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5. Oktober 2017

kleines Lexikon

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18650:
Häufig genutzter LiIon-Akku. Die „18“ steht für den Durchmesser in mm, die „650“ für die Länge in Zehntelmillimetern. Weitere gängige (und weniger gängige Größen): 10440, 14500, 14670, 16340, 17500, 17670, 18500, 26650.

Anodisierung, anodisieren:
Eloxierungsverfahren, bei dem durch Eintauchen von metallischen Werkstoffen (in unserem Fall dem Lampengehäuse) in einen Elektrolyten und durch das Anlegen einer elektrischen Spannung eine dünne Oxidschicht erzeugt wird, die die Lampe gegen Umwelteinflüsse und Kratzer schützen soll.

AR-coated (Anti-Reflex-beschichtet):
Frontlinse, die entspiegelt ist.

Battery-tube (Batterierohr):
Lampenkörper.

Beam:
Lichtkegel, der von der Lampe abgegeben wird.

Beamshot:
Foto des Lichtkegels der Lampe zur Beurteilung der Lichtverteilung.

Bezel:
Ring, in dem die Frontscheibe sitzt.

Binning:
Einteilung von LEDs in verschieden abgestufte Klassen (Schwellenspannung, Lichtausbeute, Lichtfarbe).

Body:
Lampenkörper.

Boost-Treiber:
Treiberelektronik, die die Batteriespannung anhebt.

Bouncing:
Einfache Methode zur Beurteilung der Gesamthelligkeit einer Lampe, bei der der Lampenstrahl an die Decke gerichtet und das reflektierte Licht „gemessen“ wird.

Buck-Treiber:
Treiberelektronik, die die Batteriespannung reduziert.

Buck/Boost-Treiber:
Treiberelektronik, die die Spannung erhöhen und reduzieren kann.

Bulb-lumens:
Die Lumen, die ohne Verluste direkt an der Lichtquelle abgegeben werden.

Candela:
Lateinsch: Kerze. Die Einheit Candela (cd) beschreibt die Lichtstärke, die von einer Lichtquelle in eine bestimmte Richtung abgegeben wird. Die Lichtstärke in einer bestimmten Richtung ist der Quotient aus dem von der Lichtquelle in diese Richtung ausgesandten Lichtstrom (Lumen) und dem durchstrahlten Raumwinkel (Steradiant). Die Einheit der Lichtstärke ist gleich Lumen durch Steradiant, diese Einheit nennt man Candela.

Charger:
Ladegerät

China-Lumen:
Bezeichnung für die oft übertriebenen Lumenangaben bei Lampen aus fernöstlicher Herstellung.

Circuit board:
Platine mit der Regelelektronik.

Clicky:
Ein/Aus-Schalter.

Corona:
Bezeichnet das Licht zwischen Hotspot und Sidespill.

CR123A:
Primärzelle mit 3 Volt; als CR123R (Rechargeable) auch als Akku erhältlich.

Die:
Halbleiterelement einer LED, das das Licht erzeugt.

Diffusor:
Filteraufsatz, der das Licht einer Taschenlampe gleichmäßig verteilt. Ein Diffusor verwandelt die Lampe in einen Flooder.

Direct Drive (Direktantrieb):
Ansteuerung der LED ohne Elektronik. Eine Lampe mit Direct Drive ist nicht geregelt.

Dome:
Silkonlinse über der LED, die das Licht der LED in den Reflektor bündelt.

Donuts:
Ringe im Lichtbild, die vor allem bei fokussierbaren Lampen und Lampen mit SMO-Reflektor auftreten.

Donut-hole:
dunkle Stelle im Zentrum des Hotspots.

Driver (Treiber):
Die elektronische Steuerung der Lampe.

Drop-in:
LED-Modul, das ohne Löt- und Bastelarbeiten einfach in die Lampe eingesetzt wird.

EDC:
(Every Day Carry): Lampe, die man jeden Tag dabei hat.

Extension-Tube:
Verlängerungsadapter fürs Batterierohr, um eine Lampe mit mehreren Zellen betreiben zu können. Entweder können dabei durch höhere Spannungen größere Helligkeiten oder durch höhere Kapazität längere Laufzeiten erzielt werden.

Flashaholic:
Taschenlampen-Verrückter mit dem einzigen Grundgedanken: „Die nächste Lampe ist die letzte, die ich mir kaufen werde.“

Flashlight:
Taschenlampe.

Flood:
Besonders gute Ausleuchtung des Nahbereichs.

Flooder:
Lampe mit gleichmäßiger Ausleuchtung, vor allem im Nahbereich gut verwendbar.

Forward-clicky:
Schalter, der beim leichten Druck die Lampe einschaltet und bei stärkerem Druck einrastet.

GID (Glow in the dark):
Nachleuchtende Teile einer Lampe ( Schalter, O-Ring hinter der Frontlinse).

HA-II:
Anodisierung des Lampenkörpers, nicht schnittfest. Genau gemommen gibt es diese Bezeichnung nicht, sie steht umgangssprachlich jedoch für Anodisierungen, die nicht dem HA-III-Standard genügen.

HA-III:
Bessere Anodisierung als HA-II, da schnittfest.

Head:
Kompletter Lampenkopf mit Bezel.

Heatsink:
Kühlkörper, der die Wärme der LED ableitet.

HID:
(High Intensity Discharge): Gasentladungslampen (mit zumeist großer Leuchtkraft).

Holster:
Aufbewahrungstasche für eine Taschenlampe, mit der die Lampe am Gürtel getragen oder am Rucksack befestigt werden kann.

Host:
Lampe ohne Leuchteinheit, in die Drop-ins eingesetzt werden können. Der Vorteil liegt darin, dass man die Leuchteinheit immer auf dem neuesten Stand halten kann.

Hotspot:
Heller Bereich in der Mitte des Lichtkegels.

IPX-8-Standard:
Definiert als „Schutz gegen dauerhaftes Untertauchen“. In der Regel geben die meisten Hersteller als Testkriterium einen Zeitraum von 30 Minuten Untertauchen bei 2 Metern Wassertiefe an.

Knurling:
Gerendelte bzw. gekordelte Oberfläche des Lampenkörpers.

KSQ (Konstantstromquelle):
Treiber, der die LED mit einem konstanten Strom versorgt.

Lanyard:
Trageband, -schlaufe, wird zumeist an der Tailcap befestigt.

LED-Brenner:
Im Gegensatz zu einem HID-Brenner ist ein LED-Brenner kein Brenner im eigentlichen Sinne. Vielmehr wird mit „LED-Brenner“ von Surefire und einigen anderen Herstellern ein Drop-in für Lampen bezeichnet.

Lens:
Frontscheibe der Lampe.

Lightbox:
Einfaches Gerät zur Lumenmessung.

LiION:
Lithium-Ionen-Zelle (Akku).

LSD-Akku:
Die Bezeichnung „LSD“ steht für „Low Self Discharge“ (geringe Selbstentladung). Dabei handelt es sich um einen speziellen Nickel-Metallhydrid-Akkutypen mit einer Nennspannung von 1,2 Volt, der auch bei längerer Nichtbenutzung nur wenig an Kapazität verliert.

Lumen:
Photometrische Einheit des Lichtstroms. Der Lichtstrom ist die gesamte sichtbare Lichtmenge, die eine Lampe in alle Richtungen abgibt.

LUX:
(lx). Einheit der Beleuchtungsstärke. 1 lx = 1 lm/m². Je höher der Luxwert einer Taschenlampe, desto höher ist auch ihre Reichweite. Aus dem Luxwert lässt sich die Reichweite auch errechnen, indem man den Wert durch 0,25 teilt und daraus die Wurzel zieht.

MC-E:
Multi-Chip-Emitter der Firma Cree, bestehend aus vier einzelnen LED-Chips.

Memory:
Die Fähigkeit einer Taschenlampe, sich den zuletzt benutzten Modus zu „merken“. Eine Lampe mit Memory schaltet in der Leuchtstufe wieder ein, in der sie ausgeschaltet wurde.

Mod, Modding:
Umbau von Lampen, meist, um größere Helligkeiten zu erzielen.

Momentary-on:
Momentlicht – die Lampe leuchtet nur, solange der Schalter gedrückt gehalten wird.

NiMh:
Nickel-Metallhydrid 1,2 Volt Akku.

OP (Orange Peel):
Orangenhautähnliche, texturierte Oberfläche von Reflektoren. Dadurch wird ein gleichmäßigeres Lichtbild erzielt als mit SMO (Smooth)-Reflektoren.

O-Ring:
Gummiring zum Abdichten, zu finden an Übergängen Linse/Kopf, Kopf/Body, Body/Tailcap).

Pill:
LED-Modul.

Praxistest Laufzeitmessung/Luxmessung:
Die bei den, auf dieser Seite getesteten, Lampen gemessenen Luxwerte dienen allein der Ermittlung der Laufzeit/Regelung der jeweiligen Lampe und nicht dem Vergleich der getesteten Lampen untereinander. Da eine Lampe, die das Licht stark bündelt, einer Lampe, die das Licht im Nahbereich gleichmäßig verteilt, auch bei geringeren Lumenwerten bei der Messung auf einen Meter Entfernung deutlich überlegen ist, ist ein direkter Vergleich unzulässig.

Primärzellen:
Zellen, die nicht wieder aufgeladen werden können (Batterien).

Protected:
(geschützt): LiIon-Akku mit einer Schutzelektronik, die verhindert, dass der Akku über- tiefentladen oder überlastet wird.

Reverse-clicky:
Schalter, der erst nach Drücken und Loslassen schaltet und einrastet.

Sidespill:
Licht zwischen dem Hotspot und dem Rand des Lichtkegels.

Sideswitch:
Seitenschalter, meist unterhalb des Lampenkopfs angebracht. Die meisten Seitenschalter sind nicht als rein mechanische Schalter ausgelegt, sondern schalten elektronisch (Taster).

SMO (Smooth-Reflektor):
Reflektor ohne Texturierung mit Hochglanz-Oberfläche für eine stärkere Bündelung des Lichts und damit mehr Reichweite.

Spillbeam:
Licht zwischen dem Hotspot und dem Rand des Lichtkegels.

Star:
Sternförmige Montageplatte, auf der die LED sitzt.

Strobe:
Blinken einer Taschenlampe mit sehr schneller Frequenz. Der Strobe soll dazu dienen, einen Gegner beim Blenden orientierungslos zu machen.

Tailcap:
Endkappe mit Knopf zum Einschalten der Lampe.

Tactical switch:
Schalter, der beim Tasten nur Momentlicht gibt und erst beim Durchdrücken einrastet.

Tailstand:
Fähigkeit einer Lampe, auf der Tailcap zu stehen, um sie als indirekte Beleuchtung zu nutzen.

Throw:
Reichweite einer Lampe.

Thrower:
Lampe, die auf Reichweite ausgelegt ist, zur Verwendung im Nahbereich meist ungeeignet.

Tint:
Farbton, -stich

Torch: Taschenlampe.

Torch-Lumen:
Das Licht, was die Lampe nach Abzug aller Verluste durch Optik, Linse, etc. tatsächlich abgibt.

Turbohead:
Ersatz-Lampenkopf, mit dem eine höhere Reichweiten erzielt wird.

Twisty:
Drehschalter, der Lampenkopf wird zum Einschalten auf- oder (meist) zugedreht.

UCL (Ultra-Clear-Lens):
Frontscheibe aus besonders durchsichtigem Glas.

UI (User Interface):
Bedienkonzept einer Lampe.

Ulbrichtkugel:
Sehr teures, aufwendig gebautes Gerät zur Lumenmessung.

UV-Strahlung:
Klick mich

White-wall-beamshot:
Foto des Lichtbilds einer Lampe an einer weißen Wand.

 

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