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27. März 2014

Zebralight SC30w

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Klein, heiß, nicht kaltweiß? Klingt billig, ist es auch. Passt aber zur Zebralight SC30w.


Verpackung/Lieferumfang:
In einer Plastikverpackung mit Papp-Innenleben wird die Lampe mit Stirnband und Ersatz-O-Ringen ausgeliefert.

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Wer die versprochenen O-Ringe auf dem Bild sucht, tut dies vergeblich. Ich habe nämlich vergessen, sie aus der Packung zu nehmen.

 

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Daten zur Lampe und deren Bedienung finden sich auf der Rückseite der Verpackung.


Beschreibung der Lampe/erster Eindruck:
Länge: 67,2 mm
Reflektoröffnung: 16 mm
Durchmesser Kopf: 22,5 mm
Durchmesser Tail: 21 mm
Gewicht: 32 g
Gewicht mit Akku: 52 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: ja.
Befestigungsmöglichkeit für Lanyard: ja, Schlitz an der Tailcap.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.
Die Lampe wirkt insgesamt gut verarbeitet. Das Gewinde zur Tailcap läuft sauber und spielfrei, der Taster drückt sich konkret und reagiert auf jeden Schaltbefehl, und auch an der Materialstärke des Batterierohrs gibt es nichts auszusetzen.

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Dieser Clip hält bombenfest.

 

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Das Gewinde läuft weich und spielfrei und ist bereits von Werk aus gefettet.

 

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Materialstärke Batterierohr.

 

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Die Tailcap von außen und innen.


Leuchteinheit:
Eine Cree XP-E-LED mit einer angegebenen Farbtemperatur von 4000 bis 4300 K werkelt in einem OP-Reflektor. Die Frontscheibe besteht aus ultraklarem, doppelseitig antireflex-beschichtetem Glas.

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Frontansicht.


Bedienung:
Eingeschaltet wird die Lampe mit einem leichtgängigen Taster seitlich unterhalb des Lampenkopfs. Ein kurzer Druck aktiviert den hellsten der drei Modi, ein längerer Druck den dunkelsten. Mittels Doppelklick geht die Lampe kurz über hell und dann in den mittleren Modus. Durch Gedrückthalten des Tasters wechselt die Lampe in der Reihenfolge Low-Mid-High durch die Modi, ein kurzer Druck schaltet die Lampe aus. In jedem der drei Modi hat man die Möglichkeit, zwischen zwei unterschiedlichen Helligkeitsstufen auszuwählen. Angegeben sind diese von Zebralight mit 0,3 Lumen für 21 Tage und 3,3 Lumen für 3,7 Tage (Low); 17 Lumen für 23 Stunden und 32 Lumen für 12 Stunden (Mid) sowie 87 Lumen für 2 Stunden und 161 Lumen für 0,9 Stunden (High). Der Wechsel zwischen den Leuchtstufen erfolgt durch einen Doppelklick, wenn die Lampe im entsprechenden Modus eingeschaltet ist. Die zuletzt aktivierte Stufe bleibt nach dem Ausschalten gespeichert. Gegen unbeabsichtigtes Einschalten kann die Tailcap leicht gelöst werden.

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Der Zebra-Taster.

 

Stromversorgung/Laufzeittest:
Verwendet werden können eine CR123A-Batterie oder alternativ ein 16340-LiIon-Akku. Beim Test kamen beide Stromversorger zum Einsatz, dabei wurde die Lampe jeweils in der hellsten Stufe betrieben und durch einen Ventilator gekühlt.

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Fazit: Mit beiden Stromversorgern ist die SC30w ausgezeichnet geregelt. Eine Abschaltung sorgt dafür, dass man auch beim Akkubetrieb immer auf der sicheren Seite ist. Dies geht zwar zu Lasten der Laufzeit beim Betrieb mit einer Batterie, die sicherlich länger könnte, wenn die Lampe sie ließe, ist aber in meinen Augen einer der seltenen sinnvollen Kompromisse, die ein Hersteller bei einer Lampe eingeht, die sowohl mit einer CR123A-Batterie, als auch mit einem 16340-LiIon-Akku betrieben werden kann. Denn eine Batterie, die früher vom Strom getrennt wird als möglich, ist Tausendmal besser als ein Akku, der zu spät oder gar nicht vom Strom getrennt wird und am Ende vielleicht sogar reif für die Tonne ist.

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Möglich ist der Betrieb mit 3 Volt (Batterie) oder 3,7 Volt (Akku).


Beam:
Der Hotspot setzt sich auf alle Entfernungen weich und sauber vom Sidespill ab.

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„Target-beamshot“ Zebralight SC30w.


Resümee:
Die Zebralight SC30w ist eine rundum gelungene kleine Lampe. Das UI ist genial und einfach zu begreifen, die Verarbeitung kann sich sehen lassen, und durch die Abschaltung, die zu einem sinnvollen Zeitpunkt greift, ist sogar die Verwendung eines ungeschützten Akkus möglich. Durch die neutralweiße Lichtfarbe werden Kontraste besser wahrgenommen als bei kaltweißem Licht – eine wirklich feine Lampe für den Nah- und erweiterten Nahbereich. Zur Verfügung gestellt wurde die Lampe freundlicherweise vom Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de, wo sie zu einem Preis von 39,90 Euro (Stand: März 2014) auch erhältlich ist.

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Von links: Zebralight SC30w, Zebralight SC31F, Spark SK3, 4Sevens Quark Mini123, Led Lenser F1, Lupine Piko TL Max.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

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Kontroll-Shot

 

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Zebralight SC30w

 

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Zebralight SC31F

 

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Nitecore EA1

 

Zebralight SC30w 019
Eagletac P20A2 MKII (XP-G)

 

Zebralight SC30w 020
Fenix LD20 (XR-E)

 

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