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15. Juni 2014

Crelant 7G5MT

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Zehn geteilt durch Zwei macht Fünf. Das weiß ich noch aus der Schule. Eine Crelant 7G10 geteilt durch zwei macht eine Crelant 7G5MT. Oder so ähnlich. Jedenfalls kommen halb soviele Akkus in die Crelant 7G5MT, die damit quasi die kleine lange Schwester der Crelant 7G10 ist. Oder auch nicht. Wenn einem keine Einleitung einfällt, sollte man darauf verzichten. Aber jetzt habe ich sie geschrieben, und sie bleibt wie in Stein gemeißelt. Basta!


Verpackung/Lieferumfang:
In einem Pappkarton sind die Lampe, zwei Ersatz-O-Ringe, ein Lanyard und eine Bedienungsanleitung in englischer Sprache enthalten.

Crelant 7G5MT 002
Lieferumfang.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 245 mm
Reflektoröffnung: 57,7 mm
Durchmesser Kopf: 64 mm
Durchmesser Tail: 27 mm
Gewicht: 356 g
Gewicht mit Akkus: 448 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: nein.
Befestigungsmöglichkeit für Lanyard: ja, am Ring zwischen Body und Tailcap.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.
Stromversorgung: 2x 18650, 4x CR123A.

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Das Gewinde zur Tailcap.

 

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Materialstärke Batterierohr Tailcapseite.

 

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Materialstärke Batterierohr Lampenkopfseite.

 

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Innenansicht Lampenkopf.

 

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Der Griffring erleichtert die Bedienung in der Zigarrengriff-Haltung. Am schmalen Ring dahinter kann das Lanyard befestigt werden.


Leuchteinheit:
Zum Einsatz kommt eine MT-G2-LED von Cree. Der Reflektor ist ein Hybrid-OP aus Aluminium, davor sitzt eine ultraklare, gehärtete, beschichtete Glasscheibe.

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Die Leuchteinheit der 7G5MT.


Bedienung:
Die 7G5MT verfügt über zwei Schalter. Mit dem Endkappenschalter wird die Lampe ein- und ausgeschaltet. Zur Verwendung kommt hier ein taktischer Schalter, wie man ihn beispielsweise auch von Surefire kennt. Bei leicht gelöster Tailcap sind für die Dauer des Gedrückthaltens Momentlicht und Morsen mit voller Leuchtkraft möglich. Festdrehen der Tailcap gibt Dauerlicht, ebenfalls mit voller Power.
Der Seitenschalter schaltet zwischen den beiden Leuchtstufen durch. Werksseitig eingestellt sind als erstes die High-Stufe (angegeben mit 1860 Lumen für 65 Minuten) und eine dunklere Stufe (angegeben mit 340 Lumen für 48 Stunden). Beide Stufen können frei programmiert werden. Dazu muss der Seitenschalter gedrückt werden, dann rampt die Lampe herauf und wieder herunter. Ist die gewünschte Helligkeit erreicht, lässt man den Schalter los, und die Stufe ist programmiert. Die Schaltreihenfolge ist Stufe 1 – Stufe 2 – Aus. Durch einen schnellen Doppelklick können nacheinander Strobe und SOS angewählt werden.
Wenn die Lampe bei festgedrehter Tailcap ausschließlich über den Seitenschalter bedient wird, bleiben die programmierten Leuchtstufen dauerhaft gespeichert. Sobald die Tailcap gelöst wird, sind sie futsch und müssen neu programiert werden.

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Bei leicht gelöster Endkappe gibt ein Druck auf den Schalter Momentlicht, solange er gedrückt gehalten wird. Wenn die Endkappe festgezogen wird, liefert die Lampe Dauerlicht, und der Schalter ist außer Funktion.

 

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Die Endkappe von innen betrachtet.

 

 

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Der Seitenschalter dient zur Auswahl der Leuchtstufen und zum Programmieren derselben.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Verwendet werden können zwei 18650-Akkus oder vier CR123A-Batterien. Beim Test kamen zwei Weiss-Akkus mit einer Kapazität von 2.900mAh ins Batterierohr. Die Lampe wurde mit maximaler Leistung betrieben und durch einen Ventilator gekühlt.
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Fazit: Eine gute Regelung sieht anders aus. Über den gesamten Laufzeitraum baut die Lampe in der Leistung ab. Crelant ist zwar nicht für überragend geregelte Lampen bekannt, aber dass es durchaus besser geht als bei der 7G5MT, hat der Hersteller bereits bei anderen Lampen unter Beweis gestellt. Aber zumindest hat Crelant der Lampe eine Blinkwarnung spendiert, die zu einem sinnvollen Zeitpunkt greift.

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Wahlweise kann die Lampe mit zwei 18650-Akkus oder vier CR123A-Batterien befeuert werden.


Beam:
Der Hotspot geht bereits bei kurzen Entfernungen weich in den Hotspot über. Auf größere Distanzen liefert die Lampe ein homogenes Lichtbild, schafft aber durch die Power der MT-G2-LED auch eine ordentliche Reichweite.

Crelant 7G5MT 014
„Target-beamshot“ Cree 7G5MT.


Resümee:
Die Crelant 7G5MT ist eine solide verarbeitete Lampe, die im Detail allerdings ihre Schwächen hat. Die Regelung ist nicht sonderlich gut, und auch das UI ist in zweierlei Hinsicht nicht gelungen. Einerseits ist das Bedienschema Stufe 1 – Stufe 2 – Aus recht umständlich, da man aus der ersten Stufe immer erst über die nächste gehen muss, wenn man die Lampe ausschalten will – es sei denn, man schaltet die Lampe durch Lösen der Tailcap aus. Und schon sind wir bei „andererseits“. Denn bei dieser Methode „vergisst“ die Lampe die einprogrammierten Leuchtstufen.
Wer mit diesen Mankos leben kann, bekommt für 94 Euro (Stand: Juni 2014) eine robuste Lampe mit ordentlich „Wumms“ und einer schönen neutralweißen Lichtfarbe.
Zur Verfügung gestellt wurde die Lampe freundlicherweise vom Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de, bei dem sie auch erhältlich ist.

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Größenvergleich Crelant 7G5MT/Crelant 7G10.

 

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Größenvergleich Crelant 7G5MT/Maglite 2D.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 1,5 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

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Kontroll-Shot

 

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Crelant 7G5MT

 

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Crelant 7G10

 

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Fenix TK51

 

Crelant 7G5MT 021
Fenix TK70

 

Crelant 7G5MT 022
Niteye Eye 30

 

Crelant 7G5MT 023
Lambda Lights Varapower Turbo V2

 

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