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8. Januar 2010

Epsilon ED-P71

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Epsilon ED-P71 001
Mit der ED-P71 bietet Epsilon eine P7-Lampe, bei der man sich um eine vernünftige Wärmeableitung keine Gedanken machen muss.


Verpackung/Lieferumfang:
Lampe in stabilem Pappkarton.

Epsilon ED-P71 002
Großer Karton mit 1 Stück Inhalt.


Beschreibung der Lampe:

Länge: 165 mm
Durchmesser Kopf: 60 mm
Durchmesser Tail: 32 mm
Gewicht: 282 g
Gewicht mit Akku: 328 g
Anodisierung: HA III, sauber und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: ja, in der Tailcap.
wasserdicht: ja, durch Praxistest bestätigt.
Besonderheiten: verhältnismäßig großer Lampenkopf.

Epsilon ED-P71 003
Juhuu, ich kann den Tailstand!

Stromversorgung/Laufzeittest:
Für die nötige Power sorgt ein 18650er-Akku. Laut Hersteller liefert die Lampe mit einem 2500mAh-Akku in der hellsten Stufe 900 Lumen für 50 Minuten, die mittlere Stufe (30 Prozent) ist mit einer Laufzeit von 120 Minuten angegeben, die dunkelste Stufe (10 Prozent) mit einer Laufzeit von 480 Minuten. Beim Praxistest mit einem 2400mAh-Akku wurden beim Dauerbetrieb im hellsten Modus gute 60 Minuten erreicht, bevor die Lampe ernste Ermüdungserscheinungen zeigte. Für weitere 30 bis 45 Minuten liefert die Epsilon immer noch brauchbares Licht, bevor sie richtig zu dümpeln beginnt. Die 900 Lumen sind allerdings dezent übertrieben, wie bei den Beamshots (unten) im Vergleich zur Olight M30, die mit 700 Lumen angegeben ist, unschwer zu erkennen ist.

Leuchteinheit:
Hinter einer anti-reflex-beschichteten Glaslinse verrichtet eine SSC P7 W724C0-LED ihre Dienste. Für die Lichtverteilung sorgt ein Orange-Peel-Reflektor aus Aluminium.

Epsilon ED-P71 004
Die Quad-LED stammt von SSC.


Bedienung:
Eingeschaltet wird die Epsilon mit einem taktischen Forward-Clicky, der gut erreichbar ist und einen mittelharten Druckpunkt hat. Es stehen drei Leuchtstufen zur Verfügung, die durch Antippen des Clickys erreicht werden. Die Schaltreihenfolge ist high-medium-low. Die Lampe verfügt über eine Memory-Funktion und schaltet in dem Modus wieder ein, in dem sie ausgeschaltet wurde.

Beam:
Die Epsilon ED-P71 erzeugt einen klar definierten Hotspot, der weich in den Sidespill übergeht. Auf kürzeste Entfernungen ist das typische „MCE-Kreuz“ zu erkennen. Der auf die Entfernung nahezu fließende Übergang vom Hotspot in den Sidespill sorgt für ein angenehmes, gleichmäßiges Lauflicht mit immer noch halbwegs brauchbaren Thrower-Eigenschaften.

Resümee:
Trotz ihrer Länge von lediglich 165 Millimetern ist die Epsilon durch ihren großen Kopf keine Lampe für die Hosentasche. Aber wer eine P7-Lampe sucht, bei der er keine Angst haben muss, dass die LED beim Dauerbetrieb im hellsten Modus einen möglichen frühen Hitzetod stirbt, ist mit der Epsilon gut bedient. Zwar ist die Tatsache, dass die Lampe die Wärme gut übers Gehäuse ableitet und dabei nicht so warm wird wie viele andere Lampen mit Multi-Emitter, allein keine Garantie dafür. Aber der Grundsatz: „je mehr Masse, desto besser“ findet hier seine praktische Umsetzung. Eine Bezugsquelle in Deutschland ist mir nicht bekannt. Die ED-P72 mit Adapter für den Betrieb mit zwei 18650er-Akkus ist für 89 Euro (Stand: Januar 2010) unter www.taschenlampen-papst.de erhältlich. Weitere Infos unter www.epsilon-digital.com/ED-P72/ED-P72_800x1200.jpg

Epsilon ED-P71 005
Größenvergleich mit einigen „Klassikern“ und zwei weiteren MCE-Lampen. Von links nach rechts: Mini-Maglite, Fenix LD 20, Raidfire Spear, MTE SSC P7, Epsilon ED-P71, Olight M30.

Die Beamshots wurden mit Blende 4 und einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei 800 ASA aufgenommen. Bild 1 zeigt die Epsilon ED-P71, Bild 2 die MTE SSC P7, Bild 3 die Olight M30.

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