampe dieser Serie an.
An der Verarbeitung gibt es nichts zu mäkeln. Als LED kommt eine Cree XP-G R5 zum Einsatz, mit der die Lampe laut Hersteller in ihren zwei Leuchtstufen 300 Lumen für 2,5 Stunden und zehn Lumen für 70 Stunden liefern soll.
Als Stromversorger dienen zwei CR123A-Batterien. Da die Lampe in einem Spannungsbereich bis 8,4 Volt betrieben werden kann, ist auch die Versorgung mit zwei 16340-LiIon-Akkus möglich. Heller ist die Lampe damit jedoch nicht.
Eingeschaltet wird die Lumintop P2C mit einem Reverse-Clicky, einem Schalter also, der erst beim Loslassen schaltet. Die Lampe startet immer in der hellen Stufe. Tippt man den Schalter an, wechselt sie in die dunkle. Tippt man den Schalter erneut an, wechselt sie zurück in die helle Stufe. Durchdrücken des Schalters, egal in welcher Leuchtstufe, schaltet die Lampe aus. Gegen eine mögliche Überhitzung hat die Lampe eine Stepdown-Regelung, die die P2C automatisch alle fünf Minuten in eine niedrigere Leuchtstufe schaltet.
Fazit: Die Lumintop P2C ist ein guter Allrounder, der in einem kompakten Format für mehr als ausreichend viel Licht sorgt.

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Nitecore MT2A
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Gesamtlänge: 155 mm
Durchmesser: 22 mm
Gewicht (mit Batterien): 119 g
Stromversorgung: 2x AA
Max. Helligkeit/h: 280 Lumen/2,25 h
Min. Helligkeit/h: 15 Lumen/50 h
Strobe: ja
LED-Modell: Cree XP-G R5
IP-Klassifizierung: IPX-8
Reichweite: 115 m
Kerzenfunktion: ja
Clip: ja
Öse: ja
Zubehör: Ersatz-O-Ring, Trageclip, Handschlaufe, zwei AA-Batterien
Preis: 39,95 Euro

Die MT2A von Nitecore liefert mit zwei AA-Zellen 280 Lumen in der hellsten Leuchtstufe. Um ein mögliches Überhitzen der LED zu vermeiden, schaltet die Lampe zeitgesteuert alle drei Minuten (beim Testmodell waren es zweieinhalb Minuten) elektronisch herunter. Die hellste Stufe kann allerdings danach direkt wieder aktiviert werden. Im Lampengehäuse werkelt eine Cree-XP-G-R5-LED.
Eingeschaltet wird die Lampe, indem der hintere Schalter durchgedrückt wird. Durch leichtes Drücken und Gedrückthalten ist auch Momentlicht möglich. Die Leuchtstufen werden durch Festziehen und Lösen des Lampenkopfs angewählt. Wenn der Kopf festgezogen ist, leuchtet die Lampe grundsätzlich im Turbo-Modus. Bei gelöstem Lampenkopf hat der Benutzter die Wahl zwischen High (125 Lumen), Mid (50 Lumen), Low (15 Lumen), SOS und Strobe. Durch Antippen des Schalters bei ausgeschalteter Lampe werden diese Stufen nacheinander aufgerufen. Durchdrücken des Schalters speichert die gewünschte Stufe. Für Flashaholics ist das kein Problem, aber wer sich zum ersten Mal eine Hochleistungs-Taschenlampe zulegt, dürfte zumindest anfänglich mit der Bedienung Probleme haben.
Fazit: Die MT2A ist eine vielseitige Lampe, mit deren Bedienung man sich ein wenig auseinandersetzen muss. Der frühe Stepdown nervt auf Dauer.

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Niteye MSC20
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Gesamtlänge: 122 mm
Durchmesser: 24 mm
Gewicht (mit Batterien): 112 g
Stromversorgung: 1x 18650, 2x CR123A, 2x 16340 LiIon
Max. Helligkeit/h: 500 Lumen/1,4 h
Min. Helligkeit/h: 25 Lumen/20 h
Strobe: ja
LED-Modell: Cree XM-L U2
IP-Klassifizierung: IPX-8
Reichweite: 136m
Kerzenfunktion: ja
Clip: ja
Öse: ja, am Clip
Zubehör: Ersatz-O-Ringe, Trageclip
Preis: 49,90 Euro

Die Niteye MSC20 liefert 500 Lumen. Ihr Licht verteilt sie mittels einer XM-L-U2-LED von Cree. Bei der Stromversorgung zeigt sich die Lampe nicht wählerisch. Es können ein 18650-Akku, zwei CR123A-Batterien oder zwei 16340-LiIon-Akkus verwendet werden.
Bei der Bedienung geht die MSC20 einen etwas anderen Weg. Die Lampe verfügt über einen Schalter und einen Magnetring. Eingeschaltet werden kann sie mit beiden Bedienelementen. Der Magnetring rastet in vier Stufen ein. Ganz links ist Strobe, dann kommt die “Aus”-Position, dann die dunkle Stufe und schließlich die helle. Je nach Position des Drehrings kann man mit ihm die Lampe von hell nach dunkel und umgekehrt, von dunkel nach “Aus” und umgekehrt, und von “Aus” in den Strobe-Modus und zurück schalten. Mit dem Schalter kann man die Lampe in der zuletzt angewählten Stufe ein- und ausschalten. Während die helle Stufe fest belegt ist, kann die dunklere zwischen 25 und 200 Lumen stufenlos programmiert werden. Die programmierte Stufe wird gespeichert. Die MSC20 verfügt über eine Art Ladestandsanzeige in Form eines hinterleuchteten Schalters. Allerdings wechselt die LED im Schalter erst dann von grün auf rot, wenn die Lampe bereits deutlich dunkler geworden ist.
Fazit: Das Bedienungskonzept der Niteye MSC20 ist genauso gewöhnungsbedürftig wie genial. Die Ladestandsanzeige hat allerdings nur einen geringen praktischen Nutzwert.

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Rofis JR40
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Gesamtlänge: 170 mm
Durchmesser: 22 mm
Gewicht (mit Batterien): 155 g
Stromversorgung: 2x AA
Max. Helligkeit/h: 290 Lumen/2 h
Min. Helligkeit/h: 3 Lumen/140 h
Strobe: ja
LED-Modell: Cree XP-G2
IP-Klassifizierung: IPX-8
Reichweite: 133 m
Kerzenfunktion: ja
Clip: ja
Öse: ja
Zubehör: Ersatz-O-Ringe, Ersatz-Schaltergummi, Trageclip, Handschlaufe, Holster
Preis: 49 Euro

Die JR40 von Rofis ist mit einer XP-G-2-LED von Cree ausgestattet und nimmt als Stromversorger zwei AA-Zellen (Akkus oder Batterien) auf. Eingeschaltet wird die Lampe mit dem hinteren Schalter, die Leuchtstufen werden mit dem seitlichen Schalter in der Reihenfolge Dunkel (3 Lumen für 140 Stunden), Mittel (63 Lumen für 9 Stunden und 30 Minuten), Hell (105 Lumen für 5 Stunden und 15 Minuten) und Turbo (290 Lumen für 2 Stunden) angewählt. Die Lampe verfügt über Memory und speichert die zuletzt gewählte Leuchtstufe. Sehr schön ist das dunkle “Low” mit 3 Lumen, mit dem man auch im Zelt niemanden stört. Durch einen Doppelklick gelangt man in den Strobe-Modus, ein weiterer Doppelklick wechselt zu SOS, ein weiterer zu langsamem Blinken. Beim Akkubetrieb ist die JR40 hervorragend geregelt. Warum Rofis der Lampe allerdings einen Stepdown nach 30 Minuten verpasst hat, dürfte das Geheimnis des Herstellers bleiben.
Der Clou ist der “abknickbare” Lampenkopf, mit dem man die Lampe im Nu zu einer Winkellampe umfunktionieren kann. Der entsprechende Mechanismus macht einen robusten Eindruck, sodass auch häufigeres Verstellen kein Problem darstellen sollte.
Fazit: Die Rofis JR40 ist eine vielseitig einsetzbare Lampe, und die Idee mit dem “Knickkopf” ist richtig pfiffig und gut umgesetzt.

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Solarforce L2T
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Gesamtlänge: 138 mm
Durchmesser: 25,5 mm
Gewicht (mit Batterien): 148 g
Stromversorgung: 1x 18650, 2x CR123A, 2x 16340 LiIon
Max. Helligkeit/h: 880 Lumen/k.A
Min. Helligkeit/h: k.A. Lumen/k.A.
Strobe: nein
LED-Modell: Cree XM-L U2
IP-Klassifizierung: IPX-8
Reichweite: k.A.
Kerzenfunktion: nein
Clip: nein
Öse: nein
Zubehör: -
Preis: 49 Euro

Die Solarforce L2T setzt bei der Beleuchtung auf eine Drop-in-Lösung, das heißt, die komplette Leuchteinheit kann mit einem Handgriff ausgewechselt werden. Das Testmodell war mit einem Cree-XM-L-U2-Drop-in bestückt, mit dem es bis zu 880 Lumen laut Hersteller liefert. Als Stromversorger können ein 18650-Akku, zwei CR123A-Batterien oder zwei 16340-LiIon-Akkus verwendet werden. Gut geregelt ist die Lampe allerdings nur mit zwei Zellen bei einer relativ kurzen Laufzeit.
Eingeschaltet wird die Lampe mit einem Clicky in der Tailcap. Antippen gibt Momentlicht, Durchdrücken Dauerlicht. Mehrmaliges Antippen hintereinander bei ausgeschalteter Lampe wechselt in der Reihenfolge Hell-Mittel-Dunkel durch die Leuchtstufen. Die zuletzt angewählte Leuchtstufe wird gespeichert – allerdings nur, sofern man die Lampe nicht innerhalb von fünf Sekunden nach dem Ausschalten wieder einschaltet. Denn in diesem Fall wechselt sie in die nächste Leuchtstufe. Auch, wenn man die Lampe im Normalfall nicht ständig direkt nach dem Ausschalten wieder einschalten wird – ideal ist das nicht.
Fazit: Die Solarforce L2T ist eine solide Lampe, die die Möglichkeit bietet, die Leuchteinheit zu wechseln und so immer auf dem neuesten Stand der Technik zu sein.

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Gesamtfazit:
Wirklich enttäuscht hat keine der Lampen. Wer eine möglichst schnörkellose Lampe sucht, ist mit der Fenix, der EagleTac, der Klarus oder der Lumintop gut beraten und kann dabei auch noch zwischen verschiedenen Möglichkeiten der Bedienung und der Stromversorgung wählen. Die anderen Lampen verfügen über zusätzliche Funktionen wie Strobe, SOS oder Blinken, auch hier gibt es die unterschiedlichsten Bedienkonzepte. Und wer auf fokussierbare Lampen setzt, bekommt mit der Led Lenser P6.2 ebenfalls eine gute Lampe für weniger als 50 Euro. Einen klaren Sieger gibt es nicht. Bei der Wahl der richtigen Lampe ist vor allem der persönliche Geschmack entscheidend, denn gut sind alle Kandidaten.

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27. Mai 2014

Smiling Shark SS-A42

Gespeichert unter: Taschenlampen-Tests — 208730 @ 22:13

Smiling Shark SS-A42 001
Da lacht der Hai! Fokussierbar und auch noch giftgrün – das Ding muss getestet werden!


Verpackung/Lieferumfang:
In einer Schatulle aus Kunststoff sind die Lampe, ein Lanyard und eine Bedienungsanleitung in englischer Sprache enthalten.

Smiling Shark SS-A42 002
Verpackung und Lieferumfang.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 127 mm
Linsenöffnung: 24,5 mm
Durchmesser Kopf: 34 mm
Durchmesser Tail: 29 mm
Gewicht: 126 g
Gewicht mit Batterie (CR123A): 141 g
Anodisierung: gut und gleichmäßig ausgeführt, kein HA III.
Tailstand: nein
Rollschutz: nein
Befestigungsmöglichkeit für Lanyard: ja, Öse an der Tailcap.
wasserdicht: spritzwassergeschützt.
Stromversorgung: 1x CR123A, 1x AA, 1x AAA.

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Materialstärke Batterierohr.

 

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Lampenkopf von innen.


Leuchteinheit:
Eine Cree XR-E-Q5-LED sitzt hinter einer Glaslinse. Ein Reflektor wurde nicht verbaut.

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Die Leuchteinheit des Hais.


Bedienung:
Ein-, aus und durchgeschaltet wird die Lampe mit einem Reverse-Clicky mit weichem Druckpunkt. Beim Durchdrücken des Schalters schaltet die Lampe in der hellen Stufe ein, die mit 180 Lumen angegeben ist. Wird der Schalter angetippt, wechselt die Lampe in die dunkle Stufe (ohne Lumenangabe), erneutes Antippen aktiviert den Strobe-Modus. Beim nächsten Antippen landet man wieder in der hellen Stufe. Beim Durchdrücken des Schalters schaltet die Lampe aus. Memory ist nicht mit an Bord, die Lampe startet immer in der hellen Stufe.
Dieses UI ist nicht allzu durchdacht, aber schließlich darf man für den Preis eines Trabis auch keinen Ferrari erwarten.
Die Smiling Shark SS-A42 kann durch Drehen des silbernen Rings am Lampenkopf in mehreren Stufen fokussiert werden. Je nach Einstellung wird der Abstand der Frontlinse zur LED verändert. So kann zwischen breit streuendem und gebündeltem Licht gewechselt werden.

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Mittels eines Reverse-Clickys, eines Schalters also, der erst beim Loslassen schaltet, wird die Lampe ein- und ausgeschaltet.

 

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Schalter-Innenansicht.

 

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Mit dem silbernen Drehring erfolgt die Fokussierung.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Hier zeigt sich die SS-A42 vielseitig. Wahlweise können eine CR123A-Batterie, eine AA-Batterie oder eine AAA-Batterie verwendet werden. Aussparungen für die entsprechenden Stromversorger finden sich im Batterieträger.
Getestet wurde die Laufzeit der Lampe mit einer CR123A-Batterie und einer AA-Batterie. Dabei wurde die Lampe in der hellen Stufe betrieben und durch einen Ventilator gekühlt.
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Fazit: Nun ja, von einer Regelung kann man nicht wirklich sprechen. Aber zumindest zu Beginn der Laufzeit fällt der Maximalwert nicht allzu extrem ab, wobei die Lampe mit einer CR123-Batterie deutlich heller ist als mit einer AA-Zelle.

Smiling Shark SS-A42 010
Ein Batterieträger für alles.

 

Smiling Shark SS-A42 011
Das passt alles rein: AAA-Zelle, AA-Zelle, CR123A-Zelle.


Beam:
In allen Einstellungen finden sich leichte Ringe im Lichtbild, die allerdings bei der SS-A42 nicht störender ins Gewicht fallen als bei anderen, deutlich teureren Lampen mit Innenfokussierung.

Smiling Shark SS-A42 012
Smiling Shark SS-A42 defokussiert.

 

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Smiling Shark SS-A42 fokussiert.


Resümee:
Die Smiling Shark SS-A42 ist weder sonderlich hell, noch sonderlich hochwertig verarbeitet. Aber sie ist ganz ordentlich verarbeitet und kann auch den ein- oder anderen Sturz wegstecken. Wenn jemandem das “China”-UI mit Hell-Dunkel-Blinken nichts ausmacht, der auf der Suche nach einer günstigen fokussierbaren Lampe ist, kann er bei dieser Lampe bedenkenlos zuschlagen. Denn für deutlich weniger als 20 Dollar (Stand: Mai 2014) dürfte es kaum eine vergleichbare Lampe in dieser ansprechenden Qualität geben.

Smiling Shark SS-A42 014
Von links: Smiling Shark SS-A42, Led Lenser P7, Surefire 6P.

 

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