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10. November 2012

Zebralight SC60

Gespeichert unter: Taschenlampen-Tests — 208730 @ 11:08

 

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Mit der Zebralight SC60 kommt heute ein älteres, aber noch längst nicht angestaubtes Lämpchen auf den Taschenlampen-Tests-Seziertisch.


Verpackung/Lieferumfang:
In einem Pappkarton sind die Lampe, zwei Ersatz-O-Ringe und eine englischsprachige Bedienungsanleitung enthalten.

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Lieferumfang SC60.

 

 

Beschreibung der Lampe/erster Eindruck:
Länge: 95 mm
Reflektoröffnung: 15,5 mm
Durchmesser Kopf: 27 mm
Durchmesser Tail: 24,5 mm
Gewicht: 50 g
Gewicht mit Akku: 96 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: ja.
Löcher für Lanyard: Schlitz im Trageclip.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.
Die Lampe ist sehr wertig verarbeitet. Das Tailcap-Gewinde wurde sauber geschnitten und läuft stramm und rund. Durch die gut ausgeführte graue Anodisierung in Kombination mit dem Federstahl-Clip sieht die SC60 zudem edel aus.

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Der Clip ist an der Lampe verschraubt – Verlieren ausgeschlossen.

 

 

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Die Kühlrippen am Lampenkopf.

 

 

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Sauber geschnittenes und von Werk aus leicht gefettetes Gewinde.

 

 

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Ausreichende Materialstärke des Batterierohrs.

 

 

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Innenansicht Endkappe.


Leuchteinheit:
Zum Einsatz kommt eine Cree-XP-G-LED. Der Reflektor ist ein OP aus Aluminium, die Frontlinse ist eine beidseitig beschichtete ultraklare Glaslinse.

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Stromversorgung/Laufzeittest:
Betrieben wird die Lampe mit einem 18650-Akku. Flattop-Akkus bereiten Probleme, da der Pluspol am Lampenkopf nicht erhaben ist und so kein Kontakt hergestellt wird. Zum Test kam ein AW-Akku mit einer Kapazität von 2.600mAh, der mit einem Magneten als „Pluspol“ versehen wurde, zum Einsatz. Die Lampe wurde dabei in der hellsten Stufe betrieben und durch einen Ventilator gekühlt.

Laufzeitmessung:
Beim Einschalten: 2.740 Lux
nach 5 Minuten: 2.720 Lux
nach 15 Minuten: 2.690 Lux
nach 30 Minuten: 2.650 Lux
nach 45 Minuten: 2.630 Lux
nach 60 Minuten: 2.620 Lux
nach 75 Minuten: 2.610 Lux
nach 90 Minuten: 2.600 Lux
nach 105 Minuten: 2.520 Lux
Nach 107 Minuten schaltete die Lampe bei leicht sinkenden Luxwerten ab. Der Akku wurde entnommen und mit 3,10 Volt Leerlaufspannung gemessen.

Fazit: Die Regelung ist zwar nicht perfekt, aber bei einem Verlust an Maximalleistung gegenüber dem Erreichen der Betriebstempetatur der LED (der nach fünf Minuten gemessene Wert) von weniger als vier Prozent nach einer Stunde und etwas weniger als zehn Prozent kurz vor dem Abschalten möchte ich sie zumindest als „sehr gut“ bezeichnen.
Die Abschaltung erfolgt zu einem Punkt, der vom Akku zwar nicht gerade geliebt wird, für ihn aber auch noch nicht wirklich kritisch ist.

Bedienung:
Ein kurzer Klick schaltet die Lampe in der hellsten Leuchtstufe ein, ein längerer Klick in der dunkelsten. Hält man den Taster beim Einschalten gedrückt, geht die Lampe innerhalb einer Sekunde von der dunkelsten in die mittlere Stufe. Hält man den Taster im laufenden Betrieb gedrückt, werden die Leuchtstufen von dunkel nach hell durchgeschaltet. Jede Stufe ist doppelt belegt, die jeweilige Unterstufe kann durch einen Doppelklick erreicht werden. Die Unterstufe, die zuletzt angewählt wurde, bleibt gespeichert. Ein kurzer Klick schaltet die Lampe aus.
Die Laufzeiten sind von Zebralight wie folgt angegeben: High: H1 270 Lumen für 2 Stunden oder H2 140 Lumen für 4,1 Stunden; Medium: M1 38 Lumen für 25 Stunden oder M2 10,5 Lumen für 72 Stunden; Low: L1 2,3 Lumen für 10,5 Tage oder L2 0.18 Lumen für 41 Tage.

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Alle Leuchtstufen können schnell über den Taster erreicht werden.


Beam:
Ein relativ großer Hotspot setzt sich weich und ohne Ringe vom Sidespill ab. Auf mittlere Entfernungen ergibt sich ein gleichmäßiges Lichtbild.

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„White-wall-beamshot“ Zebralight SC60.


Resümee:
Es hätte mich gewundert, wenn die SC60 bei Zebralight aus der Reihe gefallen wäre. Ist sie aber nicht, und so bekommt man fürs Geld eine hervorragend verarbeitete Lampe mit einer sehr guten Regelung. Das bewährte UI ist meiner Meinung nach ohnehin eines der besten, die der Markt hergibt. Preislich liegt die Lampe bei 95 Euro (Stand: November 2012). Zur Verfügung gestellt wurde die SC60 freundlicherweise vom Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de, wo sie auch erhältlich ist.

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Von links: 4Sevens Quark Mini123, Spark SL5, Zebralight SC60, Zebralight SC600, Surefire 6P, Armytek Predator, Fenix TK35.

 

 

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

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Kontroll-Shot

 

 

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Zebralight SC60 Low2

 

 

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Zebralight SC60 Low1

 

 

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Zebralight SC60 Mid2

 

 

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Zebralight SC60 Mid1

 

 

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Zebralight SC60 High2

 

 

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Zebralight SC60 High1

 

 

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Spark ST6-360CW

 

 

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Spark SX5-CW

 

 

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Tank007 TR01

 

 

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Niteye MSA20

 

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