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20. August 2013

Peak Eiger 10280 Large Optic

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Die Peak Eiger 10280 Large Optic ist ein praktisches Immer-dabei-hab‘-Lämpchen.


Verpackung/Lieferumfang:
In einem Schaumstoffröllchen verpackt, wird die Lampe von Oveready in einem Pappkarton ausgeliefert. Dabei sind ein 10280-Akku zum Betrieb und ein Ring zur Befestigung der Lampe am Schlüsselbund.

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In einem Pappkarton kommt die Lampe über den großen Teich.

Grundsätzlich kann man dieses Edelstahl-Lämpchen in verschiedenen Versionen bestellen. Es stehen mehrere Optiken und LEDs zur Auswahl, und man kann auswählen, ob die Lampe hinten eine Befestigungsmöglichkeit für den Schlüsselbund haben soll oder nicht. Bezüglich der Leistung gibt es zwei Optionen: stufenlos dimmbar, oder eine Stufe mit maximaler Leistung. Bei der hier vorgestellten Lampe habe ich mich für die Kombination Large Optic – Cree XP-G2-LED – Short Key Lug Knurl SS – Multi-level entschieden.

Beschreibung der Lampe/erster Eindruck:
Länge: 69 mm
Linsenöffnung: 13,5 mm
Durchmesser Kopf: 18 mm
Durchmesser Tail: 13 mm
Gewicht: 32 g
Gewicht mit Akku: 36 g
Tailstand: nein.
Rollschutz: nein.
Befestigungsmöglichkeit für Lanyard: ja, Loch im Tail.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.
Die Lampe macht einen gut verarbeiteten Eindruck. Das Twisty-Gewinde läuft sauber und spielfrei.

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Materialstärke Body.

 

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Dieser Lampenpopo nennt sich „Short Key Lug – Knurl SS“.

 

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Das Ringlein ist im Auslieferungszustand bereits an der Lampe befestigt. Den Pinömmsel zur Schlüsselbundbefestigung habe ich angebracht, und da das ein ziemliches Gefummel war, habe ich ihn für die Bilder nicht extra wieder abgemacht.

 

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Das Gewinde läuft sauber und spielfrei.


Leuchteinheit:
Bei der Version mit „Large Optic“ kommt eine TIR-Optik zum Einsatz. Die LED ist eine Cree XP-G2 mit einer Farbtemperatur von 4.000K.

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Frontansicht.


Stromversorgung:
Beim Stromlieferanten handelt es sich um einen 10280-LiIon-Akku mit einer Kapazität von 180mAh. Auf eine Laufzeimessung habe ich aufgrund der geringen Kapazität des Akkus, der Tatsache, dass es sich um einen ungeschützten Akku handelt, die Lampe ungeregelt läuft und dabei in der hellsten Stufe sehr warm wird, verzichtet.
Ein Dauerbetrieb in der hellsten Stufe ist allerdings ohnehin nicht die Intention einer solchen Lampe. Vielmehr ist die maximale Power eine Option, wenn man kurzfristig viel Licht braucht. Wird die Peak Eiger 10280 vorrangig in den dunkleren Stufen betrieben, kann man mit einer Akkuladung, je nach Nutzungshäufigkeit, durchaus mehrere Wochen auskommen. Nichtsdestotrotz sollte die Akkuspannung in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden.

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Lampe und Akku.

 

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Größenvergleich. Von links: 10180-Akku, 10280-Akku, AAA-Batterie, 18650-Akku.


Bedienung:
Die Bedienung erfolgt über einen Twisty. Angegeben ist die Lampe mit 200 Lumen. Die Helligkeit wird durch „Quantum Tunneling Composite“ (QTC) geregelt. Bei QTC handelt es sich um einen elektrisch leitenden und druckempfindlichen Verbundwerkstoff. Durch zunehmenden Druck verringert sich der Widerstand, und die elektrische Leitfähigeit steigt. In der Praxis bedeutet das: Je fester der Lampenkopf zugeschraubt wird, desto heller leuchtet die Lampe. Prinzipiell klappt das ausgezeichnet, allerdings reagiert die Lampe im Praxisbetrieb auch auf leichte Stöße, bei denen sie ebenfalls die Helligkeit ändert. Hundertprozentig ausgereift ist das nicht.

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Je fester der Kopf zugeschraubt wird, desto heller leuchtet die Lampe.


Beam:

Bedingt durch die verwendete TIR-Optik setzt sich auf kürzeste Entfernungen der (verhältnismäßig große) Hotspot weich vom (verhältnismäßig kleinen) Sidespill ab. Auf mittlere Entfernungen liefert die Lampe ein ausgewogenes Lichtbild mit nur wenig Streulicht außen.

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„Target-beamshot“ Peak Eiger 10280 Large Optic.


Resümee:

Die Peak Eiger 10280 ist eine gut verarbeitete und stufenlos regelbare EDC-Lampe. Die Helligkeitsregelung durch QTC funktioniert prinzipiell gut, allerdings verändert die Lampe die Helligkeit auch bei leichten Stößen, was mir auch schon beim Test der Peak Eiger 10180 aufgefallen ist. Offenbar also kein Einzelfall und ein Indiz dafür, dass diese Technologie durchaus noch verbesserungswürdig ist. In der Praxis dürfte das allerdings nicht ins Gewicht fallen, es sei denn, man ist Lampensadist und schlägt seine Lampe regelmäßig während des Betriebs.
Der Preis schwankt immer ein wenig. Zum Testzeitpunkt schlug der Kauf bei Oveready mit 64 Dollar zu Buche. Bei Peak selbst ist die Lampe mit diesem Kopf als „Eiger Ultra X“ gelistet. Hier kann ebenfalls zwischen verschiedenen LEDs, Optiken und Lampenpopos gewählt werden, und zusätzlich ist die Lampe auch in einer Messing- sowie einer schwarz anodisierten Version erhältlich. Weitere Infos finden sich auf den Seiten www.oveready.com und www.peakledsolutions.net

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Peak Eiger 10280 Large Optic und Peak Eiger 10180 Small Mule.

 

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Peak-Lego.

 

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Von links: Lummi Wee, Peak Eiger 10180 Small Mule, Spark SK3, Peak Eiger 10280 Large Optic, Lumintop Worm Kupfer, Led Lenser F1.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

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Kontroll-Shot

 

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Peak Eiger 10280 Large Optic

 

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Spark SK3 (16340 LiIon)

 

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Fenix LD20 (XR-E Q5)

 

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HDS Systems EDC High CRI

 

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