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12. Februar 2010

Lumapower Signature

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Lumapower Signature001
Wer die Lumapower Signature zum ersten Mal in die Hand nimmt, könnte fast meinen, eine der „guten alten“ Taschenlampen vor sich zu haben. Aber nur fast…


Verpackung/Lieferumfang:
Die Lampe wird im Lumapower-typischen Karton mit einem „Turbo Head“ mit SMO-Reflektor und einem zusätzlichen Kopf mit OP-Reflektor geliefert. Ferner sind Ersatz-O-Ringe und eine Garantiekarte dabei.

Beschreibung der Lampe:
Länge: 151 mm
Durchmesser Kopf: 35 mm
Durchmesser Tail: 25 mm
Gewicht: 91 g
Gewicht mit Akku: 138 g
Anodisierung: HA III, gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: nein.
Löcher für Lanyard: ja, in der Tailcap.
wasserdicht: ja, bestätigt durch Praxistest.
Besonderheiten: zusätzlicher Schalter zum Durchschalten der Modi, Glow-in-the-dark-Schaltergummi.

Stromversorgung/Laufzeittest:
Betrieben wird die Signature mit einem 18650-Akku. Im High-Modus, der von Lumapower mit 260 Lumen angegeben wird, soll die Lampe zweieinhalb bis drei Stunden leuchten. Was die Lumenangabe betrifft, hat Lumapower ein wenig gestrunzt. Im direkten Vergleich mit der Fenix TK11 R2 (angegeben mit 240 Lumen) und der Eastward XGR2 (angegeben mit 220 Lumen) hat die Signature keine Chance. Was die Laufzeit betrifft: Beim Test mit einem 2400mAh-Akku bleibt die sichtbare Lichtausbeute im Dauerbetrieb auf der hellsten Stufe für rund 90 Minuten nahezu konstant, danach geht die Leuchtkraft langsam bergab. Als Not- oder Lauflicht ist die Signature auch nach einigen Stunden noch zu gebrauchen.

Leuchteinheit:
Hinter einer Glaslinse verteilt ein Smooth-Reflektor aus Aluminium das Licht einer Cree XR-E Q5-LED.

Bedienung:
Eingeschaltet wird die Signature mit einem taktischen Forward-Clicky. Der Clicky ist gut zu erreichen und relativ schwergängig. Die verschiedenen Helligkeitsstufen werden mittels eines weiteren Schalters durchgeschaltet, der am Body direkt hinter dem Kopf sitzt und leicht zu drücken ist. Insgesamt stehen vier Stufen zur Verfügung, die in der Reihenfolge hell-mittel-dunkel-Strobe aktiviert werden. Nach dem Ausschalten schaltet die Lampe im zuletzt gewählten Modus wieder ein. Die Anordnung der beiden Schalter lässt sowohl die Bedienung in der „normalen“ Taschenlampenhaltung, als auch die Einhandbedienung mit der „taktischen“ Fausthaltung zu. In diesem Fall übernimmt der kleine Finger das Durchschalten der Modi. Obwohl die Lampe relativ glatt ist, liegt sie bei beiden Haltungen gut in der Hand.

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Mit dem Zusatzschalter werden die Helligkeitsstufen angewählt.


Beam:
Der Hotspot setzt sich klar definiert vom Sidespill ab. Der Übergang vom Hotspot zum Spill wird – SMO-Reflektor-typisch – durch einige Ringe abgegrenzt. Im Gegensatz zu vielen anderen Lampen mit SMO-Reflektor halten sich diese Ringe in Grenzen, wodurch die Lampe ein noch homogenes Lichtbild abgibt. Der Vorteil des Turbo-Heads mit SMO-Reflektor liegt auf der Hand: Die Lampe erreicht dadurch eine höhere Reichweite. Der zum Lieferumfang dazugehörige zweite Kopf mit Orange Peel-Reflektor stand beim Test nicht zur Verfügung. Erfahrungsgemäß dürfte das Lichtbild damit noch mal deutlich gleichmäßiger ausfallen bei etwas geringerer Reichweite.

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„White Wall Beamshot“ der Signature. Auch, wenn es nicht so aussieht: Der Hotspot ist exakt in der Mitte, wo er hingehört. Der Fehler liegt bei der Ausrichtung der Kamera.


Resümee:
Die Lumapower Signature ist leicht, handlich, einfach zu bedienen und hat eine gute Reichweite. Gäbe es einen Wettbewerb „Wer kann am längsten hell mit einem 18650er?“, wäre die Signature ganz vorne dabei. Und da man sie in der Praxis wohl eher selten ständig auf der höchsten Stufe betreibt, dürften mehrere Nachtwanderungen mit einem Akku problemlos möglich sein. Der Preis von rund 75 Euro (Stand: Februar 2010) ist für eine Lampe dieser Qualität durchaus angemessen, zumal ein zusätzlicher Kopf mit OP-Reflektor im Lieferumfang inbegriffen ist. Weitere Infos sind auf der Herstellerseite www.lumapower.com zu finden.

 

Die Beamshots wurden mit Blende 4 und 2 Sekunden Belichtungszeit bei 800 ASA aufgenommen.

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Lumapower Signature (SMO)

 

Lumapower Signature005
Eastward XGR2

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Fenix TK11 R2

 

 

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