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7. November 2013

Ledwave MTL Defenser Max

Gespeichert unter: Taschenlampen-Tests — 208730 @ 14:16

Ledwave MTL Defenser Max 001
Heute besucht uns mit der Ledwave MTL Defenser Max eine kompakte und robuste Einsatzlampe.


Verpackung/Lieferumfang:

Ausgeliefert wird die Ledwave Nightstorm in einem Kunststoffkoffer, in der neben der Lampe selbst noch zwei CR123A-Batterien zum Betrieb enthalten sind.

Beschreibung der Lampe/erster Eindruck:
Länge: 151 mm
Reflektoröffnung: 27 mm
Durchmesser Kopf: 32,5 mm
Durchmesser Tail: 29 mm
Gewicht: 127 g
Gewicht mit Batterien: 159 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: nein.
Rollschutz: nur bedingt.
Befestigungsmöglichkeit für Lanyard: nein.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.
Alle Gewinde laufen sauber und spielfrei, und auch die Materialstärke ist über jeden Zweifel erhaben.

Ledwave MTL Defenser Max 002
Alle Gewinde laufen rund und spielfrei. Doppelte O-Ringe sorgen für Wasserdichtigkeit.

 

Ledwave MTL Defenser Max 003
Solide Materialstärke.

 

Ledwave MTL Defenser Max 004
Die Frontscheibe ist ausreichend geschützt.

 

Ledwave MTL Defenser Max 005
Lampenkopf von hinten.


Leuchteinheit:
Die Lichtquelle ist eine Cree XM-L-LED in einem OP-Reflektor. Ausgelegt ist das ganze als P60-Drop-in. Wer also seine Lampe irgendwann mit einer anderen oder stärkeren LED bestücken möchte, kann einfach den kompletten Einsatz tauschen.

Ledwave MTL Defenser Max 006
Frontansicht.

 

Ledwave MTL Defenser Max 007
Bei Bedarf kann die komplette Leuchteinheit gewechselt werden.

 

Ledwave MTL Defenser Max 008
Bezelring mit Frontscheibe.


Bedienung:
Bedient wird die MTL Defenser Max über einen magnetischen Drehringschalter, der satt in vier Stellungen einrastet. In der Stellung ganz links ist die Lampe ausgeschaltet. Dreht man den Schalter im Uhrzeigersinn, folgen nacheinander die Stufen Low, Mid und High (angegeben mit 30/60/390 Lumen). In der Anschlagsstellung rechts schließlich erreicht man den Strobe-Modus.
Ein- und ausgeschaltet wird die Lampe mit einem mechanischen Schalter in der Endkappe. Je nachdem, in welcher Stellung sich der Drehringschalter befindet, ist die gezielte Wahl der Modi beim Einschalten möglich. Darüber hinaus sind mit dem Endkappenschalter bei ausgeschalteter Lampe Momentlicht und Morsen in der jeweils vorgewählten Leuchtstufe möglich.
Die Kapazität der Batterien wird durch drei LEDs (grün, gelb, rot) unterhalb des Lampenkopfs angezeigt. Leuchtet die grüne LED, haben die Batterien noch eine hohe Kapazität, leuchtet die gelbe LED, hat die Kapazität schon deutlich abgenommen, leuchtet die rote LED, sollten die Batterien bald gewechselt werden. Allerdings kann diese Anzeige nur als grober Richtwert genommen werden, denn sie ist recht ungenau. Im Test bei Maximalleistung leuchtete die rote LED bereits nach 45 Minuten, obwohl die Lampe anschließend noch für mehr als zwei Stunden Licht lieferte.

Ledwave MTL Defenser Max 009

 

Ledwave MTL Defenser Max 010
Robuste Qualität auch beim Endkappenschalter. Auffällig ist die seeeeeehr lange Feder.

 

Ledwave MTL Defenser Max 011
Mit dem Selektorring werden die Leuchtstufen angewählt.

 

Ledwave MTL Defenser Max 012
Eine grüne, gelbe und rote LED zeigen grob an, was noch an Leistung in den Batterien steckt.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Gespeist wird die LED von zwei CR123A-Batterien. Beim Test kamen zwei Duracell-Batterien zum Einsatz. Die Lampe wurde in der hellsten Stufe betrieben und durch einen Ventilator gekühlt.

Laufzeitmessung:
Beim Einschalten: 8490 Lux
nach 5 Minuten: 7250 Lux
nach 15 Minuten: 7230 Lux
nach 30 Minuten: 7250 Lux
nach 45 Minuten: 4820 Lux
nach 60 Minuten: 2930 Lux
nach 75 Minuten: 1813 Lux
nach 90 Minuten: 971 Lux
nach 105 Minuten: 605 Lux
nach 120 Minuten: 408 Lux
nach 135 Minuten: 284 Lux
nach 150 Minuten: 195 Lux
nach 165 Minuten: 130 Lux
nach 180 Minuten: 95 Lux

Ledwave MTL Defenser Max 013

Fazit: Nachdem die maximale Leistung nur für wenige Sekunden nach dem Einschalten abgerufen werden kann, bleibt der Luxwert anschließend etwas mehr als eine halbe Stunde relativ konstant. Anschließend geht es dann schnell bergab. Der einzige Vorteil ist die längere Laufzeit. Allerdings gehört eine solch durchwachsene Regelung bei Lampen dieser Preiskategorie nicht gerade zum guten Ton.

Ledwave MTL Defenser Max 014
Zwei CR123A-Batterien versorgen die Lampe mit Strom. Alternativ ist auch der Betrieb mit einem 17670-Akku möglich. Allerdings habe ich damit keinen Laufzeittest durchgeführt.


Beam:
Die Kombination XM-L-LED und OP-Reflektor sorgt bei der Ledwave MTL Defenser Max für ein wunderschön gleichmäßiges Lichtbild, obwohl die Lampe auf kürzeste Entfernungen leicht spotlastig wirkt. Die Reichweite ist vom Hersteller mit 134 Metern angegeben.

Ledwave MTL Defenser Max 015
„Target-beamshot“ der Ledwave MTL Defenser Max.

 

Ledwave MTL Defenser Max 016


Resümee:

Abgesehen von der Regelung, die nicht wirklich überzeugen kann, bekommt man mit der Ledwave MTL Defenser Max eine robuste und zuverlässige Lampe, die einen auch im harten Einsatz nicht im Stich lässt. Die Anzeige, was an den Batterien noch an Leistung steckt, ist zwar relativ unpräzise, gibt aber zumindest grob Aufschluss darüber. Preislich ist die Lampe, ja nach Bezugsquelle, im Bereich oberhalb von 100 Euro angesiedelt (Stand: November 2013), was eine gewisse Schmerzfreiheit des Käufers voraussetzt.

Ledwave MTL Defenser Max 017

 

Ledwave MTL Defenser Max 018
Größenvergleich. Von links: Ledwave MTL Defenser Max, Ledwave XP-1 Trooper, Surefire 6P, SecuriLed RC4 R-II, Fenix TK15.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 400 ASA aufgenommen.

Ledwave MTL Defenser Max 019
Kontroll-Shot

 

Ledwave MTL Defenser Max 020
Ledwave MTL Defenser Max

 

Ledwave MTL Defenser Max 021
Armytek Predator OP

 

Ledwave MTL Defenser Max 022
Fenix TK15

 

Ledwave MTL Defenser Max 023
Crelant 7G3CS

 

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