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20. April 2020

Kurztest DQG Tiny 26650

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Heute kommt ein Oldtimer zu Besuch ins Testlabor: die allererste Version der DQG Tiny 26650 aus dem Jahr 2013.

 

Verpackung/Lieferumfang:
Recht schlicht. In einem Pappkarton sind neben der Lampe ein Lanyard, zwei Ersatz-O-Ringe und ein Reduzierröhrchen zum Betrieb mit einem 18650-Akku enthalten.


Verpackung und Inhalt. Das Lanyard habe ich nicht mehr gefunden. Aber ich bin ja ein Fuchs und habe daher dort, wo das Lanyard im Bild liegen sollte, „Lanyard“ hingeschrieben, damit jeder auf den ersten Blick erkennen kann, dass ein Lanyard ebenfalls im Lieferumfang enthalten war.

 

Beschreibung der Lampe:
Länge: 99,5 mm
Durchmesser Kopf: 38,3 mm
Durchmesser Tail: 32 mm
Gewicht: 85 g
Gewicht mit Akku: 175 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: nein.
Befestigungsmöglichkeit für Lanyard: ja, Schlitze in der Tailcap.
wasserdicht: nein, allenfalls IPX-4. Beim Test im Waschbecken erwies sich die DQG Tiny 26650 als guter Wasserspeicher. Im Anschluss an den Test im Waschbecken konnte man zwar nicht aus der Lampe trinken, viel dazu fehlte allerdings nicht. Die Lampe versagte komplett den Dienst. Erst, nachdem ich sie auseinandergenommen und die Bauteile ausgiebig beschwört und getrocknet hatte, funktionierte sie nach dem Zusammenbau wieder einwandfrei (was mich persönlich besonders freut, denn es handelt sich dabei um ein Geschenk. Bbop und Nicolaas aus dem Taschenlampen-Forum hätten mir vermutlich den Schädel eingeschlagen, wenn ich die Lampe nicht wieder zum Laufen bekommen hätte).
Stromversorgung: 1x 26650; 1x 18650.

 


Ganz hinten am Popo verrät uns die Lampe sogar ihren Namen.

 


Am Popo kann auch das Lanyard befestigt werden.

 

Leuchteinheit:
Drei Cree-XPG-2-R5-LEDs sitzen hinter einer TIR-Optik aus Kunststoff. Eine Frontscheibe wurde nicht verbaut, die TIR-Optik dient gleichzeitig als Frontscheibe. Beim Testmodell handelt es sich um die neutralweiße Version der Lampe, alternativ ist auch eine Version in cw (cool white) erhältlich.


Die Leuchteinheit.

 

Bedienung:
Ist vorhanden, und auch ohne Anleitung schnell erklärt. Eingeschaltet wird die Lampe mit einem Taster unterhalb des Lampenkopfs. Dieser Taster ist nicht immer leicht zu ertasten – mit Handschuhen schon gar nicht. Aber er ist zu ertasten, und wenn man ihn gefunden hat und kurz drückt, schaltet die Lampe in der dunkelsten Leuchtstufe ein. Drückt man den Taster erneut, wechselt die Lampe in den Mid-Modus, beim nächsten Drücken in den High-Modus. Mit einem Doppelklick erreicht man den Turbo-Modus. Durch einen zeitgesteuertem Stepdown wechselt die Lampe nach 30 Sekunden aus dem Turbo-Modus in die zuletzt aktivierte Leuchtstufe zurück. Memory gibt es nicht, die Lampe schaltet beim Einschalten immer in der dunkelsten Stufe ein.
Das Ausschalten ist ein wenig nervig. Denn dazu muss der Taster etwa zwei Sekunden lang gedrückt gehalten werden. Erst dann gibt die Lampe den Kampf gegen das Licht auf. Dafür schaltet sie, aufgrund des leichtgängigen Tasters, nur allzugerne von selbst ein. Das merkt man spätestens dann, wenn es einem in der Hose warm wird, ohne dass man aktiv in irgendeiner Form etwas dafür getan hätte.


Die komplette Bedienung erfolgt über einen Taster im Lampenkopf.

 

Resümee:
Eines ist unstrittig: Die DQG Tiny 26650 macht auch noch in 2020 für ihre Größe richtig hell. Für eine 40-Dollar-Lampe ist die Verarbeitung richtig gut, wenn auch, gemessen am Standard renommierter Hersteller, nicht überragend. Waserdichtigkeit ist für diese Lampe ein Fremdwort, dazu kommen, dass sich die Lampe in der Hosentasche gerne von selbst einschaltet, das umständliche Ausschalten und ein Schalter, der nicht immer auf Anhieb zu finden ist.
Doch genug des Gemeckers, mehr Licht für weniger Geld, und das bei einem wunderschönen Lichtbild und einer tollen neutralweißen Lichtfarbe, wird man kaum bekommen. Wer die Lampe gebraucht noch irgendwo ergattern kann, sollte auf jeden Fall zuschlagen.

 

Wie leuchtet sie denn?


Tageslicht

 


Kontroll-Shot

 


DQG Tiny 26500 Turbo

 

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