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11. Januar 2013

Crelant V-Serie

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Heute möchte ich euch die Lampen der Crelant-V-Serie vorstellen. Es gibt drei Modelle, die von der Bedienung und Leistung her identisch sind und sich nur durch Größe, Gewicht und Stromversorgung unterscheiden. Darüber hinaus gibt es jedes dieser Modelle mit weißer und neutralweißer Lichtfarbe. Im Einzelnen sind unsere Testobjekte die V31A, die V11A und die V21A (von oben nach unten).


Verpackung/Lieferumfang:
In einer Pappverpackung sind die Lampe mit bereits montiertem Trageclip, ein Lanyard, zwei Ersatz-O-Ringe und eine kleine Karte enthalten, auf der sich die wichtigsten Daten zur Lampe finden. Eine Bedienungsanleitung im eigentlichen Sinne gibt es nicht, was aber auch nicht zwingend notwendig ist.

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Lieferumfang am Beispiel der V31A.


Fakten, Fakten, Fakten

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Crelant V11A
Länge: 109,6 mm
Reflektoröffnung: 18,6 mm
Durchmesser Kopf: 23 mm
Durchmesser Tail: 23 mm
Gewicht: 55 g
Gewicht mit Akku: 81 g
Stromversorgung: 1x AA-Akku/AA-Batterie oder 1x 14500-LiIon-Akku

 

 

Crelant_V-Serie_004
Crelant V21A
Länge: 156,4 mm
Reflektoröffnung: 18,6 mm
Durchmesser Kopf: 23 mm
Durchmesser Tail: 23 mm
Gewicht: 74 g
Gewicht mit Akkus: 126 g
Stromversorgung: 2x AA-Akku/AA-Batterie

 

 

Crelant_V-Serie_005
Crelant V31A
Länge: 91,8 mm
Reflektoröffnung: 18,4 mm
Durchmesser Kopf: 23 mm
Durchmesser Tail: 23 mm
Gewicht: 45 g
Gewicht mit Akku: 61 g
Stromversorgung: 1x CR123A-Batterie oder 1x 16340-LiIon-Akku

Nun noch die Merkmale, die allen Lampen gemein sind:
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja
Rollschutz: nur mit montiertem Trageclip.
Befestigungsmöglichkeit für Lanyard: ja, Löcher und Schlitze im Tail sowie Schlitze im Trageclip.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.
Ebenfalls allen Lampen gemein ist, dass die Gewinde, trotz werksseitiger Fettung nicht wirklich weich und fluffig laufen. Oder besser gesagt: wegen der werksseitigen Fettung. Denn das verwendete Fett ist offenbar der Sand im Getriebe. Nachdem ich die Gewinde gründlich und ausgiebig gesäubert hatte und anschließend mit dem guten Nyogel gefettet, liefen sie butterweich. Da Crelant auf eine Anodisierung der Gewinde verzichtet hat, ist der Lockout gegen versehentliches Einschalten durch leichtes Lösen des Lampenkopfs nicht möglich.

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Im Auslieferungszustand laufen die Gewinde rauh und kratzig. Nach gründlichem Säubern und anschließender Neufettung war das Problem behoben.

 

 

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Alle Lampen werden von oben „befüllt“.

 

 

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Ein verhasstes Utensil: Ein halbrunder Clip, der sich im Einsatz schon mal gerne von der Lampe löst.

 

 

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Allerdings scheint Crelant hier den Dreh raus zu haben. An allen drei Lampen sitzen die Clips bombenfest und sicher.

 

 

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Ohne Clip gefallen mir die Lampen optisch noch besser. Größenvergleich V31A und Feuerzeug.

 

 

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Lampenkopf von innen.


Leuchteinheit:
In allen drei Lampen werkelt eine Cree-XM-L-U2-LED. Wie bereits erwähnt, sind die Lampen jeweils auch mit einer XM-L-T6-LED mit neutralweißer Lichtfarbe erhältlich. Der Reflektor ist ein OP aus Aluminium, die Frontscheibe besteht aus gehärtetem, anti-reflex-beschichtetem Glas.

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Frontansicht.

 

 

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Die Leuchteinheit sitzt zwischen Kopf und Body. Ob diese Einheit separat erhältlich ist, weiß ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Auf jeden Fall wäre es sinnvoll und praktisch.

 

 

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Leuchteinheit von innen. Zu öffnen ist hier nichts – zumindest nicht ohne Gewalt.

 

 

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Lampenkopf, Leuchteinheit, Lampenkörper.

 

Laufzeittests und Luxmessungen habe ich für diese kleine Vorstellung nur bei der V21A gemacht. Die Messungen der anderen Lampen werden bei den Einzelvorstellungen noch folgen.
Soviel kann ich aber schon verraten: Die V11A und die V31A, die sowohl mit 1,2 Volt, 1,5 Volt und 3,7 Volt betrieben werden können (V11A) bzw. 3 Volt und 3,7 Volt (V31A) erreichen die Maximalleistung nur mit LiIon-Akkus.

Laufzeitmessung V21A (Sanyo Eneloop, 2.000mAh):
Beim Einschalten: 2.800 Lux
nach 5 Minuten: 2.400 Lux
nach 10 Minuten: 2.400 Lux
nach 20 Minuten: 2.400 Lux
nach 30 Minuten: 2.300 Lux
nach 40 Minuten: 2.300 Lux
nach 50 Minuten: 1.900 Lux
Nach 52 Minuten wurden noch 500 Lux angezeigt. Die Akkus wurden entnommen und mit Leerlaufspannungen von 1,04 und 0,98 Volt gemessen. Ende des Tests.

Fazit: Die Regelung ist sicherlich nicht allererste Sahne, aber im Großen und Ganzen gibt es nichts auszusetzen. Bis kurz vor Ende der sinnvoll nutzbaren Akkukapazität steht nahezu die maximale Leistung zur Verfügung.
Auf eine Abschaltung wurde verzichtet. Das dürfte zu 99,9 Prozent auch bei den beiden anderen Modellen der Fall sein, da diese ebenfalls für den Batterie- und Akkubetrieb ausgelegt sind (und das zusätzlich bei verschiedenen Spannungsniveaus).
Daher ist der Nutzer gefordert, bei merklich abnehmender Lichtausbeute die Akkus zu wechseln, ansonsten droht die Tiefentladung. Allerdings kündigt die Lampe innerhalb weniger Minuten deutlich an, wann es soweit ist.

Bedienung:
Die Lampen der V-Serie verfügen über drei Leuchtstufen. Eingeschaltet werden die Lampen mit einem Forward-Clicky. Bei allen drei Modellen ist der Druckpunkt relativ hart. Durchdrücken des Schalters aktiviert den hellsten Modus als Dauerlicht. Wenn man den Schalter mehrmals hintereinander antippt, schaltet die Lampe in der Reihenfolge High-Mid-Low durch die Modi. Wenn man den Schalter in der gewünschten Helligkeittsufe loslässt, wird diese Leuchtstufe als Dauerlicht aktiviert und gleichzeitig auch gespeichert. Beim nächsten Einschalten startet die Lampe wieder in dieser Leuchtstufe.

Crelant_V-Serie_017
Die Schalter aller Testkandidaten haben einen relativ harten und konkreten Druckpunkt.


Die Leistungsdaten laut Hersteller

Crelant_V-Serie_018
Crelant V11A
High: 450 Lumen für 56 Minuten
Mid: 128 Lumen für 151 Minuten
Low: 13 Lumen für 25 Stunden

 

 

Crelant_V-Serie_019
Crelant V21A
High: 450 Lumen für 106 Minuten
Mid: 128 Lumen für 300 Minuten
Low: 13 Lumen für 48 Stunden

 

 

Crelant_V-Serie_020
Crelant V31A
High: 450 Lumen für 45 Minuten
Mid: 128 Lumen für 120 Minuten
Low: 13 Lumen für 13 Stunden

 

Die angegebenen Laufzeiten sind sicherlich utopisch, wie auch der Laufzeittest der V21A zeigt. Hier haben die Chinesen unnötig mächtig auf die Kacke gehauen.

Beam:
Bedingt durch die Kombination aus kleinem Lampenkopf, XM-L-LED und OP-Reflektor ist das Lichtbild bei allen drei Lampen auf alle Distanzen sehr ausgewogen und gleichmäßig.

Resümee:
Das Konzept der V-Serie von Crelant ist fein. Alle Lampen kosten 29 Euro (Stand: Januar 2013) und sind von den Leistungsdaten, Leuchtstufen und vom Lichtbild nahezu identisch (kleine Unterschiede ergeben sich nur durch eventuelle Serienstreuungen). Dadurch kann man sich quasi „seine“ Stromversorgung und Lampengröße aussuchen. Die längste Laufzeit liefert die V21A, die beste Lampe für Leute, die eine handliche Lampe mit einer AA-Zelle suchen, ist die V11A und die kompakteste Variante bietet die V31A.
Abgesehen davon, dass die Lampen bei niedriger Akkuspannung nicht abschalten oder blinken und vom schlechten Original-Fett in den Gewinden hinterlassen alle Testkandidaten einen guten Eindruck. Sicherlich sind sie nicht das Maß aller Dinge, aber das ist der Preis schließlich auch nicht. Für weniger als 30 Euro dürfte es jedenfalls schwierig werden, etwas Vergleichbares zu finden.
Zur Verfügung gestellt wurden die Lampen freundlicherweise vom Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de, wo sie auch erhältlich sind.

Crelant_V-Serie_021
Größenvergleich Lampen – Testerhand.

 

 

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen. Die verwendete Lampe war die V31A mit einem 16340-LiIon-Akku und steht stellvertretend für die anderen Lampen, da die Leuchtstufen und Lichtbilder bei allen drei Testkandidaten nahezu identisch sind.

Crelant_V-Serie_022
Kontroll-Shot

 

 

Crelant_V-Serie_023
Crelant V31A Low

 

 

Crelant_V-Serie_024
Crelant V31A Mid

 

 

Crelant_V-Serie_025
Crelant V31A High

 

 

Crelant_V-Serie_026
JetBeam DDC20

 

 

Crelant_V-Serie_027
Fenix PD32

 

 

Crelant_V-Serie_028
Powertac Warrior

 

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