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12. Oktober 2012

Fenix TK41

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AA-Freaks (nein, bitte nicht falsch verstehen!!!) werden an der TK41 von Fenix ihren Spaß haben, da sie eine exzellente Reichweite und gleichzeitig ausreichend Streulicht liefert.


Verpackung/Lieferumfang:
In einem Kunststoffköfferchen finden sich neben der Lampe zwei Ersatz-O-Ringe, ein Lanyard und eine Bedienungsanleitung. Auch die acht zum Betrieb benötigten Batterien zählen zum Lieferumfang.

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Verpackung und Inhalt.


Beschreibung der Lampe/erster Eindruck:
Länge: 215 mm
Reflektoröffnung: 51 mm
Durchmesser Kopf: 62 mm
Durchmesser Tail: 44,5 mm
Gewicht: 318 g
Gewicht mit Akkus: 526 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: ja, Schlitze in der Tailcap.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.
Die TK41 wirkt hochwertig verarbeitet. Alle Gewinde laufen sauber und spielfrei. Das Batterierohr ist nicht der allerdicksten eines, aber das braucht es meiner Meinung nach auch nicht immer zwangsläufig für eine robuste Lampe.

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Leuchteinheit:
Verbaut wurde eine Cree XM-L-LED, die in einem SMO-Reflektor sitzt. Die Frontscheibe ist eine gehärtete, ultraklare Glaslinse mit Anti-Reflex-Beschichtung.

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Stromversorgung/Laufzeittest:
Acht AA-Akkus/Batterien werden in ein Batteriemagazin eingesetzt. In der hellsten Stufe ist die Lampe mit 800 Lumen bei einer Laufzeit von 2 Stunden und 10 Minuten angegeben. In dieser Stufe erfolgte auch der Laufzeittest. Die Stromversorger waren Sanyo Eneloops mit einer Kapazität von 2.000mAh. Gekühlt wurde die Lampe durch einen Ventilator. Die Messung erfolgte auf zwei Meter, untenstehend der umgerechnete Luxwert. Der Unterschied zur Messung auf einen Meter ist allerdings nicht gravierend und beträgt weniger als 1.000 Lux.

Laufzeitmessung:
Beim Einschalten: 41.200 Lux
nach 5 Minuten: 41.200 Lux
nach 15 Minuten: 41.200 Lux
nach 30 Minuten: 41.200 Lux
nach 45 Minuten: 40.800 Lux
nach 50 Minuten: 40.800 Lux
nach 60 Minuten: 40.800 Lux
nach 75 Minuten: 40.800 Lux
Nach 80 Minuten begann der Wert drastisch zu sinken. Nach 85 Minuten wurden noch 29.600 Lux angezeigt. Die Leerlaufspannung der verwendeten Akkus lag zu diesem Zeitpunkt zwischen 1,11 und 1,12 Volt. Ende des Tests.

Fazit: Auch wenn’s irgendwann langweilig wird und ich mich wiederhole: Wenn es um eine perfekte Regelung geht, ist Fenix der Maßstab. Über nahezu die gesamte Laufzeit bleibt die maximale Leistung konstant. Erst kurz vor Ende der sinnvoll zu entnehmenden Kapazität der Akkus wird die Lampe deutlich dunkler und zeigt dem Benutzer dadurch an, dass ein Akkuwechsel ansteht.
Die Laufzeit liegt mit Eneloop-Akkus deutlich unter der Laufzeit, die vom Hersteller angegeben ist. Allerdings gibt Fenix nicht an, mit welchen Stromversorgern die Laufzeit ermittelt wurde. Bei Benutzung von Akkus oder Lithium-Batterien mit höherer Kapazität dürfte die Laufzeit länger sein als im Test ermittelt.
Die Verwendung von Alkali-Batterien ist möglich, aber aufgrund der Tatsache, dass diese Batterien nicht über einen längeren Zeitraum den für die LED angeforderten Strom liefern können, eher als Notlösung anzusehen.

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Das Batteriemagazin.

 

 

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Das befüllte Batteriemagazin. Es war bislang nicht unbedingt eine Domäne von Fenix, Batteriemagazine zu bauen, aus denen die Akkus nicht herausspringen. Das ist bei der TK41 nicht anders. Wenn man bereits eingelegte Batterien/Akkus nicht mit der Handfläche/dem Handballen/den Fingern sichert, machen sie sich gerne selbständig. Der Fenix-Batteriemagazin-Konstrukteur sollte es auf jeden Fall zu seiner eigenen Sicherheit vermeiden, nachts im Wald jemanden über den Weg zu laufen, der gerade bei der TK41 die Stromversorger gewechselt hat, ansonsten könnte das böse enden.


Bedienung:
Seitlich unterhalb des Lampenkopfs sitzen zwei Schalter. Mit dem rechten wird die Lampe ein- und ausgeschaltet, der linke schaltet durch die Leuchtstufen. Diese sind von Fenix wie folgt angegeben: Low: 10 Lumen für 240 Stunden; Mid: 108 Lumen für 27 Stunden; High: 335 Lumen für 7 Stunden und 15 Minuten; Turbo: 800 Lumen für 2 Stunden und 10 Minuten.
Die Lampe startet immer in der Stufe, die vor dem letzten Ausschalten aktiviert war.
Durch einen Doppelklick auf den rechten Schalter gelangt man in die Blinkmodi. Hier stehen Strobe mit wechselnder Frequenz und SOS zur Verfügung, zwischen denen mit dem linken Schalter umgeschaltet wird.
Der Tailcap-Lockout ist möglich, indem die Endkappe eine komplette Umdrehung losgeschraubt wird.

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Beam:
Der Hotspot setzt sich klar vom Sidespill ab. Obwohl die Stärke der TK41 in erster Linie in der Reichweite liegt, ist die Lampe auch für die Wegausleuchtung geeignet, da sie genügend helles Streulicht liefert.

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„White-wall-beamshot“ der TK41.


Resümee:
Wer sich nicht mit der LiIon-Technologie anfreunden will, bekommt mit der Fenix TK41 einen adäquaten XM-L-Thrower. Leistung und Laufzeit werden durch die Anzahl der Akkus/Batterien „erkauft“. Dennoch ist die Lampe nicht klobig und liegt gut in der Hand. Die Verarbeitungsqualität stimmt, und auch die Regelung könnte besser nicht sein. Der Preis liegt bei 129 Euro (Stand: Oktober 2012). Zur Verfügung gestellt wurde das Testmodell freundlicherweise vom Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de, wo sie auch erhältlich ist.

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Größenvergleich. Von links: Fenix TK41, Fenix TK45, Fenix TK35, Lumintop PK30.

 

 

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

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Fenix TK41 Low

 

 

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Fenix TK41 Mid

 

 

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Fenix TK41 High

 

 

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Fenix TK41 Turbo

 

 

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Fenix TK35

 

 

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Taclights Patriot MC-E

 

 

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Lumintop PK30 70.000 Lux-Mod

 

 

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