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6. Dezember 2009

Lumapower Vantage

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Lumapower Vantage001
Leicht, handlich und voller Möglichkeiten: Die Lumapower Vantage ist eine gut durchdachte, praktische Lampe.


Verpackung/Lieferumfang:

Die Lumapower wird in einer Pappschachtel geliefert, in der sich neben der Lampe mehrere Ersatz-O-Ringe, ein Ersatz-Gummi für den Clicky, ein zusätzlicher Kopf mit OP-Reflektor, ein zusätzlicher Ring zur Fixierung des Trageclips, eine Bedienungsanleitung und eine Garantiekarte befinden.

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Lieferumfang der Vantage.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 162 mm (mit Kopf mit OP-Reflektor 155 mm)
Durchmesser Kopf: 25,5 mm
Durchmesser Tail: 28 mm
Gewicht: 104 g (mit Kopf mit OP-Reflektor 96 g)
Gewicht mit Akku: 150 g (mit Kopf mit OP-Reflektor 142 g)
Anodisierung: HA III, gleichmäßig ausgeführt
Tailstand: ja.
Rollschutz: ja.
Löcher für Lanyard: ja, in der Tailcap
wasserdicht: ja, durch Praxistest bestätigt.
Besonderheiten: Zwei wechselbare Köpfe mit OP- bzw. SMO-Reflektor, wahlweise Montage von Clip, Combat-Ring und rundem Ring möglich, Gummikappe am Schalter und Ring im Bezel sind nachleuchtend.

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„Explosionsdarstellung“ der Vantage.


Stromversorgung:

Betrieben wird die Lumapower mit zwei AA-Batterien (oder alternativ Akkus). Angegeben ist die Lampe mit 200 Lumen im höchsten Modus für 90 Minuten (volle Lichtleistung 75 Minuten) sowie 80 bis 85 Lumen für 220 Minuten. Über den dunkelsten Modus macht der Hersteller keine Angaben. Im Praxisbetrieb mit Batterien ist die maximale Helligkeit nur in den ersten zwei Minuten nach dem Einschalten verfügbar. Anschließend hält die Helligkeit für rund 25 Minuten an, nimmt dann kontinuierlich ab, und nach 45 Minuten reicht das Licht gerade noch zur Schlüssellochsuche. Mit 2300mA-NiMh-Akkus ist die Anfangshelligkeit geringer, dafür geht die Lampe sofort in die Regelung und hält die Helligkeit für zirka 60 Minuten konstant. Danach geht die Entladekurve schnell bergab. Mit Eneloop-Akkus liefert die Lumapower etwa 20 Minuten lang die volle Helligkeit, anschließend bleibt das Licht für weitere 40 Minuten gleichmäßig hell, bevor auch hier die Lichtausbeute stetig nachlässt.

Leuchteinheit:
Verbaut wurde eine Cree XR-E Q5-LED in warmweiß. Sowohl der vormontierte SMO-Reflektor als auch der OP-Reflektor sind aus Aluminium, jeweils mit einer Glaslinse davor.

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Die LED.


Bedienung:

Eingeschaltet wird die Lampe mit einem taktischen Forward-Clicky. Der Schalter ist gut erreichbar und relativ schwergängig. Die Lumapower Vantage verfügt über drei Leuchtstufen. Wenn man den Clicky leicht andrückt, wird die erste Stufe angewählt. Drückt man ihn innerhalb einer Sekunde erneut, ohne ihn ganz durchzudrücken, erreicht man die nächste Leuchtstufe, wiederholt man dies erneut innerhalb einer Sekunde, erreicht man die dritte. Die Schaltreihenfolge ist dunkel-mittel-hell. Hält man den Schalter länger als eine Sekunde gedrückt oder drückt ihn ganz durch, wird die entsprechende Leuchtstufe gespeichert und ist beim nächsten Einschalten aktiviert. Weiterhin verfügt die Vantage über einen „Tactical lock“. Wenn man den Clicky im favorisierten Modus länger als eine Sekunde gedrückt hält, dann kurz loslässt und innerhalb einer Sekunde viermal schnell drückt, wird dieser Modus „gelockt“. So bleibt auch bei mehrmaligem schnellen Ein- und Ausschalten hintereinander immer der gewählte Modus gespeichert. Im Dauerbetrieb auf der hellsten Leuchtstufe wird die Lumapower deutlich warm; die Wärmeableitung funktioniert dabei gleichmäßig über das gesamte Gehäuse.

Beam:
Mit dem vormontierten Smooth-Reflektor erzeugt die Lampe auf kurze Distanz einen ausgeprägten Hotspot mit einigen Ringen um selbigen, um dann in einen gleichmäßigen Spill überzugehen. Dieses Bild relativiert sich schon nach ein paar Metern und äußert sich in einer gleichmäßigen Gesamtausleuchtung mit noch deutlich erkennbarem Hotspot. Mit dem OP-Reflektor im kleineren Kopf ist das Lichtbild bereits auf kürzere Distanzen wesentlich homogener. Der Spill grenzt ohne störende Ringe direkt an den Hotspot, und auf weiter entferntere Distanzen ist der Übergang fließend – logischerweise geht dies zu Lasten der Reichweite, die mit dem Smooth-Reflektor deutlich größer ist.

Resümee:
Die Lumapower Vantage wartet mit einem gut durchdachten Lampenkonzept auf. Sicherlich kann sie von Reichweite und Helligkeit nicht mit Lampe soundso von Hersteller xyz mithalten. Und sicherlich gibt es auch bessere Fluter auf kurze Entfernungen. Was der Lumapower ihren Platz auf dem Treppchen beschert, ist ihre Vielseitigkeit. Durch die wechselbaren Köpfe ist sowohl der Einsatz im Nahbereich, als auch für die Ferne möglich. Für knapp unter 60 Euro (Stand: Dezember 2009) bekommt man einen guten Allrounder. Erhältlich ist die Lampe in Deutschland unter www.taschenlampen-papst.de. Weitere Infos fonden sich auf der Herstellerseite www.lumapower.com.

 

Die Beamshots wurden mit Blende 4 bei einer Belichtungszeit von 2 Sekunden und 800 ASA aufgenommen. Bild 1 zeigt die Lumapower Vantage, Bild 2 als Vergleich die Fenix LD 20.

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Lumapower Vantage


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Fenix LD20

 

 

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