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29. Juli 2013

Titan-Zwerge

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Titan-Zwerge 001
Sieben Titan-Zwerge traten jüngst zu einem Test an, der in etwas abgeänderter Form auch im Gear-Magazin zu finden ist.

 

Die Testkandidaten waren die Arc Titanium AAA, die EagleTac D25C Titanium, die Klarus MiX6 Ti, die Niteye Zip20-Ti, die Olight S10 Baton Titanium, die Sunwayman V10R Ti und die ThruNite Ti Key.

Da die Zeit zum Testen leider sehr knapp bemessen war, konnte ich keine Laufzeittests durchführen. Diesbezüglich habe ich nur die Herstellerangaben angeführt. Inwieweit man denen über den Weg trauen kann, wissen wir nur zur Genüge. Aber zumindest kann sich so niemand beschweren, dass sie fehlen…

Hier die Lampis in der Einzelvorstellung:

Arc Titanium AAA-Kit
Titan-Zwerge 002
Gesamtlänge: 73 mm
Durchmesser: 12,5 mm
Gewicht (mit Batterie): 28 g
Stromversorgung: 1x AAA
LED: Nichia GS, Nichia DS
Helligkeit: 19,5 Lumen/5 h
IP-Klassifizierung: IPX-8
Reichweite: k. A.
Kerzenfunktion: nein
Clip: nein
Öse: ja
Preis: 226,90 Euro
Zubehör: Nichia GS + DS-LED, Moosgummischeiben

Die Lampe ist im Auslieferungszustand nicht mit einer LED bestückt. Dafür liegen dem Kit zwei unterschiedliche LEDs (Nichia GS + DS) bei, die in den Lampenkopf eingesetzt werden. Eine Moosgummi-Isolierscheibe mit Klebefolie und einem Loch für den Plus-Kontakt (von der vier Stück dem Kit beiliegen) muss zunächst von der Folie befreit werden. Anschließend wird die Scheibe auf den Sockel der LED aufgeklebt. Nun kann die Lampe durch Festdrehen des Lampenkopfs eingeschaltet werden. Je nachdem, welche LED man eingesetzt hat, liefert die Lampe wahlweise ein homogenes, weiches Licht oder ein leicht spotlastiges Lichtbild. Große Reichweiten sind mit keiner der beiden LEDs möglich, aber für die Ausleuchtung des unmittelbaren und leicht erweiterten Nahbereichs ist die Leistung ausreichend. Das Gewinde läuft von Werk aus etwas kratzig, was die Einhandbedienung erschwert. Am Schlüsselring kann die Lampe an Schlüsselbund oder Lanyard befestigt werden. Alternativ kann sie in der Hosen- oder Jackentasche getragen werden, denn mit einem Gesamtgewicht von weniger als 30 Gramm inklusive Batterie/Akku spürt man sie kaum. Dafür allerdings das Loch, das sie in den Geldbeutel reißt. Denn mit einem Verkaufspreis von 226 Euro ist das Arc-Tiranium-Kit alles andere als ein Schnäppchen.
Fazit: Die Arc Titanium AAA ist eine praktische Schlüsselbund- oder Hosentaschenlampe. Die Lichtausbeute reicht für Tätigkeiten im Nahbereich und leicht erweiterten Nahbereich aus, ein Reichweiten- oder Leuchtwunder ist die Lampe aufgrund der leicht betagten LED(s) indes nicht.

 

 

EagleTac D25C Titanium
Titan-Zwerge 003
Gesamtlänge: 75,5 mm
Durchmesser: 20 mm
Gewicht (mit Batterie): 59 g
Stromversorgung: 1x CR123A
LED: Cree XM-L
Helligkeit: 277 OTF-Lumen/0,9 h
IP-Klassifizierung: k. A.
Reichweite: k. A.
Kerzenfunktion: ja
Clip: ja
Öse: ja
Preis: 74,90 Euro
Zubehör: Trageclip, Holster, Lanyard, Ersatz-O-Ring, Bedienungsanleitung

Die EagleTac D25C Ti wird über eine Kombination aus Schalter und Drehring bedient. Eingeschaltet bzw. durchgeschaltet wird die Lampe mit dem Tailcap-Clicky, der als Reverse-Clicky ausgelegt ist, also erst beim Loslassen schaltet. Je nachdem, ob der Lampenkopf festgezogen oder leicht gelöst ist, stehen dem Benutzer zwei Bedienebenen zur Verfügung. Bei festgezogenem Lampenkopf (Ebene 2) kann durch Drücken des Schalters zwischen der hellsten Leuchtstufe und Strobe gewählt werden. Die Stufen werden nicht gespeichert, die Lampe startet nach dem Ausschalten immer in der hellsten Stufe. Bei gelöstem Lampenkopf (Ebene 1) werden durch mehrmaliges Antippen des Schalters nacheinander die Leuchtstufen Low-Mid-High angewählt. Durchläuft man diesen Zyklus zweimal, also Low-Mid-High-Low-Mid-High, folgen anschließend die Blinkmodi Strobe (I/II), SOS (I/II), Beacon und Low-Flash. Durch dreimaliges schnelles Festziehen und Lösen des Kopfs können Mode-Memory bzw. Moonlight erreicht werden. Das Gewinde zum Kopf läuft sauber und spielfrei; der Schalter drückt sich konkret und direkt. Mit dem vormontierten silbernen Clip wirkt die Lampe in sich stimmig, und durch das nachleuchtende Schaltekappengummi ist sie auch im Dunkeln gut aufzufinden.
Fazit: Die EagleTac D25C Ti kann mit vielen Modi aufwarten. Die Bedienung ist zwar nicht als intuitiv zu bezeichnen, doch mit ein wenig Übung hat man die Lampe schnell im Griff. Insgesamt wirkt die Lampe aber für eine EDC ein wenig überladen. Soviel Geblinke braucht kein Mensch.

 

 

Klarus MiX6 Ti
Titan-Zwerge 004
Gesamtlänge: 71,6 mm
Durchmesser: 12,7 mm
Gewicht (mit Batterie): 24 g
Stromversorgung: 1x AAA
LED: Cree XP-G R5
Helligkeit: 85 Lumen/1,1 h
IP-Klassifizierung: IPX-8
Reichweite: k. A.
Kerzenfunktion: nein
Clip: nein
Öse: ja
Preis: 59 Euro
Zubehör: Schlüsselring, Ersatz-O-Ring, Bedienungsanleitung

Das Schlüsselbundlämpchen kommt trotz seiner Titanhülle recht unscheinbar daher. Neben der großzügig gehaltenen Modellbezeichnung als Aufdruck fällt als ungewöhnlichstes Merkmal die lange, abgerundete Befestigungsmöglichkeit für Schlüsselring oder Lanyard auf. Ansonsten ist die Lampe eher schlicht gehalten. Die Bedienung ist denkbar einfach: Durch Festdrehen-Lösen-Festdrehen des Lampenkopfs werden nacheinander die Stufen Mid-Low-High-Strobe angewählt. Dass Strobe ins reguläre UI integriert wurde, ist alles andere als begeisternd, aber zum Glück hat man bei Klarus mitgedacht und der Lampe bei dieser Konstellation keine Memory-Funktion verpasst. Als LED kommt eine Cree-XP-G-R5 zum Einsatz, der Reflektor ist ein OP, was bei einem solch kleinen Lampenkopf eine sinnvolle Kombination aus Nahbereichsausleuchtung und Reichweite ergibt. Mit maximal 85 Lumen ist die MiX6 Ti zwar nicht die hellste Vertreterin ihrer Größe. Aber für die Aufgaben, die eine EDC, die am Schlüsselbund oder in der Hosentasche mitgeführt wird, erledigen muss, sind 85 Lumen völlig ausreichend. Und wenn wenig Licht benötigt wird, sind die beiden dunkleren Leuchtstufen für die Schlüssellochsuche, Wegausleuchtung oder das Lesen im Zelt gut geeignet.
Fazit: Die Klarus MiX6 Ti ist vom Erscheinungsbild eher unspektakulär. Trotzdem macht sie einen guten Job, und darauf kommt es schließlich an. Die Leuchtstufen sind gut aufeinander abgestimmt, die Bedienung ist intuitiv. Mit einem Gewicht von gerade mal 25 Gramm samt Akku eine praktische EDC.

 

 

Niteye Zip20-Ti
Titan-Zwerge 005
Gesamtlänge: 77 mm
Durchmesser: 38 mm
Gewicht (mit Batterien): 130 g
Stromversorgung: 2x CR123A
LED:: Cree XM-L U2
Helligkeit: 300 Lumen/2 h
IP-Klassifizierung: IPX-8
Reichweite: 260 Meter
Kerzenfunktion: ja
Clip: nein
Öse: ja
Preis: 399,90 Euro
Zubehör: Geschenkbox, O-Ringe, Bedienungsanleitung

Echte Lampenfans werden bei der Zip20 unweigerlich an die Spy007 von Cool Fall erinnert. Denn dieser Lampe ist die Zip20 mehr als nachempfunden. Aber egal, ob man sie nun als „Spy007-Klon“ bezeichnen will oder nicht – die Bedienung könnte einfacher nicht sein, und dabei macht die Lampe insgesamt einen guten Job. Das fängt bei der Handhabung an, denn sie liegt satt und sicher in der Hand. Mit einem Drehregler wird die Helligkeit eingestellt. Durch die spezielle Bauform der Lampe ist dieser Drehregler unmittelbar neben der Leuchteinheit angeordnet. So hat man von der dunkelsten bis zur hellsten Einstellung alles in einer Hand. Die Leuchtstufen selbst sind zahlreich und so fein aufeinander abgestimmt, dass man beim Regeln die einzelnen Stufen mit dem Auge nicht wahrnimmt. Nicht optimal gelöst ist das Einschalten. Nach einem ausreichend langen Drehweg, der ungewolltes Einschalten verhindert, schaltet die Zip20 schlagartig mit einer Helligkeit ein, bei der man bereits nicht mehr in die LED schauen kann. Durch schnelles zweimaliges Hin- und Herdrehen des Reglers können Strobe und SOS erreicht werden. Das Lichtbild ist durch die Kombination aus OP-Reflektor und XM-L-LED insgesamt recht ausgewogen.
Fazit: Die Niteye Zip20 ist gut verarbeitet, liegt satt in der Hand und ist sehr smart und stilvoll einhändig zu bedienen. Allerdings sollte ein nicht minder smartes Einschalten statt des schlagartigen bei einer solch hochpreisigen Lampe selbstverständlich sein. Hier wurde Potenzial verschenkt.

 

 

Olight S10 Baton Titanium
Titan-Zwerge 006
Gesamtlänge: 70,5 mm
Durchmesser: 23 mm
Gewicht (mit Batterie): 72 g
Stromversorgung: 1x CR123A
LED: Cree XM-L
Helligkeit: 300 Lumen/1,5 h
IP-Klassifizierung: IPX-8
Reichweite: 82 Meter
Kerzenfunktion: ja
Clip: ja
Öse: ja
Preis: 79,90 Euro
Zubehör: Geschenkbox, Schlüsselring, Ersatz-O-Ringe, Bedienungsanleitung

Wer die Geschenkverpackung der Titan-Version der Olight S10 Baton öffnet, den beschleicht unweigerlich das Gefühl, die Lampe nur mit Handschuhen anfassen zu wollen, damit ja keine Fingerabdrücke auf dem edlen Stück zurückbleiben. Die Lampe wurde auf Hochglanz poliert; der nachleuchtende Einschaltknopf unterhalb des Lampenkopfs tut ein Übriges zum Erscheinungsbild. Wer sich dazu durchringen kann, die Lampe tatsächlich einzuschalten – denn das ist schließlich ihre Passion – wird mit einem gleichmäßigen und ausgewogenem Lichtbild belohnt. Durch Gedrückthalten des leichtgängigen Schalters werden die Leuchtstufen angewählt. Die Schaltreihenfolge ist eher ungewöhnlich: Dunkel-Mittel-Hell-Mittel ist durch das doppelte „Mittel“ sicherlich nicht jedermanns Sache, zumindest aber gewöhnungsbedürftig. Die zuletzt aktivierte Stufe wird gespeichert. Durch einen Doppelklick bei eingeschalteter Lampe gelangt man in den Strobe-Modus, durch einen weiteren Doppelklick zurück in die zuvor aktivierte Leuchtstufe. Der Direktzugriff auf Strobe bei ausgeschalteter Lampe ist leider nicht möglich, aber zumindest kann Strobe auch nicht aus Versehen aktiviert werden. Als spezielles Feature ist im Fuß ein Magnet verbaut, mit dem die Lampe an metallischen Gegenständen haftet.
Fazit: Die Olight S10 Baton Titanium liefert mit der neutralweißen LED die schönste Lichtfarbe aller Lampen im Test. Die Leuchtstufen sind gut aufeinander abgestimmt, wobei die zweimal vorhandene mittlere Stufe im UI nicht alle Nutzer begeistern wird.

 

 

Sunwayman V10R Ti
Titan-Zwerge 007
Gesamtlänge: 82,8 mm
Durchmesser: 23,2 mm
Gewicht (mit Akku): 70 g
LED: Cree XP-G R5
Helligkeit: 210 Lumen/1,5 h
IP-Klassifizierung: IPX-8
Reichweite: 130 Meter
Kerzenfunktion: ja
Clip: ja, umsetzbar
Öse: ja
Preis: 149 Euro
Zubehör: Trageclip, Lanyard, Ersatz-Teilcap-Gummi, Ersatz-O-Ring

Die V10R Ti wird mit dem Tailcap-Clicky eingeschaltet, mit dem durch Antippen auch Momentlicht und Morsen möglich sind. Die Leuchtstufen sind durch einen leichtgängigen Magnetdrehring zwischen 1 und 210 Lumen anwählbar. Diese Dimmung funktioniert in der Praxis ausgezeichnet. In der linken Anschlagsposition des Drehrings (dunkelste Einstellung) kann man sogar direkt in die LED schauen – ideal, wenn man z. B. nachts beim Lesen im Zelt niemanden stören möchte. Die einzelnen Leuchtstufen so fein aufeinander abgestimmt, dass man in der Praxis den Eindruck bekommt, die Dimmung sei tatsächlich stufenlos. Kurz, bevor der rechte Anschlagpunkt erreicht ist, hat die Lampe die maximale Leuchtkraft erreicht. Der Bereich, in dem keine weitere Steigerung mehr möglich ist, ist somit sehr klein, was man längst nicht von allen Lampen mit Drehringsteuerung behaupten kann. Schön gelöst, Sunwayman!
Das Lichtbild, das die Lampe in der Kombination Cree XP-G-R5-LED und texturiertem Reflektor erzielt, ist ausgewogen mit einem dennoch ausgeprägten Hotspot, der sich weich vom Sidespill absetzt. Betrieben werden kann die Lampe in einem Spannungsbereich von 0,9 bis 4,2 Volt, möglich ist ergo sowohl der Betrieb mit einer CR123A-Batterie als auch einem 16340-LiIon-Akku.
Fazit: Die Sunwayman V10R Ti ist ein praktischer kleiner Begleiter, der für nahezu alle Tätigkeiten im Nahbereich und erweiterten Nahbereich eingesetzt werden kann und mit einem Gewicht von knapp 70 Gramm inklusive Batterie/Akku auch nicht aufträgt.

 

 

ThruNite Ti Key
Titan-Zwerge 008
Gesamtlänge: 46 mm
Durchmesser: 17 mm
Gewicht (mit Batterien): 29 g
Stromversorgung: 3x AG13 (LR44) Knopfzellen
LED: Nichia GS
Helligkeit: 10 Lumen/3 h
IP-Klassifizierung: IPX-8
Reichweite: k. A.
Kerzenfunktion: nein
Clip: nein
Öse: ja
Preis: 20 Euro
Zubehör: Schlüsselring, Ersatz-O-Ring, Batterien, Bedienungsanleitung

Die kleinste Lampe im Test fällt durch ihr ungewöhnliches Äußeres auf. Neben dem dezent ausgeführten Knurling sticht der im Verhältnis zur Lampengröße relativ große „Befestigungsnippel“ für Schlüsselring/Lanyard am Tail ins Auge. Die Bedienung könnte einfacher nicht sein: Dreht man den Lampenkopf fest, macht die Lampe Licht. Mehr als eine Leuchtstufe gibt es nicht. Und in der liefert der Lampenzwerg durch die verwendete Nichia-LED älteren Semesters ein wenig ästhetisches Lichtbild, das nicht nur unausgewogen, sondern auch sehr blaustichig daherkommt. Darüber hinaus kann man die Leuchtkraft auch nicht wirklich als „hell“ bezeichnen. Ungewöhnlich ist auch die Tatsache, dass auf einen Reflektor und eine Frontlinse verzichtet wurde. Die LED sitzt direkt im Lampenkopf, ist aber dennoch gegen äußere Einflüsse gut geschützt, da sie relativ tief versenkt wurde. Und um beim Punkt „ungewöhnlich“ zu bleiben: Die Stromversorgung erfolgt über drei Knopfzellen, was vorsintflutlich erscheinen mag, bei der kompakten Bauweise der Lampe allerdings die einzig mögliche Lösung darstellt, wenn man mal von „Exoten“ wie CR2-, 10180- oder 10280-Akkus absieht, wobei das Einlegen der Batterien mitunter ganz schön fummelig sein kann.
Fazit: Die ThruNite Ti Key kann weder mit einem schönen Leuchtbild, noch mit immenser Leuchtkraft oder einer vernünftigen Stromversorgung punkten. Dennoch hat die Lampe durch ihre ungewöhnliche Erscheinung einen ganz persönlichen Charme, der vor allem Sammler ansprechen dürfte.

 

 

Target-Beamshots der Lampen:

Titan-Zwerge 009
Arc Titanium AAA

 

Titan-Zwerge 010
EagleTac D25C Titanium

 

Titan-Zwerge 011
Klarus MiX6 Ti

 

Titan-Zwerge 012
Niteye Zip20-Ti

 

Titan-Zwerge 013
Olight S10 Baton Titanium

 

Titan-Zwerge 014
Sunwayman V10R Ti

 

Titan-Zwerge 015
ThruNite Ti Key


Und noch die Outdoor-Beamshots der Lampen:

Titan-Zwerge 016
Arc Titanium AAA

 

Titan-Zwerge 017
EagleTac D25C Titanium

 

Titan-Zwerge 018
Klarus MiX6 Ti

 

Titan-Zwerge 019
Niteye Zip20-Ti

 

Titan-Zwerge 020
Olight S10 Baton Titanium

 

Titan-Zwerge 021
Sunwayman V10R Ti

 

Titan-Zwerge 022
ThruNite Ti Key

 

Was soll der geneigte Taschenlampen-Tests-Leser nun mit diesen geballten Informationen anfangen? Ein erstes Urteil sollte sich anhand der Texte und Bilder jeder hoffentlich selbst bilden können. Mein persönlicher Favorit ist die Olight S10 Baton, schlicht und einfach aus dem Grund, weil sie die schönste Lichtfarbe unter allen Testkandidaten hat. Wer eine günstige und hübsche Titan-Lampe sucht, kann bei der ThruNite TI Key zuschlagen, die für etwas mehr als ein Abendessen samt Getränken in einem durchschnittlichen Restaurant zu haben ist. Die Niteye Zip20 Ti ist, trotz ihres Plagiat-Charakters, ein Lämpchen, dass man gerne in die Hand nimmt und das intuitiv zu bedienen ist. Ein wenig außen vor ist in meinen Augen die Arc Titanium AAA. Beim Bezug im Deutschland fallen für diese Lampe mehr als 200 Euro an, und leuchttechnisch kann sie nicht mehr als eine 5-Euro-Lampe aus dem Baumarkt. Selbstverständlich ist sie deutlich besser verarbeitet, dürfte aber dennoch allenfalls für ausgeflippte Sammler intersessant sein.
Generell sind alle Lampen für die Hosen- oder Hemdtasche geeignet. Unabhängig von der Leistung kann daher durchaus auch der persönliche Geschmack eine entscheidende Rolle bei der Wahl einer der sieben hübschen Lämpchen spielen.

 

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