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16. März 2014

Lummi Raw

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Die Lummi Raw ist eine praktische und helle Kleinserienlampe, die nicht nur Sammlerherzen höher schlagen lassen dürfte.

Gefertigt wird das gute Stück vom Briten Robert Cheetham. Die Lampe kann in verschiedenen Materialien geordert werden (Nickelsilver, Stainless Steel und Titan) und ebenfalls mit unterschiedlichen Helligkeitsstufen/kombinationen. Beim Testmodell handelt es sich um die Nickelsilver-Version mit 250 und 40 Lumen.

Verpackung/Lieferumfang:
In einem Luftpolsterumschlag sind die Lampe, ein Akku zum Betrieb und ein Ring zur Befestigung eines Lanyards enthalten.

Beschreibung der Lampe/erster Eindruck:
Länge: 50,5 mm
Reflektoröffnung: 15,5 mm
Durchmesser Kopf: 19 mm
Durchmesser Tail: 18,3 mm
Gewicht: 44 g
Gewicht mit Akku: 53 g
Tailstand: ja.
Rollschutz: nein
Befestigungsmöglichkeit für Lanyard: ja.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.
Die Lampe macht einen gut verarbeiteten Eindruck. Das Gewinde vom Lampenkörper zum Lampenkopf läuft weich und spielfrei.

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Das Gewinde läuft butterweich.

 

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Gute Materialstärke.

 

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Innenansicht Lampenkopf.

 

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Der Popo der Raw. Der Ring zur Lanyardbefestigung ist übrigens nicht der Originalring.

 

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Gegen Aufpreis wird die Lampe mit zwei Tritium-Stäbchen (Locators) versehen.

 

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Diese sind nicht nur optischer Natur, sondern erleichtern das Auffinden der Lampe im Dunkeln.


Leuchteinheit:
Verbaut wurde eine Cree-XM-L-LED. Der Reflektor ist aus rostfreiem Stahl gefertigt und poliert. Vor der Leuchteinheit sitzt eine Glasscheibe.

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Frontansicht.


Bedienung:
Ein- und ausgeschaltet wird die Lummi Raw durch Festziehen des Lampenkopfs. Bei leichtem Festziehen wird die dunkle Lauchtstufe aktiviert, bei komplett festgezogenem Lampenkopf die helle.

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Dank des leichtgängigen Gewindes ist die Bedienung auch mit einer Hand möglich.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Den nötigen Strom liefert ein 14250-LiIon Akku mit einer Kapazität von 300mAh. Beim Test wurde die Lampe in der hellsten Stufe betrieben und durch einen Ventilator gekühlt.

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Fazit: Wie man sieht, ist die Lampe ungeregelt. Das ist sicherlich nicht ideal, fällt bei einer kleinen EDC-Lampe meiner Meinung nach aber nicht sonderlich negativ ins Gewicht. Und angesichts der sehr geringen Akkukapazität kann dadurch zumindest eine längere Laufzeit aus der Lampe herausgekitzelt werden.

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Ein 14250-LiIon-Akku versorgt die Raw mit Strom.


Beam:
Die Lummi Raw streut ihr Licht sehr breit und gleichmäßig. Damit ist sie für Tätigkeiten im unmittelbaren und leicht erweiterten Nahbereich ideal.

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„Target-beamshot“ Lummi Raw.


Resümee:
Wer eine helle Minilampe sucht, die nicht „von der Stange“ ist, dürfte von der Lummi Raw begeistert sein. Auch bei Verarbeitung und Aussehen kann der Lampenzwerg überzeugen. Die Bedienung ist intuitiv und problemlos mit einer Hand möglich. Der Preis ist, je nach Ausführung, unterschiedlich. Die getestete Lampe lag preislich bei 70 englischen Pfund.

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Von links: Lummi Raw, Lummi Wee, Peak Eiger 10180 Small Mule, Fenix P1D, Fenix E01, Lumintop Worm Kupfer, Maglite Solitaire.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

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Lummi Raw

 

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Crelant V11A

 

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Eagletac T20C2 MKII

 

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Niteye MSA20

 

Lummi Raw 021
Tank007 TR01

 

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