Taschenlampen-Tests.de






         

16. November 2009

Fenix P1D Q5

Gespeichert unter: Taschenlampen-Tests — 208730 @ 00:34

FenixP1DQ5 001
Die Fenix P1D Q5 liefert nicht nur viel Licht, sie passt auch in die kleinste Hosentasche.

 

Verpackung/Lieferumfang:
In einer Pappverpackung liefert Fenix neben der Lampe ein Holster, einen Ersatz-O-Ring, einen Befestigungsclip/Schlüsselring sowie eine Bedienungsanleitung (englisch), eine Garantiekarte und eine kleine Werbebroschüre mit.

FenixP1DQ5 002
Lieferumfang der P1D.


Beschreibung der Lampe:

Länge: 71 mm
Durchmesser Kopf: 22 mm
Durchmesser Body: 20 mm
Gewicht: 28 g
Gewicht mit Batterie: 44 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: ja, Loch in der Tailcap.
wasserdicht: ja, durch Praxistest bestätigt.
Besonderheiten: Einschalten erfolgt durch einen Twisty, alternativ ist die Lampe auch in silber oder schwarz erhältlich.

Stromversorgung:
Gespeist wird die Lampe von einer CR123-Batterie. Die Laufzeiten sind mit 1 Stunde im hellsten Modus (180 Lumen), 2,8 Stunden (95 Lumen) und 21 Stunden (16 Lumen) angegeben. Alternativ ist auch der Betrieb mit geschützten 3,7 Volt Lithium-Ionen-Akkus möglich. Bei vollen Akkus ist jedoch nur der Betrieb in der hellsten Stufe möglich; erst wenn der Akku einen Teil seiner Kapazität verloren hat, sind auch die dunkleren Stufen verfügbar. Die Zusatzmodi Strobe und SOS sind auch beim Betrieb mit einem 3,7-Volt-Akku von Beginn an verfügbar. Im hellsten Modus wird die Lampe ziemlich schnell warm. Zwar rät der Hersteller lediglich bei hohen Außentemperaturen vom Dauerbetrieb in diesem Modus ab, aufgrund der geringen Wärmeableitung der Lampe mangels Masse (Gehäuse und Heatsink) ist ein längerer Dauerbetrieb in der hellsten Stufe aber generell nicht empfehlenswert. Beim Praxistest in der mittleren Stufe erreichte die Lampe ohne großartig merklichen Verlust der Helligkeit eine Laufzeit von mehr als drei Stunden. Kurz vor Ende der Laufzeit wurde die Lampe spürbar warm, was mit einem drastischen Helligkeitseinbruch einherging.

FenixP1DQ5 003
„Befüllt“ wird die P1D von oben.

 

Leuchteinheit:
Die Lampe hat einen OP-Reflektor und eine Glaslinse. Als LED kommt eine Cree Q5 zum Einsatz.

FenixP1DQ5 004
Frontansicht.

 

Bedienung:
Aus den sieben Zentimetern Lampe kommen wahlweise 16, 95 oder 180 Lumen (Herstellerangaben). Darüber hinaus stehen noch ein Strobe- und ein SOS-Modus (beide in der hellsten Leuchtstufe) zur Verfügung, die ich persönlich eher lästig finde. Doch da die einzelnen Leuchtstufen einzig dadurch durchgeschaltet werden, dass der Lampenkopf innerhalb von 1,5 Sekunden hin- und hergedreht wird, kann man diese Modi auch überspringen, indem man die Lampe ausschaltet (in diesem Fall ausdreht) und länger als 1,5 Sekunden wartet. Nach erneutem Drehen wird wieder auf die erste Leuchtstufe von 95 Lumen geschaltet. Die Schaltreihenfolge ist 95 lm – 180 lm – 16 lm – Strobe – SOS. Wer in erster Linie den dunkelsten Modus nutzen möchte, muss immer über mittel und hell gehen. Das mag gewöhnungsbedürftig sein, aber irgendeine Schaltreihenfolge muss werksseitig schließlich festgelegt sein. Da die Lampe zwar winzig, aber von der Leistung her alles andere als eine Schlüssellochsuchlampe ist, ist es durchaus zu verschmerzen, den dunkelsten Modus erst über eine zusätzliche Drehung des Lampenkopfes zu erreichen. Die Lampe ist problemlos mit einer Hand zu bedienen.

Beam:
Im Beam liefert die P1D Q5 einen weichen, nicht ganz klar definierten Hotspot mit einem gleichmäßigen Spill. Für weite Entfernungen ist die Lampe nicht geeignet, aber auch nicht konzipiert. Dafür werden der Nahbereich und die unmittelbare Umgebung sauber und gleichmäßig ausgeleuchtet.

Resümee:
Mit der Fenix P1D Q5 bekommt man eine solide verarbeitete Lampe, die das hält, was sie verspricht. Durch die verschiedenen Helligkeitsstufen ist sie vielseitig einsetzbar. Das Licht, das sie auf der hellsten Stufe liefert, hält man bei einer derart kleinen Lampe kaum für möglich. Mit einem Preis zwischen 45 und 60 Euro (Stand: November 2009) ist die Fenix P1D Q5 zwar nicht gerade billig, dafür bekommt man eine echte EDC-Lampe, denn dieser Zwerg passt in jede noch so kleine Hosentasche. Da Fenix mit der PD10 vor kurzem ein Nachfolgemodell auf den Markt gebracht hat, ist damit zu rechnen, dass die Preise für die P1D Q5 langfristig fallen werden. Weitere Infos gibt es auf der Herstellerseite www.fenixlight.com.

FenixP1DQ5 005
Größenvergleich mit vertrauten Gebrauchsgegenständen.

 

 

nach oben



Keine Kommentare

Noch keine Kommentare.

RSS Feed für Kommentare zu diesem Beitrag.

Diese Kommentarfunktion ist zurzeit nicht zugelassen.

Powered by WordPress MU.