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12. September 2012

Inova T5

Gespeichert unter: Taschenlampen-Tests — 208730 @ 11:52

Inova T5 001
Bei der neuen T5 hat Inova mächtig nachgelegt. Statt bislang 250 Lumen bietet das aktuelle Modell deren 456.


Verpackung/Lieferumfang:
In einer Papp/Plastikverpackung sind die Lampe, drei Batterien zum Betrieb und eine Bedienungsanleitung in mehreren Sprachen enthalten.

Inova T5 002
Lieferumfang der T5.


Beschreibung der Lampe/erster Eindruck:
Länge: 229 mm
Reflektoröffnung: 29 mm
Durchmesser Kopf: 35,5 mm
Durchmesser Tail: 28 mm
Gewicht: 226 g
Gewicht mit Batterien: 276 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: nein.
wasserdicht: spritzwassergeschützt nach IPX-4.
Die Lampe macht einen sehr gut verarbeiteten Eindruck. Verarbeitung und Beschichtung wirken hochwertig, das einzig aufschraubbare Gewinde zur Tailcap läuft sauber und spielfrei.

Inova T5 003

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Das Gewinde zur Tailcap.

 

Inova T5 005
Die Endkappe.

 

Inova T5 006
Auf der Endkappe findet sich der einzige Hinweis auf den Hersteller.

 

Inova T5 007
Bis auf die Lasergravur hinten und die Seriennummer ist die Lampe ansonsten komplett schwarz.


Leuchteinheit:
Hinter einem OP-Reflektor sitzt eine Cree XM-L-LED. Die Frontlinse besteht aus beidseitig antireflex-beschichtetem Glas.

Inova T5 008
Ansicht von vorne.


Stromversorgung/Laufzeittest:
Befüllt wird die Lampe mit drei CR123A-Batterien, die in ein Batteriemagazin eingesetzt werden, was eine ganz schöne Fummelei ist. Denn die Batterien sitzen stramm und bombenfest im Magazin. Der Vorteil: Die Batterien bleiben selbst dann garantiert im Magazin, wenn es aus Versehen mal runterfallen sollte.
In der hellsten Stufe gibt Inova die T5 mit 456 ANSI-Lumen bei einer Laufzeit von 2 Stunden und 20 Minuten an. Der Test erfolgte in dieser Stufe, als Batterien kamen Panasonics zum Einsatz. Gekühlt wurde die Lampe durch einen Ventilator.

Laufzeitmessung:
Beim Einschalten: 10.100 Lux
nach 5 Minuten: 10.000 Lux
nach 15 Minuten: 9.900 Lux
nach 30 Minuten: 9.900 Lux
nach 45 Minuten: 9.900 Lux
nach 60 Minuten: 9.900 Lux
nach 75 Minuten: 9.900 Lux
nach 90 Minuten: 9.900 Lux
nach 105 Minuten: 10.000 Lux
Nach 107 Minuten begann der Luxwert zu fallen. Nach 120 Minuten wurden noch 3.100 Lux gemessen. Die Leerlaufspannung der Batterien lag zu diesem Zeitpunkt zwischen 2,1 und 1,9 Volt. Nach 135 Minuten betrug der gemessene Luxwert 1.000, nach 150 Minuten waren es 500 Lux, nach 165 Minuten 300 Lux, nach 180 Minuten 200 Lux. Nach vier Stunden zeigte das Luxmeter 100 Lux an.

Fazit: Die Regelung funktioniert ausgezeichnet. Erst kurz bevor die Batterien aus dem letzten Loch pfeifen, geht die Lampe in die Knie. Aber selbst dann liefert sie noch für lange Zeit ausreichend Restlicht, um sich notfalls im Dunkeln gut orientieren zu können.

Inova T5 009
Das Batteriemagazin.

 

Inova T5 010
Der Minuskontakt…

Inova T5 011
…wird durch einen Metallstreifen nach vorne geführt.

 

Inova T5 012

Inova T5 013
Dadurch, dass Minus und Plus vorne sitzen, ist die Verwendung von zwei 18500-LiIon-Akkus nicht möglich, obwohl die von der Länge her ohne Batteriemagazin ins Batterierohr passen würden.

 

Inova T5 014
Die Batterien sitzen stramm und fest im Halter. Der Wechsel ist ein wenig fummelig.


Bedienung:
Ein Forward-Clicky mit mittelhartem Druckpunkt, der seitlich unterhalb des Lampenkopfs sitzt, schaltet die Lampe ein. Dabei startet die Lampe immer in der hellsten Leuchtstufe, die mit 456 ANSI-Lumen angegeben ist. Wenn man den Schalter nach dem Einschalten innerhalb einer halben Sekunde erneut drückt, wechselt die Lampe in den mittleren Modus, der mit 157 Lumen für 7 Stunden angegeben ist. Beim nächsten Drücken innerhalb einer halben Sekunde gelangt man in den dunkelsten Modus, angegeben mit 56 Lumen für 21 Stunden. Drückt man den Schalter nun erneut oder wenn die Lampe in einer anderen Stufe länger als eine halbe Sekunde betrieben wurde, schaltet sie aus. Schnelles Doppelklicken, egal, ob bei ein- oder ausgeschalteter Lampe aktiviert den Strobe-Modus.
Der Vollständigkeit halber nochmal die Werte der aktualisierten T5 im Vergleich zur älteren Variante: Neues Modell 456/157/56 ANSI-Lumen. Altes Modell: 250/94/18 ANSI-Lumen.

Inova T5 015
Die Schaltzentrale der T5.


Beam:
Der Übergang vom Hotspot zum Spill ist weich und fließend. Damit liefert die Lampe im Nahbereich und im erweiterten Nahbereich eine gleichmäßige Ausleuchtung und schafft dabei noch eine gute Reichweite.

Inova T5 016
„White-wall-beamshot“ Inova T5.


Resümee:
Angesichts hellerer und gleichzitig kleinerer Lampen ist die Inova T5 sicherlich nicht bahnbrechend, was die Leistung im Verhältnis zur Größe angeht. Aber es ist eine gute und zuverlässige Lampe, die ihren Besitzer auch über lange Zeit nicht im Stich lassen dürfte. Die Verarbeitung ist hochwertig, und mit den drei Leuchtstufen wird ein großer Einsatzbereich abgedeckt. Vor allem hat Inova eines beherzigt: Wenn schon Strobe, dann per Direktzugriff und nicht irgendwo im UI versteckt. Aus Versehen kann der Strobe-Modus nicht aktiviert werden, aber wenn man ihn braucht, ist er stressfrei und direkt abrufbar. Die Regelung ist ausgezeichnet, hier bleiben keine Wünsche offen.
Insgesamt hat Inova mit der T5 ein gelungenes und robustes Produkt abgeliefert, das allerdings auch seinen Preis hat: Die Lampe schlägt mit rund 130 Euro zu Buche (Stand: September 2012). Zur Verfügung gestellt wurde die Lampe freundlicherweise vom deutschen Vertrieb, der Optamit-GmbH www.optamit.de. Erhältlich ist die Lampe unter anderem hier

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Links: Inova T5, rechts: Inova T4.

 

Inova T5 018
Von links: Led Lenser M14, Armytek Predator, Inova T5, Fenix TK35.

 

Die Outdoor-Beamshots wurden mit einer Belichtungszeit von 2 Sekunden bei Blende 4 und 800 ASA aufgenommen.

Inova T5 019
Inova T5 Low

 

Inova T5 020
Inova T5 Mid

 

Inova T5 021
Inova T5 High

 

Inova T5 022
Inova T4

 

Inova T5 023
Armytek Predator OP

 

Inova T5 024
Led Lenser X7R mittlere Fokuseinstellung

 

Inova T5 025
Olight M30

 

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