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21. Februar 2014

EagleTac P100A2

Gespeichert unter: Taschenlampen-Tests — 208730 @ 21:18

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Hallo! Wir sind die lustigen Plopptiere vom Discounter. Uns gab es letztes Jahr mal eine Zeit lang als Dreingabe, wenn man für mehr als ’nen Zehner eingekauft hat. Wenn ihr uns zählt, wisst ihr auch, wie oft Lichtinsdunkel genug Kohle beisammen hatte, um für mehr als ’nen Zehner einzukaufen. Wir stehen bei Lichtinsdunkel auf der Fensterbank. Ploppen lässt er uns nicht, aber da er auch nichts wegschmeißen kann, stehen wir die ganze Zeit doof rum. Jetzt ist Lichtinsdunkel gerade wieder einkaufen, und uns ist langweilig. Also haben wir uns einfach mal die EagleTac P100A2 geschnappt und sie für euch getestet.


Verpackung/Lieferumfang:
Die Lampe wird in einer Papp/Plastikverpackung ausgeliefert. Mit dabei sind Ersatz-O-Ringe, ein Holster, ein Lanyard, eine Bedienungsanleitung in deutscher und englischer Sprache sowie eine Gerantiekarte.

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Das ist alles dabei.


Beschreibung der Lampe:

Länge: 158 mm
Reflektoröffnung: 19 mm
Durchmesser Kopf: 24,5 mm
Durchmesser Tail: 23 mm
Gewicht: 74 g
Gewicht mit Akkus: 128 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: nein.
Rollschutz: ja.
Befestigungsmöglichkeit für Lanyard: ja, Ring an der Tailcap.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.
Stromversorgung: 2x AA (Akkus oder Batterien).

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Hier zeigen wir euch das Gewinde am Body zur Tailcapseite.

 

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Die Materialstärke ist sehr ordentlich.

 

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Hier betrachten wir den Lampenkopf von innen.

 

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Endkappe, Lampenkörper, Lampenkopf.

 

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An der Endkappe haben wir einen drehbaren Ring entdeckt, an dem das Lanyard befestigt werden kann.

 

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Das Holster dient nicht nur zur Aufnahme der Lampe, man kann darauf auch prima surfen.


Leuchteinheit:

Eine Cree-XP-G2-LED sorgt in einem leicht texturierten Aluminiumreflektor für Licht. Die Frontscheibe besteht aus gehärtetem und beschichtetem Glas.

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Blick von oben in die Lam… …oha…

 

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So ist’s besser.


Bedienung:
Eingeschaltet wird die Lampe mit einem Heckschalter, der als Forward-Clicky ausgelegt ist, und mit dem auch Momentlicht und Morsen möglich sind. Die beiden Leuchtstufen werden durch Lösen und Festziehen des Lampenkopfs angewählt. Bei festgezogenem Kopf leuchtet die Lampe in der hellen Stufe, die mit 271 Lumen für 1,5 Stunden angegeben ist. Bei leicht gelöstem Kopf leuchtet die Lampe laut Hersteller mit 63 Lumen für 8 Stunden. Gegen unbeabsichtigtes Einschalten kann die Endkappe leicht gelöst werden.

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Der Endkappenschalter steht hervor. Deshalb kann man die Lampe nicht als „Kerze“ benutzen.

 

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So sieht die Endkappe von innen aus.

 

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Durch Lösen und Festziehen des Lampenkopfs wird zwischen den Leuchtstufen umgeschaltet. Wir haben es leider nicht hinbekommen, aber ein Mensch kann das.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Befüllt werden kann die Lampe mit zwei AA-Akkus oder zwei AA-Batterien. Getestet wurde sie mit Eneloop-Akkus mit einer Kapazität von 2.000mAh sowie mit Alkaline-Batterien. Bei beiden Tests wurde die Lampe in der hellen Leuchtstufe betrieben und durch einen Ventilator gekühlt.

Laufzeitmessung Akkus:
Beim Einschalten: 5.140 Lux
nach 5 Minuten: 5.060 Lux
nach 10 Minuten: 5.080 Lux
nach 20 Minuten: 5.070 Lux
nach 30 Minuten: 5.060 Lux
nach 40 Minuten: 5.050 Lux
nach 50 Minuten: 5.040 Lux
nach 60 Minuten: 5.040 Lux
nach 70 Minuten: 5.030 Lux
nach 80 Minuten: 5.040 Lux
nach 90 Minuten: 5.030 Lux
nach 100 Minuten: 243 Lux
Die Akkus wurden entnommen und mit Leerlaufspannungen von 0,92 und 0,89 Volt entnommen, Testende.

Laufzeitmessung Alkaline:
Beim Einschalten: 5.140 Lux
nach 5 Minuten: 4.990 Lux
nach 10 Minuten: 4.980 Lux
nach 20 Minuten: 4.300 Lux
nach 30 Minuten: 2.010 Lux
nach 40 Minuten: 193 Lux
nach 50 Minuten: 135 Lux
nach 60 Minuten: 118 Lux
nach 70 Minuten: 89 Lux
nach 80 Minuten: 81 Lux
nach 90 Minuten: 61 Lux
nach 100 Minuten: 51 Lux
Den Rest kann man sich denken.

Und das Ganze nochmal in der Grafik:
EagleTac P100A2 014

Fazit: Mit Akkus ist die Lampe hervorragend geregelt, verfügt aber leider weder über eine Blinkwarnung, noch eine Abschaltung. Wer die Akkus nicht rechtzeitig wechselt, kann sie gleich in die Tonne kloppen. Allerdings wird die Lampe merklich dunkler, wenn es ans Eingemachte geht. Spätestens dann sollte man die Akkus wechseln.
Beim Batteriebetrieb knickt die Lampe bei dauerhaftem Betrieb in der hellen Stufe schnell ein, Alkaline-Batterien sind daher eher als Notstromversorger anzusehen, wie übrigens bei nahezu allen Hochleistungs-Taschenlampen. Wer den Betrieb mit Primärzellen bevorzugt, sollte auf die teureren Lithium-Batterien zurückgreifen. Wenn die Lampe vorrangig in der dunklen und immer nur kurzzeitig in der hellen Stufe betrieben wird, sind allerdings auch Alkali-Batterien eine Alternative.

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Wir stehen auf Akkus und Batterien.


Beam:
Der Hotspot setzt sich weich vom Sidespill ab. Auf kurze und mittlere Entfernungen liefert die Lampe eine homogene Ausleuchtung.

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„Target-beamshot“ der EagleTac P100A2.


Resümee:
Die EagleTac P100A2 ist eine praktische, kompakte Lampe, die für nahezu alle Alltagssituationen genug Licht liefert. Die Verarbeitung ist stimmig, genauso wie das Bedienkonzept und der Preis, der mit knapp 43 Euro angesetzt ist (Stand: Februar 2014). Schade ist, dass auf eine Blinkwarnung bzw. Abschaltung verzichtet wurde, dies hätte aus einer guten eine vorbildliche Lampe gemacht.

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Von links: EagleTac P100A2, EagleTac P20A2 MKII, Led Lenser P6.2, Niteye MSA20, Nitecore MT2A, Fenix LD20.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

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EagleTac P100A2

 

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Klarus P2A

 

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Lumintop P2C

 

EagleTac P100A2 021
Nitecore MT2A

 

EagleTac P100A2 022
Rofis JR40

 

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