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6. Februar 2012

Inova T4

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Inova T4.


Verpackung/Lieferumfang:
In einem stabilen Pappkarton sind neben der Lampe ein Spezialakku zum Betrieb, ein Ladegerät, Adapter für verschiedene Steckdosennormen, ein KFZ-Ladekabel und eine Bedienungsanleitung in mehreren Sprachen enthalten.

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Lieferumfang der Inova T4.


Beschreibung der Lampe/erster Eindruck:
Länge: 201 mm
Reflektoröffnung: 29 mm
Durchmesser Kopf: 35,5 mm
Durchmesser Tail: 28 mm
Gewicht: 205 g
Gewicht mit Akku: 255 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: nein.
wasserdicht: spritzwassergeschützt nach IPX-4.
Besonderheiten: Zum Betrieb ist ein Spezialakku erforderlich, der, nebst passendem Ladegerät, im Lieferumfang enthalten ist. Die Verarbeitung wirkt hochwertig, hier gibt es keine Kritikpunkte.

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Batterierohr-Ansichten.

 

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Der Markenname ist einzig auf der Tailcap zu finden.

 

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Tailcap von innen.


Leuchteinheit:
Die verwendete LED ist eine nicht näher spezifizierte Cree XP-G und sitzt in einem OP-Hybrid-Reflektor. Die Frontlinse besteht aus doppelseitig antireflex-beschichtetem Glas.

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Frontansicht.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Als Stromversorger kommt ein LiIon-Spezialakku mit einer angegebenen Kapazität von 2.150mAh zum Einsatz. Laut Hersteller soll die Lampe in der hellsten Leuchtstufe, die mit 227 ANSI-Lumen angegeben ist, 2 Stunden und 15 Minuten leuchten. Zum Test trat die Lampe in dieser Leuchtstufe an und wurde durch einen Ventilator gekühlt.
Praxistest Laufzeitmessung:
Beim Einschalten: 11.700 Lux
nach 5 Minuten: 11.300 Lux
nach 15 Minuten: 11.200 Lux
nach 30 Minuten: 10.800 Lux
nach 45 Minuten: 10.400 Lux
nach 60 Minuten: 10.200 Lux
nach 75 Minuten: 9.800 Lux
nach 90 Minuten: 9.400 Lux
nach 105 Minuten: 9.000 Lux
nach 120 Minuten: 8.400 Lux
Nach 123 Minuten ging die Lampe aus. Die gemessene Leerlaufspannung des Akkus betrug zu diesem Zeitpunkt 3,12 Volt.
Fazit: Optimal ist die Regelung sicherlich nicht, wobei sich der Verlust allerdings in Grenzen hält. Nach einer Stunde hat die Lampe zehn Prozent der Ausgangsleistung eingebüßt (zugrunde gelegt ist der nach 5 Minuten gemessene Wert), nach 105 Minuten 20 Prozent. Dass die Lampe ohne Vorwarnung abschaltet, ist nicht sonderlich berauschend, zumal man nicht mal eben einen beliebigen 18650-Akku nachschieben kann. Gibt man dem Akku ein bis zwei Minuten Erholungszeit, kann die Lampe im Notfall auf dunkelster Stufe noch einige Zeit weiterbetrieben werden.

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Zum Einsatz kommt dieser Spezialakku. Plus- und Minuskontakt sind auf derselben Seite.

 

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Die äußere Feder im Batterierohr stellt den Minuskontakt her.

 

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Größenvergleich zu einem 18650er.

 

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Das Ladegerät. In der Mitte befindet sich eine Aufnahme für die Lampe.

 

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Die Lampe verfügt an der Unterseite über eine entsprechende Aussparung.

 

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T4 im Lader. Während des Ladevorgangs leuchtet die LED rot. Ist der Akku komplett geladen, springt sie auf grün um.


Bedienung:
Eingeschaltet wird die Lampe mit einem seitlichen Schalter unterhalb des Lampenkopfs. Der Schalter hat einen mittelharten Druckpunkt. Durch den relativ weiten Schaltweg ist ein versehentliches Einschalten so gut wie ausgeschlossen. Drückt man den Schalter durch, startet die Lampe in der hellsten Leuchtstufe, die mit 227 ANSI-Lumen angegeben ist. Ein weiterer Druck innerhalb einer Sekunde aktiviert den mittleren Modus (laut Hersteller 94 Lumen für 6 Stunden). Drückt man innerhalb einer Sekunde noch mal, schaltet die Lampe in den dunkelsten Modus (angegeben mit 16 Lumen für 48 Stunden und 30 Minuten). Ein erneuter Druck auf den Knopf schaltet die Lampe aus. Die Lampe startet immer im hellsten Modus. Ein Doppelklick aktiviert den Strobe-Modus.

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Der Schalter ist auch mit Handschuhen gut zu bedienen.


Beam:
Der Hotspot setzt sich mit einer dunkleren Corona weich vom Sidespill ab. Die Lampe liefert eine gute Ausleuchtung des Nahbereichs bei ebenfalls guter Reichweite.

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„White-wall-beamshot“ der Inova T4.


Resümee:
Wer einen Allrounder sucht, bei dem er sich keine Gedanken über zusätzliches Zubehör wie Akku oder Ladegerät machen möchte, bekommt mit der Inova T4 ein hochwertig verarbeitetes Produkt, an dem er ein Leben lang Freude haben dürfte. Der Akku kann zum Laden in der Lampe verbleiben – einfacher geht’s nicht. Für Nutzer, die bereits über besagtes Zubehör verfügen, ist die Lampe für einen Preis von knapp 160 Euro (Stand: Januar 2012) nicht unbedingt ein Schnäppchen, zumal keine handelsüblichen Akkus verwendet werden können. Dass die Lampe nicht optimal geregelt ist, ist zu verschmerzen, da sich der Lichtverlust im vertretbaren Rahmen hält. Die Tatsache, dass die Lampe ohne Vorwarnung abschaltet, ist dagegen weniger schön.
Die Lichtausbeute sollte für die meisten praktischen Anwendungen mehr als ausreichend sein. Dazu kommt, dass die Leuchtstufen sinnvoll aufeinander abgestimmt sind, sodass sowohl eine gute Nahbereichsausleuchtung bei gleichzeitig guter Reichweite als auch blendfreies Lesen möglich sind. Auch der Zugriff auf den Strobe-Modus, der in meinen Augen einzig eine Berechtigung hat, wenn er direkt möglich ist, ist direkt möglich. Mit diesem schlauen Satz und dem Hinweis auf weitere Informationen zur Lampe auf den Seiten www.inovalight.com und www.niteize.com möchte ich mich für heute verabschieden. Die Lampe wurde zum Test freundlicherweise vom deutschen Vertrieb, der Optamit-GmbH www.optamit.de zur Verfügung gestellt. Erhältlich ist die Lampe zum Beispiel hier.

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Größenvergleich. Von oben: Fenix TK11, Solarforce L2P, Led Lenser M14, Inova T4.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

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Inova T4

 

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Fenix TK11

 

Inova T4 019
Surefire 6P XP-G

 

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Xeno G42

 

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