Taschenlampen-Tests.de






         

24. Juli 2013

Fenix E40

Gespeichert unter: Taschenlampen-Tests — 208730 @ 11:36

Fenix E40 001
Wer diese fabulöse Seite kennt, weiß, dass mir die E-Serie von Fenix recht gut gefällt. Deshalb machen wir es jetzt mal spannend: Kann mich wohl auch die E40 überzeugen?


Verpackung/Lieferumfang:

Geliefert wird die Lampe in einer Papp/Plastikverpackung. Enthalten sind die Lampe, vier Batterien zum Betrieb, ein Ersatz-O-Ring, ein Ersatz-Tailcapgummi, ein Lanyard, eine Bedienungsanleitung und eine Garantiekarte.

Fenix E40 002
Verpackung und Lieferumfang.


Beschreibung der Lampe/erster Eindruck:
Länge: 180 mm
Reflektoröffnung: 29 mm
Durchmesser Kopf: 40,5 mm
Durchmesser Tail: 41,5 mm
Gewicht: 169 g
Gewicht mit Akkus: 273 g
Anodisierung (Kopf): HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: nein.
Rollschutz: ja.
Befestigungsmöglichkeit für Lanyard: ja, Schlitze im Tail.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.
Während der Kopf aus Aluminium gefertigt wurde, besteht der Lampenkörper aus einem bruchsicheren Kunstoff, was gut für das Anfassgefühl bei niedrigen Temperaturen ist. Der Robustheit dürfte das Plastikgehäuse unter normalen Nutzungsbedingungen keinen Abbruch tun.

Fenix E40 003
Gewinde zum Lampenkopf.

 

Fenix E40 004
Materialstärke Body.

 

Fenix E40 005
Innenansicht Lampenkopf.


Leuchteinheit:

Eine Cree-XP-E-R4-LED sorgt für Licht, das sie mittels SMO-Reflektor verteilt. Die Frontlinse besteht aus ultraklarem, beschichtetem, gehärtetem Glas.

Fenix E40 006


Stromversorgung/Laufzeittest:

Betrieben werden kann die E40 mit vier AA-Batterien/AA-Akkus. Der Test erfolgte in der hellsten Leuchtstufe. Gekühlt wurde die Lampe durch einen Ventilator.

Laufzeitmessung Akkus (Sanyo Eneloop, 2.000mAh):
Beim Einschalten: 23.800 Lux
nach 5 Minuten: 23.100 Lux
nach 15 Minuten: 23.100 Lux
nach 30 Minuten: 23.100 Lux
nach 45 Minuten: 23.100 Lux
nach 60 Minuten: 23.200 Lux
nach 75 Minuten: 23.200 Lux
nach 90 Minuten: 23.200 Lux
nach 105 Minuten: 23.200 Lux
nach 120 Minuten: 23.200 Lux
nach 135 Minuten: 23.200 Lux
Nach 145 Minuten wurden noch 12.700 Lux angezeigt. Die Akkus wurden entnommen und mit Leerlaufspannungen zwischen 1,01 und 0,95 Volt gemessen. Testende.

Laufzeitmessung Batterien (Alkaline):
Beim Einschalten: 23.900 Lux
nach 5 Minuten: 23.100 Lux
nach 15 Minuten: 23.000 Lux
nach 30 Minuten: 23.000 Lux
nach 45 Minuten: 23.000 Lux
nach 60 Minuten: 23.000 Lux
nach 75 Minuten: 7.800 Lux
nach 90 Minuten: 5.000 Lux
nach 105 Minuten: 3.900 Lux
nach 120 Minuten: 3.400 Lux
nach 135 Minuten: 3.000 Lux
nach 150 Minuten: 2.600 Lux
nach 165 Minuten: 2.200 Lux
nach 180 Minuten: 1.900 Lux

Fazit: Die Regelung könnte besser kaum sein. Selbst mit popeligen AA-Alkalines hält die Lampe die maximale Leistung im Dauerbetrieb eine Stunde lang. Dann allerdings geht es schnell bergab. Dennoch ist die E40 eine der wenigen Lampen, die ich in der Vergangenheit getestet habe, bei denen Alkali-Batterien mehr als nur eine Notlösung darstellen. Denn wie gesagt, wir reden hier immerhin von einer Stunde Dauerbetrieb bei Maximalleistung, und solange dürfte man die Lampe in der Praxis kaum am Stück in dieser Stufe betreiben. So kann man durchaus auch mit einem Satz Alkali-Batterien eine ganze Zeit auskommen.
Wenn die Lampe mit Akkus betrieben wird, sollte man tunlichst darauf achten, die Akkus bei sichtbar abnehmender Leistung zu wechseln, denn eine Blinkwarnung/Abschaltung gibt es nicht.

Fenix E40 007
Das Batteriemagazin.

 

Fenix E40 008
Kontakte zum Lampenkopf.

 

Fenix E40 009
Schalter am Batteriemagazin.

 

Fenix E40 010
Die E40 funktioniert sowohl mit Akkus als auch mit Batterien ausgezeichnet.


Bedienung:

Eingeschaltet wird die Lampe mit einem Forward-Clicky mit weichem und konkretem Druckpunkt. Morsen und Momentlicht sind möglich. Die Modi werden mit einem etwas kleineren Schalter angewählt, der neben dem Hauptschalter angebracht ist. Zur Verfügung stehen drei Leuchtstufen und ein Strobe-Modus.
Die Leuchtstufen werden in der Reihenfolge Low (angegeben mit 34 Lumen für 31 Stunden), Mid (angegeben mit 105 Lumen für 9 Stunden) und High (angegeben mit 220 Lumen für 3 Stunden) durchgeschaltet. Der zuletzt aktivierte Modus wird beim Ausschalten gespeichert. Wird der kleinere Schalter gedrückt gehalten, strobt die Lampe, durch erneutes Drücken keht sie in den zuvor aktivierten Leuchtmodus zurück. Der Direktzugriff auf Strobe ist nicht möglich.

Fenix E40 011
Durch die unterschiedlich großen Schalter sind selbige in der Dunkelheit gut durch Ertasten zu unterscheiden, sodass man die Lampe nicht etwa aus Versehen ausschaltet, wenn man die Modi wechseln will und umgekehrt.

 

Fenix E40 012
Durch die Form des Lampenpopos und den überstehenden Einschaltknopf ist der Tailstand nicht möglich.


Beam:
Hier geht’s eindeutig in Richtung Reichweite. Der Hotspot setzt sich differenziert vom Sidespill ab. Insgesamt ist der Lichtkegel relativ klein. Als Suchlampe macht die E40 eine gute Figur, zum Ausleuchten des Wegs ist sie eher ungeeignet. Die Reichweite ist vom Hersteller mit 260 Metern angegeben.

Fenix E40 013
„Target-beamshot“ Fenix E40.


Resümee:

Wie alle Lampen der E-Serie, die ich bisher in den Händen hatte, steht die Fenix E40 ihren größeren und teureren Brüdern und Schwestern der anderen Serien in nichts nach, sieht man mal von zusätzlichen Modi der Geschwister ab, die eh‘ kein Mensch braucht. Die Verarbeitung ist stimmig, die Regelung ausgezeichnet. Allerdings sollte man beim Akkubetrieb die Akkus schleunigst wechseln, sobald die Lampe fürs Auge sichtbar dunkler wird, ansonsten droht eine Tiefentladung der Akkus. Mehr als drei Leuchtstufen braucht kein Mensch; das Geblinke ist zwar nicht direkt abrufbar, sondern nur bei eingeschalteter Lampe, aber zumindest nervt es nicht, da es nicht aus Versehen aktiviert werden kann.
Das Einsatzgebiet beschränkt sich primär auf die Suche nach weiter entfernten Objekten. In den dunkleren Stufen kann die Lampe zwar auch als Lauflicht genutzt werden, aber hier gibt es aufgrund der Tatsache, dass die Lampe die meiste Power in den Spot legt und die Tatsache, dass der Lichtkegel insgesamt relativ klein ist, sicherlich passendere Lampen.
Erhältlich ist die E40 zu einem Preis von knapp 46 Euro (Stand: Juli 2013). Das Testmodell wurde freundlicherweise vom Flashlightshop www.flashlightshop.de zur Verfügung gestellt. Weitere Infos zur Lampe finden sich unter www.fenixlight.com auf der Herstellerseite.

Fenix E40 014
Von links: Fenix E40, Peli Stealth-Lite 2410, UK 4AA eLED Zoom, Unilite PS-T1, Surefire G2 Nitrolon, Ultrafire WF-501-B.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

Fenix E40 015
Kontroll-Shot

 

Fenix E40 016
Fenix E40 Low

 

Fenix E40 017
Fenix E40 Mid

 

Fenix E40 018
Fenix E40 High

 

Fenix E40 019
Fenix TK15

 

Fenix E40 020
Edgetac Raidfire Spear

 

Fenix E40 021
Eagletac P20A2 MKII (XP-G)

 

Fenix E40 022
SecuriLed RC4-RII

 

nach oben



Keine Kommentare

Noch keine Kommentare.

RSS Feed für Kommentare zu diesem Beitrag.

Diese Kommentarfunktion ist zurzeit nicht zugelassen.

Powered by WordPress MU.