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28. Dezember 2009

Ferei HL 08

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Die Ferei HL 08 ist eine gut durchdachte Kopflampe, die ihre Stärken im Praxisbetrieb ausspielen kann.


Verpackung/Lieferumfang:

Die Ferei HL 08 wird in einem stabilen Karton mit Magnetverschluss geliefert. Anbei ist noch eine Bedienungsanleitung.

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Lieferumfang der HL 08.


Beschreibung der Lampe:

Gewicht: 109 g
Gewicht mit Akku: 155 g
Die Lampe ist aus Aluminium gefertigt und gleichmäßig nach HA III anodisiert. Am Stirnband, das über ein abnehmbares Überkopfband verfügt, ist sie mit einem Kunststoffhalter befestigt. Auf diesen Halter wurde an der Rückseite ein Stück harter Schaumstoff angebracht, um den direkten Kontakt vom Kunststoff mit der Stirn zu vermeiden. Eingeschaltet wird die Lampe mit einem Clicky, der werksseitig rechts am Stirnband montiert wurde und auf selbigem noch leicht verschoben werden kann. Für die Aufnahme des zum Betrieb benötigten Akkus dient eine Röhre hinten am Stirnband. Die Ferei ist nach IPX 4 spritzwassergeschützt.

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Der Akku sitzt hinten am Stirnband.


Stromversorgung:

Ein 18650-Akku sorgt für die nötige Power. Angegeben ist die Lampe mit maximal 160 Lumen in der hellsten Leuchtstufe. Die Laufzeit beträgt laut Hersteller 2-4 Stunden. Wie realistisch dieser Wert ist, sollte ein Praxistest zeigen. Was sich dabei zunächst zeigte, war der einzige Schwachpunkt der Lampe: Die Wärmeableitung. Wenn die Lampe beim Dauerbetrieb im hellen Modus nicht gekühlt wird (wie etwa beim Gehen oder Laufen), entwickelt sie bereits nach etwa zehn Minuten eine enorme Temperatur. Was letztendlich aber nicht verwundern sollte, denn: Wo soll die Wärme schließlich auch hin ohne Lampenkörper? Dennoch dürfte sich dieses Problem in der Praxis eher selten stellen, und zwar aus zwei Gründen. Erstens: In der Regel steht man mit einer Kopflampe seltenst zehn Minuten bei voller Leuchtleistung in der Gegend herum. Zweitens: Das Licht, das die Lampe im hellen Modus liefert, ist aufgrund der Helligkeit weniger als dauerhaftes Lauflicht, sondern vielmehr als kurzfristige Ausleuchtung geeignet. Mit etwas gedimmtem Licht in der dunkleren Stufe schafft die Ferei problemlos eine Nachtwanderung.

Leuchteinheit:
Hinter einer Glaslinse verrichtet eine 3-Watt-Lumiled-LED ihre Arbeit. Das Licht wird mittels eines Orange-Peel-Reflektors verteilt.

 

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Vorderansicht.


Bedienung:

Durch einmaliges Drücken des Schalters wird die Lampe im hellen Modus eingeschaltet. Drückt man den Schalter erneut, gelangt man in den dunkleren der beiden Modi. Während der helle Modus fest eingespeichert ist, kann der dunkle Modus frei programmiert werden. Dazu muss man den Schalter bei eingeschalteter Lampe länger als 1,5 Sekunden gedrückt halten und dann loslassen. Durch schnelles, mehrmaliges Blinken zeigt die Lampe an, dass sie im Programmiermodus ist und fährt die Helligkeit stufenlos herunter und wieder herauf. Wenn die gewünschte Helligkeit erreicht ist, drückt man den Schalter erneut. Die Lampe zeigt durch zweimaliges kurzes Blinken an, dass diese Helligkeitsstufe nun programmiert ist. Darüber hinaus verfügt die Ferei HL 08 noch über insgesamt vier Blinkmodi (darunter auch SOS), die ebenfalls frei programmierbar sind. In den Blinkmodus kommt man, indem man den Clicky bei ausgeschalteter Lampe langer als 1,5 Sekunden gedrückt hält. Hält man den Schalter nun für weitere 1,5 Sekunden gedrückt, schaltet sie in den nächsten Modus, usw. Schaltet man die Lampe im gewünschten Modus aus, ist dieser programmiert und wird beim nächsten Einschalten im Blinkmodus als erstes aktiviert. Beim „regulären“ Einschalten startet die Lampe immer im hellen Modus. Der Lampenkopf ist in kleinen Rasterschritten in der Neigung verstellbar.

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Die Steuerung erfolgt über den seitlichen Schalter.


Beam:

Die Lampe erzeugt einen hellen Hotspot, der sich auf kürzeste Entfernungen noch deutlich vom Spill absetzt. Doch bedingt durch den OP-Reflektor erzeugt die Lampe schon nach wenigen Metern eine gleichmäßige Gesamtausleuchtung mit leicht abgegrenztem Spill und liefert damit ein sehr angenehmes Lauflicht.

Resümee:
Das Konzept dieser Lampe überzeugt. In der hellen Stufe kann ein weiter Bereich großzügig ausgeleuchtet werden. Die dunklere Stufe ermöglicht durch ihre stufenlose Programmierbarkeit alles vom Lauflicht bis zum Leselicht. Wer ein Freund von Blinkmodi ist, kann diese schnell und unkompliziert erreichen. Und wer mit Blinkmodi nun überhaupt nichts anfangen kann, wird sie niemals versehentlich aktivieren und nicht einmal merken, dass es sie überhaupt gibt. Das einzige Problem dürfte die Wärmeableitung sein, wenn die Lampe ohne Kühlung durchgängig im hellen Modus betrieben wird. Aber da der Output der Lampe in diesem Modus als Dauer-Lauflicht ohnehin in den meisten Situationen viel zu hoch ist, ist dieses Problem eher theoretischer Natur, und man kommt mit einer Akkuladung stundenlang aus. Auch der Preis ist fair: Die Ferei HL 08 kostet 39 Euro. (Stand: Dezember 2009) Bezugsquelle in Deutschland: www.taschenlampen-papst.de. Weitere Infos finden sich auf der Herstellerseite www.ferei.com.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit Blende 4 bei einer Belichtungszeit von 2 Sekunden mit 800 ASA aufgenommen. Als Vergleich: Fenix LD20 und LED Lenser H7R.

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Fenix LD20

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LED Lenser H7R

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Ferei HL 08

 

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