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6. Juli 2012

Fenix PD32

Gespeichert unter: Taschenlampen-Tests — 208730 @ 12:09

 

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Mit der PD32 bietet Fenix eine handliche Lampe, die für ihre Größe eine Menge Licht raushaut.


Verpackung/Lieferumfang:
In der Fenix-typischen Papp/Plastikverpackung sind die Lampe, Ersatz-O-Ringe, ein Ersatz-Schaltergummi für die Tailcap, ein Holster, ein Lanyard, eine Bedienungsanleitung in englischer und chinesischer Sprache, eine Garantiekarte und eine kleine Werbebroschüre enthalten.

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Lieferumfang der PD32.


Beschreibung der Lampe/erster Eindruck:
Länge: 130 mm
Reflektoröffnung: 19 mm
Durchmesser Kopf: 24 mm
Durchmesser Tail: 24,5 mm
Gewicht: 67 g
Gewicht mit Akku: 113 g
Gewicht mit Batterien: 99 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: nein.
Rollschutz: nur mit montiertem Trageclip.
Löcher für Lanyard: ja, Schlitze in der Tailcap.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.

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Das Batterierohr macht einen robusten Eindruck.

 

 

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Der Clip passt optisch gut zur Lampe. Wer ihn nicht mag, kann ihn trotzdem entfernen.

 

 

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Lampe nach der Clip-OP.

 

 

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Wie man sieht, ist die Lampe sehr handlich.


Leuchteinheit:
Verbaut wurde eine Cree XP-G-R5-LED. Als Reflektor kommt ein SMO aus Aluminium zum Einsatz. Die Frontlinse besteht aus ultraklarem, anti-reflex-beschichtetem Glas.

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Eine XP-G-LED sorgt für Licht.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Verwendet werden können zwei CR123A-Batterien oder ein 18650-Akku. Angegeben ist die Lampe in der hellsten Leuchtstufe mit 315 ANSI-Lumen, womit sie auf dem Papier 11 Lumen mehr liefert als der Vorgänger PD31. Da am Luxmeter kein Unterschied zwischen dem Betrieb mit einem 18650-Akku und dem Betrieb mit zwei CR123-Batterien gemessen wurde, habe ich auf den Test mit Batterien verzichtet, da einerseits die Laufzeit kürzer ist und andererseits der 18650-Akku auch wirtschaftlich betrachtet die sinvollere Stromversorgung darstellt. Die Laufzeitmessung erfolgte im Turbo-Mudus. Ins Batterierohr kam ein 18650er von AW mit einer Kapazität von 2.600mAh.

Laufzeitmessung:
Beim Einschalten: 5.500 Lux
nach 5 Minuten: 5.300 Lux
nach 15 Minuten: 5.300 Lux
nach 30 Minuten: 5.300 Lux
nach 45 Minuten: 5.300 Lux
nach 60 Minuten: 5.300 Lux
nach 75 Minuten: 5.200 Lux
nach 90 Minuten: 5.200 Lux
nach 105 Minuten: 5.200 Lux
Nach 120 Minuten wurden noch 4.700 Lux angezeigt. Die Leerlaufspannung des Akkus betrug zu diesem Zeitpunkt 3,54 Volt. Nach 135 Minuten wurden noch 2.900 Lux angezeigt. Die Leerlaufspannung betrug nun 3,24 Volt. Testende.

Fazit: Wie geregelte Lampen gehen, weiß Fenix. Das ist auch bei der PD32 nicht anders. Die Lampe hält die maximale Leistung über den gesamten Laufzeitraum bei sinnvoll nutzbarer Akkukapazität. Wenn die Lampe fürs Auge deutlich dunkler wird, sollte man den Akku wechseln.
Bei der Programmierung hat Fenix der Lampe auf elektronischem Weg zu verstehen gegeben, dass sie nach etwa 30 Minuten in die nächst dunklere Stufe (High, 2.200 Lux) herunterschalten soll. Das tat die Testlampe dann auch brav nach 34 Minuten (und anschließend alle weiteren 34 Minuten). Das Herunterschalten war nicht temperaturbedingt, denn die Lampe wurde während des Tests durchgängig durch einen Ventilator gekühlt. Vielmehr dürfte das Herunterschalten darin begründet sein, dass die LED theoretisch nach dieser Zeit ohne jegliche Kühlung Schaden nehmen könnte, und so hat man für alle Fälle einen Überhitzungsschutz eingebaut. Während des Tests habe ich die Lampe unmittelbar nach jedem Herunterschalten wieder auf Turbo eingeschaltet, um die Laufzeit bei maximaler Leistung zu ermitteln.
Ohne Kühlung wird die Lampe ordentlich warm. Im Praxisbetrieb sollten allerdings die Umgebungsluft und die Kühlung durch den Blutkreislauf für eine ausreichende Kühlung genügen.

Bedienung:
Eingeschaltet wird die PD32 mit einem Heckschalter mit weichem bis mittelhartem Druckpunkt. Antippen gibt Momentlicht, Durchdrücken Dauerlicht. Morsen ist ebenfalls möglich. Die Modi werden – auch hier eine Veränderung zur PD31 – mit einem seitlichen Schalter angewählt. Die Schaltreihenfolge ist Low (angegeben mit 9 Lumen für 200 Stunden), Medium (angegeben mit 70 Lumen für 16 Stunden), High (angegeben mit 130 Lumen für 8 Stunden, Turbo (angegeben mit 315 Lumen für 2 Stunden). Die Lampe hat eine Memory-Funktion und startet immer in der Leuchtstufe, die vor dem letzten Ausschalten aktiv war. Wird der Seitenschalter bei eingeschalteter Lampe gedrückt gehalten, wechselt die Lampe in den Strobe-Modus (315 Lumen) mit wechselnder Frequenz. Hält man den Seitenschalter im Strobe-Modus gedrückt, blinkt die Lampe SOS (130 Lumen). Durch einen einfachen Druck auf den Seitenschalter kehrt die Lampe aus beiden Blinkmodi in die zuvor gewählte Leuchtstufe zurück.
Gegen versehentliches Einschalten kann die Lampe durch Anlösen der Tailcap gesichert wrden.

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Der Schalter ist leicht erhaben. Daher beherrscht die Lampe den Tailstand nicht.

 

 

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Innenansicht Tailcap.

 

 

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Mit dem seitlichen Schalter, der als Taster ausgelegt ist, werden die Helligkeitsstufen angewählt.


Beam:
Der Spot setzt sich auf kurze Entfernungen mit einer kleinen Corona vom Sidespill ab. Auf die Entfernung liefert die Lampe eine brauchbare Reichweite mit ausreichend Streulicht. Wie die Beamshots zum Schluss des Tests zeigen, ist das Lichtbild dabei sehr ausgewogen – echt zum Verlieben!

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„White-wall-beamshot“ der PD32. Der Spot ist nicht dezentriert wie hier im Bild. Vielmehr liegt das daran, dass ich mal wieder zu blöd war, die Kamera vernünftig auszurichten.


Resümee:
Auch die PD32 bietet den gewohnt hohen Fenix-Standard. Die Lampe ist robust verarbeitet, wasserdicht, die Regelung ist ausgezeichnet, und durch ihre kompakte Größe bei guter Leistung wird die Lampe sicherlich viele Freunde finden.
Die Leuchtstufen sind meiner Meinung nach gut aufeinander abgestimmt und machen die Lampe vielseitig verwendbar. Geblinke muss bei Fenix offenbar immer sein, aber auch bei der PD32 hat Fenix dies aus dem normalen UI „ausgelagert“, sodass das Lichtgeorgel nicht aus Versehen aktiviert werden kann. Der Verkaufspreis liegt bei 69 Euro (Stand: Juli 2012) und geht absolut in Ordnung. Zur Verfügung gestellt wurde die Lampe freundlicherweise vom Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de, wo sie auch erhältlich ist.

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Größenvergleich. Von links: Fenix PD32, Spark SL6, Fenix TK11, Surefire 6P, Led Lenser P7.

 

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

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Kontroll-Shot

 

 

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Fenix PD32 Low

 

 

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Fenix PD32 Medium

 

 

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Fenix PD32 High

 

 

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Fenix PD32 Turbo

 

 

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Fenix TK11

 

 

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EagleTac T20C2 MKII

 

 

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Tank007 TR01

 

 

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Lumintop TD-15

 

 

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Armytek Predator OP

 

 

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