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2. Juli 2020

Tektite Splash-Lite

Gespeichert unter: Startseite — 208730 @ 20:25


Eine Lampe für den kleinen Tauchgang zwischendurch bietet Tektite mit der Splash-Lite.

 

Verpackung/Lieferumfang:
In einer Blisterverpackung ist die Lampe mit bereits eingelegter Batterie enthalten.


So wird die Lampe ausgeliefert.

 


Alle relevanten Daten zur Lampe finden sich auf der Rückseite der Verpackung.

 

Beschreibung der Lampe:
Länge: 75 mm
Gewicht: 16 g
Gewicht mit Batterie: 32 g
Tailstand: nein
Rollschutz: nein.
Befestigungsmöglichkeit für Lanyard: ja, Loch/Schlüsselring am Lampenende.
wasserdicht: bis 30 Meter.
Stromversorgung: 1x CR123A.


Als Material für den Body kommt Lexan zum Einsatz, was die Lampe extrem leicht macht.

 


Am Lampenende kann ein Lanyard befestigt werden.

 


Eine CR123A-Batterie zählt zum Lieferumfang.

 

Leuchteinheit:
Verbaut wurde eine XPC-LED von Cree in einem glatten Reflektor.


Die Leuchteinheit.

 


Lampenkopf abgeschraubt.

 

Bedienung:
Eingeschaltet wird die Lampe, indem sie zugedreht wird. Zur Verfügung steht eine Leuchtstufe, die mit 40 Lumen angegeben ist.

 

Beam:
Um einen kleinen Spot herum liefert der Zwerg jede Menge Streulicht, wobei das Lichtbild insgesamt recht ausgewogen ist.


Scheiben-Schuss der Splash-Lite.

 

Resümee:
Klein, leicht, handlich, einfach zu bedienen – die Splash-Lite von Tektite ist als Mini-Tauchlampe konzipiert, leistet aber auch als Schlüsselbundlampe gute Dienste. 40 Lumen sind in der heutigen Zeit zwar nicht gerade viel, reichen in den meisten Alltagssituationen, etwa um das Schlüsselloch zu finden oder den Weg auszuleuchten, jedoch völlig aus. Zur Verfügung gestellt wurde die Lampe freundlicherweise von Tektite. Dort ist die Splash-Lite zu einem Preis von 29,95 US-Dollar auch erhältlich.


Größenvergleich. Von links: Tektite Splash-Lite, Nitecore Tip, 4Sevens Quark Mini123, Olight i5T EOS.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.


Bei Tageslicht

 


Kontroll-Shot

 


Tektite Splash-Lite

 

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25. Juni 2020

Busch & Müller Ixon Core

Gespeichert unter: Startseite — 208730 @ 15:31


Heute wird die Ixon Core von Busch & Müller im Testlabor vorstellig – eine kleine, leichte Fahrradlampe mit offizieller Straßenzulassung.

 

Lieferumfang:
Neben der Lampe mit fest verbautem LiIon-Akku sind eine Halterung für den Lenker, ein Ladekabel und ein Netzteil enthalten. Ein Bild gibt es leider nicht, da ich die Lampe gebraucht und lediglich mit der Halterung erworben habe.

 

Beschreibung der Lampe:
Länge: 106 mm
Durchmesser Kopf: 44 mm
Durchmesser Tail: 31 mm
Gewicht: 106 g
Rollschutz: ja.
wasserdicht: spritzwassergeschützt.
Stromversorgung: fest verbauter LiIon-Akku.


Simpel, aber effektiv: Es braucht nur diese beiden Teile, um die Lampe am Lenker zu befestigen.

 


So sieht das dann aus.

 


Das Gegenstück an der Lampe. Alles passt perfekt zusammen und hält satt.

 

Leuchteinheit:
Eine LED, die vom Hersteller nicht näher spezifiziert ist, verteilt das Licht von oben über einen nach vorne gebogenen Reflektor.


Die Leuchteinheit.

 

Bedienung:
Bedient wird die Lampe komplett über einen Schalter im Lampenkopf. Das Ein- und Ausschalten wird durch einen langen Druck auf diesen Schalter bewerkstelligt. Ein kurzer Druck sorgt bei eingeschalteter Lampe für einen Wechsel zwischen den beiden Leuchtstufen, die mit 50 Lux für mehr als drei Stunden und 12 Lux für 15 Stunden angegeben sind. Die zuletzt aktivierte Leuchtstufe wird dabei memorisiert; die Lampe schaltet in der Leuchtstufe wieder ein, in der sie zuletzt ausgeschaltet wurde.
In der jeweiligen Leuchtstufe blinkt die Lampe in regelmäßigen Intervallen, um über den Zustands des Akkus zu informieren – blau in der hellen, rot in der dunklen Stufe. Je öfter sie blinkt, desto voller ist der Akku. Im Idealzustand blinkt die Ixon Core fünfmal blau oder rot.
Im Gegensatz zu fast allen Herstellern macht Busch & Müller keine Lumenangaben zur Lampe. Da ich mangels Ulbrichtkugel selbst keine Messungen durchführen kann, konnte ich den Wert lediglich per Ceiling-Bounce im Vergleich mit anderen Lampen schätzen. In der hellen Stufe dürfte die Lampe grob zwischen 130 und 200 Lumen liefern, in der dunklen Stufe zwischen 40 und 80 Lumen.


Bedient wird die Ixon Core mit einem Schalter oben am Lampenkopf.

 

Stromversorgung:
Ein fest verbauter LiIon-Akku sorgt dafür, dass die Lampe leuchtet. Aufgeladen kann der Akku mittels eines beliebigen USB-Kabels. Während des Ladevorgangs leuchtet eine blaue LED im Schalter. Ist der Ladevorgang abgeschlossen, erlischt die LED.


Die Abdeckung des Ladeports am Lampenpopo…

 


… und der Ladeport höchstselbst.

 

Laufzeittest:
Die Lampe wurde in der hellen Stufe eingeschaltet und prophylaktisch durch einen Ventilator gekühlt.

Fazit:
Die Lampe zickt und zuckt zwar während des gesamten Tests, den ich nach einer Stunde beendet habe, ständig ein wenig rum, stellt aber unter Beweis, dass sie recht ordentlich geregelt ist.
Fünfmal Blinken entspricht einem vollen Akku. Beim ersten Blinken nach 60 Minuten, das innerhalb der folgenden zwei Minuten erfolgte, blinkte die Lampe viermal blau – damit dürfte noch eine Menge an Restlaufzeit drin sein.

 

Beam:
Das Lichtbild ist für einen verwöhnten Flashaholic recht gewöhnungsbedürftig – irgendwie scheint es, als schaue man bei der Ixon Core durch einen Briefschlitz.


Schuss auf die Scheibe.

 

Resümee:
Ich bin nicht der schnellste Fahrradfahrer, und mit der Ixon Core von Busch & Müller werde ich mit ziemlicher Sicherheit auch nicht dazu. Das Lichtbild ist ziemlich gewöhnungsbedürftig, und die Leistung ist eher dürftig. Der Preis von 69,90 Euro (Stand: Juni 2020) ist für eine Lampe, die zwar nach StVZO offiziell zugelassen ist, aber nicht sonderlich hell ist, schon ziemlich sportlich. Als Notbeleuchtung oder „Alibi-Lampe“ für mögliche Verkehrskontrollen leistet die Ixon Core dennoch gute Dienste.


Größenvergleich. Von links: Busch & Müller Ixon Core, Olight S2R Baton II, Lupine Betty TL2 S.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.


Aufnahme bei Tageslicht

 


Kontroll-Schuss bei Dunkelheit

 


Busch & Müller Ixon Core dunkel

 


Busch & Müller Ixon Core hell

 

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19. Juni 2020

Olight S2R Baton II

Gespeichert unter: Startseite — 208730 @ 15:23


Mit der S2R Baton II hat Olight eine praktische EDC-Lampe abgeliefert, die als Komplettpaket mit Akku und USB-Magnetladekabel daherkommt.

 

Verpackung/Lieferumfang:
In einer Pappschachtel sind neben der Lampe ein Akku (bereits eingelegt), ein blauer Trageclip (bereits montiert), ein alternativer schwarzer Trageclip, ein Lanyard, ein Magnetladekabel, ein Aufbewahrungsbeutel sowie eine Bedienungsanleitung in mehreren Sprachen enthalten.


Die Verpackung.

 


Das ist alles drin.

 


Der Akku wurde bereits eingelegt und ist durch eine Schutzfolie gegen versehentliches Einschalten der Lampe gesichert.

 

Beschreibung der Lampe:
Länge: 100 mm
Reflektoröffnung: 15 mm
Durchmesser Kopf: 23 mm
Durchmesser Tail: 23 mm
Gewicht: 48 g
Gewicht mit Akku: 96 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: nur mit Clip.
Befestigungsmöglichkeit für Lanyard: ja, Schlitze im Tail.
wasserdicht: gemäß IPX-8.
Stromversorgung: 1x 18650 LiIon.


Materialstärke des Batterierohrs.

 


Das Gewinde zum Lampenkopf läuft geschmeidig und wurde von Werk aus leicht gefettet.

 


Innenansicht Lampenkopf.

 


Der vormontierte blaue Clip in Kombination mit dem „Desert-Tan“-Farbton der Lampe ist Geschmackssache.

 


Wem diese Kombination nicht gefällt, der kann auch den mitgelieferten schwarzen Clip montieren. Ob schwarz oder blau – beide Clips halten bombenfest.

 


Hier kann das Lanyard befestigt werden.

 

Leuchteinheit:
Verbaut wurde eine Luminus SST-40-CW-LED, die hinter einer speziellen TIR-Optik sitzt.


Die Leuchteinheit.

 

Bedienung:
Olight-typisch. Mit einem kurzen Klick auf den Seitenschalter, der das einzige Bedienelement ist, wird die Lampe ein- und ausgeschaltet. Durch Gedrückthalten des Schalters bei eingeschalteter Lampe gelangt man nacheinander rotierend durch die Leuchtstufen Low-Mid-High. Die Lampe verfügt über Memory und schaltet in der Stufe wieder ein, in der sie zuletzt ausgeschaltet wurde.
Bei ausgeschalteter Lampe gelangt man durch Gedrückthalten des Schalters in den Moonlight-Modus. Ein Doppelklick bei ein- oder ausgeschalteter Lampe aktiviert den Turbo, ein Dreifachklick Strobe. Turbo und Strobe werden nicht memorisiert. Moonlight wird zwar memorisiert, aber beim nächsten Durchschalten der Leuchtstufen nicht ins reguläre UI integriert.

Im Klartext bedeutet das beim Durchschalten:
Variation 1 ohne Moonlight:
Low-Mid-High-Low usw.
Variation 2 mit Moonlight:
Moonight-Low-Mid-High-Low usw.

Gegen unbeabsichtigtes Einschalten gesperrt werden kann die Lampe, indem der Schalter bei ausgeschalteter Lampe etwa zwei Sekunden lang gedrückt gehalten wird. Das Entsperren funktioniert auf dieselbe Art und Weise.
Auf Wunsch kann auch ein Timer programmiert werden, der die Lampe wahlweise nach drei oder neun Minuten automatisch ausschaltet.

Die Leuchtstufen sind von Olight mit folgenden Werten angegeben:
Moonlight: 0,5 Lumen – 60 Tage
Low: 15 Lumen – 100 Stunden
Mid: 120 Lumen – 14 Stunden
High: 400 Lumen – 4 Stunden
Turbo: 1150/400 Lumen – 2 Minuten/230 Minuten


Bedient wird die S2R Baton II mit einem Seitenschalter, der in einer quadratischen Erhöhung eingefasst und somit auch im Dunkeln leicht zu ertasten ist. Während des Betriebs informiert eine LED im Schalter grob über die Restspannung des Akkus (außer im Moonlight-Modus, da leuchtet sie nicht). Solange der Akku noch halbwegs gut im Saft steht, leuchtet die LED grün. Die Farbe wechselt auf rot, wenn es mit dem Akku bergab geht, was im Test bei 3,11 Volt der Fall war. Gleichzeitig schaltete die Lampe herunter und ließ sich in den hellen Stufen nicht mehr einschalten.

Grundsätzlich ist es natürlich fein, wenn eine Lampe mangelnde Akkuleistung in irgendeiner Form ankündigt. Das ist auf jeden Fall besser, als plötzlich von einer Sekunde auf die andere im Dunkeln zu stehen. Unstrittig ist ebenfalls, dass ein Akku mit einer Leerlaufspannung von 3,11 Volt schleunigst gewechselt werden sollte.
Allerdings hätte ich es eleganter gefunden, wenn die Akkuwarnung früher erfolgen und man somit noch ein wenig „Luft nach oben“ haben würde. Bei der Olight-Lösung sieht man sich damit konfrontiert, von einem Augenblick auf den anderen mit einer nur noch in den niedrigen Leuchtstufen zu betreibenden Lampe herumlaufen zu müssen – nicht optimal.

 

Stromversorgung:
Als Stromquelle dient ein 18650-Akku mit einer Kapazität von 3.200 mAh, der mit dem mitgelieferten USB-Kabel direkt in der Lampe geladen werden kann. Der im Lieferumfang enthaltene Akku hatte bei Auslieferung eine Spannung von 3,68 Volt und wurde auf 4,21 Volt geladen. Hier wäre ein wenig weniger mehr gewesen.
Während des Ladevorgangs leuchtet eine rote LED am Ende des Ladekabels, bei vollgeladenem Akku wechselt die Farbe auf grün.
Voll toll – nur leider setzt Olight auch bei der S2R Baton II wieder auf einen Spezialakku. Wer also die Lampe ein paar Jahre oder länger nutzen möchte, muss beim Nachkauf tiefer in die Tasche greifen als eigentlich nötig. Andererseits – alle paar Jahre mal einen Zehner aus dem Fenster zu schmeißen, bringt einen auch nicht wirklich um.


Der mitgelieferte Akku hat eine Kapazität von 3.200 mAh.

 


Leider handelt es sich dabei wieder mal um einen Spezialakku.

 


Aufgeladen werden kann der Akku über einen Magnetladekontakt am Lampenende. Apropos Magnet: Ein starker Vertreter dieser Gattung wurde ebenfalls verbaut und macht die Lampe somit auch als Arbeitslampe nutzbar, indem man sie an metallenen Gegenständen befestigt.

 


Der Ladekontakt wird einfach aufs Lampenende aufgesetzt.

 

Laufzeittest:
Die Lampe wurde mit dem mitgelieferten Akku betrieben, im Turbo eingeschaltet und durch einen Ventilator gekühlt.

Pünktlich nach zwei Minuten begann die Lampe herunterzuregeln. Knapp anderthalb Minuten später war sie im High-Modus angekommen und lief dort bis zum Testende mit konstanter Leistung durch.
Zur besseren Lesbarkeit des Diagramms habe ich den Test nach 45 Minuten beendet, die Lampe aber noch bis Minute 60 durchlaufen lassen. Nach einer Stunde lag der Wert immer noch bei 2.400 Lux, die Leerlaufspannung des Akkus bei 3,90 Volt. Das Hochschalten in den Turbo-Modus war immer noch möglich; der maximale Wert wurde erneut zwei Minuten lang gehalten.

Fazit:
Was die Regelung betrifft, hält Olight Wort. Ich hatte allerdings auch nichts anderes erwartet. Nach dem ersten Herunterregeln, das bei der S2R Baton II zeitgesteuert erfolgt, wird die Leistung dauerhaft gehalten. Genug Leistung für eine längere Laufzeit ist noch vorhanden, und auch der Turbo kann noch aktiviert werden. Besser kann eine Lampe nicht geregelt sein.

 

Beam:
Bedingt durch die spezielle Optik ergibt sich ein großer Hotspot mit ein wenig Streulicht. In der Praxis liefert die Lampe ein homogenes und ausgewogenes Lichtbild, das ideal für die Ausleuchtung des Nahbereichs ist. Die maximale Reichweite ist mit 135 Metern angegeben. Nach Umrechnung des Höchstwerts, der bei der Messung erzielt wurde, komme ich beim Einschalten sogar auf 169 Meter und nach dem Herunterregeln auf 2.400 Lux immer noch auf fast 98 Meter.


Schuss auf die Scheibe.

 

Resümee:
Mit der S2R Baton II bekommt man eine hervorragend verarbeitete EDC, die einfach zu bedienen ist und mit kurzfristigen 1150 Lumen richtig hell macht. Die anschließenden 400 Lumen im High-Modus sollten eigentlich für sämtliche Alltagssituationen ausreichen, denn schließlich ist eine EDC keine Lampe, mit der man stundenlang auf Großwildjagd geht. Sollte man mit der Lampe dennoch auf Großwildjagd gehen, kann sie auch nach einer Stunde Dauerbetrieb im High-Modus noch hochgeschaltet werden.
Für einen Preis von 89,95 (Stand: Juni 2020) für die hier vorgestellte Ausführung im Farbton „Desert Tan“ bekommt man ein Komplettpaket, bei dem nichts dazugekauft werden muss. Einziger Haken: der Spezialakku, der zwar nicht besser ist als andere gute Markenakkus, aber wesentlich mehr kostet. Ein weiterer Kritikpunkt ist die Ladestansanzeige, die eher eine Akkuwarnung darstellt, da erst dann von grün auf rot umgeschaltet wird, wenn die Lampe nicht mehr in den hellen Stufen betrieben werden kann. Zur Verfügung gestellt wurde das Testmodell freundlicherweise vom Olight-Store.


Größenvergleich. Von links: Olight S2R Baton II, Emisar D4, Olight Warrior X Pro.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.


Bei Tageslicht

 


Kontroll-Schuss im Dunkeln.

 


Moonlight

 


Low

 


Mid

 


High

 


Turbo

 

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15. Juni 2020

Manker MK34

Gespeichert unter: Startseite — 208730 @ 20:06


Ein schnuckeliges, kleines und vom Formfaktor her „verliebenswertes“ Lämpchen hat Manker mit der MK34 abgeliefert. Hell ist der kleine Knubbel zweifellos – aber kann er auch in anderen Punkten punkten?

 

Verpackung/Lieferumfang:
Um es kurz zu machen: Sehr schlicht. Neben der Lampe sind in einem Pappkarton lediglich noch ein Lanyard und eine Bedienungsanleitung in englischer und chinesischer Sprache enthalten.


Noch schlichter als der Lieferumfang ist dieses Bild. Die Verpackung habe ich nicht mehr, das Lanyard finde ich nicht mehr, und die Lampe habe ich vergessen, mitzufotografieren. Aber zumindest kommt die Bedienungsanleitung dadurch besonders gut zur Geltung.

 

Beschreibung der Lampe:
Länge: 100,5 mm
Reflektoröffnung(en): 21,9 mm
Durchmesser Kopf: 62 mm
Durchmesser Tail: 47 mm
Gewicht: 274 g
Gewicht mit Akkus: 411 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: ja.
Befestigungsmöglichkeit für Lanyard: ja, Aussparung im Body.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.
Stromversorgung: 3x 18650 LiIon.


Die Akkus werden direkt in den Lampenkörper eingesetzt.

 


Schlecht gelöst: Die Akkus schleifen mit dem Pluspol am güldenen Metallring und tragen dort bei jedem Auf- und Zuschrauben der Lampe Material ab.

 


Hier kann das Lanyard befestigt werden.

 


Ein Gewinde zur Stativ-Befestigung ist ebenfalls vorhanden.

 

Leuchteinheit:
Beim Testexemplar sorgen zwölf Nichia-219B-LEDs, die auf drei Leuchtgruppen mit jeweils vier LEDs aufgeteilt sind, für Licht. Alternativ ist die Lampe auch mit zwölf Cree XP-G3-LEDs erhältlich, die zwar mehr Dampf, dabei allerdings eine wesentlich kältere Lichtfarbe haben.


Die Leuchteinheit. Der kleine Schleier über den beiden LEDs ganz links unten ist in der Realität nicht vorhanden und lediglich irgendwelchen Reflexionen geschuldet.

 

Unverhofft kommt oft:
Eigentlich ist eine Serienlampe nicht dazu bestimmt, auseinandergenommen zu werden. Bei meinem Testexemplar war das allerdings nötig, da sich irgendwann eine Leuchtgruppe von heute auf morgen komplett verabschiedet hatte. Die Lampe war weder heruntergefallen, noch war Wasser eingedrungen, noch hatte ich böse Lampengeister ins Haus gelassen. Vier LEDs wollten schlicht und einfach plötzlich nicht mehr leuchten.


So sah das dann aus.

 

Das Rätsels Lösung fand sich in der schlampigen Lötarbeit an der LED-Platine. Die Kabel sind mehr geklebt als gelötet, und eines davon hatte sich gelöst.
Ich habe keine Ahnung von den Preisen für Lötzinn in China, aber sollten sie nicht exorbitant hoch sein, müsste man demjenigen, der diese Kabel angedingst hat, solange mit eingeschaltetem Lötkolben in der Nase bohren, bis er in akzentfreiem Deutsch sagen kann „Ich gelobe Besserung.“ Und zwar mit gerolltem „R“ bei „Besserung“!


Mehr geklebt als gelötet.

 

Bedienung:
Manker hat der MK34 sechs Leuchtstufen mit auf den Weg gegeben. Bei der hier getesteten Nichia-Variante gibt es lediglich eine Angabe für den Turbo-Modus: 6500 Lumen. Die XP-G3-Version ist mit folgenden Werten angegeben:

Moonlight: 0,1-30 Lumen (ohne Laufzeitangabe)
Low: 120 Lumen – 30 Stunden
Medium 1: 500 Lumen – 7,5 Stunden
Medium 2: 1000 Lumen – 3,5 Stunden
High: 2500 Lumen – 2 Stunden
Turbo: 8000 Lumen (ohne Laufzeitangabe)

Die komplette Bedienung erfolgt über einen Schalter/Taster im Lampenkopf. Die Lampe verfügt über Memory und schaltet immer in der Leuchtstufe ein, in der sie zuletzt ausgeschaltet wurde (außer Moonlight).


Die komplette Bedienung erfolgt über einen Schalter im Lampenkopf.

 

Mit einem einfachen Klick landet man grundsätzlich immer im Moonlight-Modus, der in mehreren Helligkeitsabstufungen programmiert werden kann. Wie das funktioniert, mag jeder, der Interesse an dieser Lampe hat, gerne in der Bedienungsanleitung nachlesen. Es ist nicht wirklich schwierig, aber es würde den Rahmen dieses Tests sprengen, dies auch noch zu beschreiben.
Jeder weitere Einfach-Klick schaltet die Lampe in den nächsthelleren Modus, sodass sich die Schaltreihenfolge Moonlight – Low – Med1 – Med2 – High ergibt. Drückt man im High nun erneut kurz auf den Taster, beginnt die Lampe nicht etwa wieder bei Moonlight, sondern schaltet in der Reihenfolge Med2 – Med1 – Low – Moonlight wieder zurück. Warum, bitteschön?
Bei ein- oder ausgeschalteter Lampe gelangt man mit einem Doppelklick in den Turbo-Modus.
Je nachdem, aus welcher Stufe man die Lampe in den Turbo schaltet, gelangt man durch einen erneuten Doppelklick in eine der zuvor aktivierten Leuchtstufen zurück. Um zu veranschaulichen, was, wann, wenn, wie beim Doppelklicken passiert, habe ich die einzelnen Leuchtstufen mal farblich markiert.


Das Doppelklick-Desaster.

 

Wie man sieht, ist die Bedienung nur bedingt intuitiv. Aber zumindest beim Hochschalten in den Turbo gelangt man in den ersten drei Leuchtstufen beim Zurückschalten immer verlässlich wieder in selbige zurück.
Als wäre das nicht schon genug Chaos, hat die Lampe zusätzlich auch noch einen Bug. Schaltet man aus Med2 in den Turbo, landet man zunächst im Low. Lässt man die Lampe weiter laufen, überlegt sie sich nach etwa dreiundzwanzig Sekunden, dass sie eigentlich im Turbo laufen sollte und schaltet dorthin. Beim Zurückschalten erwartet einen dann erneut Med2. Wenn man aus High in den Turbo-Modus und wieder zurück schaltet, landet man in Med1.
Beim Runterschalten gelangt man nach einem Doppelklick in den Turbo-Modus und einem anschließenden Doppelklick, um die Lampe zurückzuschalten, grundsätzlich immer in Leuchtstufen, die man nicht erwartet hätte. Hier hilft nur: Vergessen, dass die Lampe einen Downstep – Turbo – Downstep-Modus hat, oder aber: den ganzen Klumpatsch auswendig zu lernen. Am besten, man schaltet die Lampe niemals in den Turbo, wenn sie im Runterschalt-Modus ist, dann erspart man sich viele Unannehmlichkeiten.
Verlässlich ist zumindest wieder das direkte Aktivieren des Turbos durch einen Doppelklick beim Einschalten. Nach dem Zurückschalten landet man grundsätzlich immer im High-Modus.

 

Und dann war da noch…
… das Geblinke. Nach einem einfachen Klick im Turbo-Modus schaltet die Lampe zuerst in den Strobe, nach einem weiteren Einfach-Klick in SOS, nach weiteren Einfach-Klicks folgen kurzes Blinken und eine Ladestands-Anzeige, die grob über den Ladezustand der Akkus informiert.
Die Art und Weise, in der das Blinkzeug ins UI integriert wurde, ist sicherlich der größte Knackpunkt der Lampe. Denn in jedem anderen Modus bedeutet ein Einfachklick Hoch- oder Runterschalten. In Turbo dagegen gelangt man mit einem Einfachklick ins unsägliche, nervige Geblinke. Und damit vertut man sich dauernd.
Mit diesem UI hat Manker sicherlich eine der kreativsten Bedienmöglichkeiten erschaffen, die eine Lampe je hatte – aber leider auch eine der dümmsten, die es je gegeben hat.

 

Stromversorgung/Laufzeittest:
Für die nötige Power sorgen drei 18650-LiIon-Zellen. Aufgrund der engen Abmessungen des Bodys passen nur ungeschützte Zellen. Beim Test kamen die guten Samsung-30-Q-Akkus zum Einsatz. Eingeschaltet wurde die Lampe im Turbo-Modus und dabei durch einen Ventilator gekühlt.

Der Turbo-Modus ist nur für sehr kurze Zeit verfügbar. Bereits nach 20 Sekunden schaltete die Lampe von 10.600 auf 4.300 Lux herunter. Anschließend wurde die Leistung über fast anderthalb Stunden fast konstant gehalten. Nach 88 Minuten schaltete die Lampe auf 2.300 Lux herunter, nach 94 Minuten auf 800 Lux – Testabbruch. Die Akkus wurden entnommen und mit jeweils 3,11 Volt im Leerlauf gemessen. Höchste Zeit also, den Test abzubrechen.

Die nackten Fakten:

Fazit:
Die MK34 ist grundsätzlich sehr ordentlich geregelt. Der Stepdown von Turbo auf High erfolgt bereits nach zwanzig Sekunden und ist nicht temperatur-, sondern zeitgesteuert. Das wurde durch einen weiteren Test, bei dem die Lampe in einer Schüssel mit Eiswasser eingeschaltet wurde, unterstrichen. Auch hier erfolgte das Zurückschalten nach 20 Sekunden.
Anschließend hält die Lampe die Leistung ohne Einbußen und regelt bei schwächelnden Akkus schließlich herunter. Wie weit es mit ungeschützten Akkus mit einer Leerlaufspannung von 3,11 Volt nach 94 Minuten noch heruntergeht, bevor die Lampe abschaltet – falls sie abschaltet – wollte ich lieber nicht ausprobieren. Den Indikator im Schalter, der zu diesem Zeitpunkt in einem herrlichen Rot leuchtete, sollte man auf jeden Fall ernst nehmen.


Wenn die LED im Schalter rot leuchtet, ist schleunigst ein Akkutausch angesagt.

 

Beam:
Die Ausleuchtung ist, bedingt durch die Anordnung der LEDs in drei Vierergruppen im Lampenkopf, sehr ausgewogen und homogen. Kein sichtbarer Hotspot, lediglich massig Flutlicht, aber durch die schiere Leistung ergibt sich dennoch eine ordentliche Reichweite, die bei der XP-G3-Version mit 280 Metern angegeben ist. Für die getestete Nichia-Variante existieren keine Angaben; nach der Umrechnung des Luxwertes komme ich auf 205 Meter.


Schuss auf die Scheibe.

 

Resümee:
Die Manker MK34 ist ein handlicher Knubbel mit einer sehr angenehmen Lichtfarbe. Das Gesamtkonzept hätte schön und stimmig sein können, hätte man nicht irgendeinen Hirni an die Programmierung gelassen, der meinte, die Lampe müsse, nachdem sie im hellsten Modus weitergeschaltet wird, zurückschalten, anstatt wieder im dunkelsten Modus anzufangen. Dazu kommt, dass die Lampe im „Runterschalt-Modus“ beim Aktivieren des Turbos und anschließendem Zurückschalten alle Facetten der Schwachsinnigkeit durchläuft – dämlicher geht’s nimmer, denn wohin die Lampe dann zurückschaltet, ist zwar nicht dem Zufall überlassen, es macht allerdings genau den Eindruck.
Absolut ätzend ist das Geblinke, in das man aufgrund des Bedienkonzepts nur allzu schnell gerät und dann die Lampe nur noch gegen die Wand schleudern möchte.
Die Verarbeitung ist ebenfalls nicht „erste Sahne“. Die Lötarbeiten an der LED-Platine wurden ziemlich schlampig ausgeführt, und auch die Tatsache, dass die Pluspole der Akkus dem Metallring im Lampenkopf bei jedem Auf- und Zuschrauben der Lampe mehr und mehr zusetzen, ist suboptimal.
Ich liebe die Lampe trotzdem, wegen ihres relativ niedrigen Gewichts für eine Lampe ihrer Größe, ihrer Lichtfarbe und ihres niedrigen Preises. Ich liebe die Lampe, weil Manker ihr einen Low-Modus spendiert hat, der programmierbar und in der dunkelsten Stufe wirklich richtig dunkel ist – davon können sich andere Hersteller eine Scheibe abschneiden. Und ich liebe die Lampe, weil sie einfach toll und satt in der Hand liegt, egal, ob man sie in einer taktischen oder nicht-taktischen Haltung bedient. Aktuell (Stand: Juni 2020) ist die Lampe für knapp unter 100 Euro erhältlich.


Größenvergleich. Von links: Manker MK34, Skyray King, Astrolux MF 01.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.


Aufnahme bei Tageslicht

 


Kontroll-Shot. Wie man sehen kann, war es noch nicht richtig dunkel – selbst der Mond, der aufdringlich und unnachgiebig von der falschen Seite schien, meinte es nicht gut mit der MK34. Egal – ich bleibe hart und nicht minder unnachgiebig.

 


Moonlight

 


Low

 


Med1

 


Med2

 


High

 


Turbo

 

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10. Juni 2020

Brinyte PT18 Pro Oathkeeper

Gespeichert unter: Startseite — 208730 @ 15:57


Mit der PT18 Pro Oathkeeper hat Brinyte jüngst den Nachfolger der PT18 Oathkeeper auf den Markt gebracht. Was kann das Ding?

 

Verpackung/Lieferumfang:
In einem stabilen Pappkarton sind die Lampe, ein Akku zum Betrieb, ein Griffring, ein Combat-Ring, ein Trageclip (alles bereits vormontiert), ein Holster, ein Lanyard, Ersatz-O-Ringe und eine Bedienungsanleitung in englischer Sprache enthalten.


Als Verpackung dient ein stabiler und schlichter Pappkarton.

 


Das ist alles im Karton.

 

Beschreibung der Lampe:
Länge: 167 mm
Reflektoröffnung: 32 mm
Durchmesser Kopf: 41 mm
Durchmesser Tail: 28 mm
Gewicht: 178 g
Gewicht mit Akku: 226 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: nein.
Rollschutz: ja.
Befestigungsmöglichkeit für Lanyard: ja, Schlitz am Combat-Ring.
wasserdicht: gemäß IP68.
Stromversorgung: 1x 18650 LiIon, 2x CR123A.


So findet sich die Lampe im Karton. Werkssetig wurde der Griffring vormontiert.

 


Das „doppelte Batterierohr-Lottchen“ war bereits beim Vorgänger Standard.

 


Das Gewinde zur Tailcap.

 


Das Gegenstück.

 


Trageclip und Combat-Ring.

 


Im mitgelieferten Holster kann dort, wo der schlaue Pfeil hinzeigt, ein Ersatzakku mitgeführt werden.

 


Das Holster kann in verschiedenen Stellungen arretiert werden.

 


Lampe im Holster.

 


Im Notfall kann die Lampe sogar direkt aus dem Holster leuchten.

 

Leuchteinheit:
Verbaut wurde eine Cree-XHP35-LED in einem SMO-Reflektor. Davor sitzt eine gehärtete, ultraklare, anti-reflex-beschichtete Glaslinse.


Die Leuchteinheit.

 

Bedienung:
Zur Verfügung stehen vier Leuchtstufen, die von Brinyte mit folgenden Werten angegeben sind:

Low: 10 Lumen – 1870 Minuten
Mid: 60 Lumen – 930 Minuten
High: 450 Lumen – 150 Minuten
Turbo: 2000 Lumen – 1 Minute + 90 Minuten

Die Lampe setzt auf ein Zwei-, genaugenommen auf ein Dreischalterprinzip und kann auf zwei Arten bedient werden.

1. Heckschalter:
Mit dem runden Tailcap-Schalter wird die Lampe ein- und ausgeschaltet. Sie startet dabei grundsätzlich im Turbo-Modus. Mit dem flachen Schalter werden die Leuchtstufen rotierend von dunkel nach hell durchgeschaltet. Hält man den flachen Schalter bei ausgeschalteter Lampe gedrückt, strobt die Lampe für die Dauer des Gedrückthaltens mit wechselnder Frequenz.

2. Seitenschalter:
Ein kurzer Druck auf den seitlichen Schalter schaltet die Lampe ein. Durch jeden weiteren kurzen Druck geht es ebenfalls rotierend von dunkel nach hell durch die Leuchtstufen. Ein langer Druck bewirkt das Ausschalten.
Klickt man den Schalter bei eingeschalter Lampe schnell doppelt, strobt die Lampe. Auf einen weiteren Doppelklick folgt SOS. Durch einen einfachen Klick gelangt man in die zuvor aktivierte Leuchtstufe zurück. Das direkte Ausschalten aus den Blinkmodi ist nicht möglich.
Bei der Bedienung über den Seitenschalter verfügt die Lampe über Memory und schaltet in der Leuchtstufe ein, in der sie zuletzt ausgeschaltet wurde.

Gegen versehentliches Einschalten kann die Lampe durch leichtes Aufdrehen der Tailcap gesichert werden. Der Seitenschalter ist davon allerdings nicht betroffen. Ihn kann man außer Betrieb setzen, indem man ihn bei ausgeschalteter Lampe dreimal schnell klickt. Dann ist die Lampe ausgelockt, was durch zweimaliges Blinken quittiert wird. Wieder eingelockt wird die Lampe ebenfalls durch dreifaches schnelles Klicken.

Der Knackpunkt: Nach einer Minute lockt sich die Lampe selbst aus und kann nicht mehr über den seitlichen Schalter bedient werden. Das ist erst dann wieder möglich, nachdem die Lampe durch den schnellen Dreifachklick wieder eingelockt worden ist, was ich nicht gut gelöst finde. Denn ich hätte lieber selbst mehr Kontrolle über Memory, ohne die Lampe jedesmal, wenn sie länger als eine Minute ausgeschaltet war, neu einlocken zu müssen.

Es gibt zwar nach einer Minute des Nicht-Leuchtens eine alternative Variante, aber die ist auch nicht besser: Wenn man die Lampe mit dem runden Heckschalter einschaltet und zehn Sekunden wartet, funktioniert auch der Seitenschalter wieder. Der Nachteil liegt auf der Hand: Beim Einschalten landet man immer im Turbo-Modus, bevor der Seitenschalter wieder arbeitet.


Die Lampe kann wahlweise von hinten…

 


… oder über einen Seitenschalter bedient werden.

 

Stromversorgung:
Betrieben werden kann die Lampe wahlweise mit einem 18650-Akku oder zwei CR123A-Primärzellen. Im Lieferumfang enthalten ist ein ungeschützter Brinyte-Akku mit einer Kapazität von 3100 mAh. Bei Verwendung des mitgelieferten Magnetladekabels kann er beim Laden in der Lampe verbleiben. Während des Ladevorgangs leuchtet in der Lampe eine rote LED. Ist der Akku komplett geladen, wechselt die Farbe auf grün. Beim Testmodell lud der Akku bis auf 4,18 Volt.


Im Lieferumfang ist ein ungeschützter 18650-Akku enthalten.

 


Geladen werden kann der Akku mit dem mitgelieferten Magnetladekabel, ohne der Lampe entnommen werden zu müssen.

 


Während des Ladevorgangs leuchtet eine rote LED im Schalter. Bei komplett vollgeladenem Akku wechselt die Farbe auf grün.

 

Laufzeittest:
Beim Test wurde die Lampe mit dem mitgelieferten Akku betrieben, im Turbo-Modus eingeschaltet und durch einen Ventilator gekühlt.

Nach einer Stunde habe ich den Test beendet. Der Akku wurde mit einer Leerlaufspannung von 3,52 Volt gemessen – faktisch zwar fast leer, aber eine gewisse Restlaufzeit dürfte damit immer noch drin sein. Mit 15.300 Lux lag der gemessene Wert nach einer Stunde noch deutlich über dem Wert, den die Lampe in High erreicht (10.100 Lux).


Fazit:
Die Brinyte PT18 Pro Oathkeeper ist astrein geregelt. Zum Schutz der LED regelt sie zu Beginn der Laufzeit von anfänglichen 46.800 Lux zweimal bis auf 15.300 Lux herunter. Dieser Wert wird anschließend konstant gehalten.

 

Beam:
Die Stärke der Lampe liegt eindeutig in der Reichweite. Im Lichtbild setzt sich ein heller Spot deutlich vom Sidespill ab. Die Reichweite ist mit 360 Metern angegeben. Legt man den zu Beginn der Messung erreichten Wert von 46.800 Lux zugrunde, kommt man sogar auf 432 Meter. Nach dem ersten Herunterregeln sind es immer noch 372 Meter, und nach dem zweiten Herunterregeln auf 15.300 Lux kommt man auf 247 Meter.


Scheiben-Schuss.

 

Resümee:
Sie kann schon gefallen – die PT18 Pro Oathkeeper von Brinyte. Die Verarbeitung ist klasse und die Bedienung intuitiv. Jeder Modus kann direkt erreicht werden – zumindest theoretisch. Denn dadurch, dass sich die Lampe nach einer Minute selbst auslockt, wurde Potenzial liegengelassen. Für einen Preis von etwa 135 Dollar bekommt man ein Komplettpaket, bei dem nichts dazugekauft werden muss und das es durchaus in sich hat. Zur Verfügung gestellt wurde die Lampe, die im Brinytestore erhältlich ist,  freundlicherweise von Brinyte.


Größenvergleich. Von links: Brinyte PT18 Pro Oathkeeper, Olight Warrior X Pro, Armytek Predator, Surefire 6P.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.


Bei Tageslicht

 


Kontroll-Shot im Dunkeln

 


PT18 Pro Oahtkeeper low

 

PT18 Pro Oahtkeeper mid

 

PT18 Pro Oahtkeeper high

 

PT18 Pro Oahtkeeper Turbo

 

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