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3. März 2013

THE LED LASER (Crazy Torch)

Gespeichert unter: Taschenlampen-Tests — 208730 @ 21:11


Nachdem ich THE LED LASER (Crazy Torch) bereits in den einschlägigen Foren vorgestellt habe, darf dieses neckische Lampi auf meiner fabulösen Seite natürlich auch nicht fehlen.


Basis dieses Mods ist eine Trustfire T8, die im Ursprungszustand mit einer Luminus SST-80-LED in einem SMO-Reflektor ausgeliefert wird. Andi aus dem Taschenlampen-Forum hat die Front allerdings entscheidend verändert. Der Reflektor wurde durch einen abgefeilten SST-90-Reflektor ersetzt, als Abstandsring dient der Bezel einer C8. Als LED kommt eine dedomte Cree XP-G2 auf Kupfer zum Einsatz. Das Ergebnis sind zwar „nur noch“ etwa 750 bis 850 Lumen, dafür aber fast 390.000 Lux, was auch der Grund für die Namensgebung „THE LED LASER“ war. Denn der Beam erinnert eher an einen Laser als an eine Taschenlampe.


So sah die gemoddete Lampe aus, bevor sie mir in die Finger gefallen ist.


Da ich allerdings für eine solch bescheuerte Lampe auch ein entsprechend bescheuertes Design wollte, habe ich die Lampe mit Klebebuchstaben (die eigentlich nur als Maske für eine Lackierung dienen sollten, aber aufgeklebt schonmal richtig bescheuert aussahen), Reflektorfolie, Leder, Leuchtfarbe und einer Feile optisch ein wenig modifiziert. Hier die einzelnen „Arbeitsschritte“:

 

Hier nochmal der Vorher-Nachher-Vergleich:

 

Betrachten wir nun einmal die Front des Lämpchens:

 

Mit einem Gewicht von 575 Gramm und einer Länge von 260 Millimetern ist THE LED LASER noch relativ handlich. Der Durchmesser des Reflektors beträgt 67,5 Millimeter. Ein- und durchgeschaltet wird die Lampe mit einem Reverse-Clicky. Es gibt drei Leuchtstufen, die durch Antippen des Clickys bei eingeschalteter Lampe in der Reihenfolge High-Low-Strobe angewählt werden.
Interessant in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass die Lampe bei Ankunft keine Memory-Funktion hatte. Nach wenigen Tagen entschied sie sich dann dazu, doch Memory haben zu wollen, was bei einem UI, in das Strobe integriert ist, zwar doof ist, aber mich in diesem speziellen Fall nicht stört, da es ohnehin nur einen Modus gibt, in dem die Lampe betrieben wird. Welcher das ist, könnt ihr euch sicherlich denken.

Gespeist wird THE LED LASER von zwei 18650-Akkus. Zum Test habe ich AWs mit einer Kapazität von 2.600mAh verwendet. Gekühlt wurde die Lampe durch einen Ventilator.

Laufzeitmessung:
Beim Einschalten: 389.800 Lux
nach 5 Minuten: 382.400 Lux
nach 10 Minuten: 378.700 Lux
nach 20 Minuten: 376.800 Lux
nach 30 Minuten: 375.200 Lux
nach 40 Minuten: 374.700 Lux
nach 50 Minuten: 373.300 Lux
Nach 51 Minuten ging die Lampe aus. Gemessene Leerlaufspannung der Akkus: 3,47 und 3,38 Volt.
Wie man sieht, verliert die Lampe in den ersten Minuten nach dem Einschalten am meisten, anschließend bleibt die Leistung annähernd konstant. Über die gesamte Laufzeit liegt der Verlust bei weniger als fünf Prozent.

Gezz abba ran an den Speck! Schließlich will ich euch hier nicht nur totquatschen, sondern auch zeigen, dass THE LED LASER den Namen völlig zu recht trägt. Daher folgen einige Beamshots, beginnend mit einem Schuss in den Nachthimmel.

Nachthimmel Ponderosa

 

Nun ein paar Beamshots, die xxthunderxx aus dem Taschenlampen-Forum bei einem Flashy-Treffen in Dormagen gemacht hat und die ich freundlicherweise verwenden darf.

DSC 001

 

DSC 002

 

DSC 003

 

DSC 004

 

DSC 005

 

Und abschließend noch ein paar Beamshots, die ich auf einem Feld um die Ecke gemacht habe. Bis zur Laterne links im Bild sind es knapp 80 Meter, die Hütte ist etwa 200 Meter entfernt. Es war in dieser Nacht recht diesig, und die Entfernung reicht nicht wirklich für THE LED LASER aus, aber zumindest die Power im Spot und die Beamcharakteristik kommen ganz gut rüber.


Kontroll-Shot

 


Niteye Eye30

 


Crelant 7G9

 


Tiablo A9 R2 mit Kollimator-Kopf

 


Lumintop PK30-Mod

 


Spark SP6

 


Fenix TK70

 


Led Lenser X21R

 


THE LED LASER

 

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