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4. August 2010

Fenix LD15

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Mit der LD15 bietet Fenix eine grundsolide EDC-Lampe, bei der alles stimmt – bis auf den Preis.


Verpackung/Lieferumfang:
In einer Plastik/Pappverpackung wird die Lampe mit einer Batterie zum Betrieb, einem Lanyard und einem Schlüsselring ausgeliefert. Das Testmodell kam „nackt“ ohne Verpackung mit Batterie.

Beschreibung der Lampe:
Länge: 81,5 mm
Reflektoröffnung: 13 mm
Durchmesser Kopf: 17 mm
Durchmesser Tail: 16,5 mm
Gewicht: 21 g
Gewicht mit Akku: 47 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: ja, am Tail.
wasserdicht: ja, durch Praxistest bestätigt.
Besonderheiten: Die Lampe wird durch einen Twisty eingeschaltet.

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Die Löcher zur Lanyardbefestigung.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Die LD15 wird mit einer AA-Batterie/einem AA-Akku betrieben und bietet zwei Helligkeitsstufen. Die dunkle Stufe ist mit 8 Lumen für 39 Stunden angegeben, die helle mit 117 Lumen für 1,5 Stunden. Dem Luxmeter vorstellig wurde die LD15 im hellen Modus, befeuert mit einem LSD-Akku (Eneloop) mit einer Kapazität von 2000mAh. Zur prophylaktischen Kühlung der auf einem Stativ befestigten Lampe lief ein Ventilator mit.
Praxistest Laufzeitmessung:
Beim Einschalten wurde ein Wert von 620 Lux gemessen.
Weitere Messergebnisse:
nach 15 Minuten: 610 Lux
nach 30 Minuten: 610 Lux
nach 45 Minuten: 610 Lux
nach 60 Minuten: 610 Lux
nach 75 Minuten: 610 Lux
Während der nächsten Minuten sank der Wert drastisch; nach 80 Minuten wurden noch 120 Lux angezeigt. Testende.
Fazit: Den Strom zum Wiederaufladen des Testakkus hätte ich mir auch sparen können. Fenix setzt, fast erwartungsgemäß, auch bei dieser EDC-Lampe Maßstäbe, was die Regelung betrifft. Bis kurz vor Ende der Laufzeit liefert die LD15 kontinuierlich die maximale Helligkeit. Besser geht’s nimmer! Ohne jegliche Kühlung wird zwar die gesamte Lampe spürbar warm, allerdings genügen im Praxisbetrieb bereits die Blutkühlung und die Umgebungsluft beim Laufen, damit die LD15 nicht über die Stränge schlägt.

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Der Treiber sorgt für eine konstante Helligkeit.


Leuchteinheit:
Hinter einer ultraklaren Glaslinse sitzt eine Cree 7090 XP-G-R4-LED in einem leicht texturierten OP-Reflektor.

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Eine Cree 7090 XP-G-R4-LED sorgt fürs Licht.


Bedienung:
Eingeschaltet wird die LD15 durch Drehen des Lampenkopfs. Sie startet dabei immer im dunklen Modus. Durch Lösen und Festziehen des Kopfs erreicht man die helle Leuchtstufe.

Beam:
Bedingt durch den kleinen Reflektor, geht der Hotspot schon auf kurze Entfernungen weich in den Spill über. Der erweiterte Nahbereich bis etwa 25 Meter wird gleichmäßig ausgeleuchtet.

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„White-wall-beamshot“ der LD15.


Resümee:
Wenn Fenix eine neue EDC-Lampe auf den Markt bringt, darf man davon ausgehen, dass Qualität, Leuchtleistung und Regelung überzeugen. Diese positive Erwartungshaltung hat sich Fenix durch zahlreiche ausgezeichnete Produkte in der Vergangenheit erarbeitet. Auch die LD15 enttäuscht in allen drei Punkten nicht. Die Lampe hält, was sie verspricht – technisch hat Fenix alles richtig gemacht. Lediglich der Preis von derzeit 45 Euro (Stand: August 2010) ist meiner Ansicht nach ein wenig zu hoch angesetzt. Sicherlich wird die Lampe früher oder später günstiger angeboten werden. Wer’s trotzdem nicht abwarten kann, bekommt eine EDC-Lampe, an der er lange Zeit viel Freude haben wird. Die Lampe wurde freundlicherweise vom Flashlightshop www.flashlightshop.de zur Verfügung gestellt. Weitere Infos gibt es auf der Herstellerseite www.fenixlight.com.

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Auch an der Wandstärke der kleinen Lampe gibt es nichts zu bemängeln.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen. Vergleichslampen: Zebralight SC30, 4Sevens Quark Mini CR2, Fenix PD20.

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Fenix LD15 low

 

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Fenix LD15 high

 

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Zebralight SC30

 

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4Sevens Quark Mini CR2

 

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Fenix PD20

 

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