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24. November 2012

Brontelight RA10

Gespeichert unter: Taschenlampen-Tests — 208730 @ 11:58

 

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Brontelight RA10.


Verpackung/Lieferumfang:
In einer Papp/Plastikverpackung sind die Lampe, Ersatz-O-Ringe, ein Ersatz-Tailcap-Gummi, ein Holster, ein Lanyard und eine Bedienungsanleitung in englischer Sprache enthalten.

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Lieferumfang der kleinen Bronte.


Beschreibung der Lampe/erster Eindruck:
Länge: 130 mm
Reflektoröffnung: 18 mm
Durchmesser Kopf: 23,5 mm
Durchmesser Tail: 23,5 mm
Gewicht: 64 g
Gewicht mit Akku: 89 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: nein.
Rollschutz: nur mit Trageclip.
Löcher für Lanyard: Loch in der Tailcap, Schlitz im Trageclip.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.
Insgesamt macht die Lampe einen soliden Eindruck. Alle Gewinde laufen sauber und spielfrei, die Verarbeitung ist hochwertig.

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Wie man sieht, kann der Clip auch entfernt werden.

 

 

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Dazu muss zuerst der Dichtring entfernt werden. Beim Zusammenschrauben nicht vergessen, ihn wieder zu montieren, sonst war’s das mit wassserdicht.

 

 

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Die RA10 ohne Clip.

 

 

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Innenansicht Lampenkopf.


Leuchteinheit:
Eine XP-G-R5-LED verrichtet ihre Arbeit in einem leicht texturierten OP-Reflektor. Die Frontlinse besteht aus Glas.

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Stromversorgung/Laufzeittest:
Betrieben werden kann die RA10 mit einer AA-Batterie/einem AA-Akku. Getestet wurde sie in der hellsten Stufe. Als Stromversorger kamen ein NiMh-LSD-Akku und eine Alkali-Batterie ins Röhrchen. Prophylaktisch gekühlt wurde die Lampe durch einen Ventilator.

Laufzeitmessung Sanyo Eneloop, 2.000mAh:
Beim Einschalten: 1.690 Lux
nach 5 Minuten: 1.450 Lux
nach 10 Minuten: 1.440 Lux
nach 20 Minuten: 1.420 Lux
nach 30 Minuten: 1.390 Lux
nach 40 Minuten: 1.350 Lux
nach 50 Minuten: 1.300 Lux
nach 60 Minuten: 1.200 Lux
nach 70 Minuten: 890 Lux
Der Akku wurde entnommen und mit einer Leerlaufspannung von 1,09 Volt gemessen – Ende des Tests.

Laufzeitmessung AA-Alkaline:
Beim Einschalten: 1.960 Lux
nach 5 Minuten: 1.400 Lux
nach 10 Minuten: 1.250 Lux
nach 20 Minuten: 1.050 Lux
nach 30 Minuten: 880 Lux
nach 40 Minuten: 720 Lux
nach 50 Minuten: 510 Lux
nach 60 Minuten: 240 Lux
nach 70 Minuten: 50 Lux

Fazit: Beim Akkubetrieb geht die Regelung in Ordnung, ohne „State of the Art“ zu sein. Der Lichtverlust hält sich über die gesamte Laufzeit in erträglichen Genzen. Beim Betrieb mit einer Alkai-Batterie zeigt sich einmal mehr, dass diese Stomversorgung mit aktuellen Lampen zwar grundsätzlich funktioniert, aber allenfalls als Notlösung angesehen werden kann, da die Batterie aufgrund ihres hohen Innenwiderstands relativ schnell einknickt und die maximale Leistung dadurch nur kurzzeitig zur Verfügung steht. Wenn man die Lampe allerdings nicht dauerhaft in der hellsten Stufe betreibt, ist auch eine sinnvolle Nutzung mit einer Alkali-Batterie möglich.
Über eine Abschaltung verfügt die RA10 nicht; beim Akkubetrieb sollte der Akku bei sichtbar deutlich dunkler werdender Lampe gewechselt werden, um ihn nicht in die Unterspannung zu treiben.

Bedienung:
Eingeschaltet wird die RA10 mittels Forward-Clicky mit weichem Druckpunkt, mit dem auch Morsen möglich ist. Die Lampe startet bei festgezogenem Kopf immer in der hellsten Stufe, bei gelöstem Kopf in der mittleren. Durch Lösen und Festziehen des Lampenkopfs werden die Leuchtstufen ausgewählt. Beim Einschalten bei festgezogenem Kopf ist die Reihenfolge High – Low – Strobe – Mid, beim Einschalten bei gelöstem Kopf Mid – High – Low – Strobe. Warum sich der Strobe-Modus mitten im UI befindet, nicht direkt angewählt und auch nicht übersprungen werden kann, weiß wahrscheinlich nur ein selten krankes Programmierer-Hirn bei Brontelight. Die Leuchtstufen sind von Brontelight wie folgt angegeben: High (200 Lumen für eine Stunde), Mid (100 Lumen für drei Stunden), Low (20 Lumen für 61 Stunden), Strobe (200 Lumen).

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Der Schalter ist leicht erhaben, der Tailstand daher nicht möglich.

 

 

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Schalterkappe von innen.


Beam:
Der Hotspot setzt sich auf kurze Entfernungen definiert vom Sidespill ab. Auf mittlere Distanzen liefert die Lampe ein relativ ausgewogenes, leicht spotlastiges Lichtbild.

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„White-wall-beamshot“ Bronte RA10.


Resümee:
Das Positive vorweg: Die Brontelight RA10 kostet nur 39 Euro (Stand: November 2012), ist gut verarbeitet und ordentlich geregelt. Allerdings ist das Bedienkonzept durch das Geblinke, das mitten ins UI integriert wurde, alles andere als überzeugend.
Zur Verfügung gestellt wurde die Lampe freundlicherweise vom Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de, wo sie auch erhältlich ist.

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Größenvergleich. Von oben: Brontelight RA10, Fenix LD10, HDS Systems EDC High CRI.

 

 

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

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Brontelight RA10

 

 

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Fenix LD20 (XR-E)

 

 

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EagleTac P20A2 MKII (XP-G)

 

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