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10. August 2012

Keenwin A21

Gespeichert unter: Taschenlampen-Tests — 208730 @ 16:30

 

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Die Keenwin A21 spielt in der „LD-20-Liga“ der schlanken 2x AA-Lampen.


Verpackung/Lieferumfang:
In einer Papp/Plastikverpackung sind die Lampe, Ersatz-O-Ringe, ein Ersatzgummi für die Tailcap und ein Lanyard enthalten.

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Lieferumfang der Keenwin A21.

 

 

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Die technischen Deteils sowie die Bedienungsanleitung finden sich auf der Rückseite der Verpackung.


Beschreibung der Lampe/erster Eindruck:
Länge: 152 mm
Reflektoröffnung: 17 mm
Durchmesser Kopf breiteste Stelle: 25,5 mm
Durchmesser Tail: 23,5 mm
Gewicht: 85 g
Gewicht mit Akkus: 137 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: ja, Schlitze in der Tailcap.
wasserdicht: ja, durch Praxistest geprüft.
Die Lampe wirkt solide gebaut. Alle Gewinde laufen sauber und spielfrei, und die O-Ringe wurden von Werk aus bereits gefettet.

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Solide Materialstärke.

 

 

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Die O-Ringe haben von Keenwin bereits ihr Fett weg bekommen.

 

 

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Innenansicht Lampenkopf.


Leuchteinheit:
Als LED wurde eine Cree XP-G-R5 verbaut, die in einem SMO-Reflektor sitzt. Die Fontlinse besteht aus Glas, über dessen Beschaffenheit Keenwin keine Angaben macht.

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Als Reflektor kommt ein SMO zum Einsatz.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Zwei AA-Batterien/AA-Akkus versorgen die LED mit Strom. In der hellsten Stufe, in der der Test erfolgte, ist die A21 mit 210 Lumen bei einer Laufzeit von zwei Stunden angegeben. Ins Batterierohr kamen sowohl Batterien als auch Akkus. Prophylaktisch wurde die Lampe dabei durch einen Ventilator gekühlt.

Laufzeitmessung 2x AA-Alkaline:
Beim Einschalten: 2.210 Lux
nach 5 Minuten: 2.200 Lux
nach 10 Minuten: 2.200 Lux
nach 20 Minuten: 2.190 Lux
nach 30 Minuten: 2.190 Lux
nach 40 Minuten: 2.180 Lux
nach 50 Minuten: 920 Lux
nach 60 Minuten: 140 Lux
nach 70 Minuten: 100 Lux
nach 80 Minuten: 80 Lux
nach 90 Minuten: 70 Lux

Laufzeitmessung 2x LSD-Akku (Sanyo Eneloop, 2.000mAh):
Beim Einschalten: 2.230 Lux
nach 5 Minuten: 2.220 Lux
nach 10 Minuten: 2.220 Lux
nach 20 Minuten: 2.220 Lux
nach 30 Minuten: 2.220 Lux
nach 40 Minuten: 2.220 Lux
nach 50 Minuten: 2.220 Lux
nach 60 Minuten: 2.220 Lux
nach 70 Minuten: 2.220 Lux
nach 80 Minuten: 2.220 Lux
nach 90 Minuten: 2.220 Lux
nach 100 Minuten: 2.220 Lux
nach 110 Minuten: 2.200 Lux
Nach 115 Minuten sank der Luxwert rapide. Zwei Minuten später wurden noch 600 Lux angezeigt. Die Akkus wurden entnommen und mit 0,97 Volt gemessen. Ende des Tests.

Fazit: Die Regelung funktioniert ausgezeichnet. Beim Akkubetrieb ist die maximale Leistung über den gesamten Laufzeitraum verfügbar. Wenn die Lampe dunkler wird, sollten die Akkus unmittelbar gewechselt werden, da sie zu diesem Zeitpunkt bereits kurz vor dem „ungesunden“ Bereich sind und die Lampe über keine Abschaltung verfügt. Auch mit Batterien hält die Lampe die maximale Leistung eine ganze Zeit, was nicht selbstverständlich ist. Anschließend knicken die Batterien ein, und es steht nur noch deutlich dunkleres Licht zur Verfügung, was in meinen Augen aber eine wesentliche bessere Lösung darstellt als eine Lampe, die zwar ewig läuft, aber ständig dunkler wird.

Bedienung:
Ein Reverse-Clicky mit weichem Druckpunkt schaltet die Lampe ein. Die Lampe startet dabei im dunkelsten Modus. Durch Antippen werden nacheinander die Modi dunkel-mittel-hell-SOS angewählt, Durchdrücken aktiviert die gewählte Stufe als Dauerlicht. Die Lampe hat keine Memory-Funktion und startet immer im dunkelsten Modus. Ausnahme: Wenn die Lampe im Zeitraum von etwa 25 Sekunden nach dem letzten Ausschalten wieder eingeschaltet wird, startet sie in dem Modus, der dem vor dem Ausschalten zuletzt aktivierten folgt. Das ist sicherlich alles andere als optimal; inwieweit das in der Praxis stört, ist vom Nutzer abhängig. Angegeben sind die Leuchtstufen vom Hersteller wie folgt: High: 210 Lumen für 2 Stunden; Middle: 52 Lumen für 12 Stunden; Low: 18 Lumen für 45 Stunden; SOS (100 Lumen).

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Der Druckpunkt des Reverse-Clickys ich weich aber konkret. Versehentliches Einschalten sollte damit so gut wie ausgeschlossen sein. Wer dennoch auf Nummer Sicher gehen will, kann die Endkappe ein kleines Stück lösen. Das Durchschalten der Modi ist auch durch Lösen und Festziehen der Endkappe möglich.

 

 

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Innenansicht Tailcap.


Beam:
Der Hotspot setzt sich auf kürzeste Entfernungen mit einer ausgeprägten Corona deutlich vom Sidespill ab. Auf mittlere Entfernungen liefert die Lampe eine ausgewogene Mischung aus Reichweite und Nahbereichsausleuchtung.

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„White-wall-beamshot“ der Keenwin A21.


Resümee:
Die Verarbeitung stimmt, die Regelung auch. Mit der A21 liefert Keenwin eine gelungene 2x AA-Lampe ab. Ein kleines Manko ist das UI, bei dem innerhalb der ersten 25 Sekunden nach dem Ausschalten einfach in die nächste Stufe geschaltet wird. Beim einem Preis, der in Deutschland deutlich unter 40 Euro liegen dürfte (Stand: August 2012), ist das allerdings zu verschmerzen. Zur Verfügung gestellt wurde die Lampe freundlicherweise vom Taschenlampen-Papst www.taschenlampen-papst.de.

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Größenvergleich einiger Lampen, die mit 2x AA befeuert werden. Von links: 18650-Akku, Keenwin A21, Maglite Mini, Fenix LD20, LiteXpress Workx 207, EagleTac P20A2 MKII.

 

 

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

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Keenwin A21

 

 

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Fenix LD20 (XR-E Q5)

 

 

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EagleTac P20A2 MKII (XP-G)

 

 

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