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5. November 2011

Lummi Wee

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Lummi Wee NS 001
Viel kleiner geht’s nicht mehr: Mit der Lummi Wee schaut heute ein Winzling und Klassiker im Taschenlampen-Tests-Labor vorbei. Die Lummi Wee gibt es in mehreren Ausführungen, sowohl, was Material, als auch Leuchtmittel betrifft. Stellvertretend für die Wee-Serie wird hier das „Anfix-Modell“, die Wee NS, vorgestellt. Um die Größe der Lummi Wee für diejenigen, die die Lampe nicht kennen, angemessen darzustellen, habe ich es spannend gemacht, indem ich den Bildhintergrund ein wenig abgedunkelt habe. Wem der Hintergrund dennoch irgendwie bekannt vorkommt, darf aber ebenfalls gerne weiterlesen.

 

 

Ist es eine Eisfläche?

 

 

 

 

 

Ist es ein Strudel?

 

 

 

 

 

Ist es ein Tornado?

 

 

 

 

 

Ist es das Ende der Welt?

 

 

 

 

 

 

Lummi Wee NS 002
Nein, es ist ebenfalls eine Taschenlampe!

 

Lummi Wee NS 003
Lummi Wee und Lampenkopf Taclights Patriot.


Beschreibung der Lampe/erster Eindruck:
Länge: 34 mm
Reflektoröffnung: 10 mm
Durchmesser Kopf: 13 mm
Durchmesser Tail: 15 mm
Gewicht: 16 g
Gewicht mit Akku: 20 g
Tailstand: ja.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: ja, in der Endkappe.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.

Lummi Wee NS 004
Lummi Wee beim Tailstand.

 

Lummi Wee NS 005
Der Lampenpopo der Wee.

 

Lummi Wee NS 006
Das Gewinde am Body.

 

Lummi Wee NS 007
Innenansicht Endkappe.

 

Lummi Wee NS 008
Die Elektronik.


Leuchteinheit:
Eine Cree XR-E-R2-LED sitzt hinter einer Mineralglaslinse. Der glatte Reflektor ist Teil des Lampenkörpers.

Lummi Wee NS 009
Nein, hier ist nichts dezentriert. Die Lummi steht lediglich auf der Linse der Patriot direkt über deren LED.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Ein 10180-LiIon-Akku speist die Lampe, die mit 50 Lumen für 30 Minuten angegeben ist.
Laufzeitmessung:
beim Einschalten: 62 Lux
nach 5 Minuten: 57 Lux
nach 10 Minuten: 52 Lux
nach 15 Minuten: 49 Lux
nach 20 Minuten: 47 Lux
nach 25 Minuten: 44 Lux
nach 30 Minuten: 40 Lux
Die Leerlaufspannung des Akkus betrug zu diesem Zeitpunkt 3,62 Volt. Um den Akku nicht über Gebühr zu strapazieren, wurde der Test beendet. Im Notfall steht noch für einige Zeit dunkler werdendes Restlicht zur Verfügung.
Fazit: Auf eine Regelung wurde verzichtet. Normalerweise ein Grund zur Abwertung. Allerdings darf man sich ruhig die Frage stellen, ob bei einem Akku mit einer Kapazität von 90mAh eine Regelung wirklich Sinn machen würde. Die Laufzeit ist ohnehin nicht sonderlich hoch, und ihren Zweck erfüllt die Lampe auch mit dunkler werdendem Licht.

Lummi Wee NS 010
Ein 10180-LiIon-Akku ist für die Stromversorgung zuständig.

 

Lummi Wee NS 011
Größenvergleich. Von links: 10180-Akku, CR123A-Batterie, AAA-Eneloop-Akku, AA-Batterie, 18650-Akku, D-Zellen-Akku.

 

Lummi Wee NS 012
Geladen wird der Akku mit einem Nano-Charger. Für den 10180-Akku benötigt man noch einen Spacer.


Bedienung:
Ein Twisty schaltet die Lampe beim Zudrehen ein. Da die Lampe winzig ist, benötigt man dazu beide Hände. Mir ist es zwar gelungen, die Lampe auch einhändig zu bedienen, aber dazu musste ich die Lampe zunächst drehen. Was zur Folge hatte, dass ich mir bei der Einhandbedienung in die Hand geleuchtet habe und die Lampe anschließend wieder drehen musste. In der Praxis wird man die Lampe allerhöchstens dann auf diese Weise einschalten, wenn man eine Hand in Gips trägt.

Beam:
Bedingt durch die kompakten Abmessungen ist der Beam relativ „floodig“, mit einem weichen Hotspot. Der unmittelbare Nahbereich wird gut ausgeleuchtet. Gegenstände sind auf eine Entfernung von 10 bis 15 Metern noch gut auszumachen.

Lummi Wee NS 013
„White-wall-beamshot“ der Lummi Wee.


Resümee:
Die Lummi Wee ist sicherlich keine Lampe für Otto Normalverbraucher. Dafür ist sie einfach zu speziell. Und doch ist sie eine universelle Lampe, die man immer dabei haben kann, ohne zu merken, dass man sie dabei hat. 20 Gramm Gewicht und 3,4 Zentimeter Länge spürt man nicht wirklich. Die Lichtausbeute reicht zur Orientierung vollkommen aus, selbst bei der Version mit 25 Lumen. Wer es dennoch etwas heller mag, kann auf die Version mit 100 Lumen zurückgreifen. Angeboten wird die Wee NS für 40 englische Pfund, unabhängig von der Lichtleistung. In der „Stainless steel“-Version kostet die Lampe 60 Pfund, die „Titanium“-Modelle schlagen mit 85 Pfund zu Buche (Stand aller Preise: November 2011). Bezogen kann die Lampe über Hersteller Rob Cheetham, der die Lummis in kleiner Auflage fertigt. www.lummi.co.uk Je nach Verfügbarkeit können die Lampen auch in Deutschland bei www.selected-lights.de geordert werden.

Lummi Wee NS 014
Von links: Lummi Wee, iTP A3 EOS, Fenix E01, 4Sevens Quark Mini123, Fenix LD10, Solarforce L2.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 3 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

Lummi Wee NS 015
Kontroll-Shot

 

Lummi Wee NS 016
Lummi Wee

 

Lummi Wee NS 017
Fenix E01

 

Lummi Wee NS 018
LiteXpress Mini-Palm 101

 

Lummi Wee NS 019
Taclights T-Eye

 

Lummi Wee NS 020
Fenix LD10 medium

 

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