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20. Januar 2014

Zebralight SC31F

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Zebralight SC31F 001
Die Zebralight SC31F zählt zur Gattung der Hosentaschenfluter.


Verpackung/Lieferumfang:
In einer Pappschachtel sind die Lampe mit montiertem Trageclip, Ersatz-O-Ringe, ein Stirnband und eine Bedienungsanleitung in englischer Sprache enthalten.

Zebralight SC31F 002
Das ist dabei.


Beschreibung der Lampe/erster Eindruck:
Länge: 68 mm
Reflektoröffnung: 16 mm
Durchmesser Kopf: 22,5 mm
Durchmesser Tail: 22,2 mm
Gewicht: 32 g
Gewicht mit Akku: 52 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: ja.
Befestigungsmöglichkeit für Lanyard: ja, am Trageclip.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.
Die Lampe wirkt insgesamt gut verarbeitet. Das Tailcap-Gewinde ist von Werk aus bereits ausreichend gefettet und läuft butterweich und spielfrei.

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Die Kühlrippen.

 

Zebralight SC31F 004
Der Clip ist angeschraubt – einer der zwei Gründe, dass die Lampe nicht verloren gehen kann. Der zweite Grund ist der Druck, mit dem der Clip am Lampenkörper anliegt. Feiner Zwirn könnte beim Anklipsen durchaus leiden, aber verlieren wird man diese Lampe angeklipst selbst unter härtesten Bedingungen garantiert nicht.

 

Zebralight SC31F 005
Das Gewinde läuft butterweich, und es macht alleine schon Spaß, die Lampe auf- und zuzuschrauben.

 

Zebralight SC31F 006
Materialstärke Batterierohr.

 

Zebralight SC31F 007
Tailcap mit Druckfeder.


Leuchteinheit:
Zum Einsatz kommt eine Cree-XP-G-LED in kaltweiß mit einer angegebenen Farbtemperatur von 6300 Kelvin. Davor sitzt eine „Frosted-Lens“, mit der das Licht gleichmäßig verteilt wird.

Zebralight SC31F 008
Frontansicht.


Bedienung:
Die SC31F verfügt über drei Modi: High, Medium und Low. Durch einen kurzen Druck auf den leichtgängigen Taster schaltet die Lampe im hellsten Modus ein. Hält man den Taster anschließend gedrückt, wechselt die Lampe in die dunkelste, dann in die mittlere, und schließlich wieder in die hellste Stufe. Loslassen des Tasters aktiviert die gewünschte Stufe als Dauerlicht. Wenn man den Taster bei ausgeschalteter Lampe länger als eine halbe Sekunde gedrückt hält und dann loslässt, schaltet die Lampe in der dunkelsten Stufe ein. Ein kurzer Druck auf den Taster schaltet die Lampe aus jeder Leuchtstufe heraus aus.
Alle drei Leuchtstufen sind doppelt belegt. Wenn in einer der Leuchtstufen ein Doppelklick ausgeführt wird, wechselt die Lampe in die jeweilige Unterstufe. Die Stufe, aus der heraus die Lampe ausgeschaltet wird, bleibt gespeichert.
In der hellsten Leuchtstufe kann alternativ auch zwischen maximaler Leistung und Strobe gewechselt werden. Dazu muss der Taster bei eingeschalteter Lampe in der hellsten Stufe sechsmal schnell hintereinander gedrückt werden. Nun ist sie im Programmiermodus, indem man zwischen einer zweiten, schwächeren High-Stufe und Strobe auswählen kann.
Angegeben sind die Leuchtstufen von Zebralight wie folgt: High: 209 Lumen für 0,9 Stunden sowie 114 Lumen für 2 Stunden und Strobe mit 4Hz; Medium: 41 Lumen für 12 Stunden sowie 23 Lumen für 23 Stunden; Low: 4,8 Lumen für 3,7 Tage sowie 0,4 Lumen für 21 Tage.

Zebralight SC31F 009
Leichtgängiger Taster zur Lampenbedienung.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Als Stromversorger können eine CR123A-Batterie oder ein 16340-LiIon-Akku verwendet werden. Beim Test kamen eine Duracell-Batterie und ein AW-Akku mit einer Kapazität von 750mAh zum Einsatz. Die Lampe wurde in der hellsten Leuchtstufe betrieben und durch einen Ventilator gekühlt.
Da die Lampe beim Test mit dem Akku nach 40 Minuten ausging, habe ich einen weiteren Test mit einem ungeschützten Trustfire-Lithium-Ionen-Akku durchgeführt. Nach 45 Minuten habe ich den Akku entnommen und mit einer Leerlaufspannung von 2,84 Volt gemessen. Fürs Abschalten beim Betrieb mit dem AW-Akku war also die Schutzschaltung des Akkus verantwortlich.

Zebralight SC31F 010

Manchmal ist es wenig aussagekräftig, mehrere Kurven in einem Diagramm darzustellen, wie es hier der Fall ist. Aus diesem Grund habe ich das Diagramm einmal beschnitten und die Dümpelei der Batterie unter 100 Lux weggelassen.

Zebralight SC31F 011

Fazit: Beim Akkubetrieb ist die Lampe exzellent geregelt. Eine Abschaltung gibt es seitens der Lampe allerdings nicht. Daher ist vom Betrieb mit einem ungeschützten Akku dringend abzuraten, denn die Lampe kündigt nicht durch Dunklerwerden an, dass eine Tiefentladung droht. Wird die Lampe mit einer Batterie betrieben, ist die Regelung nicht die allerbeste, dafür hat man eine deutlich längere Laufzeit als beim Akkubetrieb.

Zebralight SC31F 012
Der Betrieb ist sowohl mit einer CR123A-Batterie mit 3 Volt als auch mit einem 16340-LiIon-Akku mit 3,7 (4,2 Volt) möglich.


Beam:
Bedingt durch die Streuscheibe der Frosted-Optik, liefert die Lampe ein ausgewogenes Lichtbild im Nahbereich und leicht erweiterten Nahbereich. Für große Reichweiten ist die Lampe konstruktionsbedingt natürlich nicht geeignet.

Zebralight SC31F 013
„Target-beamshot“ der SC31F.


Resümee:
Ein feines Lämpchen hat Zebralight mit der SC31F abgeliefert. Für alle Tätigkeiten im Nahbereich und leicht erweiterten Nahbereich liefert die SC31F mehr als ausreichend Licht, ist dabei kompakt gebaut und ordentlich verarbeitet. Das Bedienkonzept zählt meiner Meinung nach zu einem der besten überhaupt. Über eine Abschaltung verfügt die Lampe nicht, daher sollten beim Akkubetrieb ausschließlich geschützte Akkus verwendet werden.
Zur Verfügung gestellt wurde die Lampe freundlicherweise vom Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de, wo sie zu einem Sonderpreis von 39 Euro (Stand: Januar 2014) auch erhältlich ist.

Zebralight SC31F 014
Von links nach rechts: Zebralight SC31F, Spark SK3, 4Sevens Quark Mini123, Fenix P1D Q5. Der fette Trümmer davor ist eine Zebralight SC600.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

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Kontroll-Shot

 

Zebralight SC31F 016
Zebralight SC31F

 

Zebralight SC31F 017
Zebralight SC30w

 

Zebralight SC31F 018
Nitecore EA1

 

Zebralight SC31F 019
Fenix LD20 (XR-E Q5)

 

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