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4. Juni 2014

Taschenlampen bis 50 Euro

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Lampen bis 50 Euro 001

Taschenlampen, die heller als das Fernlicht von Autos sind, gibt es mittlerweile zuhauf. Wobei bei vielen von ihnen den Begriff „Taschenlampe“ eigentlich nicht mehr ganz zutreffend ist, sofern man nicht nicht von einer Einkaufstasche ausgeht, denn in die Jackentasche passen diese Lampen in der Regel nicht. Dementsprechend hat man solche Lampen natürlich auch nicht immer dabei. Im Test kamen zehn Lampen auf den Präsentierteller, die bequem in jede Jackentasche passen und immer noch genug Licht für nahezu jede Alltagssituation liefern. Dabei wurde explizit auch aufs Portemonnaie geschaut, und es wurden nur Kandidaten ins Rennen geschickt, die nicht mehr als 50 Euro kosten.

Info
Alle Lampen im Test, die mit AA-Alkaline-Batterien betrieben werden können, knickten bei Verwendung selbiger mehr oder minder schnell ein. Das ist nicht den Lampen anzulasten, sondern den Batterien, die bei der Verwendung in Hochleistungstaschenlampen allenfalls eine Notlösung darstellen. Wer seine Lampe unbedingt mit Batterien betreiben möchte, sollte zu Lithium-Batterien greifen, die allerdings wesentlich teurer sind.
Was mir nicht so gut gefallen hat: Unabhängig von der Stromversorgung, verfügt keine der Lampen im Testfeld über eine Akkuwarnung oder eine Abschaltung bei geringer Restkapazität. Beim Batteriebetrieb ist das nicht weiter schlimm, aber wenn Akkus ins Spiel kommen, leuchten alle getesteten Lampen so lange, bis die Akkus bereits in einem kritischen Bereich angelangt sind. Es mag durchaus sein, dass die ein- oder andere Lampe tatsächlich irgendwann abschaltet, dann aber auf jeden Fall zu einem viel zu späten Zeitpunkt.

Die Kandidaten
Getestet wurden folgende Lampen (absteigend in alphabetischer Reihenfolge):
Crelant 7G2CS
EagleTac P100A2
Fenix E25
Klarus P2A
Led Lenser P6.2
Lumintop P2C
Nitecore MT2A
Niteye MSC20
Rofis JR40
Solarforce L2T

Zu jeder Lampe habe ich ein Laufzeitdiagramm sowie zwei Beamshots (drinnen und draußen) erstellt. Die Scheiben-Beamshots zeigen im oberen Bereich der Scheibe die Größe des Spots und des Streulichts auf einen Meter Entfernung und im unteren Bereich den Abstrahlwinkel der Lampe.

 

 

Crelant 7G2CS
Lampen bis 50 Euro 002
Gesamtlänge: 150 mm
Durchmesser: 24,5 mm
Gewicht (mit Batterien): 222 g
Stromversorgung: 1x 18650, 2x CR123A, 2x 16340 LiIon
Max. Helligkeit/h: 658 Lumen/2,1 h
Min. Helligkeit/h: 5 Lumen/39 h
Strobe: ja
LED-Modell: Cree XM-L U2
IP-Klassifizierung: IPX-8
Reichweite: k.A.
Kerzenfunktion: ja
Clip: nein
Öse: ja
Zubehör: Ersatz-O-Ring, Ersatz-Schaltergummi, Handschlaufe
Preis: 45 Euro

Die Crelant 7G2CS ist mit 658 Lumen in der hellsten Einstellung angegeben. Angetrieben wird sie wahlweise von einem 18650-Akku, zwei CR123A-Batterien oder zwei 16340-LiIon-Akkus. Als LED kommt eine XM-L-U2 von Cree zum Einsatz.
Der Clicky in der Endkappe schaltet die Lampe ein und aus. Mit dem Seitenschalter wird zwischen den beiden Leuchtstufen gewechselt. In der Werkseinstellung startet die Lampe in der hellsten Stufe und wechselt beim Umschalten in eine dunklere, die vom Hersteller nicht näher definiert ist. Je nach Einsatzzweck, kann die Lampe durch Gedrückthalten des Seitenschalters in beiden Einstellungen stufenlos programmiert werden. Strobe und SOS sind als versteckte Modi ebenfalls mit an Bord. Die Lampe kann auch komplett über den Seitenschalter bedient werden und merkt sich die gespeicherten Einstellungen. Allerdings nur solange, bis sie wieder durch den Endkappenschalter ausgeschaltet wird. In diesem Fall geht sie auf die Werkseinstellungen zurück und startet beim nächsten Einschalten wieder in der hellsten Stufe.
Optimiert ist die 7G2CS für den Betrieb mit zwei 16340-LiIon-Akkus, mit denen sie gut geregelt ist, allerdings ist die Laufzeit auf Max damit sehr kurz. Mit anderen Stromversorgern wird nicht die volle Leistung erreicht, und die Regelung ist eher mittelmäßig.
Fazit: Die 7G2CS macht ordentlich hell. Die maximale Leistung wird aber nur mit 16340-LiIon-Akkus erreicht, was sich in einer kurzen Laufzeit äußert.

Lampen bis 50 Euro 003

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EagleTac P100A2
Lampen bis 50 Euro 006
Gesamtlänge: 158 mm
Durchmesser: 28 mm
Gewicht (mit Batterien): 121 g
Stromversorgung: 2x AA
Max. Helligkeit/h: 250 Lumen/1,5 h
Min. Helligkeit/h: 50 Lumen/8 h
Strobe: –
LED-Modell: Cree XP-G S2
IP-Klassifizierung: IPX-8
Reichweite: k.A.
Kerzenfunktion: nein
Clip: nein
Öse: ja
Zubehör: Ersatz-O-Ringe, Handschlaufe, Holster
Preis: 42,90 Euro

Mit der XP-G-S2-LED von Cree liefert die EagleTac P100A2 laut Hersteller einen Lichtstrom von 250 Lumen für 1,5 Stunden. Ins Batterierohr kommen wahlweise zwei NiMH-Akkus oder zwei Batterien im AA-Format.
Die Bedinung könnte einfacher nicht sein. Ein- und ausgeschaltet wird die Lampe mit einem Forward-Clicky, mit dem die Lampe direkt beim Einschalten Licht macht. Es gibt zwei Leuchtstufen, die durch Festziehen und Lösen des Lampenkopfs aktiviert werden. Bei festgezogenem Kopf leuchtet die P100A2 mit voller Power, bei leicht gelöstem Kopf wird die dunkle Stufe aktiviert, die mit 50 Lumen bei einer Laufzeit von acht Stunden angegeben ist. Auf Geblinke wurde konsequent verzichtet. Da der Schalter in der Endkappe hervorsteht, ist eine Verwendung als „Kerze“ nicht möglich. An der Gesamtverarbeitung gibt es nichts zu meckern, lediglich die Stromversorger klappern leicht im Batterierohr. Die Lampe ist sehr gut geregelt und hält die maximale Leistung beim Akkubetrieb über nahezu die gesamte Laufzeit konstant.
Fazit: Die P100A2 von EagleTac ist eine einfach zu bedienende Lampe mit zwei Leuchtstufen und ohne jeglichen Schnickschnack.

Lampen bis 50 Euro 007

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Fenix E25
Lampen bis 50 Euro 010
Gesamtlänge: 146 mm
Durchmesser: 24 mm
Gewicht (mit Batterien): 117 g
Stromversorgung: 2x AA
Max. Helligkeit/h: 187 Lumen/2,3 h
Min. Helligkeit/h: 27 Lumen/26 h
Strobe: –
LED-Modell: Cree XP-E
IP-Klassifizierung: IPX-8
Reichweite: 156m
Kerzenfunktion: ja
Clip: nein
Öse: ja
Zubehör: Handschlaufe, Ersatz-O-Ring, zwei AA-Batterien
Preis: 36,95 Euro

Die E-Serie von Fenix bietet zum günstigen Preis viele Features der „größeren“ Brüder aus der LD-Serie, verzichtet dabei aber auf Spezialfunktionen wie Strobe und SOS, und setzt auf einfache Bedienbarkeit.
Die E25 wird durch Gedrückthalten des Schalters, der seitlich unterhalb des Lampenkopfs angebracht ist, ein- und ausgeschaltet. Kurzes Drücken des Schalters wechselt durch die drei Leuchtstufen Low, Mid und High. Die Lampe verfügt über Memory und speichert die zuletzt ausgewählte Stufe. Kleines Manko dieses Bedienkonzepts: Die Lampe geht nicht sofort an, sondern immer mit einer leichten Verzögerung.
Als Stromversorger können zwei NiMH-Akkus oder zwei AA-Batterien verwendet werden. In unserem Test hielt die Lampe beim Betrieb mit den Akkus die Helligkeit über den gesamten Laufzeitraum nahezu konstant. Die LED ist eine XP-E von Cree, die für eine ordentliche Reichweite bei „nur“ 187 Lumen sorgt. Die dunkelste Stufe ist mit 27 Lumen angegeben. Die Verarbeitung steht der der LD-Serie in nichts nach, hier hat Fenix gute Arbeit geleistet.
Fazit: „Kleine Brüder“ müssen nicht zwangsläufig hinter ihren größeren Geschwistern zurückstehen. Das stellt die Fenix E25 unter Beweis.

Lampen bis 50 Euro 011

Lampen bis 50 Euro 012

Lampen bis 50 Euro 013

 

 

Klarus P2A
Lampen bis 50 Euro 014
Gesamtlänge: 155 mm
Durchmesser: 22,6 mm
Gewicht (mit Batterien): 121 g
Stromversorgung: 2x AA
Max. Helligkeit/h: 245 Lumen/1,6 h
Min. Helligkeit/h: 20 Lumen/33 h
Strobe: nein
LED-Modell: Cree XP-G R5
IP-Klassifizierung: IPX-8
Reichweite: k.A.
Kerzenfunktion: ja
Clip: ja
Öse: ja.
Zubehör: Ersatz-O-Ringe, Ersatz-Gummi-Endkappe, Trageclip, Handschlaufe
Preis: 36,90 Euro

„Einfach, unkopmpliziert – fertig“. Das könnte durchaus ein Werbeslogan für die P2A von Klarus sein. Die Lampe wird mit einem Schalter in der Endkappe ein- und ausgeschaltet. Es gibt exakt zwei Helligkeitsstufen, die durch Festziehen und Lösen des Lampenkopfs aktiviert werden. Bei festgezogenem Lampenkopf leuchtet die Lampe in der hellen Stufe, die mit 245 Lumen bei einer Laufzeit von 1,6 Stunden angegeben ist. Löst man den Lampenkopf leicht, wird die dunkle Stufe aktiviert (angegeben mit 20 Lumen für 30 Stunden). Somit kann man im laufenden Betrieb schnell von hell nach dunkel wechseln und umgekehrt oder die gewünschte Stufe schon vor dem Einschalten auswählen.
Als Stromversorger können zwei Akkus oder Batterien der Größe AA eingelegt werden, fürs Licht sorgt eine Cree XP-G-R5-LED. An der Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen, die Regelung beim Akkubetrieb ist astrein, lediglich die Stromversorger klappern ein wenig im Batterierohr. Ein kleiner Nachteil der Lampe: Man braucht zwei Hände zur Bedienung, denn Ein/Ausschalten und Modiwechsel sind mit einer Hand nicht möglich.
Fazit: Wer eine unkomplizierte Lampe sucht, die von der Bedienung her garantiert idiotensicher ist, findet in der Klarus P2A einen treuen Freund.

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Led Lenser P6.2
Lampen bis 50 Euro 018
Gesamtlänge: 163 mm
Durchmesser: 18,5 mm
Gewicht (mit Batterien): 116 g
Stromversorgung: 2x AA
Max. Helligkeit/h: 200 Lumen/25 h
Min. Helligkeit/h: k.A.
Strobe: –
LED-Modell: Cree XP-G
IP-Klassifizierung: k.A.
Reichweite: 120 Meter
Kerzenfunktion: nein
Clip: nein
Öse: ja
Zubehör: Holster, Handschlaufe, Batterien
Preis: 39,95 Euro

Die Led Lenser P6.2 ist das Upgrade der etwas betagten P6. Als LED kommt eine Cree XP-G zum Einsatz, mit der nun 200 statt der 95 Lumen des Vorgängermodells zur Verfügung stehen. Die Lampe hat nicht nur eine neue LED, sondern auch ein neues Äußeres spendiert bekommen und präsentiert sich in matten Schwarz mit roter Schalterkappe. Vorne in der Linse wurde ein ebenfalls roter Ring eingearbeitet. Wenn man die Linse bei eingeschalteter Lampe betrachtet, scheint dieser Ring zu leuchten. Optisch ist das Upgrade mehr als gelungen.
Die Bedienung könnte einfacher nicht sein: Wenn man den Schalter drückt, schaltet die Lampe ein, drückt man erneut, schaltet sie wieder aus. Kein Geblinke, kein dunkler Modus, simpler geht es nicht. Manche Nutzer werden genau danach suchen, andere werden eine dunklere Stufe vermissen.
Durch Vor- und Zurückschieben des Lampenkopfs kann die Lampe fokussiert werden, wobei sich in allen Einstellungen Ringe im Lichtbild finden.
Stromversorger sind zwei AA-Zellen, wobei, auf Nachfrage bei Zweibrüder, entgegen der Beschreibung in der Bedienungsanleitung, auch Akkus verwendet werden dürfen. Allerdings ist die Lampe, wie alle Lampen der P-Serie, ungeregelt und wird kontinuierlich dunkler.
Fazit: Wer eine unkomplizierte Lampe sucht und eine lange Laufzeit einer geregelten Lampe vorzieht, ist mit der Led Lenser P6.2 bestens bedient.

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Lumintop P2C
Lampen bis 50 Euro 024
Gesamtlänge: 122 mm
Durchmesser: 22 mm
Gewicht (mit Batterien): 104 g
Stromversorgung: 2x CR123A, 2x 16340 LiIon
Max. Helligkeit/h: 300 Lumen/2,5 h
Min. Helligkeit/h: 10 Lumen/70 h
Strobe: –
LED-Modell: Cree XP-G R5
IP-Klassifizierung: IPX-8
Reichweite: k.A.
Kerzenfunktion: ja
Clip: ja
Öse: ja
Zubehör: Holster, Ersatz-O-Ringe, Ersatz-Gummiendkappe, Trageclip, Handschlaufe
Preis: 39,95 Euro

Die Lumintop P-Serie steht für einfach zu bedienende Lampen ohne Schnörkel und Geblinke. In unserem Test trat mit der P2C die hellste Lampe dieser Serie an.
An der Verarbeitung gibt es nichts zu mäkeln. Als LED kommt eine Cree XP-G R5 zum Einsatz, mit der die Lampe laut Hersteller in ihren zwei Leuchtstufen 300 Lumen für 2,5 Stunden und zehn Lumen für 70 Stunden liefern soll.
Als Stromversorger dienen zwei CR123A-Batterien. Da die Lampe in einem Spannungsbereich bis 8,4 Volt betrieben werden kann, ist auch die Versorgung mit zwei 16340-LiIon-Akkus möglich. Heller ist die Lampe damit jedoch nicht.
Eingeschaltet wird die Lumintop P2C mit einem Reverse-Clicky, einem Schalter also, der erst beim Loslassen schaltet. Die Lampe startet immer in der hellen Stufe. Tippt man den Schalter an, wechselt sie in die dunkle. Tippt man den Schalter erneut an, wechselt sie zurück in die helle Stufe. Durchdrücken des Schalters, egal in welcher Leuchtstufe, schaltet die Lampe aus. Gegen eine mögliche Überhitzung hat die Lampe eine Stepdown-Regelung, die die P2C automatisch alle fünf Minuten in eine niedrigere Leuchtstufe schaltet.
Fazit: Die Lumintop P2C ist ein guter Allrounder, der in einem kompakten Format für mehr als ausreichend viel Licht sorgt.

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Nitecore MT2A
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Gesamtlänge: 155 mm
Durchmesser: 22 mm
Gewicht (mit Batterien): 119 g
Stromversorgung: 2x AA
Max. Helligkeit/h: 280 Lumen/2,25 h
Min. Helligkeit/h: 15 Lumen/50 h
Strobe: ja
LED-Modell: Cree XP-G R5
IP-Klassifizierung: IPX-8
Reichweite: 115 m
Kerzenfunktion: ja
Clip: ja
Öse: ja
Zubehör: Ersatz-O-Ring, Trageclip, Handschlaufe, zwei AA-Batterien
Preis: 39,95 Euro

Die MT2A von Nitecore liefert mit zwei AA-Zellen 280 Lumen in der hellsten Leuchtstufe. Um ein mögliches Überhitzen der LED zu vermeiden, schaltet die Lampe zeitgesteuert alle drei Minuten (beim Testmodell waren es zweieinhalb Minuten) elektronisch herunter. Die hellste Stufe kann allerdings danach direkt wieder aktiviert werden. Im Lampengehäuse werkelt eine Cree-XP-G-R5-LED.
Eingeschaltet wird die Lampe, indem der hintere Schalter durchgedrückt wird. Durch leichtes Drücken und Gedrückthalten ist auch Momentlicht möglich. Die Leuchtstufen werden durch Festziehen und Lösen des Lampenkopfs angewählt. Wenn der Kopf festgezogen ist, leuchtet die Lampe grundsätzlich im Turbo-Modus. Bei gelöstem Lampenkopf hat der Benutzter die Wahl zwischen High (125 Lumen), Mid (50 Lumen), Low (15 Lumen), SOS und Strobe. Durch Antippen des Schalters bei ausgeschalteter Lampe werden diese Stufen nacheinander aufgerufen. Durchdrücken des Schalters speichert die gewünschte Stufe. Für Flashaholics ist das kein Problem, aber wer sich zum ersten Mal eine Hochleistungs-Taschenlampe zulegt, dürfte zumindest anfänglich mit der Bedienung Probleme haben.
Fazit: Die MT2A ist eine vielseitige Lampe, mit deren Bedienung man sich ein wenig auseinandersetzen muss. Der frühe Stepdown nervt auf Dauer.

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Lampen bis 50 Euro 030

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Niteye MSC20
Lampen bis 50 Euro 032
Gesamtlänge: 122 mm
Durchmesser: 24 mm
Gewicht (mit Batterien): 112 g
Stromversorgung: 1x 18650, 2x CR123A, 2x 16340 LiIon
Max. Helligkeit/h: 500 Lumen/1,4 h
Min. Helligkeit/h: 25 Lumen/20 h
Strobe: ja
LED-Modell: Cree XM-L U2
IP-Klassifizierung: IPX-8
Reichweite: 136m
Kerzenfunktion: ja
Clip: ja
Öse: ja, am Clip
Zubehör: Ersatz-O-Ringe, Trageclip
Preis: 49,90 Euro

Die Niteye MSC20 liefert 500 Lumen. Ihr Licht verteilt sie mittels einer XM-L-U2-LED von Cree. Bei der Stromversorgung zeigt sich die Lampe nicht wählerisch. Es können ein 18650-Akku, zwei CR123A-Batterien oder zwei 16340-LiIon-Akkus verwendet werden.
Bei der Bedienung geht die MSC20 einen etwas anderen Weg. Die Lampe verfügt über einen Schalter und einen Magnetring. Eingeschaltet werden kann sie mit beiden Bedienelementen. Der Magnetring rastet in vier Stufen ein. Ganz links ist Strobe, dann kommt die „Aus“-Position, dann die dunkle Stufe und schließlich die helle. Je nach Position des Drehrings kann man mit ihm die Lampe von hell nach dunkel und umgekehrt, von dunkel nach „Aus“ und umgekehrt, und von „Aus“ in den Strobe-Modus und zurück schalten. Mit dem Schalter kann man die Lampe in der zuletzt angewählten Stufe ein- und ausschalten. Während die helle Stufe fest belegt ist, kann die dunklere zwischen 25 und 200 Lumen stufenlos programmiert werden. Die programmierte Stufe wird gespeichert. Die MSC20 verfügt über eine Art Ladestandsanzeige in Form eines hinterleuchteten Schalters. Allerdings wechselt die LED im Schalter erst dann von grün auf rot, wenn die Lampe bereits deutlich dunkler geworden ist.
Fazit: Das Bedienungskonzept der Niteye MSC20 ist genauso gewöhnungsbedürftig wie genial. Die Ladestandsanzeige hat allerdings nur einen geringen praktischen Nutzwert.

Lampen bis 50 Euro 033

Lampen bis 50 Euro 034

Lampen bis 50 Euro 035

 

 

Rofis JR40
Lampen bis 50 Euro 036

Lampen bis 50 Euro 037
Gesamtlänge: 170 mm
Durchmesser: 22 mm
Gewicht (mit Batterien): 155 g
Stromversorgung: 2x AA
Max. Helligkeit/h: 290 Lumen/2 h
Min. Helligkeit/h: 3 Lumen/140 h
Strobe: ja
LED-Modell: Cree XP-G2
IP-Klassifizierung: IPX-8
Reichweite: 133 m
Kerzenfunktion: ja
Clip: ja
Öse: ja
Zubehör: Ersatz-O-Ringe, Ersatz-Schaltergummi, Trageclip, Handschlaufe, Holster
Preis: 49 Euro

Die JR40 von Rofis ist mit einer XP-G-2-LED von Cree ausgestattet und nimmt als Stromversorger zwei AA-Zellen (Akkus oder Batterien) auf. Eingeschaltet wird die Lampe mit dem hinteren Schalter, die Leuchtstufen werden mit dem seitlichen Schalter in der Reihenfolge Dunkel (3 Lumen für 140 Stunden), Mittel (63 Lumen für 9 Stunden und 30 Minuten), Hell (105 Lumen für 5 Stunden und 15 Minuten) und Turbo (290 Lumen für 2 Stunden) angewählt. Die Lampe verfügt über Memory und speichert die zuletzt gewählte Leuchtstufe. Sehr schön ist das dunkle „Low“ mit 3 Lumen, mit dem man auch im Zelt niemanden stört. Durch einen Doppelklick gelangt man in den Strobe-Modus, ein weiterer Doppelklick wechselt zu SOS, ein weiterer zu langsamem Blinken. Beim Akkubetrieb ist die JR40 hervorragend geregelt. Warum Rofis der Lampe allerdings einen Stepdown nach 30 Minuten verpasst hat, dürfte das Geheimnis des Herstellers bleiben.
Der Clou ist der „abknickbare“ Lampenkopf, mit dem man die Lampe im Nu zu einer Winkellampe umfunktionieren kann. Der entsprechende Mechanismus macht einen robusten Eindruck, sodass auch häufigeres Verstellen kein Problem darstellen sollte.
Fazit: Die Rofis JR40 ist eine vielseitig einsetzbare Lampe, und die Idee mit dem „Knickkopf“ ist richtig pfiffig und gut umgesetzt.

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Lampen bis 50 Euro 039

Lampen bis 50 Euro 040

 

 

Solarforce L2T
Lampen bis 50 Euro 041
Gesamtlänge: 138 mm
Durchmesser: 25,5 mm
Gewicht (mit Batterien): 148 g
Stromversorgung: 1x 18650, 2x CR123A, 2x 16340 LiIon
Max. Helligkeit/h: 880 Lumen/k.A
Min. Helligkeit/h: k.A. Lumen/k.A.
Strobe: nein
LED-Modell: Cree XM-L U2
IP-Klassifizierung: IPX-8
Reichweite: k.A.
Kerzenfunktion: nein
Clip: nein
Öse: nein
Zubehör: –
Preis: 49 Euro

Die Solarforce L2T setzt bei der Beleuchtung auf eine Drop-in-Lösung, das heißt, die komplette Leuchteinheit kann mit einem Handgriff ausgewechselt werden. Das Testmodell war mit einem Cree-XM-L-U2-Drop-in bestückt, mit dem es bis zu 880 Lumen laut Hersteller liefert. Als Stromversorger können ein 18650-Akku, zwei CR123A-Batterien oder zwei 16340-LiIon-Akkus verwendet werden. Gut geregelt ist die Lampe allerdings nur mit zwei Zellen bei einer relativ kurzen Laufzeit.
Eingeschaltet wird die Lampe mit einem Clicky in der Tailcap. Antippen gibt Momentlicht, Durchdrücken Dauerlicht. Mehrmaliges Antippen hintereinander bei ausgeschalteter Lampe wechselt in der Reihenfolge Hell-Mittel-Dunkel durch die Leuchtstufen. Die zuletzt angewählte Leuchtstufe wird gespeichert – allerdings nur, sofern man die Lampe nicht innerhalb von fünf Sekunden nach dem Ausschalten wieder einschaltet. Denn in diesem Fall wechselt sie in die nächste Leuchtstufe. Auch, wenn man die Lampe im Normalfall nicht ständig direkt nach dem Ausschalten wieder einschalten wird – ideal ist das nicht.
Fazit: Die Solarforce L2T ist eine solide Lampe, die die Möglichkeit bietet, die Leuchteinheit zu wechseln und so immer auf dem neuesten Stand der Technik zu sein.

Lampen bis 50 Euro 042

Lampen bis 50 Euro 043

Lampen bis 50 Euro 044

 

 

Gesamtfazit:
Wirklich enttäuscht hat keine der Lampen. Wer eine möglichst schnörkellose Lampe sucht, ist mit der Fenix, der EagleTac, der Klarus oder der Lumintop gut beraten und kann dabei auch noch zwischen verschiedenen Möglichkeiten der Bedienung und der Stromversorgung wählen. Die anderen Lampen verfügen über zusätzliche Funktionen wie Strobe, SOS oder Blinken, auch hier gibt es die unterschiedlichsten Bedienkonzepte. Und wer auf fokussierbare Lampen setzt, bekommt mit der Led Lenser P6.2 ebenfalls eine gute Lampe für weniger als 50 Euro. Einen klaren Sieger gibt es nicht. Bei der Wahl der richtigen Lampe ist vor allem der persönliche Geschmack entscheidend, denn gut sind alle Kandidaten.

Lampen bis 50 Euro 045

 

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