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18. März 2020

Olight Baton Pro

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Die Olight Baton Pro ist eine EDC-Lampe, die in einem „Rundum-Sorglos-Paket“ daherkommt, bei dem Akku und Ladegerät nicht extra dazugekauft werden müssen.

 

Verpackung/Lieferumfang:
In einer Pappverpackung sind neben der Lampe ein 18650-Akku zum Betrieb (bereits eingelegt, man muss lediglich einen Schutzstreifen auf dem Minuspol des Akkus abziehen, um die Lampe in Betrieb nehmen zu können), ein Magnet-Ladekabel, ein Trageclip (bereits montiert), ein Lanyard, ein Aufbewahrungsbeutel und eine Bedienungsanleitung in mehreren Sprachen enthalten.

 


Verpackung…


… und Inhalt.

 

Beschreibung der Lampe:
Länge: 108 mm
Reflektoröffnung: 19 mm
Durchmesser Kopf: 25 mm
Durchmesser Tail: 23 mm
Gewicht: 60 g
Gewicht mit Akku: 110 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: nur mit Trageclip
Befestigungsmöglichkeit für Lanyard: ja
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.
Stromversorgung: 1 x 18650.

 


Materialstärke Batterierohr.

 


Der Kontakt zum Minuspol ist gefedert.

 


Clever! Der Trageclip kann nur in einer Position arretiert werden. Dadurch sitzt er stramm und fest, und die Lampe geht garantiert nicht verlustig.

 

Leuchteinheit:
Zum Einsatz kommt eine LED des Typs XHP50 V.2 mit kaltweißer Lichtfarbe, die hinter einer speziellen TIR-Optik sitzt.


Die Leuchteinheit.

 

Bedienung:
Eingeschaltet wird Lampe durch einen kurzen Druck auf den Seitenschalter. Sie verfügt über fünf Leuchtstufen, die vom Hersteller mit 5 Lumen für 9 Tage (Moonlight), 30 Lumen für 55 Stunden (Low), 120 Lumen für 13 Stunden und 30 Minuten (Mid), 600 Lumen für 3 Stunden und 30 Minuten (High) und 2.000 Lumen für eine Minute (Turbo) und anschließend noch für 3 Stunden Laufzeit im High-Modus mit 600 Lumen angegeben sind.
Hält man den Schalter gedrückt, rampt die Lampe durch die Leuchtstufen Low, Mid und High. Ein Doppelklick, egal, ob bei ein- oder ausgeschalteter Lampe, aktiviert den Turbo-Modus, Gedrückthalten des Schalters bei ausgeschalteter Lampe den Moonlight-Modus.
Die Leuchtstufen Moonlight, Low, Mid und High werden memorisiert; beim nächsten Einschalten startet die Lampe in der Leuchtstufe, in der sie zuletzt ausgeschaltet wurde (ausgenommen Turbo). Mittels Dreifachklick gelangt man bei aus- und eingeschalteter Lampe in den Strobe-Modus.
Gegen versehentliches Einschalten kann die Lampe durch längeres Gedrückthalten des Schalters bei ausgeschalteter Lampe gesichert werden (Lockout). Auf die selbe Art und Weise kommt man aus dem Lockout auch wieder heraus. Darüberhinaus gibt es noch einen Timer, der die Lampe wahlweise nach drei oder neun Minuten abschaltet und der programmiert werden kann, aber zum Glück nicht muss.
Der Seitenschalter ist zwar nur leicht erhaben, aber dennoch auch im Dunkeln gut zu finden, da sich der Clip ausschließlich in einer Position arretieren lässt und der Schalter direkt gegenüber des Clips sitzt. Für Lampenfreunde, die die Lampe lieber ohne Clip nutzen, könnte es im Dunkeln allerdings ein wenig fummelig werden, den Schalter auf Anhieb zu ertasten.

 


Die Schaltzentrale der Olight Baton Pro.

 

Stromversorgung/Laufzeittest:
Für den nötigen Dampf sorgt ein 18650-Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 3.500 mAh, der mit dem im Lieferumfang enthaltenen Magnetladekabel über USB geladen wird. Während des Ladevorgangs leuchtet eine rote LED, bei komplett geladenem Akku wechselt die Farbe auf grün (ohne Foto).

 


Der Saftgeber.

 


Der Ladekontakt am Lampenpopo. Geladen wird bequem über USB, wobei der Akku nicht entnommen werden muss, sondern in der Lampe verbleiben kann.

 

Im Schalter selbst wird der Ladestand des Akkus grob angezeigt. Ist der Akku noch ziemlich voll, leuchtet eine grüne LED. Bei halbvollem Akku wechselt die Farbe auf gelb, und wenn es an der Zeit ist, den Akku wieder zu laden, leuchtet die LED rot.
Beim Test wurde die Lampe im High-Modus eingeschaltet und durch einen Ventilator gekühlt. Beim Einschalten wurden 1700 Lux gemessen.

Laufzeitmessung:
Beim Einschalten: 1700 Lux
nach 10 Minuten: 1700 Lux
nach 20 Minuten: 1700 Lux
nach 30 Minuten: 1700 Lux
nach 40 Minuten: 1700 Lux
nach 50 Minuten: 1700 Lux
nach 60 Minuten: 1700 Lux
nach 70 Minuten: 1700 Lux
nach 80 Minuten: 1700 Lux
nach 90 Minuten: 1700 Lux
nach 100 Minuten: 1700 Lux
nach 110 Minuten: 1700 Lux
nach 120 Minuten: 1700 Lux

Im Diagramm sieht das zwar ziemlich langweilig aus, aber ein echter Flashy dürfte bei diesem Anblick absolut begeistert sein:

 

Beim Einschalten im Turbo-Modus zeigte das Messgerät zu Beginn einen Wert von 6650 Lux an, der innerhalb der nächsten fünf Minuten langsam auf den Wert des High-Modus’ absank und anschließend konstant blieb.

Fazit:
Wie von Olight nicht anders zu erwarten, ist die Lampe exzellent geregelt. Der Wert im High-Modus wird über einen langen Zeitraum gehalten.

 

Resümee:
Mit der Olight Baton Pro bekommt man eine praktische EDC-Lampe, die in allen Alltagssituationen eingesetzt werden kann. Ein Akku zum Betrieb ist bereits im Lieferumfang enthalten, ein Ladekabel ebenfalls. Die Bedienung ist zwar nicht intuitiv, aber wenn man sich ein wenig mit der Lampe beschäftigt, hat man alle Funktionen schnell im Griff. Die Regelung könnte nicht besser sein, und die Verarbeitungsqualität der Lampe spricht für sich. Der Preis von 107,95 Euro geht für ein Gesamtpaket, bei dem nichts dazugekauft werden muss, somit völlig in Ordnung.
Zur Verfügung gestellt wurde die Lampe freundlicherweise vom Olightstore.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.


Kontroll-Shot

 


Moonlight

 


Low

 


Mid

 


High

 


Turbo

 

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