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16. September 2010

Duell der Giganten

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Mit der aktuellen Tchibo-Lampe und der Flood to throw C30, einer Variante der X2000, treten zwei wahre Lichtmonster gegeneinander an. Während die C30 mit einer Cree-P4-WC-LED ins Rennen geht, wartet die Tchibo-Lampe gleich mit 7 ultrahellen Mega-Power-LEDs auf.

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Leuchtgiganten im Test: Rechts die Flood to throw C30, links die Tchibo-Lampe. Das abgebildete Kaffeepulver ist nicht im Lieferumfang enthalten, kann jedoch als optionales Zubehör bestellt werden.


Beschreibung der Lampen:

Beide Lampen machen einen äußerst robusten Eindruck. Der Tchibo-Vertreter kommt in schickem Racing-Silver daher, die Flood to throw-Lampe in matt-glänzendem Schwarz. Etwas Besseres an Anodisierung als bei diesen Lampen ist mir bisher noch nicht untergekommen. Trotz Bearbeitung mit schwerem Werkzeug war der hochwertigen Beschichtung beider Lampen nicht beizukommen.

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Auch schweres Werkzeug kann der Anodisierung nichts anhaben.

 

In beiden Lampen kommen High-End-Batterie-Energietanks zum Einsatz, die einen optimalen Stromfluss garantieren. Auch beim Test auf Wasserdichtigkeit liegen die Lampen auf Augenhöhe. Beide sind nach sämtlichen IPX-Standards wasserdicht, was im Praxistest bestätigt wurde. Das Wasser, das beim Test im Waschbecken eindrang, war nur mit viel Geduld und intensivem Schütteln wieder heraus zu bekommen.

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Diese High-End-Batterie-Energietanks (links Tchibo, rechts Flood to throw) sorgen für einen optimalen Stromfluss.


Stromversorgung:

Wie nicht anders zu erwarten, kommt auch hier nur das Beste vom Besten zum Einsatz. Drei AAA-Batterien sorgen für unglaubliche Power und Laufleistung. Die Tchibo-Lampe läuft im Dauerbetrieb zwei Jahre in der hellsten Stufe und punktet damit gegen ihren Konkurrenten, der auf High zwei Monate kürzer leuchtet.

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Das Beste ist hier gerade gut genug: 3 AAA-Batterien garantieren eine Laufleistung von 2 Jahren (Tchibo) bzw. 22 Monaten (Flood to throw) im Dauerbetrieb auf der hellsten Stufe.


Leuchtkonzepte:

Die Tchibo-Lampe setzt auf einen starren Fokus. Bei der C30 sorgt eine Plastiklinse, die in einem Tubus vor und zurück geschoben werden kann, für die Lichtverteilung, um stufenlos zwischen breitem und fokussiertem Licht zu wechseln. Oder, um es mit einem LED-Lenser-Zitat zu beschreiben: „Indem Sie den Lampenkopf verschieben, weitet sich das Lichtkonzentrat wie von Geisterhand zu einer kreisrunden, homogenen Großfläche, die die gleichmäßige Ausleuchtung umfassender Gebiete ermöglicht.“

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Während die Tchibo-Lampe auf 7 LEDs setzt, kann der Lampenkopf bei der C30 wie von Geisterhand (im Bild die Geister bei der Arbeit) verschoben werden.


Bedienung:

Mit einem Clicky werden bei beiden Kandidaten jeweils zwei Leuchtstufen (dunkel/hell) nacheinander aktiviert. Die Flood to throw-Lampe verfügt darüber hinaus noch über einen Blinkmodus. Zwar bin ich generell kein Freund von Blinkmodi, doch als ich beim Praxistest im Wald unvermittelt von einem Rudel Wölfe umzingelt wurde, erwies sich die C30 als lebensrettend. Schnell war der Förster zugegen und befreite mich aus meiner misslichen Lage.
Beide Lampen erwiesen sich als äußerst robust. Beim erweiterten Test (Überfahren der Lampen mit einem Auto) passierte bei der C30 rein gar nichts.

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Bei der Tchibo-Lampe waren lediglich leichte Verformungen im Bereich des Bodys bemerkbar. Die Lampe leuchtete anschließend problemlos weiter.

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Resümee:

Was Qualität, Verarbeitung, Handhabung und Lichtausbeute angeht, dürfte der Markt kaum etwas Besseres hergeben. Wer auf einen starren Fokus ohne Hotspot und hellen Beam mit großem Spill ohne Donuts oder anderes Gebäck setzt, sollte zur Tchibo-Lampe greifen. Wer eher Lichtkonzentrat benötigt, das sich wie von Geisterhand zu einer homogenen Großfläche weitet, ist mit der Flood to throw-Lampe besser beraten. Beide Vertreter sind im High-End-Bereich anzusiedeln. Dadurch dürften sie weniger für den Normalverbraucher interessant sein, als vielmehr für Leute, die die Lampen ständig beruflich nutzen oder absolute Flashaholics. Natürlich hat diese Qualität auch ihren Preis: Ein Kauf schlägt mit fast 10 Euro zu Buche.

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Größenvergleich: Krokette mit Diffuser, C30, Tchibo-Lampe.

 

Zum Schluss noch zwei Beamshots als Vergleich. Oben die Tchibo-Lampe, unten die Flood to throw. Entfernung zur Erde: 23.435 Kilometer.

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