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11. Januar 2010

Lumapower D-Mini VX

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Lumapower D-Mini VX 001
Auch wenn die Formulierung abgedroschen sein mag, passt sie nur zu gut auf die Lumapower D-Mini VX: Diese Lampe ist klein und gemein.


Verpackung/Lieferumfang:

In einer Papp/Plastikverpackung wird die Lampe mit folgendem Zubehör ausgeliefert: Verlängerungsadapter für den Betrieb mit einem 18650-Akku (beim Testmodell nicht enthalten), OP-Reflektor, Ersatz-Gummikappe, Ersatz-O-Ringe, Bedienungsanleitung und Garantiekarte.

Lumapower D-Mini VX 002
Lieferumfang der D-Mini-VX.

Beschreibung der Lampe:
Länge: 104,5 mm
Durchmesser Kopf: 37,5 mm
Durchmesser Tail breiteste Stelle: 29 mm
Gewicht: 95 g
Gewicht mit Batterie: 111 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: ja, in der Tailcap.
wasserdicht: ja, durch Praxistest bestätigt.
Besonderheiten: Bei der Lampe war das Teleforce-Kit montiert. Es besteht aus einem 1cm breitem Zwischenring, der auf den Body geschraubt wird sowie einem Smooth-Reflektor. Der Zwischenring wird benötigt, da der Smooth-Reflektor tiefer ist als der Orange-Peel-Reflektor und somit ohne den Ring nicht passen würde. Daraus ergibt sich logischerweise, dass die Lampe bei Verwendung des OP-Reflektors ohne Zwischenring entsprechend kürzer ist. Das Schaltergummi und der O-Ring im Bezel sind nachleuchtend.

Lumapower D-Mini VX 003
Clicky mit nachleuchtendem Schaltergummi.

Stromversorgung:
Gespeist wird die kleine Lumapower von einer CR123A-Batterie oder alternativ einem 16340/RCR123-Akku. Mit dem Verlängerungsadapter ist der Betrieb mit einem 18650-Akku möglich. Angegeben ist die Lampe vom Hersteller mit 250 Lumen in der höchsten Stufe bei Verwendung eines 3,7-Volt-Akkus und 13 Lumen in der niedrigsten. Über die mittlere Stufe macht Lumapower keine Angaben. Die Laufzeiten sind bei Verwendung der Verlängerung beim Betrieb mit dem 18650-er Akku mit 180 Minuten im High-Modus und 5500 Minuten im Low-Modus angegeben. Bei Verwendung einer CR123-Batterie sind werksseitig Laufzeiten von 80 Minuten (High) und 700 Minuten (Low) angegeben. Da bei der Testlampe, abweichend vom regulären Lieferumfang, keine Verlängerung dabei war, konnte der Praxistest nur in der kurzen Variante durchgeführt werden. Beim Test mit Batterie trat nach 45 Minuten ein leichter sichtbarer Lichtverlust auf. Anschließend wurde die Lampe langsam, aber kontinuierlich dunkler. Die 80 Minuten Laufzeit wurden zwar erreicht, doch danach war, was die Leuchtkraft anging, Ende im Gelände.

Leuchteinheit:
Für Licht sorgt eine Cree XR-E R2-LED hinter einer Glaslinse. Sowohl der verbaute SMO-, als auch der mitgelieferte OP-Reflektor bestehen aus Aluminium.

Lumapower D-Mini VX 004
Blick ins Mäulchen.


Bedienung:

Ein taktischer Forward-Clicky schaltet die Lampe ein. Der Schalter ist gut erreichbar und hat einen harten Druckpunkt. Die kleine Lumapower verfügt über drei Leuchtstufen, die durch mehrmaliges Antippen des Schalters nacheinander erreicht werden. Die Schaltreihenfolge ist dunkel-mittel-hell. Wenn man den Schalter länger als eine Sekunde gedrückt hält oder ganz durchdrückt, wird die entsprechende Leuchtstufe gespeichert und ist beim nächsten Einschalten aktiviert. Darüber hinaus gibt es noch einen „Tactical lock“, der verhindert, dass bei mehrmaligem schnellen Ein- und Ausschalten der Lampe kurz hintereinander ein anderer als der gewählte Modus aktiviert wird. Um den Tactical lock zu aktivieren, muss man den Clicky im gewünschten Modus länger als eine Sekunde leicht drücken, kurz loslassen und innerhalb einer Sekunde viermal schnell antippen. Entsperrt wird die Lampe durch viermaliges schnelles Antippen, ebenfalls innerhalb einer Sekunde.

Beam:
Der deutlich ausgeprägte Hotspot ist von einigen kleineren Donuts umgeben, bevor er in einen gleichmäßigen Spill übergeht. Auch auf weitere Entfernungen bleibt der Hotspot klar vom Spill abgegrenzt. Wer auf die größtmögliche Reichweite verzichten kann und lieber ein homogeneres Lichtbild möchte, kann auf den OP-Reflektor zurückgreifen.

Resümee:
Kleine helle Lampe mit großer Reichweite im Hosentaschenformat – kürzer und besser kann man die Lumapower D-Mini VX kaum beschreiben. Die Verarbeitung der Lampe einschließlich Anodisierung ist klasse. Auch die Bedienung ist clever durchdacht. Zwar scheint der Preis von rund 90 Euro (Stand: Januar 2009) auf den ersten Blick nicht gerade ein Schnäppchen zu sein. Dabei darf man jedoch nicht vergessen, dass man mit dem OP-Reflektor ohne Verwendung des Zwischenrings sowie mit der Verlängerung für den Einsatz eines 18650-Akkus quasi nicht bloß eine, sondern gleich mehrere Lampen bekommt. Je nach Einsatzdauer und -zweck, kann die Lampe beliebig verlängert oder verkürzt werden, kann als Thrower oder Fluter genutzt werden und schluckt Batterien und Akkus. Klein und gemein halt. Weitere Infos gibt es auf der Herstellerseite www.lumapower.com.

 

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