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14. Januar 2010

Lumapower D-Mini VX Ultra

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Lumapower Mini VX Ultra001
Den Beinamen „Ultra“ trägt die Lumapower D-Mini VX Ultra zu Recht, denn sie macht richtig, richtig hell.

 

Verpackung/Lieferumfang:
Neben der Lampe sind in einer Papp/Plastikverpackung ein Verlängerungsadapter für den Betrieb mit einem 18650-Akku, ein Ersatzgummi für die Tailcap in schwarz, mehrere Ersatz-O-Ringe, eine Bedienungsanleitung und eine Garantiekarte enthalten.

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Lieferumfang der Mini-VX Ultra.


Beschreibung der Lampe:
Länge: 94 mm
Durchmesser Kopf: 37,5 mm
Durchmesser Tail: 29 mm
Gewicht: 87 g
Gewicht mit Batterie: 103 g

Verlängerte Version:
Länge: 135 mm
Gewicht: 102 g
Gewicht mit Akku: 148 g
Anodisierung: HA III, sauber und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: nur bedingt.
Löcher für Lanyard: ja, in der Tailcap.
wasserdicht: ja, durch Praxistest bestätigt.
Besonderheiten: Das Schaltergummi sowie der Dichtring hinter der Linse sind nachleuchtend. Ein Verlängerungsadapter für den optionalen Betrieb mit einem 18650-Akku ist im Lieferumfang enthalten.

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Aus Mini wird Midi: Lampe mit Verlängerungsadapter.

Stromversorgung:
Für den nötigen Saft sorgt in der kurzen Version eine CR123-Batterie (für höhere Leistung ein 16340-/RCR123-Akku mit 3,7 Volt). Bei Verwendung des Verlängerungsadapters kommt ein 18650er-Akku zum Einsatz. Zum Umbau muss die Pill umgeschraubt werden; zusätzlich wird eine kleine Feder in eine Halterung am Adapter gesteckt, die den Kontakt vom Akku zur Elektronik herstellt. Die Verwendung von zwei CR123s oder zwei 16340er-Akkus kann laut Hersteller zur Zerstörung der Lampe führen. Die Laufzeit mit dem 18650er-Akku ist mit 95 Minuten bei maximalen 550 Lumen angegeben. Die gleiche Helligkeit bei deutlich kürzerer Laufzeit (aber auch deutlich kürzerer Lampe) wird mit einem 16340-Akku (3,7 Volt) erreicht. Über die Lumenzahl bei Verwendung einer CR123-Batterie macht der Hersteller keine Angaben; in der Praxis ist der Unterschied drastisch und dürfte bei weniger als der Hälfte der Lichtleistung liegen. Beim Test auf der höchsten Leuchtstufe mit „Blutkühlung“ bei Verwendung eines 18650-Akkus wird die Lampe deutlich über Körpertemperatur warm. Nach gut einer Stunde im Dauerbetrieb auf der höchsten Stufe lässt die Leuchtleistung merklich nach.

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Bei Verwendung des Verlängerungsadapters stellt eine Feder den Kontakt Akku/Elektronik her.


Leuchteinheit:
Das Licht wird von einem OP-Reflektor aus Aluminium verteilt, der hinter einer Glaslinse sitzt. Als LED kommt eine Luminus SST-50 zum Einsatz.

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Die SST-50-LED macht mächtig hell.


Bedienung:
Eingeschaltet wird die Lampe mit einem taktischen Forward-Clicky. Dieser ist gut zu erreichen und relativ schwergängig. Die drei Leuchtstufen der Lampe werden durch mehrmaliges leichtes Antippen des Schalters nacheinander erreicht. Die Schaltreihenfolge ist dunkel-mittel-hell. Hält man den Schalter länger als eine Sekunde gedrückt oder drückt ihn ganz durch, wird die entsprechende Leuchtstufe gespeichert und ist beim nächsten Einschalten aktiviert. Weiterhin verfügt die Lumapower über einen „Tactical lock“, der verhindert, dass bei mehrmaligem schnellen Ein- und Ausschalten der Lampe kurz hintereinander ein anderer als der gewählte Modus aktiviert wird. Um den Tactical lock zu aktivieren, muss man den Clicky im gewünschten Modus länger als eine Sekunde leicht drücken, kurz loslassen und innerhalb einer Sekunde viermal schnell antippen. Um den gelockten Modus zu entsperren, muss man den Clicky erneut innerhalb einer Sekunde viermal antippen.

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Der Clicky des Mini-Monsters.

 

Beam:
Durch den OP-Reflektor erzeugt die Lumapower einen klar definierten Hotspot, der weich in einen gleichmäßigen Spill übergeht. Auf die Entfernung liefert die Lampe eine homogene Ausleuchtung.

Resümee:
„Und immer wieder geht die Sonne auf“ oder so ähnlich heißt es in einem alten Schlager. Die Erinnerung daran kam, als ich die Mini VX-Ultra im hellsten Modus betrieben habe. Dummerweise habe ich dabei auf den Schreibtisch geleuchtet und bin vom reflektierten Licht fast erblindet. Der optionale Betrieb mit der CR123-Batterie ist vom Hersteller mit „for ermergency use only“ angegeben. Praktisch ist’s trotzdem, wenn man vielleicht mal nicht so viel Licht braucht. Das Bedienkonzept wirkt durchdacht, und man hat sich schnell daran gewöhnt. Der Preis von 109 Euro (Stand: Januar 2010) ist zwar nicht von Pappe, aber andere Lampen mit ähnlicher Lichtleistung und Qualität sind auch nicht günstiger. Weitere Infos sind auf der Herstellerseite www.lumapower.com zu finden.

 

Die Beamshots wurden mit Blende 4 und einer Belichtungszeit von 2 Sekunden aufgenommen. Bild 1 zeigt die Lumapower im „Notbetrieb“ mit einer CR123-Batterie, Bild 2 die Lumapower mit einem 18650er-Akku, Bild 3 als Vergleich die Olight M30 mit MCE-Emitter.

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