Taschenlampen-Tests.de






         

8. Mai 2012

Spark SK7

Gespeichert unter: Taschenlampen-Tests — 208730 @ 20:18

Spark SK7 001

Mit der SK7 hat Spark eine kleine, simple EDC-Lampe zum Schnäppchenpreis entworfen.

Spark SK7 002


Verpackung/Lieferumfang:
In einem Geschenkkarton aus Pappe sind neben der Lampe ein kleiner Karabiner und eine englischsprachige Bedienungsanleitung enthalten.

Spark SK7 003
Lieferumfang der SK7. Während bei der größeren Schwester SK3 ein Ersatz-O-Ring dabei ist, hat man bei der SK7 darauf verzichtet. Schade eingentlich.


Beschreibung der Lampe/erster Eindruck:
Länge: 62 mm, einschließlich Befestigungsnippel: 65 mm
Reflektoröffnung: 11 mm
Durchmesser Kopf: 14 mm
Durchmesser Tail: 14 mm
Gewicht: 12 g
Gewicht mit Akku: 24 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: nein.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: ja, Loch im „Befestigungsnippel“ am Tail.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.

Spark SK7 004
Der silberne Bezelring verleiht der kleinen EDC etwas Edles.

 

Spark SK7 005
Geringe, aber ausreichende Materialstärke.

 

Spark SK7 006
Das Gewinde läuft sauber, weist allerdings einiges an Spiel auf.

 

Spark SK7 007
Innenansicht Lampenkopf.

 

Spark SK7 008
Am Befestigungsnippel können der mitgelieferte Karabiner oder ein Lanyard befestigt werden. Einserseits praktisch, andererseits verliert die Lampe dadurch die Tailstand-Fähigkeit. Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie vermisse ich das bei dieser Lampe als praktisches zusätzliches Feature bei einem Vertreter mit nur einer Leuchtstufe.

 

Spark SK7 009
Im Verhältnis zum Lampe ist der Karabiner recht groß geraten.


Leuchteinheit:
Hinter einem asphärischen Glaslinse arbeitet eine Cree XP-E-R2-LED in einem SMO-Reflektörchen.

Spark SK7 010
Frontansicht.

Stromversorgung/Laufzeittest:
Es können wahlweise eine AAA-Batterie, ein AAA-Akku oder ein LiIon 10440-Akku verwendet werden. Da die Lampe nur über eine Leuchtstufe verfügt, die mit 35 Lumen für 2,7 Stunden angegeben ist, erübrigt sich die Frage, in welcher Stufe der Test durchgeführt wurde.

Laufzeitmessung AAA-Akku (Sanyo Eneloop, 800mAh):
Beim Einschalten: 340 Lux
nach 5 Minuten: 330 Lux
nach 15 Minuten: 300 Lux
nach 30 Minuten: 300 Lux
nach 45 Minuten: 300 Lux
nach 60 Minuten: 290 Lux
nach 75 Minuten: 290 Lux
nach 90 Minuten: 230 Lux
Der Akku wurde entnommen und mit einer Leerlaufspannung von 1,055 Volt gemessen. Ende des Tests.

Laufzeitmessung AAA-Alkaline-Batterie:
Beim Einschalten: 340 Lux
nach 5 Minuten: 320 Lux
nach 15 Minuten: 290 Lux
nach 30 Minuten: 240 Lux
nach 45 Minuten: 70 Lux
nach 60 Minuten: 30 Lux
Anschließend ging das muntere Herunterdümpeln weiter. Wie lange, wollte ich nicht wirklich wissen.

Laufzeitmessung LiIon 10440 (Ultrafire, ungeschützt, angegeben mit 600mAh):
Beim Einschalten: 290 Lux
nach 5 Minuten: 290 Lux
nach 15 Minuten: 290 Lux
nach 30 Minuten: 280 Lux
nach 45 Minuten: 270 Lux
nach 60 Minuten: 270 Lux
nach 75 Minuten: 270 Lux
nach 90 Minuten: 260 Lux
nach 105 Minuten: 250 Lux
nach 120 Minuten: 170 Lux
Der Akku wurde entnommen und mit 3,09 Volt Leerlaufspannung gemessen. Testende. Da der Akku nicht mehr der beste ist und beim Laden nicht mehr die volle Kapazität erreicht, dürfte die tatsächliche Laufzeit länger sein.

Fazit: Optimiert ist die Lampe für den Betrieb mit einem 3,7-Volt-Akku. Hier sorgt die Treiberelektronik für eine weitestgehend konstante Regelung. Mit einem 1,2-Volt-Akku wird die Leistung ebenfalls über einen langen Zeitraum mit nur minimalen Einbußen gehalten. Allerdings vermute ich, dass hier der geringe Innenwiderstand des Akkus eine „Pseudo-Regelung“ bewirkt, die Lampe selbst jedoch mit 1,2 bzw. 1,5 Volt nicht geregelt ist. Dafür spricht, dass die Leistung beim Batteriebetrieb kontinuierlich nachlässt. Wer die Lampe über einen längeren Zeitraum am Stück betreibt, für den ist die Batterielösung nichts. Wird die Lampe jedoch immer nur kurzzeitig betrieben, kommt man auch mit einer Alkali-Batterie lange aus.
Zumindest bei den von mir verwendeten Stromversorgern war die Lampe wählerisch. Während Eneloop-Akkus problemlos passten, waren Aerocell-Batterien zu kurz, geschützte 10440er von Trustfire zu lang; ungeschützte Ultrafires dagegen passten.

Spark SK7 011
Der Stromversorger wird mit dem Pluspol zum Tail eingesetzt.


Bedienung:
Köpfchen festdrehen: Lampe leuchtet. Köpfchen lockern: Lampe leuchtet nicht.

Beam:
Auf kürzeste Entfernung setzt sich ein verhältnismäßig großer Hotspot mit einigen Ringen weich von Spill ab. Auf mittlere Entfernung ist fast nur der Spot sichtbar mit ein wenig Streulicht außen.

Spark SK7 012
„White-wall-beamshot“ der SK7.


Resümee:
Die Spark SK7 ist eine Lampe für den Schlüsselbund, die Hosentasche, den nächtlichen Gang aufs Klo, für den Werkzeug- oder Angelkoffer, für die Handtasche, zum blendfreien Lesen, zur Schlüssellochsuche nüchtern, zur Schlüssellochsuche besoffen, und, und, und. Damit spricht die Lampe gleichzeitig den Flashy an, der eine (weitere) EDC-Lampe braucht, wie auch den „Normal-Nutzer“, der eine kleine Lampe für praktische Anwendungen im Nahbereich benötigt.
Die Verarbeitung stimmt, und angesichts des günstigen Preises von 22 Euro (Stand: Mai 2012) stellt sich weniger die Frage, ob man die Lampe kauft, sondern vielmehr, ob es ein oder doch lieber zwei Exemplare sein dürfen. Lediglich die Tatsache, dass die Lampe keinen Tailstand kann, habe ich zu bemängeln, aber das ist nur meine persönliche Ansichtsweise. Mein Dank geht an Tommy und Yan von Spark Europe fürs Bereitstellen der Testlampe. Weitere Informationen finden sich unter www.spark-light.com

Spark SK7 013
Von oben: Spark SK7, Spark SK3, 4Sevens Q-Mini AA, Fenix E01, Lummi Wee.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

Spark SK7 014
Kontroll-Shot

 

Spark SK7 015
Spark SK7

 

Spark SK7 016
Fenix E01

 

Spark SK7 017
Led Lenser K3

 

Spark SK7 018
iTP A3 EOS (1,2-Volt)

 

nach oben



Keine Kommentare

Noch keine Kommentare.

RSS Feed für Kommentare zu diesem Beitrag.

Diese Kommentarfunktion ist zurzeit nicht zugelassen.

Powered by WordPress MU.