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31. Mai 2020

Tektite Expedition Star

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Mit der Expedition Star liefert der amerikanische Hersteller Tektite eine Tauchlampe ab, die mit herkömmlichen C-Zellen, hierzulande auch als „Babyzellen“ bekannt, betrieben wird.

 

Verpackung/Lieferumfang:
In einer Plastiktüte sind die Lampe mit bereits eingelegten Batterien und bereits befestigtem Lanyard sowie eine englischsprachige Bedienungsanleitung enthalten.


Hier muss ich mich gleich zweimal entschuldigen. Die Bedienungsanleitung habe ich vergessen mitzufotografieren, und im Auslieferungszustand gibt es selbstverständlich keinen Riss in der Verpackung. Dieser rührt daher, dass ich vor dem Fotografieren viel zu gierig war, die Lampe zu bespielen und die Verpackung direkt aufgerissen habe.

 

Beschreibung der Lampe:
Länge: 200 mm
Reflektoröffnung: 27 mm
Durchmesser Kopf: 56 mm
Durchmesser Tail: 39,5 mm
Gewicht: 180 g
Gewicht mit Batterien: 375 g
Tailstand: nein.
Rollschutz: ja.
Befestigungsmöglichkeit für Lanyard: ja, Loch im Tail.
wasserdicht: bis 150 Meter.
Stromversorgung: 3x C-Cell.


Das Gewinde zum Lampenkopf wurde werksseitig leicht geschmiert und doppelt abgedichtet.

 


Blick in den Lampenkopf.

 


Das Lanyard ist von Werk aus bereits angebracht.

 


Sicher ist sicher. Diese Lampe geht garantiert nicht verloren.

 

Leuchteinheit:
Fürs Licht sorgt eine Leuchteinheit mit einer Cree-XR-E-LED, die hinter einer speziellen Optik sitzt. Ausgelegt ist die Leuchteinheit als Drop-in, das gewechselt werden kann. Vorne im Lampenkopf wurde zusätzlich eine Kunststofflinse verbaut.


So sieht die Expedition Star von vorne aus.

 


Die Leuchteinheit…

 


… ist als wechselbares Drop-in ausgelegt.

 

Bedienung:
Sehr einfach und kurz: Durch komplettes Zuschrauben leuchtet die Lampe. Es gibt nur eine Leuchtstufe, die mit 240 Lumen angegeben ist.


Nicht zugeschraubt: Lampe aus.

 


Zugeschraubt: Lampe an.

 

Stromversorgung:
Drei C-Cell-Batterien sorgen dafür, dass die Lampe leuchtet.


Diese Batterien sind im Lieferumfang enthalten.

 

Laufzeittest:
Beim Test wurde die Lampe mit den mitgelieferten Batterien betrieben und prophylaktisch durch einen Ventilator gekühlt.

Fazit:
Wie das Diagramm zeigt, läuft die Lampe komplett ungeregelt. Die Helligkeit wird alleine durch die Restspannung der Batterien bestimmt. Das ist zwar nicht „Up to date“, aber ich kann mir als Nicht-Taucher gut vorstellen, dass es unter Wasser eher vorteilhaft ist, wenn mir eine Lampe durch Dunklerwerden eine konkrete Rückmeldung über den Zustand der Stromversorger gibt. Denn das ist sicherlich besser, als wenn die Lampe plötzlich abschaltet und man von einem Moment auf den anderen im Dunkeln schwimmt. Von daher ist die Lösung, die Lampe ungeregelt zu betreiben, sicherlich gar nicht mal so verkehrt.

 

Beam:
Alles ist Spot. Kein Sidespill. Lediglich auf wenige Zentimeter Entfernung sind einige kleine Ringe zu sehen, die das Lichtbild in der Praxis jedoch nicht negativ beeinflussen.


Scheiben-Schuss der Expedition Star.

 

 

Resümee:
Angesichts einer relativ schweren Lampe, die nur 240 Lumen liefert, scheint der Preis von 59,99 US-Dollar für die Tektite Expedition Star auf den ersten Blick relativ hoch angesetzt. Bedenkt man allerdings, dass Lampen mit Ex-Schutz oder Lampen, die fürs Tauchen konzipiert sind, grundsätzlich teurer sind, und auch „Made in the USA“ den Preis noch ein wenig beeinflusst, geht die Tektite-Preispolitik durchaus in Ordnung. Die Leuchteinheit kann gewechselt werden; alternativ ist auch eine Version mit breit streuendem Licht mit 500 Lumen erhältlich. Zur Verfügung gestellt wurde die Expedition Star freundlicherweise von Tektite, wo sie auch erhältlich ist.


Größenvergleich. Tektite Expedition Star und Surefire 6P.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.


Tageslicht

 


Kontroll-Shot im Dunkeln

 


Tektite Expedition Star

 

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