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24. Mai 2013

Crelant V11A

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Crelant V11A 001
Die V11A von Crelant ist eine helle, kleine und günstige Lampe, die wahlweise mit einer herkömmlichen AA-Zelle oder einem 14500-LiIon-Akku betrieben werden kann.


Verpackung/Lieferumfang:
In einer Pappverpackung finden sich Lampe, Trageclip, Lanyard, Ersatz-O-Ringe und eine kleine Karte mit den wichtigsten Daten.

Crelant V11A 002
Verpackung und Lieferunfang der Crelant V11A.


Beschreibung der Lampe/erster Eindruck:

Länge: 109,5 mm
Reflektoröffnung: 18 mm
Durchmesser Kopf: 23 mm
Durchmesser Tail: 23 mm
Gewicht: 58 g
Gewicht mit Akku: 80 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: nur mit montiertem Trageclip.
Befestigungsmöglichkeit für Lanyard: ja, Löcher und Schlitze am Tail sowie Schlitze im Trageclip.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.
Die V11A ist sehr ordentlich verarbeitet, sieht man mal vom Gewindefett ab, das Crelant von Werk aus verwendet hat. Gesäubert und mit gutem Fett versehen, läuft das Gewinde dann wie eine Eins.

 

Crelant V11A 003

Crelant V11A 004

Crelant V11A 005
Der Clip ist abnehmbar. Obwohl halbrunde Clips gerne dazu neigen, sich unter Belastung von der Lampe zu lösen, hielt der Clip beim Testmodell bombenfest.

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Lampe ohne Clip.


Leuchteinheit:
Zum Einsatz kommt eine Cree-XM-L-U2-LED in einem OP-Reflektor aus Aluminium. Davor sitzt eine gehärtete, anti-reflex-beschichtete Glaslinse.

Crelant V11A 007
Frontansicht.

Crelant V11A 008
Die LED sitzt in einer separaten Einheit.

Crelant V11A 009
Lampenkopf, Leuchteinheit, Lampenkörper.


Stromversorgung/Laufzeittest:

Als Stromversorger können wahlweise eine AA-Batterie, ein AA-Akku oder ein 14500-LiIon-Akku verwendet werden. Bei den Tests wurde die Lampe in der hellsten Stufe betrieben und durch einen Ventilator gekühlt.

Laufzeitmessung Akku (Sanyo Eneloop, 2.000mAh):
Beim Einschalten: 1.130 Lux
nach 5 Minuten: 950 Lux
nach 10 Minuten: 920 Lux
nach 15 Minuten: 910 Lux
nach 20 Minuten: 900 Lux
nach 25 Minuten: 890 Lux
nach 30 Minuten: 880 Lux
nach 35 Minuten: 860 Lux
nach 40 Minuten: 830 Lux
nach 45 Minuten: 740 Lux
nach 50 Minuten: 480 Lux
Der Akku wurde entnommen und mit einer Leerlaufspannung von 1,03 Volt gemessen.

Laufzeitmessung AA-Alkaline:
Beim Einschalten: 1.100 Lux
nach 5 Minuten: 780 Lux
nach 10 Minuten: 700 Lux
nach 15 Minuten: 630 Lux
nach 20 Minuten: 570 Lux
nach 25 Minuten: 500 Lux
nach 30 Minuten: 420 Lux
nach 35 Minuten: 330 Lux
nach 40 Minuten: 210 Lux
nach 45 Minuten: 80 Lux
nach 50 Minuten: 50 Lux
nach 55 Minuten: 50 Lux
nach 60 Minuten: 50 Lux
Die Leerlaufspannung der Batterie betrug zu diesem Zeitpunkt 0,86 Volt.

Laufzeitmessung LiIon 14500 (AW, 750 mAh):
Beim Einschalten: 2.870 Lux
nach 5 Minuten: 2.940 Lux
nach 10 Minuten: 2.860 Lux
nach 15 Minuten: 2.770 Lux
nach 20 Minuten: 2.670 Lux
nach 25 Minuten: 2.260 Lux
Der Akku wurde entnommen und mit einer Leerlaufspannung von 3,29 Volt gemessen.

Fazit: Beim Akkubetrieb ist die Regelung sowohl mit einem AA- als auch mit einem LiIon-Akku zwar nicht glorreich, geht aber durchaus in Ordnung. Beim Batteriebetrieb knickt die Lampe von der Leistung her erwartungsgemäß deutlich schneller ein.
Die relativ kurze Laufzeit im Dauerbetrieb auf High mit einem 14500-LiIon-Akku ist normal; andere Lampen, die bei ähnlicher Leistung mit dem gleichen Akkuformat betrieben werden können, laufen auch nicht länger.
In jedem Fall sollte man beim Akkubetrieb den Akku spätestens dann wechseln, wenn die Lampe fürs Auge sichtbar dunkler wird, ansonsten wird der Akku in den kritschen Bereich getrieben.

Crelant V11A 010
Diese Batterie- und Akkuformate können verwendet werden.


Bedienung:
Ein Forward-Clicky mit hartem und konkretem Druckpunkt schaltet die Lampe ein. Sie verfügt über drei Leuchtstufen, die durch Antippen in der Reihenfolge High-Mid-Low angewählt werden. Durchdrücken des Schalters aktiviert die gewünschte Stufe als Dauerlicht. Die Lampe verfügt über Memory, die zuletzt eingestellte Leuchtstufe wird beim nächsten Einschalten beibehalten. Die Leuchtstufen sind von Crelant mit 450 Lumen für 56 Minuten, 128 Lumen für 151 Minuten und 13 Lumen für 25 Stunden angegeben.

Crelant V11A 011
Der Clicky.


Beam:
Der Hotspot setzt sich auf kürzeste Entfernungen weich von Sidespill ab. Auf mittlere Distanzen geht der Hotspot weich in den Spill über.

Crelant V11A 012
„Target-beamshot“ Crelant V11A.


Resümee:
Die Crelant V11A ist nicht nur preislich attraktiv (29 Euro, Stand: Mai 2013), sondern kann auch mit einer ordentlichen Verarbeitung und Regelung punkten. Ein Kritikpunkt ist das Gewindefett, mit dem Crelant die Lampe von Werk aus versehen hat, hier kann man allerdings selbst einfach Abhilfe schaffen. Zur Verfügung gestellt wurde die Lampe freundlicherweise vom Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de, wo sie auch erhältlich ist, weitere Infos zur Lampe sind im Internetz unter www.crelant.com auf der Herstellerseite zu finden.

Crelant V11A 013
Von links: Led Lenser F1, Crelant V31A, Fenix LD10, Sunwayman V10A, Crelant V11A.

 

Crelant V11A 014
Es ist angerichtet!

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen. Da ich diesmal eine andere Kamera verwendet und noch nicht die richtige Farbtemperatureinstellung gefunden habe, haben alle Bilder einen leichten Grünstich.

Crelant V11A 015
Kontroll-Shot

Crelant V11A 016
Crelant V11A

Crelant V11A 017
Xeno E03 XM-L Warm White

Crelant V11A 018
Lumapower D-Mini VX XP-G R5

Crelant V11A 019
Led Lenser F1

 

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