Taschenlampen-Tests.de






         

3. Juni 2012

Willkommen auf Taschenlampen-Tests.de!

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Intention dieser unabhängigen Seite ist es, Taschenlampen zu testen und dabei ihre Stärken und Schwächen herauszustellen. Weiterhin finden sich Beamshots, Tipps sowie interessante Links für alle, die Interesse und Spaß an diesem umfangreichen Thema haben. Und unter der Rubrik “Maiks Mods” stellt Tüftler Maik Langner Taschenlampen-Umbauten vor, die es so in keinem Geschäft zu kaufen gibt.

Viel Spaß beim Stöbern,
Walter Demtröder
(Lichtinsdunkel)

21. Mai 2013

MXDL 3W AAA

Gespeichert unter: Taschenlampen-Tests — 208730 @ 20:52

MXDL 3 Watt AAA 001
Vom Wühltisch auf den Seziertisch: die MXDL-3-Watt-AAA-Lampe mit der offiziellen Bezeichnung XT-7119. Angesichts des extrem niedrigen Preises ist es eine echte “Na-und?”-Lampe.


Verpackung/Lieferumfang:

In einem Pappkattöngsken sind die Lampe mit Trageclip und ein Lanyard enthalten.

MXDL 3 Watt AAA 002
Das ist drin im Karton.


Beschreibung der Lampe/erster Eindruck:

Länge: 98 mm
Reflektoröffnung: 11,2 mm
Durchmesser Kopf: 14 mm
Durchmesser Tail: 14 mm
Gewicht: 21 g
Gewicht mit Batterie: 32 g
Anodisierung: gut und gleichmäßig ausgeführt, kein HA III.
Tailstand: nein.
Rollschutz: nur mit Clip.
Befestigungsmöglichkeit für Lanyard: lustigerweise trotz des mitgeleiferten Lanyards eigentlich nicht. Wenn es befestigt werden soll, muss man es unter den Clip schieben,
wasserdicht: spritzwassergeschützt.
Uiuiui… …kratzt das Gewinde. Und Ogottogottogott… …was ist denn das für ein Schalter? Na und?

MXDL 3 Watt AAA 003
Der Clip. Formschön und elegant ist anders. Na und?

 

MXDL 3 Watt AAA 004
Materialstärke.

 

MXDL 3 Watt AAA 005
Na und?


Leuchteinheit:

Eine 3-Watt-Luxeon-LED sorgt für Licht. Die LED sitzt in einem SMO-Reflektor aus Kunstoff, die Frontscheibe besteht ebenfalls aus Kunstoff. Eine Kunstofflinse ist sicherlich nicht die beste Wahl, da sie wesentlich schneller zerkratzt als eine Glasl… Na und?

MXDL 3 Watt AAA 006
Frontansicht.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Betrieben wird die Lampe mit einer AAA-Batterie. Da es nur eine Leuchtstufe gibt, erübrigt sich die Frage, in welcher Stufe die Lampe getestet wurde. Und da der Test recht kurz ist, habe ich die Werte im Zehn-Minuten-Abstand ermittelt statt alle 15 Minuten, damit er etwas an Länge gewinnt.

Laufzeitmessung:
Beim Einschalten: 730 Lux
nach 5 Minuten: 620 Lux
nach 10 Minuten: 590 Lux
nach 20 Minuten: 530 Lux
nach 30 Minuten: 520 Lux
nach 40 Minuten: 510 Lux
nach 50 Minuten: 480 Lux
nach 60 Minuten: 470 Lux
nach 70 Minuten: 450 Lux
nach 80 Minuten: 440 Lux
nach 90 Minuten: 430 Lux
nach 100 Minuten: 410 Lux
nach 110 Minuten: 400 Lux
nach 120 Minuten: 390 Lux
nach 130 Minuten: 380 Lux
nach 140 Minuten: 380 Lux
nach 150 Minuten: 370 Lux
nach 160 Minuten: 370 Lux
nach 170 Minuten: 360 Lux
nach 180 Minuten: 360 Lux
nach 190 Minuten: 350 Lux
nach 200 Minuten: 350 Lux
nach 210 Minuten: 340 Lux
nach 220 Minuten: 340 Lux
nach 230 Minuten: 330 Lux
nach 240 Minuten: 330 Lux
nach 250 Minuten: 320 Lux
nach 260 Minuten: 310 Lux
nach 270 Minuten: 310 Lux
nach 280 Minuten: 300 Lux
nach 290 Minuten: 290 Lux
nach 300 Minuten: 290 Lux
So, reicht, oder?

Fazit: Die Lampe ist ungeregelt und nimmt mit zunehmender Leuchtdauer in der Leuchtstärke ab. Na und? Viel Licht macht die Lampe ohnehin nicht, und man hat nach mehreren Stunden immer noch ausreichend Licht, um im tiefen Dschungel nicht auf giftiges Getier zu treten.

Bedienung:
Ein Reverse-Clicky mit weichem Druckpunkt schaltet die Lampe ein und aus. Angegeben ist sie mit 50 Lumen, die sicherlich etwas gestrunzt sind.

MXDL 3 Watt AAA 007
Er schaltet! Auch öfter.


Beam:

Der Hotspot setzt sich auf kürzeste Distanzen mit einem leichten Ring vom Sidespill ab. Im Nah- und erweiterten Nahbereich liefert die Lampe ein ausgewogenes Lichtbild.

MXDL 3 Watt AAA 008
“Target-beamshot” MXDL 3W AAA.


Resümee:

Hochwertig sieht anders aus. Das Gewinde kratzt, der Schalter ist nicht toll und die Lampe ungeregelt. Na und? Bei einem Preis, der zwischen drei und vier Dollar liegt (Stand: Mai 2013) dürfte man kaum mehr Lampe fürs Geld bekommen. Wer eine spottbillige Lampe für die Ausleuchtung des Nahbereichs und erweiterten Nahbereichs oder eine spottbillige Notfall-Lampe sucht, kann bei diesem Preis absolut nichts verkehrt machen.

MXDL 3 Watt AAA 009
Größenvergleich MXDL 3W AAA und AAA-Batterie.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

MXDL 3 Watt AAA 010
Kontroll-Shot

 

MXDL 3 Watt AAA 011
MXDL 3W AAA

 

MXDL 3 Watt AAA 012
Led Lenser Photonpump 7003

 

MXDL 3 Watt AAA 013
Inova X1

 

MXDL 3 Watt AAA 014
Dereelight DA3

 

MXDL 3 Watt AAA 015
Thrunite Ti (1,5 Volt)

 

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15. Mai 2013

Energizer Hard Case Tactical

Gespeichert unter: Taschenlampen-Tests — 208730 @ 12:31

Energizer Hard Case Tactical 001
Weiß, Rot, Grün, Blau und Infrarot: Mit der Energizer Hard Case Tactical wird’s richtig bunt.


Verpackung/Lieferumfang:

Ausgeliefert wird die Lampe mit zwei Batterien in einer Papp/Plastikverpackung.

Beschreibung der Lampe/erster Eindruck:
Länge: 143 mm
Länge mit angewinkeltem Kopf: 136 mm
Maße Kopf: 40,5 mm x 29,5 mm
Maße Tail: 39,5 mm x 29 mm
Gewicht: 117 g
Gewicht mit Batterien: 165 g
Tailstand: ja.
Rollschutz: ja.
Befestigungsmöglichkeit für Lanyard: Lanyard kann am Trageclip befestigt werden.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.
Die Lampe besteht aus bruchsicherem Polymer-Kunstoff und macht einen insgesamt recht robusten Eindruck.

Energizer Hard Case Tactical 002
Befestigungsmöglichkeit an Molle- oder OTV-Systemen an der Rückseite.


Leuchteinheit:

Vom Hersteller ist lediglich angegeben, dass als Leuchtmittel eine “weiße Cree-LED” verwendet wird. Durch die Linsenoptik ist es nicht ganz so leicht, sie zu identifizieren, aber wenn mich meine blinden Augen nicht täuschen, handelt es sich um eine XP-E. Ringsherum sind die Farb-LEDs und die IR-LED angeordnet.

Energizer Hard Case Tactical 003
Frontansicht.


Stromversorgung/Laufzeittest:

Betrieben werden kann die Hard Case Tactical mit zwei AA-Batterien/AA-Akkus. Im Notfall kann die Lampe auch mit einer Batterie/einem Akku bei reduzierter Leistung betrieben werden. Die Laufzeitmessung erfolgte mit zwei Batterien, dabei wurde die Lampe in der hellsten Stufe eingeschaltet und prophylaktisch durch einen Ventilator gekühlt.

Laufzeitmessung:
Beim Einschalten: 430 Lux
nach 5 Minuten: 410 Lux
nach 15 Minuten: 400 Lux
nach 30 Minuten: 390 Lux
nach 45 Minuten: 380 Lux
nach 60 Minuten: 370 Lux
nach 75 Minuten: 360 Lux
Wenige Minuten später schaltete die Lampe herunter.
nach 90 Minuten: 200 Lux
nach 105 Minuten: 190 Lux
nach 120 Minuten: 190 Lux
nach 135 Minuten: 180 Lux
nach 150 Minuten: 50 Lux
nach 165 Minuten: 50 Lux
nach 180 Minuten: 50 Lux

Fazit: Augenscheinlich hat Energizer der Lampe sogar eine Regelung mit auf den Weg gegeben. Etwas mehr als 80 Minuten hält sich der Verlust gegenüber der Maximalhelligkeit in Grenzen. Wenn die Stromversorger eine gewisse Spannung unterschreiten, schaltet die Lampe in eine dunklere Stufe, um die Laufzeit zu verlängern. Normalerweise bin ich kein Freund solcher Lösungen, im Fall der Energizer Hard Case Tactical finde ich es jedoch gar nicht mal schlecht, denn zu mehr als der relativ dunklen Wegausleuchtung ist die Lampe ohnehin nicht gedacht. Und ob ich nun mit wenig oder noch weniger Licht durch die Gegend laufe, ist zweitrangig, wenn ich wenig oder noch weniger Licht dafür länger habe.

Energizer Hard Case Tactical 004
Das Batteriefach wird durch einen Drehknopf arretiert.

 

Energizer Hard Case Tactical 005
Batteriefach geöffnet.

 

Energizer Hard Case Tactical 006
Die Lampe kann mit zwei…

Energizer Hard Case Tactical 007
…oder im Notfall auch mit einer Batterie (bei reduzierter Leistung) betrieben werden.


Bedienung:

Die Lampe verfügt über einen Schieberegler, der in drei Stellungen einrastet. In der Mittelstellung bietet er eine Lockout-Funktion gegen versehentliches Einschalten, in der Stellung rechts symbolisiert ein offenes Schloss, dass die Lampe betriebsbereit ist, und in der linken Anschlagstellung wird eine Infrarot-LED mit einer Wellenlänge von 880 Nanometern wahlweise durchgängig leuchtend oder mit Blinklicht für Freund-Feind-Kennung (IFF) aktiviert.
Die weiße LED und die Farb-LEDs werden über jeweils einen Druckschalter bedient. Die weiße LED, die mit 70 Lumen angegeben ist, wird mit einem Schalter in der Endkappe aktiviert. Die Farb-LEDs werden durch drei Schalter unterhalb des Schiebereglers aktiviert. Der mittlere Schalter ist für die rote LED zuständig, der linke für die blaue, der rechte für die grüne. Die Bedienung ist bei allen Schaltern identisch. Beim Einschalten wird die jeweilige LED in der hellsten Stufe aktiviert, drückt man den Schalter innerhalb von zwei Sekunden erneut, wechselt sie in die mittlere Leuchtstufe, ein weiterer Druck innerhalb von zwei Sekunden aktiviert die dunkelste Leuchtstufe. Beim nächsten Drücken oder wenn man länger als zwei Sekunden wartet, wird die Lampe ausgeschaltet. Möglich ist auch die Kombination von zwei, mehreren oder allen LEDs, (ausgenommen natürlich die Infrarot-LED, die sinnigerweise immer nur alleine leuchtet).
Der Lampenkopf ist um 125 Grad schwenkbar und rastet in zwei Stellungen mit etwas Spiel ein. Um den Lampenkopf bewegen zu können, muss gleichzeitig ein Knopf an der Seite der Lampe gedrückt werden.

Energizer Hard Case Tactical 008
Der Einschaltknopf für die weiße LED befindet sich im Tail. Beim Infrarotbetrieb wird mit dem Schalter zwischen durchgängig leuchtender LED oder Blinklicht für Freund-Feind-Kennung gewechselt.

 

Energizer Hard Case Tactical 009
Die restlichen Bedienelemente. In der Stellung “offenes Schloss” ist die Lampe betriebsbereit, in der Mittelstellung ist sie gegen versehentliches Einschalten gesichert, in der Stellung ganz links wird die Infrarot-LED aktiviert. Unterhalb des Schiebereglers sitzen die Schalter für die drei Farb-LEDs.

 

Energizer Hard Case Tactical 010
Die Farb-LEDs in Aktion.

 

Energizer Hard Case Tactical 011

Energizer Hard Case Tactical 012
Der Lampenkopf rastet in zwei Stellungen ein.

 

Energizer Hard Case Tactical 013
Um den Lampenkopf bewegen zu können, muss gleichzeitig ein Knopf an der Seite gedrückt werden.


Beam:

Auf kürzeste Distanzen sieht man um einen leicht eckigen Beam mehrere Ringe. Aber schon ab etwa 50 Zentimetern liefert die Lampe einen relativ kleinen, aber ausgewogenen Lichtkegel.

Energizer Hard Case Tactical 014
“Target-beamshot” Energizer Hard Case Tactical.


Resümee:

Wunderdinge darf man von der Energizer Hard Case Tactical nicht erwarten, denn weder die weiße, noch die Farb-LEDs und die IR-LED sind wirklich hell. Doch Leuchten auf die Entfernung ist auch nicht die Intention dieser Lampe. Das Einsatzgebiet liegt vielmehr im Nahbereich und erweiterten Nahbereich, und da macht die Lampe ihre Sache wirklich gut. Mit abgewinkeltem Kopf kann die Hard Case Tactical als Taschenlampe genutzt werden, mit angewinkeltem Kopf als Arbeitslampe oder an der Kleidung befestigt als Lauflampe. Die Verarbeitung ist okay, sodass die Lampe auch mal herunterfallen kann, ohne gleich Schaden zu nehmen. Erhältlich ist die Energizer Hard Case Tactical zu einem Preis zwischen 80 und 90 Euro, je nach Bezugsquelle (Stand: Mai 2013).

Energizer Hard Case Tactical 015
Von links nach rechts: Zebralight SC600, Nitecore EA4, Energizer Hard Case Tactical, Fenix LD20, Armytek Predator.

 

Energizer Hard Case Tactical 016
Das “schwarze Loch” beginnt bei etwa 30 Metern Entfernung.

 

Energizer Hard Case Tactical 017
Bis zum Garagentor sind es knapp 20 Meter.

 

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12. Mai 2013

Rofis ER12SS

Gespeichert unter: Taschenlampen-Tests — 208730 @ 18:40

 

Rofis ER12SS 001
Die Rofis ER12SS ist ein hübsches kleines Edelstahllämpchen.


Verpackung/Lieferumfang:
In einer Geschenkverpackung mit Magnetverschluss finden sich die Lampe, ein Ersatz-O-Ring, ein Schlüsselring, ein Karabiner und eine englischsprachige Bedienungsanleitung.

Rofis ER12SS 002
Verpackung und Inhalt.


Beschreibung der Lampe/erster Eindruck:
Länge: 96,5 mm
Reflektoröffnung: 13,5 mm
Durchmesser Kopf: 18,5 mm
Durchmesser Tail: 18,5 mm
Gewicht: 72 g
Gewicht mit Akku: 99 g
Tailstand: ja.
Rollschutz: nein.
Befestigungsmöglichkeit für Lanyard: ja, Löcher im Lampenpopo.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.
Die Lampe macht allein schon durch ihr Gewicht etwas her und sieht recht edel aus. Das Gewinde zum Lampenkopf läuft etwas kratzig, ein wenig Schmierung schafft Abhilfe.

Rofis ER12SS 003
Das Muster wurde sauber eingeätzt.

 

Rofis ER12SS 004
Materialstärke Body.

 

Rofis ER12SS 005
Die beiden Reporter links und rechts ärgern sich darüber, dass das Gewinde von Haus aus nicht ganz sauber läuft. Der Herr in der Mitte hat das getan, was im Profisport üblich ist: Er hat geschmiert.


Leuchteinheit:
Eine Cree XP-G-R5-LED ist fürs Licht zuständig. Der Reflektor ist ein leicht texturierter OP aus Aluminium, Davor sitzt eine ultraklare, antireflex-beschichtete Glaslinse.

Rofis ER12SS 006
Frontansicht.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Wahlweise können eine AA-Batterie oder ein entsprechender Akku verwendet werden. Der Test erfolgte mit beiden Stromversorgern. Die Lampe wurde während der Tests durch einen Ventilator gekühlt.

Laufzeitmessung Sanyo Eneloop (2.000mAh):
Beim Einschalten: 1.120 Lux
nach 5 Minuten: 1.110 Lux
nach 15 Minuten: 1.110 Lux
nach 30 Minuten: 1.100 Lux
nach 45 Minuten: 790 Lux
nach 60 Minuten: 700 Lux
Nach 70 Minuten wurden noch 260 Lux angezeigt, der Akku entnommen und mit einer Leerlaufspannung von 1,03 Volt gemessen, Testende.

Laufzeitmessung Alkaline-Batterie:
Beim Einschalten: 1.120 Lux
nach 5 Minuten: 1.110 Lux
nach 15 Minuten: 840 Lux
nach 30 Minuten: 80 Lux
nach 45 Minuten: 70 Lux
nach 60 Minuten: 50 Lux
Testabbruch wegen Funzelei.

Fazit: Beim Akkubetrieb läuft die Lampe eine Dreiviertelstunde lang geregelt und schaltet dann zugunsten einer etwas längeren Laufzeit zurück. Wenn die Helligkeit merklich nachlässt, sollte der Akku spätestens gewechselt werden.
Bei Verwendung einer Batterie knickt die Lampe wesentlich schneller ein, der Batteriebetrieb ist allenfalls als Notlösung anzusehen.

Rofis ER12SS 007
Wie nahezu alle Lampen mit einer AA-Zelle als Stromversorgung, lässt sich auch die ER12SS sowohl mit einer Batterie als auch mit einem Akku betreiben. Herkömmliche Alkali-Batterien zu verwenden, ist dabei ähnlich sinnvoll, wie ungedopt gegen Lance Armstrong (im Bild ganz rechts im gelben Trikot) anzutreten.


Bedienung:
Ein Reverse-Clicky mit weichem, tiefem und schwammigem Druckpunkt schaltet die Lampe ein. Sie verfügt über zwei Leuchtstufen. Bei festgezogenem Lampenkopf ist die helle Stufe (angegeben mit 110 Lumen für 2 Stunden und 10 Minuten) aktiviert, wird der Lampenkopf leicht gelöst, die dunkle (angegeben mit 30 Lumen für 9 Stunden und 10 Minuten). Wie der Laufzeittest gezeigt hat, dürfte man die Laufzeitangaben bei Rofis ausgewürfelt haben.

Rofis ER12SS 008
Der stählerne Popo der Lampe.

 

Rofis ER12SS 009
Der Clicky drückt sich unkonkret und schwammig, was etwas gewöhnungsbedürftig ist, aber er reagiert trotzdem brav auf jeden Schaltbefehl.


Beam:
Der Hotspot setzt sich weich und sauber vom Sidespill ab, was für eine gleichmäßige Ausleuchtung des erweiterten Nahbereichs sorgt. Die Reichweite gibt der Hersteller mit 75 Metern an.

Rofis ER12SS 010
“White-wall-beamshot” Rofis ER12SS.


Resümee:
Es gibt hellere Lampen, und es gibt günstigere Lampen in dieser Größe als die Rofis ER12SS. Das sollte allerdings bei dieser Edelstahl-Lampe kein Entscheidungskriterium sein. Das Äußere wirkt edel (ist ja auch Edelstahl …okay, der war schlecht…) und hebt sich von der Masse ab. Über die Art der Regelung kann man geteilter Meinung sein. Ich persönlich mag es jedenfalls nicht, wenn die Lampe und nicht der Benutzer über die Heligkeit entscheidet. Aber zumindest kündigt sich so der notwendige Akkuwechsel an, und man steht nicht plötzlich im Dunkeln. Erhältlich ist die ER12SS für 49 Euro (Stand: Mai 2013).
Zur Verfügung gestellt wurde das Testmodell freundlicherweise vom Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de, wo sie auch erhältlich sind. Weitere Infos finden sich unter www.rofislight.com im Internetz.

Rofis ER12SS 011
Von links: Rofis ER10, Rofis ER12SS, Led Lenser V6, Fenix LD10, Xeno E03, Spark SL5.

 

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen. Wie man sieht, liegt dieser Test schon etwas länger…

Rofis ER12SS 012
Rofis ER12SS

 

Rofis ER12SS 013
Fenix LD10

 

Rofis ER12SS 014
MTE C3-907

 

Rofis ER12SS 015
Maglite XL100

 

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5. Mai 2013

Hilfe bei der Lampensuche – kleiner Leitfaden

Gespeichert unter: Taschenlampen-Tests — 208730 @ 13:36

Dieser kleine Leitfaden richtet sich speziell an diejenigen, die auf der Suche nach einer für sie geeigneten Taschenlampe sind, aber noch nicht so sehr mit der Materie vertraut. Es geht an dieser Stelle nicht darum, wissenschaftlich ins Detail zu gehen, sondern darum, die meist gestellten “Anfängerfragen” möglichst einfach zu beantworten. Beispielsweise ließe sich allein über den Zusammenhang von Reflektorgröße, Reflektortiefe und Reichweite von Lampen eine ganze Abhandlung schreiben, die jemanden, der “nur” auf der Suche nach einer Lampe ist, nicht nur überfordern, sondern vor allem auch langweilen würde. Von daher ist der Satz “Grob kann man sagen, dass die Reichweite unmittelbar von Größe und Tiefe des Reflektors abhängig ist”, den ich weiter unten zum Thema “Leuchtweite” verfasst habe, genauso richtig wie falsch, aber er erklärt das Grundsätzliche zum Thema kurz und verständlich. Wie überhaupt die Verständlichkeit der Erklärungen im Vordergrund stehen soll. Falls nach dem Lesen dieses kleinen Leitfadens einige Dinge klarer sind oder am Ende gar ein gelungener Lampenkauf ins Haus steht, hat der Artikel seinen Zweck mehr als erfüllt.

Lampenauswahl 001
Das Angebot des Lampenmarkts ist gerade für Neueinsteiger verwirrend.

Vor dem Kauf muss zunächst mal die Frage nach der Stromversorgung geklärt werden. Allein diese Entscheidung kann in direktem Zusammenhang zur Größe der Lampe stehen, falls es denn eine Lampe mit richtig viel Wumms sein soll.

Die Akku-Frage
Moderne Hochleistungs-Taschenlampen werden meist mit LiIon-Akkus betrieben. Diese haben im Vergleich zu NiMh-Akkus oder AA- bzw. AAA-Zellen eine wesentlich höhere Energiedichte und haben eine Nennspannung von 3,7 Volt (AA- bzw. AAA-Akkus: 1,2 Volt; AA- bzw. AAA-Batterien: 1,5 Volt).
Damit die mit “normalen” Akkus betriebenen Lampen eine ähnliche Leistung und Laufzeit erzielen können, müssen mehr Zellen verwendet werden, was im Klartext heißt: Die Lampen werden entsprechend größer und schwerer.
Bei nahezu allen Lampen, die mit AA- oder AAA-Zellen betrieben werden, ist die Verwendung von Alkali-Batterien nur als Notlösung anzusehen, da die Batterien einen hohen Innenwiderstand haben und in der Leistung schnell einbrechen. Wenn die Lampe mit Batterien betrieben werden soll, empfiehlt sich die Verwendung von Lithium-Batterien.
Generell sind bei häufiger Nutzung die Folgekosten beim Betrieb mit Akkus deutlich geringer.
Zu bedenken ist weiterhin, dass bei der Nutzung von LiIon-Akkus ein entsprechender Akku sowie ein passendes Ladegerät erworben werden muss, falls nicht bereits vorhanden.

Lampenauswahl 002
Größenvergleich. Von oben: 18650-LiIon-Akku, AA-Batterie, AAA-Batterie.

 

Lampenauswahl 003
Oben im Bild: Die Fenix TK45, die mit acht AA-Zellen betrieben wird, unten die Zebralight SC600, die von einem einzigen 18650-LiIon-Akku gespeist wird.

 

Lampenauswahl 004
Leuchtbild Fenix TK45.

 

Lampenauswahl 005
Leuchtbild Zebralight SC600.

Bezüglich der Leistung tun sich beide Lampen nicht wirklich viel, lediglich die Leuchtcharakteristiken unterscheiden sich etwas. Und auch, wenn die Unterschiede in Leistung und Größe nicht immer so drastisch ausfallen wie bei diesen beiden Lampen, zeigt das Beispiel dennoch gut die Überlegenheit der LiIon-Akkus gegenüber “herkömmlichen” und hierzulande gebräuchlichen Zellen auf.


Welche LED ist die richtige?

Ein “Richtig” oder “Falsch” gibt es nicht. Vielmehr kommt es auf den Einsatzzweck an. Die gebräuchlichsten LEDs, die zurzeit in Taschenlampen verbaut werden, sind die XP-G und die XM-L des Herstellers Cree. Viele Lampen werden mittlerweile mit beiden LED-Typen angeboten. Grundsätzlich ist die XM-L-LED leistungsstärker und liefert durch ihre größere Oberfläche ein gleichmäßigeres Lichtbild, während die XP-G-LED eine höhere Reichweite erzielt.
Dies kann allerdings nur als grobe Faustregel gelten, denn wie weit und wie hell eine Lampe leuchtet, hängt immer auch von anderen Faktoren ab (Größe und Tiefe des Reflektors, Bestromung der Lampe).

Leuchtweite
Grob kann man sagen, dass die Reichweite unmittelbar von Größe und Tiefe des Reflektors abhängig ist. Daher leuchten Lampen, die über große und tiefe Reflektoren verfügen, wesentlich weiter als Lampen mit kleinen Reflektoren. Eine gigantische Reichweite kann also nicht mit Lampen erzielt werden, die noch in die Hosentasche passen sollen.

Lampenauswahl 006
Oben: Xeno G42, unten: Fenix RC10.

 

Lampenauswahl 007
Die unterschiedlichen Reflektoren.

 

Lampenauswahl 008
Leuchtbild Fenix RC10.

 

Lampenauswahl 009
Leuchtbild Xeno G42.

Während die Fenix-Lampe einen größeren Bereich heller und gleichmäßiger ausleuchtet, konzentriert die Xeno G42 das meiste Licht in den hellen Spot. Noch drastischer ist der Vergleich im nächsten Beispiel, das den Vergleich zwischen der Olight M30 und der Solarforce Skyline 1 auf die Entfernung zeigt.

Lampenauswahl 010
Oben: Solarforce Skyline 1, unten: Olight M30.

 

Lampenauswahl 011
Auch hier gilt der Grundsatz “Leistung durch Hubraum”.

 

Lampenauswahl 012
Olight M30.

 

Lampenauswahl 013
Solarforce Skyline 1.


Fokussierbar oder nicht?

Hier scheiden sich die Geister. Während manche Leute auf fokussierbare Lampen schwören, sind sie für andere nur eine Spielerei. Fakt ist, dass eine fokussierbare Lampe entweder den Nahbereich gleichmäßig ausleuchtet oder einen hellen Punkt auf die Entfernung liefert. Eine Lampe mit einem guten Fixfokus kann beides. Sie bietet ausreichend Licht zur Wegausleuchtung und schafft gleichzeitig eine ordentliche Reichweite. Als Anschauungsbeispiele dienen hier die fokussierbare Led Lenser M14 und die Fenix TK35 mit festem Fokus.

Lampenauswahl 014
Led Lenser M14 defokussiert.

 

Lampenauswahl 015
Led Lenser M14 fokussiert.

 

Lampenauswahl 016
Fenix TK35.


Die Lumen-Frage
Darf’s ein bisschen mehr sein? Und wenn ja, wieviel? Das Helligkeitsempfinden des menschlichen Auges ist logarithmisch aufgebaut. Kurz gesagt bedeutet das: Eine Lampe muss nicht die doppelte, sondern die vierfache Lichtmenge abgeben, um vom Auge als doppelt so hell wahrgenommen zu werden. Geringe Unterschiede in der Lumenzahl werden vom Auge fast gar nicht bemerkt. Und je mehr Lumen es sind, desto weniger kann das Auge selbst größere Sprünge unterscheiden. Ob eine Lampe 1800 oder 2200 Lumen liefert, macht fürs menschliche Auge keinen signifikanten Unterschied – immer vorausgesetzt, die Leuchtcharakteristik ist ähnlich. Denn das Auge lässt sich auch gerne täuschen. Lampen, die einen gebündelten Lichtstrahl haben, werden bei gleicher oder auch bei geringerer Lumenzahl deutlich heller wahrgenommen als Lampen mit einer gleichmäßigen Ausleuchtung.

Lampenauswahl 017
Leuchtbild HDS Systems EDC Rotary (200 Lumen).

 

Lampenauswahl 018
Leuchtbild EagleTac T20C2 MKII (280 Lumen).

Welche der beiden Lampen ist denn nun heller? Der Unterschied von 80 Lumen fällt fürs Auge nicht signifikant ins Gewicht, sofern die Ausleuchtung nicht großartig unterschiedlich ist.
Anders verhält es sich bei Lampen mit völlig unterschiedlichen Leuchtcharakteristiken, wie der Spark SL5-220CW und der Solarforce Skyline 1, die wir bereits weiter oben kennengelernt haben.

Lampenauswahl 019
Spark SL5 (220 Lumen).

 

Lampenauswahl 020
Solarforce Skyline 1 (260 Lumen).

Obwohl der Unterschied zwischen beiden Lampen gerade mal 40 Lumen beträgt, täuscht die Solarforce das Auge durch ihre wesentlich größere Reichweite und wirkt dadurch subjektiv heller.

So, nun gilt es noch, einen würdigen Abschluss für diesen kleinen Leitfaden zu finden, damit er richtig rund und in sich geschlossen ist. Aber ich finde keinen.

Also, tschüss.

 

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30. April 2013

Fenix TK15

Gespeichert unter: Taschenlampen-Tests — 208730 @ 11:00

Fenix TK15 001
Die 13 wurde ausgelassen. Okay, Unglückszahl. Die 14 ebenfalls. Ergo ist der legitime Fenix-Nachfolger der TK12 die TK15.


Verpackung/Lieferumfang:

In einer Papp/Plastikverpackung sind die Lampe, ein Trageclip, Ersatz-O-Ringe, ein Ersatz-Tailcap-Gummi, ein Holster, ein Lanyard, eine englischsprachige Bedienungsanleitung und eine Garantiekarte enthalten.

Fenix TK15 002


Beschreibung der Lampe/erster Eindruck:
Länge: 145 mm
Reflektoröffnung: 26 mm
Durchmesser Kopf: 34 mm
Durchmesser Tail: 25,5 mm
Gewicht: 130 g
Gewicht mit Akku: 176 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: nein.
Rollschutz: ja.
Löcher für Lanyard: Loch in der Tailcap sowie im Combat-Ring.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.
Wie schon bei den Vorgängern wirkt auch bei der TK15 alles wie aus einem Guss.

Fenix TK15 003
Gewinde zur Tailcap.

 

Fenix TK15 004
Materialstärke Batterierohr.

 

Fenix TK15 005
Lampenkopf von innen.

 

Fenix TK15 006
Der Clip sitzt bombenfest und wird zusätzlich durch den Combat-Ring fixiert.

 

Fenix TK15 007

Fenix TK15 008
Clip und Combat-Ring können entfernt werden.

 

Fenix TK15 009
Im Falle des Combat-Rings liegt das entsprechende Gewinde allerdings offen, und den seitlichen Schalter ohne die Hilfe des Clips zu finden, kann im Dunkeln zu einem ziemliche Getaste ausarten.


Leuchteinheit:

Eine Cree XP-G-S2-LED sitzt in einem SMO-Reflektor aus Aluminium. Die Frontlinse besteht aus ultralkarem, antireflexbeschichteten Glas.

Fenix TK15 010


Stromversorgung/Laufzeittest:
Gespeist wird die TK15 von einem 18650-Lion-Akku oder wahlweise zwei CR123-Batterien. Beim Test wurde ein AW-Akku mit einer Kapazität von 2.600mAh verwendet, die Lampe in der hellsten Stufe betrieben und durch einen Ventilator gekühlt.

Laufzeitmessung:
Beim Einschalten: 14.600 Lux
nach 5 Minuten: 14.500 Lux
nach 10 Minuten: 14.400 Lux
nach 20 Minuten: 14.400 Lux
nach 30 Minuten: 14.400 Lux
Eine Minute später schaltete die Lampe auf High zurück (gemessen mit 5.900 Lux). Danach ließ sie sich zwar wieder auf Turbo und angezeigte 14.400 Lux hochschalten, wurde in der Folgezeit jedoch kontinuierlich dunkler.
nach 40 Minuten: 13.700 Lux
nach 50 Minuten: 13.200 Lux
nach 60 Minuten: 12.700 Lux
nach 70 Minuten: 12.300 Lux
nach 80 Minuten: 11.900 Lux
nach 90 Minuten: 11.100 Lux
nach 100 Minuten: 9.000 Lux
nach 110 Minuten: 5.400 Lux
Der Akku wurde entnommen und mit einer Leerlaufspannung von 3,39 Volt gemessen. Ende des Tests.

Fazit: Über die Art der Regelung kann man geteilter Meinung sein. Eine halbe Stunde liefert die Lampe die volle Leistung und wird dann auf höchster Stufe über den Rest der Laufzeit dunkler (und schaltet nach etwas mehr als einer Stunde erneut herunter. Im Test wurde sie darauf wieder hochgeschaltet). Das steht zwar so auch in der Bedienungsanleitung, mir persönlich haben die alten, durchgängig geregelten Fenixe jedenfalls besser gefallen. Geschmackssache, denn viele Nutzer werden eine Lampe, die zwar dunkler wird, aber dafür eine längere Laufzeit erreicht, einer durchgängig geregelten Lampe mit kürzerer Laufzeit vorziehen. Wenn die Lampe fürs Auge merklich dunkler wird, sollte man den Akku wechseln, um ihn nicht zu tief zu entladen.
Die Lampe verfügt über einen Verpolungsschutz, bei verkehrt herum eingelegtem Akku passiert also nichts.

Bedienung:
Eingeschaltet wird die Lampe mit einem Forward-Clicky mit mittelhartem Druckpunkt. Durch Antippen sind Morsen und Momentlicht möglich, Durchdrücken des Schalters schaltet die Lampe dauerhaft ein. Im Gegensatz zu den Vorgängern werden die Modi bei der TK15 nicht durch Lösen und Festziehen des Lampenkopfs angewählt, sondern durch einen Seitenschalter unterhalb des Lampenkopfs. Die Leuchtstufen werden in der Reihenfolge Low (angegeben mit 6 Lumen für 171 Stunden), Mid (55 Lumen für 21 Stunden), High (angegeben mit 165 Lumen für 6 Stunden) und Turbo (angegeben mit 400 Lumen für 2 Stunden) durchgeschaltet (alle Angaben nach ANSI). Die Lampe merkt sich dabei die zuletzt gewählte Leuchtstufe. Hält man den Schalter während des Betriebs gedrückt, gelangt man in den Strobe-Modus mit wechselnder Frequenz. Durch erneutes Drücken des Seitenschalters kommt man in die zuletzt gewählte Helligkeitsstufe zurück. Die Direktanwahl von Strobe bei ausgeschalteter Lampe ist nicht möglich.
Gegen unbeabsichtigtes Einschalten kann die Endkappe leicht gelöst werden.

Fenix TK15 011
Der Clicky ist erhaben, daher ist der Tailstand nicht möglich.

 

Fenix TK15 012
Innenansicht Tailcap.

 

Fenix TK15 013
Mit dem Seitenschalter werden die Modi angewählt.


Beam:
Die TK15 gibt sich auf alle Entfernungen recht spotbetont, liefert dabei aber immer noch ausreichend Streulicht zur Nahbereichsausleuchtung. Die Reichweite ist von Fenix mit 252 Metern angegeben.

Fenix TK15 014
“White-wall-beamshot” der Fenix TK15.


Resümee:
Die Fenix TK15 ist ein würdiger Nachfolger der TK12. (Genau genommen ist die getestete Variante der Nachfolger-Nachfolger der TK12, denn die Lampe ist bereits seit einiger Zeit mit XP-G-R5-LED mit angegebenen 337 Lumen auf dem Markt). Die Verarbeitung ist astrein, die Art der Regelung zwar gewollt, aber sicherlich nicht jedermanns Sache. Mein Ding ist eine Lampe, die eine halbe Stunde perfekt geregelt läuft und anschließend dunkler wird, nicht. Der Vorteil liegt in der längeren Laufzeit bei immer noch ausreichend Licht. Und ob man in der Praxis etwas davon mitbekommt, wenn man immer brav mit einem vollen Akku loszieht, ist ohnehin die Frage. Denn in der Praxis wird man die Lampe selten eine halbe Stunde am Stück mit voller Leistung laufen lassen, und ob diese halbe Stunde insgesamt bei einer Nachtwanderung/einem Einsatz erreicht wird, ist ebenfalls die Frage.
Die Tatsache, dass das Durchschalten der Modi nun durch einen Seitenschalter erfolgt, begrüße ich persönlich, denn in einer taktischen Haltung ist so die Einhandbedienung möglich und in der “normalen” Haltung braucht man keine zwei Hände, um den Modus zu wechseln. Strobe kann zwar nicht aus Versehen aktiviert werden, allerdings auch nicht per Direktzugriff, wenn die Lampe ausgeschaltet ist, was sicherlich alles andere als ideal ist. Wenn schon Strobe, dann bitte per Direktzugriff unabhängig davon, ob die Lampe an oder aus ist. Erhältlich ist die TK15 zu einem Preis von 79,95 Euro (Stand: April 2013). Zur Verfügung gestellt wurde die Lampe freundlicherweise von der Kato-Deutschland-GmbH www.edenwebshops.de Weitere Informationen zur Lampe sind auf der Herstellerseite www.fenixlight.com zu finden.

Fenix TK15 015
Von links: Fenix TK15, EagleTac P20C2 MKII, Ultrafire WF-501B, Led Lenser M7, Spark SL6, 4Sevens Quark 123 Turbo.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

Fenix TK15 016
Kontroll-Shot

 

Fenix TK15 017
Fenix TK15 Low

 

Fenix TK15 018
Fenix TK15 Mid

 

Fenix TK15 019
Fenix TK15 High

 

Fenix TK15 020
Fenix TK15 Turbo

 

Fenix TK15 021
Tank007 TR01

 

Fenix TK15 022
EagleTac T20C2 MKII (XP-G)

 

Fenix TK15 023
Armytek Predator (OP)

 

Fenix TK15 024
Lumintop TD-15

 

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