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15. Mai 2020

Kurztest Olight i5T EOS

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Ein kleiner geiler Scheißer ist die i5T EOS von Olight. Hinter dem etwas sperrigen Namen verbirgt sich eine Lampe, die für so gut wie alle Alltagssituationen, in denen nur wenig Licht benötigt wird, mehr als ausreicht.

 

Verpackung/Lieferumfang:
Neben der Lampe, die in einem Pappkarton daherkommt, finden sich noch eine Batterie zum Betrieb sowie eine Anleitung in mehreren Sprachen.


Verpackung und Inhalt.

 

Beschreibung der Lampe:
Länge: 95,5 mm
Gewicht: 40 g
Gewicht mit Batterie: 64 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: nein.
Rollschutz: nur mit Clip.
Befestigungsmöglichkeit für Lanyard: ja, am Clip.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.
Stromversorgung: 1x AA (Batterie oder Akku).


Das dezente Knurling steht der kleinen Lampe sehr gut.

 


Die Materialstärke ist mehr als ausreichend.

 


Auch bei der Tailcap gibt es nichts zu meckern. Das Gewinde wurde von Olight von Werk aus leicht gefettet und lässt sich weich und spielfrei in den Lampenkörper hineindrehen.

 

Existenziell ist der schöne blaue Clip, der werkseitig bereits vormontiert montiert wurde. Ich bin kein Freund von Clips, aber die i5T EOS darf niemals ohne dieses Ding Gassi geführt werden, weil sie damit einfach noch wesentlich attraktiver aussieht.
Der Clip ist ergo – unabhängig von seiner Praktikabilität – ein absolutes Muss. Durch gezieltes Biegen kann er sogar dazu gebracht werden, die Lampe in nahezu jeder Situation festzuhalten. Völlig ausgeschlossen ist ein Lampenverlust allerdings nicht, was dem Prinzip von halbrunden beziehungsweise Dreiviertel-Clips geschuldet ist. Aber dieser Clip darf einfach nicht fehlen, niemals und nimmer nicht!


Mit dem Clip kann die Lampe, wie wir Profis sagen, Bezel-Up oder Bezel-Down (für Noobs: so rum oder so rum) getragen werden.

 

Leuchteinheit:
Als LED wurde eine Osram P9 in kaltweiß verbaut, die ihr Licht mittels TIR-Optik verteilt.


Die Leuchteinheit der i5T EOS.

 

Bedienung:
Ein- und durchgeschaltet wird die Lampe mit einem Tailcap-Clicky. Zur Auswahl stehen zwei Leuchtstufen, die mit 15 und 300 Lumen angegeben sind. Durch kurzes Antippen des Schalters wechselt man zwischen diesen Stufen hin und her (beginnend in der dunklen Stufe) beziehungsweise aktiviert Momentlicht in der jeweiligen Stufe. Wird der Schalter in der entsprechenden Leuchtstufe durchgedrückt, wird diese Stufe als Dauerlicht aktiviert. Wird der Schalter bei ausgeschalteter Lampe durchgedrückt, landet man immer in der dunklen Stufe. Wenn die Lampe eingeschaltet ist, führt ein Doppelklick dazu, dass zwischen hell und dunkel gewechselt wird. Ausgeschaltet wird die i5T EOS durch einen festen Druck auf den Schalter.

Die komplette Beschreibung zur Bedienung der Lampe umfasst – je nach Browser – sieben bis acht Zeilen. Jede einzelne davon ist allerdings eigentlich völlig überflüssig. Denn egal, was man wie, schnell oder langsam, doppelt oder einfach, warum auch immer oder warum auch immer nicht drückt – man kann nie einem Fähler macken. Mit diesem kleinen Schnuckel ist nicht nur jedes Schüsselloch auf Anheib zu funden, sonern auch die Umbegung schön autzuleuchten, unabhangig dafon, wie besofen Mann isst.
Pörfekt glöst.


Der Schalter hat einen knackigen und konkreten Druckpunkt.

 

Generell finde ich es toll, dass Olight der Lampe einen Endkappenschalter spendiert hat. Die meisten aktuellen kleinen Lampen werden durch Seitenschalter bedient, nach denen man sich im Dunkeln dumm und dämlich tastet, bevor man sie gefunden hat. Der gute alte Tailcap-Clicky ist für mich immer noch die beste Lösung, eine Taschenlampe einzuschalten, denn man findet ihn immer auf Anhieb. Ein weiterer Vorteil: Das Ding funktioniert rein mechanisch ohne jegliche Elektronik und kann den Stromversorger nicht langsam leerlutschen.

 

Resümee:
Es spielt absolut keine Rolle, wann und wie man die Olight i5T EOS einschaltet – man landet grundsätzlich immer in einem Modus, in dem man nicht verkehrt ist, unabhängig davon, ob es nun der dunkle oder der helle ist. Wenn man der Meinung ist, der aktuelle Modus sei nicht der richtige, drückt man den Schalter einfach schnell doppelt und landet dann im anderen Modus.
Zwei Kritikpunkte habe ich allerdings. Der erste ist der wunderhübsche Clip, der die Lampe zwar meist, aber halt nicht immer zwangsläufig festhält. Der zweite ist der Name der Lampe. Jedesmal, wenn ich in diesem Beitrag „i5T EOS“ geschrieben habe, musste ich zuvor auf dem Lampenkopf nach der Bezeichnung schauen, weil ich sie mir einfach nicht merken konnte. Ein eingängigerer Name, etwa „Olight Pillemann Jones“ wäre fein gewesen, aber dafür ist es bereits zu spät.
Erhältlich ist die i5T EOS zu einem Preis von 35,95 Euro (Stand: Mai 2020). Das Testmodell wurde freundlicherweise von Olight Deutschland zur Verfügung gestellt.


Größenvergleich: Zwei Dinge, die ich gerne mag.

 

Wie leuchtet sie denn?


Aufnahme bei Tageslicht

 


Kontroll-Shot bei Dunkelheit

 


Olight i5T EOS dunkel

 


Olight i50T EOS hell

 

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