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24. November 2017

Kurztest Fenix TK41 C

Gespeichert unter: Taschenlampen-Tests — 208730 @ 20:07

Fenix TK41C 001
Die TK41 C von Fenix kann weiß, rot und blau leuchten. Macht sie das auch gut?


Verpackung/Lieferumfang:
In der Verpackung sind die Lampe, ein Holster, ein Lanyard, ein Ersatz-O-Ring und eine mehrsprachige Bedienungsanleitung enthalten.

Fenix TK41C 002
Der Lieferumfang im Bild.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 197 mm
Gewicht: 280 g
Gewicht mit Batterien: 475 g
LED: Cree XM-L2 U2
Farb-LEDs: Philips Luxeon Z
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: nein.
Befestigungsmöglichkeit für Lanyard: ja, Schlitze in der Tailcap.
wasserdicht: IPX-8 (laut Hersteller).
Stromversorgung: 8x AA (Akkus oder Batterien).

Fenix TK41C 003
Frontansicht.

 

Fenix TK41C 004
Das Batteriemagazin.


Bedienung:
Die TK41C wird über zwei Schalter bedient. Mit dem rechten Schalter wird die Weißlicht-LED angewählt, mit dem linken werden die Farb- LEDs in rot und blau angewählt. Gedrückthalten eines der beiden Schalter schaltet die Lampe ein. Im Weißlicht-Modus stehen die Leuchtstufen Dunkel (15 Lumen), Mittel (100 Lumen), Hell (350 Lumen) und Turbo (1000 Lumen) zur Verfügung, die nacheinander durch Antippen des Schalters aktiviert werden. Die Lampe verfügt über Memory und schaltet in der Leuchtstufe wieder ein, in der sie ausgeschaltet wurde. Wenn der Schalter länger gedrückt gehalten wird, wird Strobe aktiviert. Im Farb-Modus startet die Lampe immer mit Rotlicht. Durch Drücken des Schalters folgen blau, rot blinkend und rot/blau blinkend. Zwischen weißem und farbigem Licht wird durch Drücken auf den jeweils anderen Schalter gewechselt.
Darüber hinaus verfügt die Lampe über eine grobe Kapazitätsanzeige sowie einen Lock-out, um die Lampe gegen versehentliches Einschalten zu sichern.

 

Wie leuchtet sie denn?

Fenix TK41C 005
Naturwiese bei Tageslicht

 

Fenix TK41C 006
Naturwiese mit der TK 41 ausgeleuchtet.


Resümee:
Die TK41C ist eine vielseitig einsetzbare Lampe mit ordentlicher Reichweite, die mit AA-Akkus oder handelsüblichen AA-Batterien betrieben werden kann. Der Wechsel zwischen der weißen und den farbigen LEDs ist im laufenden Betrieb mit nur einem Klick möglich. Der Direktzugriff auf Strobe kann sowohl bei ein- wie auch bei ausgeschalteter Lampe erfolgen. Über die grobe Restkapazität der Stromversorger informiert eine Kapazitätsanzeige.
Erhältlich ist die Lampe zu einem Preis von 99,90 Euro beim Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de Weitere Infos finden sich auf der Herstellerseite www.fenixlight.com

 

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Willkommen auf Taschenlampen-Tests.de!

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Intention dieser unabhängigen Seite ist es, Taschenlampen zu testen und dabei ihre Stärken und Schwächen herauszustellen. Weiterhin finden sich Beamshots, Tipps sowie interessante Links für alle, die Interesse und Spaß an diesem umfangreichen Thema haben.

27. Oktober 2017

Olight X7 Marauder

Gespeichert unter: Taschenlampen-Tests — 208730 @ 22:06

Olight X7 Marauder 001
„Marauder“ kann mit „Plünderer“ oder „Räuber“ übersetzt werden. Wenn man die Olight X7 mit ebendiesem Beinamen in den beiden hellsten Stufen betreibt, wird überall dort geplündert und geräubert, wo es dunkel ist – und zwar richtig. Aber stimmen auch Qualität, Bedienkonzept und andere Faktoren?

 

Um diese Frage zu beantworten, habe ich einen Gastdozenten zu Rate gezogen, der in einem Sumpf lebt. Da es an seinem Wohnort meist extrem dunkel ist, kann viel Licht dort nicht schaden.

Olight X7 Marauder 002
Da kommt er. Wer könnte es sein?

Olight X7 Marauder 003
Kommt euch der Typ auch bekannt vor?

Olight X7 Marauder 004
Na klar, es ist Shrek, der tollkühne Held. Freundlicherweise hat er sich dazu bereit erklärt, den Test der X7 auf dieser fabulösen Seite durchzuführen. Zum Glück hat Shrek den nervigen Esel nicht mitgebracht, denn der hätte garantiert den ganzen Test zerquatscht.


Verpackung/Lieferumfang:
In einer stabilen Verpackung mit Magnetverschluss sind die Lampe, ein Holster und eine Bedienungsanleitung in mehreren Sprachen enthalten. Ferner finden sich dort auch noch eine Werbebroschüre und ein Olight-Aufkleber.

Olight X7 Marauder 005
Oger und Verpackung.

 

Olight X7 Marauder 006
Das Zubehör ist recht spartanisch ausgefallen. Zum Lieferunfang zählt lediglich ein Holster. Die Bedienungsanleitung ist ebenfalls auf dem Bild zu sehen, Werbebroschüre und Aufkleber schenken wir uns an dieser Stelle.

 

Olight X7 Marauder 007
Kaum ist die Lampe ausgepackt, hat Shrek sich offenbar auch schon in sie verliebt.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 128 mm
Reflektoröffnung: 57 mm
Durchmesser Kopf: 68 mm
Durchmesser Tail: 52 mm
Gewicht: 460 g
Gewicht mit Akkus: 654 g
Anodisierung: HA-III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: nein.
Befestigungsmöglichkeit für Lanyard: nein.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.
Stromversorgung: 4x 18650 LiIon.

Olight X7 Marauder 008
Der blaue Bezelring ist hübsch anzusehen und steht der Lampe gut.

 

Olight X7 Marauder 009
Lampenpopo mit Tailcap.

 

Olight X7 Marauder 010
Riecht nach nix, ist aber von Werk aus bereits ausreichend gefettet: das Gewinde zur Tailcap, das butterweich und spielfrei läuft.

 

Olight X7 Marauder 011
Innenansicht Tailcap.

 

Olight X7 Marauder 012
Lampe im Holster.


Leuchteinheit:

Verbaut wurden drei XHP70-LEDs von Cree, von denen jede in einem eigenen OP-Reflektor sitzt.

Olight X7 Marauder 013
Olight hat dem Räuber drei LEDs vom Typ XHP70 spendiert.


Bedienung:

Ein-, aus- und durchgeschaltet wird die X7 mit einem Seitenschalter (Taster). Durch einen kurzen Druck auf diesen Taster schaltet die Lampe ein. Werksseitig macht sie das in der Low-Stufe, die von Olight mit 300 Lumen angegeben ist. Hält man den Schalter gedrückt, gelangt man in die Stufen Medium (1000 Lumen) und High (3000 Lumen).
Ein Doppelklick, egal aus welcher Stufe heraus, aktiviert den Turbo, der mit 5500 Lumen angegeben ist. Ein weiterer Doppelklick, und man gelangt in den Turbo S mit 9000 Lumen. Wenn man weiter doppelklickt, wechselt die Lampe zwischen den beiden Turbo-Stufen hin und her, hält man ihn gedrückt, gelangt man immer in die Low-Stufe.

Olight X7 Marauder 014
Die komplette Bedienung erfolgt über den Seitenschalter.

Wird die Lampe in einer der drei regulären Leuchtstufen ausgeschaltet, schaltet sie in der Stufe wieder ein, die vor dem letzten Ausschalten aktiviert war. Wird sie aus einer der beiden Turbo-Stufen ausgeschaltet, schaltet sie auf High wieder ein.
Ein nettes Feature ist der Moonlight-Mode, den Olight der Lampe spendiert hat. Erreicht wird er, indem der Schalter beim Einschalten gedrückt gehalten wird. In diesem Fall leuchtet die X7 mit gerade mal drei Lümchen – sehr praktisch für den nächtlichen Gang zum Klo, oder wenn man mit einem dicken Brummer wie dieser Lampe in anderen Situationen mal wirklich wenig Licht benötigt, ohne eine weitere Lampe mitschleppen zu müssen, weil die X7 ohne Moonlight dafür bereits in der dunkelsten Stufe viel zu hell wäre. Danke, Olight!

Olight X7 Marauder 015
Im Moonlight-Modus kann man sogar in die Lampe hineinschauen. Einen solchen Modus sucht man bei Olight-Lampen leider oft vergebens.

Stroben kann die Lampe auch, und das sogar so, wie es sich gehört – per Direktzugriff. Dazu muss man einen Dreifachklick ausführen. Wer nicht bis drei zählen kann oder Angst hat, beim Zählen in Panik zu geraten, darf auch öfter als dreimal auf den Taster tippen – die X7 schaltet immer zuverlässig in den Strobe-Modus, der durchs selbe Prozedere auch bei eingeschalteter Lampe aktiviert werden kann, was die sinnvollste und beste Art, in einen Strobe-Modus zu gelangen ist, die ich bisher bei einer Lampe gesehen habe.
Auch ein Lockout gegen unbeabsichtigtes Einschalten wurde nicht vergessen. Wie wir erfahren haben, schaltet die Lampe im Moonlight-Modus ein, wenn wir den Schalter gedrückt halten. Halten wir den Schalter noch länger gedrückt, wird der Lockout aktiviert, und wir können den Räuber nicht mehr einschalten. Das Entsperren erfolgt auf dieselbe Weise: Einfach den Schalter solange gedrückt halten, bis die Lampe im Moonlight-Modus wieder einschaltet – schon kann sie wieder bedient werden, wie zuvor beschrieben.

Stromversorgung/Laufzeittest:
Im Test wurde die Lampe mit vier Olight-Akkus vom Typ ORB-186S35 mit einer Kapazität von 3500 mAh betrieben. Die Kapazität ist zunächst mal unbedeutend und lediglich für die Laufzeit entscheidend. Wichtig ist vor allem, dass es sich bei diesen Akkus um hochstromfähige Zellen handelt. Denn die X7 zieht in den beiden Turbo-Modi richtig viel Strom. Mit Zellen, die nicht in der Lage sind, diesen hohen Strom dauerhaft zu liefern, werden die beiden Turbo-Modi (vor allem der Turbo S) entweder gar nicht oder nur für sehr kurze Zeit erreicht.

Olight X7 Marauder 016
Beim Test kamen vier Olight-Akkus des Typs ORB-186S35 zum Einsatz.

Zum Schutz der LEDs aufgrund der beträchtlichen Hitzeentwicklung in den beiden Turbo-Modi regelt die Lampe herunter. Dieses Herunterregeln erfolgt über eine Temperatursteuerung, was durch zwei Tests festgestellt werden konnte: Beim ersten Test wurde die Lampe in ein Waschbecken mit kaltem Wasser gelegt und im Turbo-S-Modus eingeschaltet. Nach vier Minuten war weder fürs Auge, noch fürs Luxmeter ein Helligkeitsverlust festzustellen. Beim zweiten Test wurde die Lampe bei einer Umgebungstemperatur von 14 Grad Celsius in der Hand gehalten (Blutkühlung) und ebenfalls in Turbo S laufengelassen. Nach zweieinhalb Minuten regelte die Lampe dezent, aber auch fürs Auge sichtbar, langsam herunter.

Olight X7 Marauder 017
Der Waschbecken-Test stellte unter Beweis, dass die Lampe über eine temperaturgesteuerte Regelung verfügt.

Laut Hersteller soll die X7 im Turbo-S-Modus mit 9.000 Lumen zweieinhalb Minuten konstant leuchten, anschließend auf 1.800 Lumen zurückschalten und diese Leistung für 200 Minuten konstant halten.
Beim Test wurde die Lampe auf einem Stativ montiert und durch einen Ventilator gekühlt. Obwohl die X7 kein Thrower ist, erfolgte die Messung aufgrund der schieren Leistung der Lampe sicherheitshalber auf eine Entfernung von zwei Metern. Die ermittelten Werte wichen allerdings von einer Vergleichsmessung auf einen Meter nur geringfügig ab.

Olight X7 Marauder 018
Auf eine solche Lampenbefestigung kann nur ein Oger kommen – hat aber funktioniert.


Laufzeitmessung:

Beim Einschalten: 27200 Lux
nach 5 Minuten: 24800 Lux
nach 10 Minuten: 13600 Lux
nach 15 Minuten: 14000 Lux
nach 20 Minuten: 14000 Lux
nach 25 Minuten: 14000 Lux
nach 30 Minuten: 14000 Lux
nach 35 Minuten: 14000 Lux
nach 40 Minuten: 14000 Lux
nach 45 Minuten: 14000 Lux
nach 50 Minuten: 14000 Lux
nach 55 Minuten: 8000 Lux
nach 60 Minuten: 8400 Lux
nach 65 Minuten: 8400 Lux
nach 70 Minuten: 8400 Lux
nach 75 Minuten: 8400 Lux

Innerhalb der ersten fünf Minuten war lediglich ein geringfügiges Abfallen der Maximalleistung messbar. Nach 5,55 Minuten begann die Lampe, langsam bis auf 13.200 Lux herunterzuregeln. Ein weiteres Herunterregeln erfolgte nach 52 Minuten.
In Minute 64 begann die Status-LED (die sich 45 Grad links neben dem Schalte befindet und die der vergessliche Shrek leider vergessen hat, für diesen Test zu fotografieren), rot zu blinken, nach 72 Minuten leuchtete sie rot. Vier Minuten später schaltete die Lampe ab. Die Akkus wurden unmittelbar danach mit Leerlaufspannungen zwischen 3,05 und 3,07 Volt gemessen.

Im Diagramm sieht das dann so aus:
Olight X7 Marauder 019


Fazit:

Die X7 Marauder ist exzellent geregelt. Laut Hersteller schaltet sie nach zweieinhalb Minuten herunter. Beim Test war das, aufgrund der Ventilatorkühlung, erst nach fast sechs Minuten der Fall. Da die Lampe im hellsten Modus extrem an den Akkus nuckelt, erklärt sich dadurch ein Teil der deutlich kürzeren Laufzeit gegenüber den Herstellerangaben.
Bei einer Angabe hat Olight allerdings geflunkert: Die Lampe läuft nach dem ersten Herunterschalten nicht konstant mit gleicher Leistung bis zum Abschalten durch. Um die angegebene Gesamtlaufzeit zu erreichen, erfolgt nach dem ersten Herunterschalten ein zweites Herunterschalten, wenn die Akkus in den Keller gehen, was im Test nach 52 Minuten der Fall war.
Was die angegebene Laufzeit betrifft, hat Olight sicherlich übertrieben, denn die Akkus, mit der die Lampe diese Laufzeit erreichen könnte, müssen erst noch entwickelt werden. Dennoch gehen auch die Testwerte in Ordnung für die Leistung, die die Lampe liefert, denn solange wie im Test wird man die Lampe sicherlich nicht dauerhaft in den hellen Modi betreiben.
Die Abschaltung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Akkus noch nicht in einen kritischen Bereich getrieben werden.

Beam:
Die Lampe ist als Fluter ausgelegt und liefert im Nahbereich einen großen Hotspot mit nur wenig Streulicht. Auf die Entfernung ergibt sich ein homogenes Lichtbild. Die Reichweite ist vom Hersteller mit 313 Metern angegeben. Rechnet man den Lux-Maximalwert im Test in Meter um, kommt man beim Einschalten sogar auf 329 Meter. Nach fünf Minuten Dauerbetrieb wird der angegebene Herstellerwert ziemlich genau erreicht (314 Meter). Danach regelt die Lampe herunter.

Olight X7 Marauder 020
„Scheiben-Beamshot“ der X7 Marauder. Ein wenig verdeckt Shreks Konstruktion die Zahlen beim Abstrahlwinkel. Aber okay – man kann nicht alles haben, und alleine die Tatsache, dass der Esel zu Hause geblieben ist, entschädigt bereits mehr als ausreichend für diesen kleinen faux pas.


Resümee:
Als bekennender Flashaholic habe ich die X7 natürlich bereits öfter in der Hand gehabt und bespielt, bevor dieser Test zustande kam. Die Leistung hat mich zwar beeindruckt, aber vielmehr auch nicht, da es mittlerweile einige dieser hellen Klopper in ähnlicher Größe gibt. Aber ich hatte die Lampe halt nur bespielt, nicht getestet.
Nach dem Test muss ich mein Urteil revidieren. Ich bin absolut begeistert von der X7. Das Bedienkonzept ist intuitiv und durchdacht. Es gibt einen Moonlight-Modus. Der Strobe ist völlig paniksicher. Die Verarbeitung ist klasse. Das Herunterregeln erfolgt nicht tumb durch eine Zeitschaltung, sondern ist von der Umgebungstemperatur abhängig. Die Abschaltung erfolgt zu einem sinnvollen Zeitpunkt, sodass auch ungeschützte Akkus keinen Schaden nehmen, und die Akkus werden gleichmäßig entladen.
Für mein Dafürhalten ist die Olight X7 Marauder eine in allen Punkten gut konzipierte und entsprechend umgesetzte Lampe, die ihren Preis von derzeit 149 $ im Olight-Storeund im Olight Amazon Storeabsolut wert ist. Zum Test zur Verfügung gestellt wurde die Lampe freundlicherweise von Olight.
Nicht außer Acht lassen möchte ich an dieser Stelle natürlich auch die Negativpunkte, die zu dieser Lampe in manchen Reviews proklamiert worden sind. Dazu zählt einerseits der Kritikpunkt, dass die Lampe über keinen Rollschutz verfügt. Dem ist tatsächlich so. Mir stellt sich allerdings die Frage, warum ich eine Lampe hinlegen soll, wenn ich sie genausogut auch hinstellen kann. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass an der Lampe kein Lanyard befestigt werden kann. Wozu auch? Warum sollte sich freiwillig jemand mehr als ein halbes Kilo Lampe ums Handgelenk binden? Das ist sicherlich nicht Sinn und Zweck der X7 Marauder. Insofern hat Olight auch hier, zumindest meiner bescheidenen Meinung nach, keinerlei Fehler gemacht. Alles passt, und mehr als eine „Tragetasche“ in Form des mitgelieferten Holsters braucht die X7 tatsächlich nicht.

Olight X7 Marauder 021
Größenvergleich. Von links: Manker MK34, Lupine Betty TL2S, Olight SR Mini II, Olight X7 Marauder, Fire-Foxes FF4, Surefire 6P, dahinter: glücklicher Shrek.


Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 1,5 Sekunden bei Blende 4 und 400 ASA aufgenommen.

Olight X7 Marauder 022
Kontroll-Shot

 

Olight X7 Marauder 023
Olight X7 Marauder Moonlight
Einen Unterschied zum Kontroll-Shot sieht man nicht, da die Belichtungszeit relativ kurz gewählt wurde, damit die Bilder der Lampen in den hellen Stufen nicht überbelichtet werden. Generell wäre eine etwas längere Belichtung angebracht gewesen, denn auch die hellsten Bilder sind noch nicht überstrahlt. Insgesamt wirken die Bilder dunkler, als das menschliche Auge den Vergleich in der Praxis wahrnimmt. Ich persönlich hätte auch länger belichtet, aber Shrek wollte es genau so. Der Vergleich zwischen den einzelnen Lampen wird trotzdem sehr schön herausgestellt.

 

Olight X7 Marauder 024
Olight X7 Marauder Low

 

Olight X7 Marauder 025
Olight X7 Marauder Medium

 

Olight X7 Marauder 026
Olight X7 Marauder High

 

Olight X7 Marauder 027
Olight X7 Marauder Turbo

 

Olight X7 Marauder 028
Olight X7 Marauder Turbo S

 

Olight X7 Marauder 029
Olight SR Mini II

 

Olight X7 Marauder 030
Manker MK 34

 

Olight X7 Marauder 031
Lupine Betty TL2S

 

Olight X7 Marauder 032
Fire-Foxes FF4

 

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20. Oktober 2017

Gewichtsvergleich Stirnlampen

Gespeichert unter: Taschenlampen-Tests — 208730 @ 21:02

Beim Entrümpeln meines Rechners ist mir eine Datei unter die Maus gekommen, die ich irgendwann mal angelegt hatte. Inhalt: das Gewicht diverser Stirnlampen.
Was tun? Wegschmeißen, weil die Datei uralt ist? Viel zu schade. Also habe ich sie um einige Stirnlampen ergänzt, die ich später ebenfalls unter meinen Fittichen hatte.
Das Ergebnis seht ihr in diesem Beitrag. Sicherlich fehlen etliche aktuelle Stirnlampen. Und sicherlich kräht nach vielen aufgeführten Lampen mittlerweile kein Hahn mehr – scheißt der Hund drauf.
Dafür bekommt ihr die aufgeführten Lampen gleich in drei Sortierungen präsentiert: nach Gewicht, nach Leistung und nach Hersteller. Vielleicht kann ja der ein- oder andere von euch was damit anfangen.

Da der Artikel mit „Gewichtsvergleich Stirnlampen“ betitelt ist, fangen wir natürlich auch mit der Sortierung nach Gewicht an. Die Angaben beziehen sich immer auf das Gesamtgewicht der Lampe mit allem zugehörigen Kladderadatsch wie Stromversorger(n) und Stirnband, stehen also für das, was ihr tatsächlich an Gewicht an der Birne tragt, um leuchten zu können.

Gewicht in Gramm     Hersteller/Modell          Lumen
28                               Petzl E-Lite                      16
78                               Ultrafire H2                     230
83                               LiteXpress Liberty 110      26
83                               Varta Sports Head Light    80
85                               Led Lenser H4                  45
87                               Petzl Tikka XP2                60
93                               Taclights T-Eye                80
93                               Fenix HL20                     105
93                               Led Lenser SEO 7R          220
96                               Spark ST5-150NW          150
104                             Zebralight H60                190
111                             LiteXpress Liberty 116     125
112                             UK 3AAA Vizion Atex        29
113                             Led Lenser H3                  60
118                             Peli HeadsUp Lite 2690      60
120                             LiteXpress Liberty 119     100
126                             Ansmann Headlight HD3   100
126                             Led Lenser H7R               170
138                             Armytek Wizard ProV3    2150
145                             Ferei HL08                       220
146                             Unilite PS-H3                   120
149                             Spark SD73-CW              300
165                             Spark SD6-460NW          460
168                             Spark ST6-360CW          360
183                             Sunree M60                    keine Angabe
189                             Suprabeam V3r               300
198                             Sunree D1                      keine Angabe
205                             Unilite PS-H5                  180
220                             Lupine Piko X                  550
220                             Lupine Piko X4               1200
239                             Spark SX5-CW               360
258                             Fenix HP10                     225
280                             Fenix HP25                     180
368                             Unilite PS-H6                  350
370                             Petzl Ultra Rush              760
383                             Fenix HP20                     230
427                             Lupine Wilma X              1100

 

Es folgt die Sortierung nach Leistung, Dabei fangen wir dunkel an.

Lumen          Hersteller/Modell          Gewicht in Gramm
keine Angabe  Sunree D1                      198
keine Angabe  Sunree M60                    183
16                 Petzl E-Lite                      28
26                 LiteXpress Liberty 110      83
29                 UK 3AAA Vizion Atex       112
45                 Led Lenser H4                  85
60                 Led Lenser H3                 113
60                 Peli HeadsUp Lite 2690     118
60                 Petzl Tikka XP2                 87
80                 Taclights T-Eye                 93
80                 Varta Sports Head Light    83
100               Ansmann Headlight HD3   126
100               LiteXpress Liberty 119     120
105               Fenix HL20                      93
120               Unilite PS-H3                   146
125               LiteXpress Liberty 116     111
150               Spark ST5-150NW            96
170               Led Lenser H7R               126
180               Fenix HP25                      280
180               Unilite PS-H5                   205
190               Zebralight H60                104
220               Ferei HL08                      145
220               Led Lenser SEO 7R           93
225               Fenix HP10                     258
230               Fenix HP20                     383
230               Ultrafire H2                      78
300               Spark SD73-CW             149
300               Suprabeam V3r              189
350               Unilite PS-H6                  368
360               Spark ST6-360CW          168
360               Spark SX5-CW               239
460               Spark SD6-460NW         165
550               Lupine Piko X                  220
760               Petzl Ultra Rush              370
1100             Lupine Wilma X               427
1200             Lupine Piko X4                220
2150             Armytek Wizard ProV3    138

 

Und schließlich noch die Sortierung nach Herstellern.

Hersteller/Modell          Gewicht in Gramm     Lumen
Ansmann Headlight HD3   126                            100
Armytek Wizard ProV3     138                           2150
Fenix HL20                      93                              105
Fenix HP10                     258                             225
Fenix HP20                     383                             230
Fenix HP25                     280                             180
Ferei HL08                      145                             220
Led Lenser H3                 113                             60
Led Lenser H4                  85                              45
Led Lenser H7R               126                            170
Led Lenser SEO 7R           93                             220
LiteXpress Liberty 110      83                              26
LiteXpress Liberty 116     111                            125
LiteXpress Liberty 119     120                            100
Lupine Piko X                  220                            550
Lupine Piko X4                220                           1200
Lupine Wilma X               427                           1100
Peli HeadsUp Lite 2690    118                              60
Petzl E-Lite                     28                               16
Petzl Tikka XP2                87                               60
Petzl Ultra Rush              370                             760
Spark SD6-460NW         165                             460
Spark SD73-CW             149                             300
Spark ST5-150NW           96                              150
Spark ST6-360CW          168                             360
Spark SX5-CW               239                             360
Sunree D1                     198                              keine Angabe
Sunree M60                   183                              keine Angabe
Suprabeam V3r              189                              300
Taclights T-Eye                93                               80
UK 3AAA Vizion Atex       112                              29
Ultrafire H2                     78                               230
Unilite PS-H3                  146                              120
Unilite PS-H5                  205                              180
Unilite PS-H6                  368                              350
Varta Sports Head Light   83                                80
Zebralight H60               104                               190

 

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5. Oktober 2017

Wuben Black Vulture 1331

Gespeichert unter: Taschenlampen-Tests — 208730 @ 19:51

Wuben Black Vulture 1331 001
Klein, aber extravagant: Die Wuben Black Vulture 1331 kann mit einem ungewöhnlichen Design, guter Verarbeitung und ordentlicher Lichtausbeute punkten.


Verpackung/Lieferumfang:
In einer Geschenkverpackung sind die Lampe, ein 14500-Akku zum Betrieb, ein Ladekabel, ein Lanyard, zwei Ersatz-O-Ringe und eine Bedienungsanleitung in englischer, deutscher und chinesischer Sprache enthalten.

Wuben Black Vulture 1331 002
Lieferumfang der kleinen Wuben.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 125 mm
Gewicht: 89 g
Gewicht mit Akku: 107 g
LED: Cree XPL-V5
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: nur mit Trageclip.
Befestigungsmöglichkeit für Lanyard: ja, Schlitz in der Tailcap.
wasserdicht: gemäß IPX-8.
Stromversorgung: 1x LiIon 14500.

Wuben Black Vulture 1331 003
Der Clip ist serienmäßig vormontiert und hält bombenfest.

 

Wuben Black Vulture 1331 004
Über USB kann die Lampe geladen werden, ohne den Akku aus der Lampe zu entnehmen.


LED:
Eine Cree XPL-V5-LED sorgt bei der Black Vulture fürs Licht.

Wuben Black Vulture 1331 005
Frontansicht.


Bedienung:
Über den Heckschalter mit strammem Druckpunkt wird die Lampe eingeschaltet. Sie startet dabei immer in der hellsten Leuchtstufe, die vom Hersteller mit 550 Lumen angegeben ist (entgegen der Aufschrift auf der Verpackung, die 520 Lumen ausweist). Aber 30 Lümchen mehr oder weniger machen den Kohl schließlich nicht fett, und das Auge sieht das eh‘ nicht.
Mit dem Seitenschalter werden die Leuchtstufen in der Reihenfolge Turbo (550 Lumen), High (165 Lumen), Mid (85 Lumen), Low (10 Lumen) und Moonlight (2 Lumen) durchgeschaltet. Aus jeder Leuchtstufe heraus landet man durch einen Doppelklick im Strobe-Modus und durch einen weiteren Doppelklick im SOS-Modus, in dem die Lampe allerdings nicht „SOS“ sondern „SOSO“ morst – ein kleiner, aber beliebter Fehler bei der Programmierung. Durch einen Einfachklick schaltet die Lampe in den zuvor angewählten Modus zurück.
Wenn man den Seitenschalter in den Stufen High, Mid, Low und Moonlight gedrückt hält, wird der Turbo-Modus für die Dauer des Gedrückthaltens aktiviert.
Eine LED im Seitenschalter zeigt während des Betriebs grob den Ladezustand des Akkus an. Wenn die LED blau leuchtet, liegt die Restkapazität des Akkus bei über 40 Prozent. Zwischen 40 und 30 Prozent Restkapazität leuchtet die LED rot, bei weniger als 30 Prozent blinkt sie rot.
Der Akku kann mit dem mitgelieferten Ladekabel an einem beliebigen USB-Anschluss (Computer, Laptop, Powerbank, etc.) aufgeladen werden, ohne der Lampe entnommen werden zu müssen.

Wuben Black Vulture 1331 006
Der Tailcap-Clicky drückt sich konkret und zuverlässig.

 

Wuben Black Vulture 1331 007
Mit dem Seitenschalter werden die Modi angewählt.


Beam:

Auf kürzeste Distanz setzt sich der Hotspot deutlich vom Sidespill ab. Auf die Entfernung liefert die Lampe ein homogenes Lichtbild mit leichter Spotbetonung.

Wuben Black Vulture 1331 008
Beispielbild: Helles Sonnenlicht.

 

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Beispielbild: Nachtausleuchtung Wuben Black Vulture.


Resümee:
Mit der Wuben Black Vulture 1331 bekommt man ein schönes Gesamtpaket aus Lampe und Zubehör. Alles, was für den Betrieb benötigt wird, ist bereits im Lieferumfang enthalten. Der Akku kann bequem über USB geladen werden, ohne ihn aus der Lampe zu entnehmen. Die Verarbeitung ist ordentlich und die Leuchtleistung für eine kleine, einzellige Lampe in den meisten Situationen mehr als ausreichend.
Dass die Lampe nicht über Memory verfügt, ist sicherlich Geschmackssache; ob sie ohne Memory immer in der hellsten Stufe startet, sicherlich auch. Unabhängig davon, macht das ungewöhnliche Design die Lampe auf jeden Fall zu einem echten Hingucker. Erhältlich ist die Lampe zu einem Preis von 59,95 Euro bei Obramo.

 

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