Taschenlampen-Tests.de






         

2. Februar 2011

Spark ST5-150CW

Gespeichert unter: Taschenlampen-Tests — 208730 @ 02:46

Spark ST5-150CW 001
Mit der ST5-150CW knüpft der noch junge Hersteller Spark nahtlos an die hervorragende Qualität der ST6-Serie an.
Das Know-how, das hinter den Lampen steckt, kommt nicht von ungefähr. Ein Großteil der Spark-Mitarbeiter verfügt über langjährige Erfahrung im Lampenbau und hat diese in die ST6- und ST5-Serie einfließen lassen.


Verpackung/Lieferumfang:
In einem stabilen Karton finden sich neben der Lampe ein Stirnband mit Überkopfband sowie eine Bedienungsanleitung.

Spark ST5-150CW 002
Lieferumfang der ST5-150CW.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 58,5 mm
Reflektoröffnung: 17 mm
Durchmesser Kopf: 24 mm
Gewicht: 41 g
Gewicht mit Akku und Stirnband: 96 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.

Spark ST5-150CW 003
Die Gewinde sind sauber geschnitten und von Werk bereits gefettet.

 

Spark ST5-150CW 004
Größenvergleich. Hinten: Spark ST6-360CW, vorne: Spark ST5-150CW.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Gespeist wird die Lampe mit einer AA-Batterie/einem AA-Akku oder einem 14500 LiIon-Akku. Laut Hersteller liefert sie in der hellsten Stufe 150 Lumen für 2 Stunden, in der mittleren Stufe 40 Lumen für 15 Stunden und in der dunkelsten Stufe 6 Lumen für 3 Tage. Zum Test trat die Lampe in der hellsten Leuchtstufe, mit einem LSD-Akku (Sanyo Eneloop, 2.000mAh) bestückt, an.
Praxistest Laufzeitmessung:
beim Einschalten: 550 Lux
nach 10 Minuten: 490 Lux
nach 20 Minuten: 490 Lux
nach 30 Minuten: 480 Lux
nach 40 Minuten: 480 Lux
nach 50 Minuten: 480 Lux
nach 60 Minuten: 470 Lux
nach 70 Minuten: 460 Lux
nach 80 Minuten: 450 Lux
nach 90 Minuten: 420 Lux
Nach 95 Minuten und angezeigten 390 Lux wurde die Lampe rasch dunkler. Nach 100 Minuten wurden noch 120 Lux angezeigt. Der Akku wurde entnommen und mit 0,96 Volt gemessen.
Mit einem 14500-Akku mit einer Kapazität von 900mAh ist die Lampe in der dunkelsten und der mittleren Stufe etwa gleichhell wie beim Betrieb mit LSD-Akku. In der hellsten Stufe liegt sie mit 270 Lux deutlich unter dem, mit LSD-Akku gemessenen, Wert. Erst nach vier Stunden Dauerbetrieb in der hellsten Stufe, während denen die Lampe den Ausgangswert kontinuierlich hielt, begann sie leicht zu schwächeln. Nach fünfeinhalb Stunden, nach denen der Wert immer noch bei 220 Lux lag, habe ich den Akku entnommen und mit 3,23 Volt Leerlaufspannung gemessen. Zur Schonung des Akkus habe ich den Test abgebrochen; im Notfall steht allerdings immer noch ein wenig Restkapazität zur Verfügung.
Fazit: Abgesehen vom Spitzenwert, der beim Betrieb mit einem LSD-Akku nur unmittelbar nach dem Einschalten erzielt wurde, lässt die Regelung keine Wünsche offen. Während beim Betrieb mit einem 14500-Akku die Helligkeit über den gesamten Laufzeitraum konstant bleibt, ist der Helligkeitsabbau beim Betrieb mit einem LSD-Akku mit bloßem Auge nicht zu erkennen, sondern lediglich messbar. Zum Ende der Laufzeit hin wird die Lampe innerhalb weniger Minuten deutlich dunkler – Zeit genug, den Akku zu wechseln. Dies sollte man allerdings auch schleunigst tun, um ihn nicht über Gebühr zu strapazieren. Auch ohne jegliche Kühlung wird die Lampe in der hellsten Leuchtstufe beim Betrieb mit einem LSD-Akku nur leicht über Körpertemperatur warm. Ein durchgängiger Betrieb ist daher problemlos möglich.

Leuchteinheit:
Eine Cree XP-G-CW-R5-LED verteilt das Licht mittels OP-Reflektor. Davor sitzt eine ultraklare Glaslinse.

Spark ST5-150CW 005
Eine Cree 7090 XP-G-R5-LED bringt Erleuchtung.


Bedienung:
Ein kurzer Druck auf den Schalter an der Oberseite des Lampenkopfs schaltet die Lampe in der dunkelsten Leuchtstufe ein. Wird der Schalter bei aus- oder eingeschalteter Lampe gedrückt gehalten, werden nacheinander die verschiedenen Leuchtstufen angewählt. Durch Loslassen des Schalters wird die gewünschte Leuchtstufe als Dauerlicht aktiviert. Die Schaltreihenfolge ist low-medium-high.
Beim Betrieb mit einem 14500-Akku wird die vor dem Ausschalten gewählte Stufe gespeichert. Beim Betrieb mit einem LSD-Akku ist diese Funktion nur temporär. Wenn die Lampe innerhalb von fünf Minuten nach dem letzten Ausschalten erneut eingeschaltet wird, startet sie in der Leuchtstufe, in der sie ausgeschaltet wurde. Vergehen nach dem letzten Ausschalten mehr als fünf Minuten, startet die Lampe nach einem hellen Aufblitzen in der dunkelsten Stufe.
Der Neigungswinkel wird durch Drehen der Lampe in ihrer Halterung verstellt. Ein ungewolltes Verstellen ist bei strammem Sitz des Stirnbands in Kombination mit dem Überkopfband nahezu ausgeschlossen. Allerdings könnte das Überkopfband ein wenig länger sein. Zumindest bei meiner – zugegebenermaßen überdurchschnittlich großen Rübe – war ein strammer Sitz nicht möglich. Wer kein Freund von Überkopfbändern ist, wird dafür nicht bestraft. Das Überkopfband ist nicht vernäht und kann somit entfernt werden, ohne die Naht aufzutrennen oder das Überkopfband zu zerschneiden.

Spark ST5-150CW 006
Die Schaltzentrale der Lampe.

 

Spark ST5-150CW 007
Die Lampe sitzt sicher in der Halterung.

 

Spark ST5-150CW 008
Stirnband und Überkopfband.


Beam:
Auf kürzeste Distanz setzt sich der Hotspot weich vom Sidespill ab. Bereits ab wenigen Metern Entfernung liefert die Lampe ein homogenes Lichtbild, das eine gleichmäßige Ausleuchtung des Nahbereichs und des erweiterten Nahbereichs ermöglicht.

Spark ST5-150CW 009
„White-wall-beamshot“ der ST5-150CW.


Resümee:
Selten hatte ich bereits beim Auspacken einer Lampe soviel Spaß in den Backen. Die Spark ST5-150CW macht optisch einen hochwertigen Eindruck, der vermittelt, dass die Lampe eigentlich nur gut sein kann. Doch dieser Eindruck hat schon oft getäuscht. Nicht so bei der ST5-150CW. Die Verarbeitung ist in der Tat erstklassig; gleiches gilt für die Regelung, die bis kurz vor Ende der Laufzeit nahezu konstant ist. Wer etwas mehr Licht in der hellsten Stufe braucht, sollte für die Stromversorgung einen LSD-Akku wählen, wer mit weniger Licht bei längerer Laufzeit auskommt, kann auf einen 14500 LiIon-Akku zurückgreifen. Die Lampe sitzt in allen Positionen sicher in der Halterung. Lediglich das Überkopfband könnte etwas länger sein, damit auch große Köpfe ihre Freude daran haben. Der Preis von 77 Euro (Stand: Februar 2011) ist für eine Lampe dieser Güte angemessen. Zu Verfügung gestellt wurde die Lampe freundlicherweise von Spark Technology www.spark001.com.

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen. Zum Vergleich: Taclights T-Eye als Vertreter von Lampen ohne Reflektor, Fenix HL20, Fenix HP10, Led Lenser H7R und der „große Bruder“ Spark ST6 360CW.

Spark ST5-150CW 010
Kontrollbild

 

Spark ST5-150CW 011
Spark ST5-150CW low (LSD-Akku)

 

Spark ST5-150CW 012
Spark ST5-150CW medium (LSD-Akku)

 

Spark ST5-150CW 013
Spark ST5-150CW high (LSD-Akku)

 

Spark ST5-150CW 014
Taclights T-Eye

 

Spark ST5-150CW 015
Fenix HL20

 

Spark ST5-150CW 016
Fenix HP10

 

Spark ST5-150CW 017
Led Lenser H7R

 

Spark ST5-150CW 018
Spark ST6-350CW

 

nach oben



Keine Kommentare

Noch keine Kommentare.

RSS Feed für Kommentare zu diesem Beitrag.

Diese Kommentarfunktion ist zurzeit nicht zugelassen.

Powered by WordPress MU.