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27. Januar 2012

Lampe des Jahres 2011

Gespeichert unter: Taschenlampen-Tests — 208730 @ 22:03

Bevor sich alle gierig und sabbernd auf diesen Artikel stürzen, eins vorweg: In die Auswahl kamen nur Lampen, die auf dieser fabulösen Seite getestet worden sind. Es gibt sicherlich noch haufenweise andere gute Lampen, die ich selbst noch nicht zu Gesicht bekommen habe oder die ich nur kurz mal in der Hand hatte. Die Modellvielfalt der Hersteller ist unglaublich groß, sodass die ein oder andere Lampe, die ihr vielleicht zu euren ganz persönlichen Favoriten zählt, mir vielleicht noch nicht einmal bekannt ist.

Dazu kommt, dass die Auswahl nicht nach objektiven Kriterien erfolgen konnte. Denn was ist objektiv? Hier spielen persönliche Vorlieben eher eine Rolle als die Qualität der Lampen – denn dass die hinsichtlich Fertigungsqualität und Regelung bei allen Kandidaten, die es in die „Top 5“ geschafft haben, auf höchstem Niveau angesiedelt ist, versteht sich eigentlich von selbst. Und selbstverständlich sind auch alle Kandidaten nicht nur gegen Spritzwasser, sondern auch gegen Untertauchen geschützt.
Ein weiteres Kriterium war, dass es sich um Serienlampen handelt, die für den normalen Nutzer zumindest noch halbwegs erschwinglich sind.

2011 war zweifellos das Jahr der Cree XM-L-LED. Nahezu jeder Hersteller – egal ob renommiert, neu oder billig – hat seine Lampen mit mindestens einer XM-L-LED bestückt. Und die Wunderwaffe für möglichst viel Licht hat meiner Meinung nach nicht ausschließlich für Erleuchtung, sondern auch für viel Verblendung gesorgt. Die „Schneller-höher-weiter“-Mentalität hat bei den Taschenlampen-Junkies einen regelrechten „Run“ auf die neue LED ausgelöst.

Zu den Lampen finden sich Daten hinsichtlich Größe, Länge und Gewicht sowie einige weitere Informationen. Auf Lumenangaben habe ich bewusst verzichtet. Denn heller geht immer – selbst bei niedrigpreisigen Schröchel-Lampen.

Hier nun also meine ganz persönliche Hitliste der interessantesten Lampen des Jahres 2011. Und da Taschenlampen-Tests eine Seite für schlaue Leser ist, die sich die Spannung bis zum Schluss erhalten möchten, fangen wir in aufsteigender Reihenfolge an.

Also: Bitte nur ganz langsam nach unten scrollen!

 

 

Platz 5: Zebralight SC600

Zebralight SC600 001
Länge: 108 mm
Reflektoröffnung: 22 mm
Durchmesser Kopf: 31,5 mm
Durchmesser Tail: 25 mm
Gewicht: 83 g
Gewicht mit Akku: 129 g
Tailstand: ja
Rollschutz: nur mit montiertem Trageclip
Löcher für Lanyard: bei der neueren Version
LED: Cree XM-L

Mit der SC 600 hat Zebralight eine Lampe auf den Markt gebracht, die (natürlich) mit einer XM-L-LED ausgestattet ist und dadurch eine breite und helle Ausleuchtung des Nahbereichs ermöglicht und das bei sehr kompakten Abmessungen. Die SC600 passt locker in die Hosentasche. Das geniale Bedienkonzept mit drei Leuchtstufen, die jeweils mit zwei Helligkeitsstufen belegt werden können (der hellste Modus sogar mit deren fünf) und die allesamt direkt erreicht werden können, beschert der SC600 ihren Platz in den „Top 5“.

 

 

Platz 4: Armytek Predator

Armytek Predator 001
Länge: 158 mm
Reflektoröffnung: 32 mm
Durchmesser Kopf: 37 mm
Durchmesser Tail: 25,5 mm
Gewicht: 141 g
Gewicht mit Batterien:173 g
Gewicht mit Akku: 187 g
Tailstand: ja
Rollschutz: nur mit montiertem Trageclip
Löcher für Lanyard: ja, Loch in der Tailcap
LED: Cree XP-G

Die Predator hat Maßstäbe gesetzt, was die Individualisierungsmöglichkeiten bei Taschenlampen betrifft. Alle Leuchtstufen können frei programmiert werden. Der Benutzer kann entscheiden, ob er Memory haben möchte oder nicht; selbst die Spannung, bei der die Lampe abschaltet und die Art der Regelung können frei gewählt werden. Die Möglichkeiten, die die Predator bietet, scheinen unerschöpflich. Zwar sorgt hier „nur“ eine Cree XP-G-LED fürs Licht, aber für nahezu alle Alltagssituationen ist das mehr als ausreichend.

 

 

Platz 3: HDS Systems EDC Rotary

HDS Systems EDC Rotary 001
Länge: 94,5 mm
Reflektoröffnung: 18 mm
Durchmesser Kopf: 25,5 mm
Durchmesser Tail: 25,5 mm
Gewicht: 86 g
Gewicht mit Akku: 104 g
Tailstand: ja, allerdings recht wackelig, da der Schalter leicht erhaben ist
Rollschutz: nein
Löcher für Lanyard: nein
LED: Cree XP-G

Die aktuellste Lampe von Henry Schneiker überzeugt, wie ihre Vorgänger, durch das geniale Bedienkonzept, alle Schaltbefehle in Sekundenschnelle allein über den Clicky abrufen zu können. Dazu kommt der „Rotary-Ring“, der eine Dimmung in mehr als 20 Stufen erlaubt und der nicht vorne, sondern hinten sitzt, wodurch die Lampe in einer taktischen Haltung komplett einhändig bedienbar ist. Alle Leuchtstufen können frei belegt werden. Egal, wie die Lampe in der Hosen- oder Jackentasche sitzt – durch ihre spezielle Form zieht man sie intuitiv immer richtig heraus.

 

 

Platz 2: Fenix TK35

Fenix TK35 001
Länge: 165 mm
Reflektoröffnung: 36 mm
Durchmesser Kopf: 49 mm
Durchmesser Tail: 44 mm
Gewicht: 258 g
Gewicht mit Akkus: 350 g
Tailstand: nein
Rollschutz: ja
Löcher für Lanyard: ja, im Tail
LED: Cree XM-L

Genau genommen, dürfte die TK35 hier eigentlich nicht mitspielen, da sie bereits Ende 2010 auf den Markt kam. Aber ihren großen Bekanntheitsgrad erreichte sie in 2011, weshalb wir einfach mal fünf gerade sein lassen. Mit der TK35 hat Fenix eine der zweifellos universellsten Lampen, wenn nicht die universellste Lampe des Jahres kreiert. Sowohl die Reichweiten- als auch die Ausleuchtungs-Qualitäten der Kombination aus XM-L-LED und SMO-Reflektor sind exzellent. Eine Lampe für nahezu alle praktischen Anwendungen.

 

 

And the winner is:
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eine Lampe, die wahrscheinlich keiner erwartet…
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Platz 1: Xeno G42

Xeno G42 001
Länge: 160 mm
Reflektoröffnung: 39 mm
Durchmesser Kopf: 46,5 mm
Durchmesser Tail: 28 mm
Gewicht: 254 g
Gewicht mit Akku: 302 g
Tailstand: ja
Rollschutz: ja
Löcher für Lanyard: ja
LED: Cree XP-G

Kein renommierter Hersteller, kein Mainstream, keine XM-L-LED sondern eine XP-G: Die Xeno G42 ist eine massiv gebaute Lampe, die für ihre Größe eine enorme Reichweite erzielt und dabei gleichzeitig zur Wegausleuchtung taugt. Kein Geblinke, kein Memory, drei sinnvoll aufeinander abgestimmte Leuchtstufen, die in der Reihenfolge Hell-Mittel-Dunkel durchgeschaltet werden – eine in allen Belangen gut und konsequent umgesetzte Lampe, die satt in der Hand liegt – was sie zu meinem ganz persönlichen Favoriten des Jahres 2011 macht.

 

 

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