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1. September 2012

Lumapower Incendio V3U LE

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Incendio goes XM-L! Lumapower hat das kleine EDC-Lämpchen mit einer XM-L-U2-LED ausgestattet, mit der die Lampe richtig viel Licht macht.


Verpackung/Lieferumfang:
In einer Plastikschachtel werden die Lampe, Ersatz-O-Ringe, ein Ersatz-Tailcap-Gummi, ein Holster, ein Warnstab-Aufsatz, ein Trageclip, ein Metallring zur Lanyardbefestigung, der anstelle des Clips montiert werden kann, eine Pinzette zur Montage dieses Metallrings und eine englischsprachige Bedienungsanleitung geliefert.

Beschreibung der Lampe/erster Eindruck:
Länge: 80 mm
Reflektoröffnung: 16 mm
Durchmesser Kopf: 21,5 mm
Durchmesser Tail: 21 mm
Gewicht: 40 g
Gewicht mit Akku: 58 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: nur mit montiertem Trageclip.
Löcher für Lanyard: ja, am mitgelieferten Metallring.
wasserdicht: ja, allerdings ausnahmsweise nicht geprüft, da die Lampe eine Leihgabe für diesen Test war. Und mit so was mach‘ ich so was nicht.

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Die Wandstärke der Incendio.

 

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Gewinde mit Dichtring.

 

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Lampenkopf von innen.

 

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Kopf, Leuchteinheit, Body.

 

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Mit dem alternativ erhältlichen Lampenkopf wird die Lampe zu einem Mini-Thrower. Obwohl sie damit schnuckelig aussieht, geht dadurch für mich der Witz dieser Lampe – eine wirklich helle, kleine EDC – verloren, da sie mit dem Austausch-Kopf weder richtig Mini, noch wirklich hosentaschentauglich ist.


Leuchteinheit:
Eine Cree-XM-L-U2-LED sitzt in einem OP-Reflektor. Die Frontlinse besteht aus antireflexbeschichtetem Glas.

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Mit der XM-L-LED zaubert Lumapower eine Menge Licht aus der Incendio. Der Dichtring ist nachleuchtend.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Betrieben wird die Lampe mit einem LiIon-16340-Akku. Zum Test kam ein AW mit einer Kapazität von 750mAh ins Batterierohr. Die Lampe wurde dabei in der hellsten Stufe betrieben und durch einen Ventilator gekühlt.
Laufzeitmessung:
Beim Einschalten: 2.000 Lux
nach 5 Minuten: 1.570 Lux
nach 10 Minuten: 1.490 Lux
nach 15 Minuten: 1.400 Lux
nach 20 Minuten: 1.300 Lux
nach 25 Minuten: 1.140 Lux
Nach 29 Minuten ging die Lampe aus. Gemessene Leerlaufspannung des Akkus: 3,28 Volt.
Fazit: Beim Dauerbetrieb in der hellsten Stufe wird die Lampe ohne Kühlung richtig, richtig warm – was allerdings nicht verwundern dürfte, wenn man das Verhältnis Lampengröße/Leistung sieht. Ein Dauerbetrieb in dieser Stufe ist nicht empfehlenswert, aber auch nicht nötig, denn bei einer so kleinen EDC wird man diese Stufe meist nur in Ausnahmefällen oder für kurze Zeit nutzen. Die Regelung ist, wie bei allen mir bekannten Lumapower-EDCs und VX- oder EX-Minis, auf jeden Fall verbesserungswürdig.

Bedienung:
Eingeschaltet wird die Lampe über einen Forward-Clicky mit mittelhartem Druckpunkt. Antippen gibt Momentlicht. Die Lampe verfügt über vier Leuchtstufen, die durch mehrmaliges Antippen hintereinander von dunkel nach hell angewählt werden können. Durchdrücken des Clickys aktiviert Dauerlicht in der gewünschten Stufe. Wenn man den Schalter länger als eine Sekunde gedrückt hält oder ganz durchdrückt, wird die entsprechende Leuchtstufe gespeichert und ist beim nächsten Einschalten aktiviert.
Darüber hinaus verfügt die Lampe über einen „Tactical lock“, mit dem eine Helligkeitsstufe dauerhaft gespeichert werden, damit die Lampe bei mehrmaligem schnellem Ein- und Ausschalten nicht in einen anderen Modus wechselt. Das Prozedere zur Aktivierung: Clicky in einem Modus länger als eine Sekunde gedrückt halten, ohne ganz durchzudrücken, dann kurz loslassen und innerhalb einer Sekunde viermal schnell antippen. Das Entsperren funktioniert auf die gleiche Weise.

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Nachleuchtender Clicky zum besseren Wiederauffinden in der Dunkelheit, falls man die Lampe verloren oder verlegt hat.


Beam:
Die Lampe liefert breit streuendes Licht und leuchtet den Nahbereich und den erweiterten Nahbereich hell und gleichmäßig aus. Auf kurze Entfernungen setzt sich der Hotspot weich vom Sidespill ab.

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„White-wall-beamshot“ der Incendio V3U LE.


Resümee:
Viel heller geht’s in dieser Größe nicht. Was vorne an Licht aus der XM-L-Incendio rauskommt, ist schon toll. Die Leuchtstufen sind meiner Meinung nach gut aufeinander abgestimmt, was die Lampe für alle Tätigkeiten im unmittelbaren und erweiterten Nahbereich einsetzbar macht. Auf Blinkmodi, die keiner braucht, wurde verzichtet, und die Verarbeitung ist ebenfalls gut. Verbesserungswürdig ist die Regelung, die nicht wirklich überzeugen kann. Summa summarum halte ich aus den genannten Gründen auch den Preis von knapp 70 Euro (Stand: September 2012) für durchaus angemessen. Die Lampe wurde für diesen Test freundlicherweise von ersecu aus dem Taschenlampen-Forum zur Verfügung gestellt, noch mal vielen Dank dafür! Weitere Informationen finden sich auf der Herstellerseite www.lumapower.com

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Größenvergleich. Von oben nach unten: Xeno E03, Spark SL5, 4Sevens Quark Mini 123, Lumapower Incendio V3U LE.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

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Lumapower Incendio V3U LE

 

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Spark SL5-220CW (LiIon 14500)

 

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Xeno E03 XM-L (LiIon 14500)

 

Lumapower-Incendio-V3U-LE 014
Lumapower D-Mini-EX2 (LiIon 16340)

 

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